Entwicklungsschübe = Schlafprobleme = bockiges Verhalten

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von bine3002 08.11.10 - 21:13 Uhr

Ich muss hier mal was fragen. Eigentlich gehört es wohl eher ins "Schlafen", aber ich erhoffe mit hier aufgrund des "fortgeschrittenen" Alters mehr Antworten.

Meine Tochter ist 4 1/2. Sie war eine echte Schlafkatstrophe bis sie 3 Jahre und 3 Monate alt war. Von da an schlief sie meistens durch, brauchte keine Milch mehr, alles prima. Allerdings hatte sie immer wieder mal Phasen, wo sie uns mehr oder weniger brauchte. Manchmal konnte sie nicht einschlafen, durfte dann mal mit ins Wohnzimmer und dort einschlafen. Manchmal kam sie nachts zu uns ins Bett. Manchmal schliefen wir bei ihr. Alles aber eher vereinzelt, mal zwei oder drei Tage am Stück, dann war wieder wochenlang Ruhe (himmlisch). Überhaupt kein Vergleich zu vorher.

Was bei ihr schon immer extrem auffiel waren Entwicklungsschübe. Z. B. war sie ab und zu mal ein paar Tage lang extrem bockig. Ich wusste dann schon im Voraus, dass bald eine "Schlechtschlafphase" folgen würde. Und so war es dann auch. Und dann wusste ich, dass sie bald irgendwas Neues können würde. Manchmal war es offensichtlich, manchmal dauerte es eine Weile bis ich es checkte. Z. B. stand sie eines Morgens auf und konnte plötzlich ihren Namen, Mama, Papa, Oma und Opa schreiben... einfach so. Oder sie hatte einen neuen Laut gelernt (sprachlich hängt sie etwas hinterher, deswegen fällt es sehr auf). Solche extremen Veränderungen (buchstäblich über Nacht) kennt keiner meiner Bekannten von seinem Kind.

Na ja und seit einigen Wochen (vielleicht 6 Wochen insgesamt) ist nun wieder der Wurm drin. Erst hatte sie 2 Wochen lang immer wieder Bauchweh (Magen-Darm-Infekt?). Dann kam eine Woche lang nächtlicher Husten, dann ein Schnupfen, dann Fieber, wieder Husten und daraufhin Antibiotikum. Die Nächte waren sehr unruhig. Nach dem Antibiotikum wurde es besser, seit einer Woche schläft sie wieder durch, aaaaaaber: Sie schläft schlecht ein.

Wir hatten diesmal keine "Bockphase", aber vor einer Woche fiel ihr abends plötzlich ein, dass sie nun dringend Rollschuh laufen müsse. Und tatsächlich... es klappte sehr gut. Sie lief sogar rückwärts, machte kleine Pirouetten, lief auf einem Bein und in der Hocke.... Wir staunten Bauklätze, weil sie vorher eher unsicher und wenig mutig war. Diesmal fiel sie gar nicht mehr in. #kratz Außerdem ist ihre Sprache deutlicher geworden, das ist nicht nur uns aufgefallen. Und sie interessiert sich plötzlich fürs Rechnen. Ein ganz deutlicher Entwicklungsschub.

Es ist nun - wie gesagt - so, dass sie plötzlich schlechter einschläft. In diesem Moment ist sie noch wach, obwohl sie eigentlich immer gegen 20 Uhr geschlafen hat (das hat schon als Baby einigermaßen geklappt). Die unruhigen Phasen kamen und kommen immer erst gegen 23.30, gegen 0.30 und 1.30 Uhr. Wenn bis dahin nichts kam, kann man davon ausgehen, dass sie durchschläft oder maximal nachts angetappst kommt, sich ankuschelt und weiter schläft. Zwischen 23.30 Uhr und 1.30 Uhr kann es aber sein, dass sie mehrfach ziemlich laut brüllt, "Maaaaaaaama" schreit, irgendwas im Schlaf erzählt, sich hin und her wälzt und jede Mama, die das nicht kent, sofort am Bett parat stehen würde (zumal sie auch noch nächtliche Pseudokrupp-Anfälle hat, mit denen man immer rechnen muss). Wir nehmen solches Gebrüll mittlerweile ziemlich gelassen hin und warten erstmal ab. Das hat sich bewährt.

So... nun liegt sie wach. Warum? Braucht sie plötzlich weniger Schlaf? Aber morgens muss ich sie wecken (gegen 6.30 Uhr). Am Wochenende schläft sie aber auch nicht erheblich länger (maximal bis 7 oder 7.15 Uhr). Gibt es in diesem Alter vielleicht eine Phase, wo die Kinder weniger Schlaf brauchen? Oder gibt es große Entwicklungsschübe? Sie kommt mir selbstbewusster und nch verständiger vor, als sie es eh schon ist.

Oder haben wir ein Erziehungsproblem, weil mein Mann sich abends immer um den Finger wickeln lässt, sie noch einschlafbegleitet und zig Geschichten vorliest. Von mir ist sie EINE Geschichte und danach EIN Lied gewohnt und akzeptiert dies auch immer. Heute und vorgestern musste ich jeweils noch ein Hörspiel anmachen und drei/vier mal "gucken" kommen (was ich von mir aus mache, sie verhält sich ruhig). Aber ich frag mich halt, ob mein Mann endlich konsequenter sein muss und ob ihre innere Uhr vielleicht einfach verwirrt ist.

Ich weiß... viel Text, wer Fragen hat, fragt bitte. Das Thema ist etwas vorbelastet bei uns.

Und dann noch zwei Fragen, einfach aus Interesse:
1. Kennt Ihr solche deutlichen Entwicklungsschübe in diesem Alter von Euren Kindern?
2. Gehen sie mit schlechterem Schlaf und/oder übler Laune am Tage einher?

Beitrag von sonne_1975 08.11.10 - 21:21 Uhr

Deine Tochter hatte halt schon immer Probleme mit dem Schlafen. Jedes Kind hat so seine schwachen Stellen, bei ihr ist es der Schlaf.

Wenn Babys Entwicklungsschübe haben können und dabei schlecht schlafen usw, warum nicht KiGa-Kinder? Bei den meisten ist es halt weniger ausgeprägt als bei deiner.

Diese Entwicklungsschübe an sich kenne ich aber von meinem Sohn auch.

Er hat immer Malen gehasst. Plötzlich kommt er an und mal 10 Bilder hintereinander aus, ohne über den Rand zu kommen. Das hat er früher nie geschafft und auch nie gewollt.

Genau so mit Rechnen, Schreiben. Bei ihm kommt alles plötzlich.

Nur ist es mir nie aufgefallen, ob er vorher mehr bockig ist. Da er fast immer bockig ist, mal mehr mal weniger, beachte ich es gar nicht (das Alter halt, er ist auch 4,5).

LG Alla

Beitrag von bine3002 08.11.10 - 21:27 Uhr

Ja, aber ich ,öchte sie nicht mit dem Einschlafen unnötig quälen und wenn es so sein sollte, dass mehrere Kinder mit 4 1/2 plötzlich weniger schlafen (wie es ja z. B. um den 1. Geburtstag herum auch der Fall ist), würde ich sie unter Umständen später ins Bett bringen. Wobei das für mich natürlich doof wäre, weil ich gegen 20 Uhr dann auch froh bin, wenn sie schläft. Früher oder später wird mich das aber wohl auch ereilen...

Das Ding ist nur, dass man ihr Müdigkeit bis heute nicht wirklich anmerkt. Ich kann mit "Ich kann nicht einschlafen " nicht wirklich viel anfangen. Phase? Dauerhaft? Was tun? Mit Hörspiel einschlafen war so ein "Notnagel" für ab und zu, ich möchte das aber eigentlich nicht etablieren. Wenn ich sie aber auflasse bis sie mal müde wird, dann kann ich wohl bis 3 Uhr nachts warten (so geschehen schon häufiger an Silvester oder im Urlaub, wenn wir Nachtwanderung gemacht haben). Sie hat damit überhaupt kein Problem.

Beitrag von sonne_1975 08.11.10 - 21:41 Uhr

Wir haben es sehr selten, dass Juri nicht einschlafen kann. Ein paar Mal im halben Jahr oder so. Meistens ist er schon ziemlich müde und schläft innerhalb von 10-20 Minuten ein.
Seit ein paar Wochen braucht er nicht mehr in den Schlaf begleitet zu werden, d.h. dass wir nach dem Vorlesen und Kuscheln rausgehen dürfen. Ich weiss nicht, wie lange er jetzt braucht, ab und zu kommt er noch raus und ist putzmunter. Aber dann geht es doch.

Beitrag von bine3002 08.11.10 - 22:03 Uhr

Bei uns war ein wesentlicher Fortschritt beim Alleine Einschlafen das Vertrauen, dass ich immer wieder komme. Von daher bin ich sehr vorsichtig, sie wach alleine zu lassen. Das war immer etwas, was sie schlecht ertragen hat. Es ist nicht schlimm, wenn ich jetzt drei/vier mal kurz hochgehe und nach ihr schauen muss. Ich möchte aber nicht, dass sie nur noch mit Geräuschkulisse (Hörspiel) einschlafen kann, zumal sie z. B. keinen Schnuler oder ein Kuscheltier dafür braucht(e). Wäre aber das Hörspiel nicht an, müsste ich daneben liegen oder stehen (Hochbett) und dass muss ich nicht (mehr) haben. Ich brauche einfach meine Zeit am Abend. Eben auch aufgrund unserer Vorgeschichte.

Beitrag von sapf 08.11.10 - 21:25 Uhr

Hallo!

Solche deutlichen Entwicklungsschübe, wie Du sie beschreibst, kenne ich nicht - und schlecht schläft mein Sohn sowieso immer. #augen ;-)
Dazu kann ich Dir also nicht wirklich was sagen.

In welchem abwechselnden Rythmus bringen Du und Dein Mann enn die Kleine ins Bett?
Im Grunde denke ich nicht, daß Dein Mann da irgendwie strikter oder konsequenter werden muss. Es scheint ja sonst, abgesehen von der aktuellen Phase, auc zu funktionieren, wenn DU ihr nur ein Lied und eine Geschiechte zum einschlafen vorliest/ -singst.
Kinder können das sehr gut auseinanderhalten, welche Eigenschaft zu wem gehört/ was bei wem geht und was nicht.
Ich finde, das liest man auch aus Deiner Beschreibung heraus!

Wahrscheinlich hat sie wirklich nur wieder eine Phase. :-)
Achte nur drauf, daß sie nicht Deine Grenzen umsetzt, iindem Du jetzt vielleicht immerwieder Hörspiele anmachen und reinschauen musst. Ich denke, daß sie die Grenzen neu austestet und natürlich versucht, mehr von Dir zu bekommen.


Alles Gute und LG,
sapf

Beitrag von bine3002 08.11.10 - 21:44 Uhr

"In welchem abwechselnden Rythmus bringen Du und Dein Mann enn die Kleine ins Bett?"

In täglichem Wechsel. Heute ich, morgen er und übermorgen wieder ich. Das machen wir schon sehr sehr lange so, weil ihr Schlafverhalten eben so anstrengend war. Auch den Morgendienst am Wochenende haben wir aufgeteilt. Samstags darf ich ausschlafen, sonntags mein Mann, nur bei anstehenden Unternehmungen stehen wir beide auf.


"Im Grunde denke ich nicht, daß Dein Mann da irgendwie strikter oder konsequenter werden muss."

Das denke ich schon länger. Allerdings lässt er sich kaum belehren. Er behauptet, es würde nicht klappen, wenn er rausgeht. Ich habe aufgegeben, mich darüber aufzuregen. Es ist SEIN Problem. Allerdings ist grundsätzlich auffällig, dass es unruhiger ist, wenn er da ist (dann will sie mit ihm IMMER im Zimmer spielen und lässt ihn nicht in Ruhe) und sie ist bockiger. Wenn wir allein sind, haben wir überhaupt keine Probleme mit dem Rumgebocke, alles ist schön und harmonisch. Außerdem lässt sie mich sonntags immer noch etwa eine Stunde schlafen. D.h. sie weckt mich, aber ich mache es ihr dann im Zimmer gemütlich und dort spielt sie geduldig bis ich sie abhole. Bei meinem Mann ist das undenkbar. Sie quengelt so lange bis er aufsteht.


"Achte nur drauf, daß sie nicht Deine Grenzen umsetzt, iindem Du jetzt vielleicht immerwieder Hörspiele anmachen und reinschauen musst. Ich denke, daß sie die Grenzen neu austestet und natürlich versucht, mehr von Dir zu bekommen."

Das habe ich durchaus im Kopf. Allerdings verlangt sie nicht wirklich etwas von mir. Es läuft im Moment so, dass ich sie wie gewohnt ins Bett bringe. Einige Minuten später kommt sie dann ganz schüchtern und leise angetappst. In etwa wie ein Schlossgespenst steht sie dann plötzlich da und berichtet mir, sichtlich beschämt, dass sie nicht schlafen könne. Dann nehme ich sie (liebevoll und mit wenig Worten) an die Hand, bringe sie zurück und streichele ihre Nase. Sie sagt, dass sie das schön finde und ich frage, was los ist. Dann sagt sie "Ich weiß auch nicht, ich kann einfach nicht schlafen." Ich glaube ihr das, das ist keine "Masche". Ich schlage ihr dann vor, ein (leises) Hörspiel anzumachen. Dann darf ich gehen und komme von mir aus nochmal gucken (auch um den "Lärm" auszumachen). Sie fordert also in dem Sinne nichts und liegt nur mit offenen Augen im Bett. Irgendwann ist sie dann eingeschlafen (heute war es 21.15 Uhr).

Beitrag von sina236 08.11.10 - 21:35 Uhr

du schreibst von MEINER tochter, woher kennt ihr euch #kratz.

bei uns ist es genauso. unsere tochter fand einen schlafrhythmus als baby erst mit etwas acht monaten. alles davor war chaos. auch wenn sie immer schon wenig schläfer war. als säugling schlief sie meist nur 30 minuten am stück, war dann stunden lang wach. der nachtschlaf war trotz (oder grade wegen des miserablen tagschlafes) auch nervaufreibend. bis zu 12x kam sie damals. pro nacht. dabei war eigentlich kein grund zu erkennen. später quälte uns dann auch noch wochenlang immer wieder der nachtschreck. das war früchterlich. dieses aggressive gebrüll in der nacht, an dem du nichts ändern kannst. also ist schlaf ein dauerthema bei uns. dh ich ignorier das einfach und nehm es so wies kommt. aber auffällig genau wie bei dir ist: es kommt in den schüben am schlimmsten. auch ich sehe das meist nur hinterher, denke aber mittendrin immer schon, mal sehen was sie als nächstes gelernt hat. ich habe es akzeptiert, dass mein kind alles, aber auch alles haarklein im schlaf verarbeitet. und eben nicht ruhig, sondern aufgewühlt. dafür muss ich sagen, dass sie am tage echt ein total liebes, verträgliches kind geworden ist. keine spur mehr von dem ständig unzufriedenen baby. das hat sich irgendwann mal gedreht. ausserdem sei zu sagen, dass sie schon immer, schon als baby, mehr wollte, als ging. lernen mein ich jetzt. und wenn das schief ging, gabs wieder unzufriedenheit. die unzufriedenheit ist völlig weg, aber das "mehr wollen" ist geblieben. ich denke, es gibt verschiedene kinds-typen: als da im groben wären

-schlechtesser
-schlechtschläfer
-dauerkranke
-dauerbocker

nur als beispiel. will damit sagen, jedes kind legt seinen schwerpunkt woanders. das undankbare ist eben nur, dass man als eltern irgendwann fix und foxi ist. schlafentzug ist auch eine foltermaßnahme #schock. wie dem auch sei, bei uns ist es genauso und ich kann sagen, dass wir alles probiert haben, in sehr schlimmen zeiten (sah ich aus wie der tod auf latschen) sogar schreien lassen. gebracht hats rein gar nichts. ausser stundenlanges gebrüll, nachbarn die die polizei holen wollten und völlig entnervten eltern #schwitz. seit ich mich entschlossen habe, das thema einfach zu ignorieren und zu nehmen was kommt, gehts uns allen besser, mit ausnahme des schlafentzuges, der bleibt eben in solchen zeiten.

sina, die ihre maus trotzdem am allermeisten von allen #verliebt

Beitrag von bine3002 08.11.10 - 21:58 Uhr

Ich unterschreibe jede deiner Beschreibungen.

Als Säugling maximal zwei Tagesschläfchen von 20 Minuten, mit einem Jahr überhaupt kein Tagesschlaf mehr, außer vielleicht mal beim Autofahren. Zwischen 14 und 22 Monaten Nachtschreck bzw. bis zu 2stündiges Gebrüll, scheinbar grundlos. Alleine einschlagen erst mit 26 Monaten und nur mit Übungsprogramm ("Mama muss mal Pipi, kommt aber gleich wieder"). Schreien gelassen habe ich sie auch mal mit 23 Monaten, als mein Mann auf Dienstreise war und ich 4 Nächte nicht geschlafen habe. Ich hatte etliche schlaflose Nächte.... schlafLOS zu 100%. Wobei daran auch meine eigenen Schlafprobleme Schuld sind (z. B. klopfte nach dem ewigen Gebrüll mein Herz so laut, dass ich davon nicht schlafen konnte oder ich hatte ein Jahr nach der Geburt ständigen Harndrang).

Meine Tochter ist ebenfalls sehr lernbegierig. Sie sitzt sehr viel am Tisch und malt, bastelt oder schreibt. Sie spielt Gesellschaftsspiele für weitaus ältere Kinder. Seit Samstag kann sie Backgammon... sie hat es VERSTANDEN. Sie kann schon etwas lesen und schreiben, ist nach eigener Aussage ein "vernünftiges Kind", macht so gut wie nie groben Unfug, reagiert auf Erklärungen sehr gut, hat ein großartiges Sozialverhalten (obwohl sie eine arge Beissphase mit zwischen 20 und 26 Monaten hatte), ist total hilsbereit... ein traumhaftes Kind, vorausgesetzt wir sind allein. Wenn Oma und Opa und/oder der Papa dabei sind, muss sie scheinbar eine neue "Rangordnung" austesten. Sie braucht eine "starke Hand". Ich glaube, das gibt ihr Sicherheit. Sie ist sehr kuschelig und liebebedürftig. Wir küssen uns sehr oft, sie kann stundenlang schmusen, liebt streicheln, quasselt aber auch ununterbrochen. Sie ist süß, aber sehr anstrengend... manchmal, vor allem, weil sie so viel quatscht. Diese Bockphasen, die sie mal ne Woche lang hatte, sind seit Monaten weg, zumindest bei mir. Bei Papa, Oma und Opa kann sie schon noch ausrasten.

Beitrag von gelbe79 08.11.10 - 23:29 Uhr

Hi,
ich kenn das auch.
Mein Sohn (im Januar wird er 4!) war eigentlich schon immer ein ganz guter Schläfer. Hin und wieder hat er Phasen in denen er schlechter schläft. Das geht dann von einer Woche schlecht schlafen bis fast zu 3-4 Wochen schlecht schlafen. Meißt ist er in der Zeit auch tagsüber schwieriger als sonst und ich weiß für mich genau er wächst gerade und hat einen Entwicklungsschub. Von heute auf morgen schläft er dann irgendwann wieder ganz normal durch, ist weniger bockig und kann irgendwas neues.
Gerade erst haben wir die schwierige Phase hinter uns und jetzt kann er auf einmal echt toll malen. Vorher hat er eigentlich immer das selbe gemalt. Ein Haus, ein Männchen, eine Sonne, Regen und Gras. Vorgestern hat er sich hingesetzt und gemalt und auf einmal hör ich wie er sagt "So jetzt mal ich mal ein Gemüsebeet" und dann hat er angefangen Möhren, Tomaten, Brokkoli etc. zu malen. Und dann hab ich gesehen das er noch das Meer gemalt hatte mit Fischen und Schildkröten etc. Ich war echt beeindruckt...seitdem malt er mir ca. 10 Bilder am Tag :-)
Ich kenn das auf jeden Fall genauso wie du das beschreibst :-D
LG Andrea