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Archiv des urbia-Forums Allein erziehend.

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von bob-andrews 09.11.10 - 00:55 Uhr

Wie ich sehe hat mein Post von gestern ganz schön Staub aufgewirbelt. Daher möchte ich die ganze Geschichte nochmal von Anfang an erzählen.

Zunächst möchte ich mich für die Überschrift entschuldigen. Ich hatte gestern abend einen ganz weiten Kragen, in der Stimmung hab ich geschrieben. Da bin ich über das Ziel hinaus geschossen.

Die Mutter und ich haben uns Ende 2007 getrennt. Direkt im Anschluß ist sie mit ihrem neuen Partner zusammengezogen. Ich habe auch relativ kurz danach meine jetzige Lebensgefährtin kennengelernt. Nach der Trennung haben wir uns die Betreuung unseres Sohnes aufgeteilt, der Kindergarten lag geographisch nah zu unseren beiden Wohnungen. Das ging zunächst mal auch alles gut.
Die erste Talfahrt kam, als meine Ex-Freundin beschloß, mit ihrem Partner, den sie in der Zwischenzeit geheiratet hatte, zurück in ihre Heimatstadt zu ziehen, ca. 40 km entfernt. Ich hielt diese Entscheidung auf unseren Sohn bezogen nicht für besonders gut, er hatte sich gerade erst an sein soziales Umfeld gewöhnt. Nach Gesprächen mit dem Jugendamt und auch einer Beratung beim Rechtsanwalt musste ich aber einsehen, dass ich keinerlei Möglichkeiten hatte, etwas gegen diese Entscheidung zu unternehmen.
Der Umzug erfolgte Ende 2008 und ich sah meinen Sohn fortan alle zwei Wochen. Ganz zu Beginn wurde mir auch seitens der Mutter gedroht, dass ich froh sein solle, ihn überhaupt so oft sehen zu dürfen. Das legte sich aber recht schnell wieder und es kam nicht selten vor, dass ich den Kleinen auch zwei Wochenenden hintereinander hatte, weil Mama etwas vor hatte. In der Zwischenzeit war ich zu meiner Lebensgefährtin gezogen.
Anfang dieses Jahres trennte sich meine Ex-Freundin von ihrem Mann und hatte auch wieder recht schnell einen neuen Freund. Meine Freundin und ich hatten uns eine größere Wohnung genommen, damit mein Sohn bei seinen Besuchen auch ein eigenes Zimmer hat.
Und dann kam im Mai der große Wendepunkt. Schon kurz vorher hatte sich das Verhältnis von meiner Ex-Freundin und mir merklich abgekühlt. Wurde im März noch gemeinsam die Anmeldung des Kleinen im Fußball-Verein besprochen, kamen nun seltsame Vorwürfe ihrerseits auf, der Kleine würde dazu gezwungen, zu meiner Lebensgefährtin "Mama" zu sagen (was ausgemachter Unsinn ist). Das eigentliche Unheil begann damit, dass mein Sohn sich bei einem Besuch "verplapperte", dass er mit Mama und J. bald umziehen würde, 200 km weit weg. Zunächst war ich star vor Entsetzen. Der Kleine hatte sich gerade erst sein neues Umfeld aufgebaut, und jetzt weg von seinen Freunden, Familie ... Ich habe die Mutter inständig gebeten, diese Entscheidung zu überdenken, im Interesse unseres Sohnes. Ohne Erfolg. Ich bin zum Jugendamt gegangen und habe um eine Beratung gebeten, die Mutter hat abgelehnt. Ich habe versucht, einen Dialog über die Kindergärtnerin zu führen, keine Chance. Die Mutter blockte jede Kommunikation ab mit dem Hinweis, sie alleine sei sorgeberechtigt und treffe alleine die Entscheidungen. Auch ihr neuer Lebensgefährte schaltete sich ein in einer unglaublich arroganten Art und Weise ein und verschärfte die Situation. Ich blieb ruhig und versuchte weiter sachlich, sie umzustimmen. Schließlich kam es dann ab Ende Juni zu einer kompletten Umgangsverweigerung, woraufhin ich einen Rechtsanwalt einschaltete. Dieser stellte für mich einen Antrag auf Regelung des Umgangs, und im August entschied das Gericht, dass ich den Kleinen zunächst für zwei Monate alle drei Wochen über das Wochenende zu mir nehmen dürfe. Der Umzug in die neue Stadt war mittlerweile erfolgt. Die Umgänge liefen auch prima, was war ich glücklich, meinen Kleinen nach acht Wochen (so lange hat es gedauert) endlich wieder zu sehen. Auf Antrag der Mutter wurde dann letzten Mittwoch mündlich verhandelt. Sie überzog mich mit Vorwürfen wie z.B. dass ich ständig große Geschenke überreiche, dass ich sie vor unserem Kleinen schlecht mache, ihn zu Fußballspielen mitnehme (was vorher von ihr nie beanstandet wurde) und und und. Ziel des ganzen war, dass ich künftig nur noch einen begleiteten Umgang erhalte. Wie schon geschrieben schenkte der Richter ihr aber keinen Glauben, verwies stattdessen auf die sich oft wechselnden Lebensumstände unseres Kleinen und erinnerte uns an unsere erzieherische Verantwortung. So kam es schließlich zu der Einigung.

Ich dachte anschließend, wir finden nun wieder eine gemeinsame Basis. Dass das nicht so ist, hat mir die SMS-Antwort gezeigt, und deshalb war ich gestern so unglaublich geladen. Ihr Ziel scheint es zu sein, ihren neuen Lebensgefährten als Papa zu etablieren, sich quasi eine neue Familie zu schaffen und alles bisherigen Kontakte abzuschneiden. Ich muss mich sogar darum kümmern, dass der Kleine seine Oma sowie seine Onkels und Tanten mütterlicherseits sieht.

Ich hoffe, ich konnte ein bißchen zur Aufklärung beitragen. Ich habe hier immer noch viele kleine Details weg gelassen, sonst würde ich morgen noch schreiben.

Beitrag von redrose123 09.11.10 - 05:04 Uhr

Hallo

ich denke Ihr macht das schon richtig, und das man in der Wut manchmal Dinge sagt die einfach nicht so gemeint sind, ist hier jedem Bewusst, ich hoffe es zumindest.

Ich denke keine hier kann nicht sagen, ich habe noch nie Böse Gedanken gehabt gegen den oder die Ex.

Ich drück euch die Daumen das es wenigstens Ohne Hetzereien fortläuft und der Kontakt sich auf das KInd beschränkt und einränkt.

Beitrag von thea21 09.11.10 - 07:48 Uhr

Hallo,

den Urbia-Damen kannst du hier nix Recht machen.

-Bist du ein Vater der nicht zahlt, bist du ein Arsch.
-Bist du ein Vater der zahlt, aber sein Kind nicht sehen will, bist du ein Arsch.
-Kümmerst du dich um dein Kind und irgendwas läuft nicht so wie Frau Mutter sich das vorstellt, wirst du angeprangert, obwohl man Dinge wie zwei Erwachsene Menschen lösen könnte.
-Bist du ein Vater, dem viel am Umgang mit seinem Kind liegt und entlädst dich hier, über eine (ich versteh sie) Situation, die einfach unter aller Kanone ist: Die Urbia-Muttis KEIFEN!

Du kannst es hier niemandem Recht machen.

ABER, auch wenn es dich genauso wenig interessieren sollte: Ich denke du machst das (gemessen an dem was du schreibst) schon richtig und das Wohl vom Kind sollte einfach an oberster Stelle stehen.

Und vergiss nicht: Die Urbiameute legt hier ALLES auf die Goldwaage und zerfleischen dich dann und wenn es nur der eine Satz gestern gewesen ist, was du die 40 Minuten dann noch machen sollst mit deinem Sohn (sinngemäß)

Und eine Sache ist ganz klar: Hätte deinen ersten Text eine FRAU/ MUTTER geschrieben, wären die meisten Antworten zugunsten des Threadopeners gegangen.

Also gräm dich nicht.

Beitrag von mioua 09.11.10 - 08:13 Uhr

RICHTIG

Beitrag von sharizah 09.11.10 - 08:42 Uhr

Ein Mann, der nicht zahlt und sich nicht um sein Kind kümmert ist ja auch ein Arsch. ;D

Beim Rest kann ich nicht zustimmen.

Ich konnte im gestrigen Beitrag beide Parteien verstehen, schließlich kannte man ja wenig Hintergründe und konnte die Aussage der Mutter verschieden auffassen.
Mit dem Aufklärungsbeitrag hier sieht es schon wieder anders aus.

So ist eben das Internet und generell das Leben - viele Menschen, viele Meinungen. Und es ist immer schwer, richtig zu beurteilen, wenn man nur eine Seite hört, das kann keiner.

Beitrag von thea21 09.11.10 - 08:45 Uhr

-nein, der generelle Tenor hier gilt den Müttern, den Urbia-Müttern und es wird gegen die unmöglichen Väter gehetzt.

Sicher hört man hier nur eine Seite, sicher gibt es viele Exemplare von Mann, die sich einfach beschämend verhalten.

Die Urbiameute macht aber keinen Halt davor anzuprangern und rumzuschimpfen, selbst wenn nur eine Seite bekannt ist.

Sie scheut sich auch nicht davor eine klitzekleine Aussage, die überhaupt nicht so gemeint war, wie sie geschrieben wurde, so derart auseinander zu rupfen, das einem hören und sehen vergeht.

Ich gebe dir Recht, das man sicher nicht oder nur selten objektiv bleiben kann (in einem Forum wie diesem), einfach weil man nur eine Seite hört.

Beitrag von silbermond65 09.11.10 - 09:04 Uhr

Sie scheut sich auch nicht davor eine klitzekleine Aussage, die überhaupt nicht so gemeint war, wie sie geschrieben wurde, so derart auseinander zu rupfen, das einem hören und sehen vergeht.

Dann solltest du bitteschön aber auch der Mutter zugestehen,daß sie ihre dämliche sms eventuell gar nicht so böse gemeint hat ,wie sie da stand.
Ich finds jedenfalls schade,daß es bei den beiden vom "gut verstehen " nach der Trennung inzwischen in solch Kinderkacke ausartet.

Beitrag von thea21 09.11.10 - 09:11 Uhr

Keine Frage.

Ich schrieb gestern erst dem Papa meiner Tochter eine Nachricht, da er in letzter Zeit seinen Tonfall etwas schleifen lässt. Macht ihn drauf aufmerksam und bot ihm, wenn ernst Differenzen bestehen ein Gespräch aller Beteiligten an, oder aber das wir in Zukunft darauf achten, wie wir dem Gegenüber entgegentreten, damit sich einfach niemand blöd angemacht fühlt.

Hat geklappt.

LG

Beitrag von holy_cow 10.11.10 - 01:12 Uhr

Hola,

es gibt wirklich diese Aersche, aber umgekehrt genauso. Man muss nur differenzieren koennen, was hier einige wirklich nicht mal in Betracht ziehen.

Ich kann deinem Text nichts mehr hinzufuegen!

Beitrag von xbienchenx 10.11.10 - 20:58 Uhr

Dem kann ich nur zustimmen! Mal jemand der´s auf den Punkt bringt.

Beitrag von mioua 09.11.10 - 08:11 Uhr

Hey ich muss da jetzt auch mal was zu sagen. Habe gestern deine Diskusion mitbekommen und mich an unsere Situation erinnert.

Kurz zu unserer Geschichte. Mein Mann hat einen Sohn aus früherer Beziehung. Alles lief bis die Mutter einen neuen Mann kennen lernte. Den hat sie ca 1 Jahr später geheiraet, nun ist sie seit 1.8. wieder getrennt (zwischen Hochzeit und Trennung lag 1 Jahr#klatsch). Als sie ihren Mann heiratete musste der Sohn von meinem Mann zu dem "neuen" Papa sagen und sie ist umgezogen ohne eine neue Adresse zu hinterlassen. Sie hat sich einfach nicht mehr gemeldet, also ging es vor Gericht. Der Richter meinte, sie sollten sich über dein Kinderschutzbund einigen (Alle 2 WOchen).... Mittlerweile läuft es so, dass das Kind nur alle 6 Wochen zum Treffen kommt. Sie ist mittlerweile aber wieder untergetaucht seit 4 Wochen, hat auch die Handynummer gewechselt.

Ich finde es so traurig wenn Mütter so wenig Verantwortung zeigen.. Wir sind vor 4 Monaten auch Eltern geworden und ich würde sowas niemals machen.

Jetzt wird es wieder vor Gericht gehen, die Mutter meldet sich einfach nicht mehr, weil der Junge anfängt an seinem Vater zu hängen und sich auf die Treffen zu freuen.

Vom Jugendamt hört man " wir haben hier 280 Fälle pro Mitarbeiter"...

Schlimm finde ich es wenn Väter sich kümmer möchten, aber die Mütter aus Egoismus es einfach für sich entscheiden. Solche Damen sollten keine Kinder bekommen.

Noch einen schönen Morgen

Beitrag von fernande 09.11.10 - 10:13 Uhr

Hallo,

ich habe dir im alten Thread schon ausführlich geantwortet und sage hier nur noch ein paar wenige Sätze.

Ich kann Dir nur den Rat geben, alles etwas langsamer angehen zu lassen.

Du hast jetzt einen Sieg vor Gericht erreicht und hast Umgang mit deinem Kind.

Jetzt genieß das erstmal und dann kannst Du versuchen am besseren Miteinander mit deiner Ex zu arbeiten.

Ich kann deinen Frust verstehen, aber so wie Du die Ex beschreibst, war doch kein Entgegenkommen zu erwarten.
Was sollte das also?
Mit diesem Wissen, das du hast ist doch dein Verhalten einfach provokant.

Und Du solltest lernen etwas gelassener zu werden. So dermaßen schlimm ist die Aussage der Ex nun wirklich nicht, als dass man da so ein Hassposting eröffnen müsste.

Beitrag von bob-andrews 09.11.10 - 18:29 Uhr

Nicht ich habe einen Sieg erreicht, sondern unser Sohn. Er kann beide Elternteile sehen, so wie dass sein sollte.

Wenn man über Monate provoziert wird, dann endlich eine Einigung erzielt und kurz darauf wieder mit einer derartig egoistischen Aussage konfrontiert wird, dann platzt einem schon mal der Kragen. Und ich habe meinen Frust hier losgelassen, nicht vor der Mutter und unserem Sohn.

Beitrag von fernande 09.11.10 - 18:58 Uhr

Hörzu, Du kannst versuchen auch die andere Seite zu verstehen oder es sein lassen!

Du kannst beschließen, dass es Dich weiterbringt hier mit anderen Umgangsvätter über die bösen Mütter herzuziehen und mal Dampf abzulassen.

Alles Deine Entscheidung!

Aber erzähl mir nicht, dass Dein Kind nicht mitbekommt, wie Du über die Mutter denkst. Niemand kann seine negativen Gefühle vor einem Kind verbergen, Kinder haben da ganz feine Antennen.

Und wenn es Dir so wichtig wäre Konflikte von deinem Sohn fern zu halten, dann wärst Du einfach um 18 Uhr beim Treffpunkt gewesen und hättest nicht noch einmal für Konfliktpotential gesorgt, in dem Du anfängst unnötige SMS zu schreibe.

Wie naiv kann man denn sein, dass nun, nach einer "Einigung" vor Gericht die Mutter plötzlich kooperativ ist.
Das muss man doch nicht noch alles provozieren.

Beitrag von bob-andrews 09.11.10 - 19:13 Uhr

Ich führe keinen Geschlechterkampf. Ich wüsste auch nicht, dass ich über andere Mütter hergezogen bin. Diese Thematik hast Du jetzt aufgemacht und ich werde mich nicht daran beteiligen.

Beitrag von fernande 09.11.10 - 19:17 Uhr

Du hast über die Mutter deines Kindes hergezogen und willst offensichtlich keine Meinungen hören, die Dir die Sicht der Ex ein bisschen klarer machen wollen oder auch nur deutlich machen wollen, dass so eine SMS sicher zickig ist aber nicht unbedingt so dermaßen ärgerlich aufgefasst werden musst, wie Du es willst.

Ich frage mich, was denn deine Intention war, hier zu posten?

Austausch ist es anscheinend nicht.


Aber Du weisst sicher am besten wie die Situation zu händeln ist, klappt ja auch super bei Euch!

Beitrag von bob-andrews 09.11.10 - 21:02 Uhr

Aus welcher meiner Aussagen entnimmst Du, dass ich keine anderen Meinungen hören will?

Leider weiss ich nicht, wie meine aktuelle Situation mit der Mutter am besten zu handhaben ist. Die Kommunikation klappt ja nicht mal auf der einfachsten Ebene.

Ich habe tatsächlich meinen Ärger über die Mutter rausgelassen, weil ich ihr Verhalten einfach nicht verstehen kann. Dabei habe ich aber nicht alle Mütter unter Generalverdacht gestellt.

Beitrag von fernande 09.11.10 - 21:22 Uhr

Ich habe auch nicht gesagt, dass Du alle Frauen unter Generalverdacht stellst.

Ich meine nur, dass es sich eventuell lohnt, die Mutter seinen Kindes nicht "unendlich dumm" zu nennen, sondern sich zu überlegen, warum sie so reagiert.

Einige haben hier versucht zu erklären, was eventuell in ihr vorgeht. Aber anscheinend bist Du noch zu geladen, um dich damit auseinandersetzen zu wollen.


Was ich hier schreibe, schreibe ich nicht, weil ich als alleinerziehende Mutter irgendeinen Männerhass habe, sondern weil ich als Partnerin eines Umgangsvaters mitbekomme, welche Mechanismen einigen scheinbar bekloppten Reaktionen auf beiden Seiten zu Grunde liegen.

Das zu erkennen hat es meinem Partner leichter gemacht, gute Lösungen mit der Mutter seines Kindes zu finden.

Daher noch einmal meine Anmerkung, dass Du etwas zeit vergehen lassen sollst und es einfach zu früh war, so schnell nach der Gerichtsverhandlung eine zuvorkommende Reaktion zu erwarten.
Besonders, da sich das Kind ja nicht in einer Lage befand, die irgendwie schädlich für das Kind war.

Und zu deinem Punkt, dass das Kind ja mitbekommt, wie die Mutter reagiert kann ich auch nur wiederholen, dass es dann besser ist, solche Reaktionen nicht zu provozieren.

Beitrag von janamausi 09.11.10 - 19:45 Uhr

Die KM hat sich doch auch an die Einigung gehalten. Und mehr kannst Du wohl - zumindest im Moment - nicht von ihr erwarten.

Hättest Du nicht die sms geschrieben sondern wärst einfach - wie vereinbart - um 18 Uhr da gewesen, wäre der ganze Streß nicht gewesen. #kratz

Beitrag von bob-andrews 09.11.10 - 20:54 Uhr

Ich glaub, da ist was nicht richtig rüber gekommen. Ich hab der Mutter wegen der SMS ja überhaupt keinen Streß gemacht, sondern meinen Ärger runtergeschluckt.

Beitrag von janamausi 09.11.10 - 21:00 Uhr

Ich hab auch nicht gemeint, dass Du der KM Streß gemacht hast, sondern dir selber bzw. Du hättest dich nicht geärgert.

Wäre die Übergabe wie ausgemacht um 18 Uhr gewesen - ohne den smsen zuvor - wär alles Bestens gewesen.

Beitrag von holy_cow 10.11.10 - 01:10 Uhr

Hola,

ich verstehe dich und weiss genau wie du dich gefuehlt hast und welcher Aerger in dir hoch gekommen ist.
Leider habe ich selber viele vergebliche Versuche gefuehrt um einen friedlichen Umgang mit dem Vater zu erreichen. Ich habe Provokationen noch und noecher eingesteckt, aber dokumentiert. Vor 2 Jahren hat sich das aus anderen Gruenden dann erledigt. Alles ist viel schlimmer gekommen als ich es haette je mir ( ALP ) traeumen lassen.
Ich habe gute Miene zum boesen Spiel lange und freundlichst mitgemacht, wenn ich alleine war, mir die Haare gerauft und innerlich oft gekocht.
Meine Kinder habe ich immer raus gelassen und sie haben nie was gemerkt, dafuer muss man nicht zum Gefuehlskrueppel werden, wie es manche hier von einem verlangen.
Du hast Wut gehabt und hast sie hier rausgelassen. Besser hier als vor deinem Sohn oder ihr gegenueber. Das wird dir nun vorgeworfen und unterstellt, dass du es deinen Sohn fuehlen laesst.
Pure Bullshit! Man kann das sehr wohl trennen.
Es gibt hier einige Vorzeigefrauen, die ueber alles stehen, einfach alles besser machen und koennen.

Sie spielen dir immer wieder den Ball zu, dass du doch selber Schuld bist und solch eine Reaktion nur provoziert hast.
( on: ) Meint, du hast zuzugeben, dass DU Scheisse gebaut hast. Neige also dein Haupt und bringe deiner Ex ganz viel Verstaendnis entgegen und halte dich gefaelligst strikt und peinlichst genau an die Regeln und halte vor allem deinen Mund um keine negativen Reaktionen auszuloesen. ( ironic off )
Deine Ex ist geladen, sie hat ihren Willen nicht durchsetzten koennen und darum setzt sie auf andere Art ihr Machtspiel fort, sobald du nur den kleinsten Fehler machst.

Mein Rat: gebe ihr keine Angriffsflaeche, verhalte dich freundlich und mache eine Faust in der Tasche. Du siehst deinen Sohn und alles andere kann dir am Popo vorbei gehen. Sie wird ihre Lektion vielleicht mal lernen, jeder findet mal seinen Meister.

Alles Gute dir!
Saludos


Beitrag von karna.dalilah 09.11.10 - 14:16 Uhr

darf ich dich mal einiges fragen?
Warum darfst du nur aller 3 Wochen dein Kind sehen?
(Gängige Reglung sind ja jedes 2.We)
Oder ist es dir auf eigenen Gründen nicht anders möglich?
Wieso bist du dafür verantwortlich, dass der Kleine die mütterliche Verwandschaft sieht?
Dafür bist du doch nicht verantwortlich....

Naja mit dem "Zweitpapa " ist das immer so ein Thema, wo man aber auch die verschiedenen Geschichtsverläufe betrachten sollte.
Bei euch hat das Kind ja einen sich kümmernden Vater und der Freund deiner Frau sollte eurem Kind lediglich ein väterlicher Freund sein
(denn in der Zeit deiner Abwesenheit wird er väterliche Verantwortung übernehmen .
-hoffe ich zumindest)
Aber PApa bist du ja indem du deine Pflichten und Rechte erfüllst.

Unser Kind nennt seinen Stiefvater auch Papa, weiß aber dass er noch einen Papa hat.
Aus verschiedenen Gründen finden keine Umgänge statt und minimaler E-Mailkontakt.

Aus deiner Geschichte meine ich zu erkennen, dass die Problematik erst mit dem 2. Mann deiner Ex so eskaliert ist.
Kann es sein, dass er das Problem hat und einen Rivalen in dir sieht und deshalb dich aus dem Leben haben will?

Na beneidenswert bist du nicht.
Da du nun nichts gegen die räumliche Distanz tun kannst, habt ihr auch in der Zeit dazwischen Kontakt miteinander?

Lieben Gruß
Karna

Beitrag von bob-andrews 09.11.10 - 18:43 Uhr

Ich habe beantragt, dass der Umgang alle drei Wochen stattfindet. Öfter wird es finanziell schwierig für mich (reine Fahrtkosten pro Wochenende, ob Bahn oder Auto: ca. 80 - 90 Euro).

Seitdem die ganze Geschichte so eskaliert ist, habe ich wieder Kontakt zu meiner "Ex-Schwiegermutter". Sie hat sich an mich gewandt und mir erklärt, dass sie mit dem Verhalten ihrer Tochter auch absolut nicht einverstanden ist. Und da meine Ex-Freundin mit unserem Kleinen dort nicht mehr hinfährt, mache ich das ab und zu. Er möchte sie sehen und es sind auch wichtige Bezugspersonen für ihn. Seine Tanten sind 11 und 16, die freuen sich auch riesig.

Dass es erst mit dem zweiten Freund so schwierig geworden ist, siehst Du richtig. Ich habe stark den Eindruck, er möchte meine Ex-Freundin und unseren Sohn komplett für sich vereinnahmen.

Kontakt zwischendurch gibt es nicht, telefonieren lässt man mich nicht mit dem Kleinen und Briefe werden wohl direkt an den Mülleimer weiter gereicht, vorgelesen bekommen hat der Kleine sie jedenfalls nicht.

Beitrag von karna.dalilah 09.11.10 - 20:08 Uhr

Danke für deine Antworten!
Das die Mutter anteilig an den Fahrkosten bteiligt werden kann, das weißt du oder?
Sie ist ja offensichtlich nicht aus existenzielle Gründen umgezogen (Jobz.B).

Das ihr weder schriftlich, noch telefonisch Kontakt haben könnt ist wirklich bitter. Zumal ja eine enge Bindung zwischen euch besteht.
Ich habe dem Vater meines Strolcehs sicher auch einiges vorzuwerfen und ich gestehe Briefe habe ich nicht vollständig vorgelesen, aber sie sind alle in seiner Schatztruhe, wo alle Briefe;Fotos usw seiner väterlichen Familie landen.
Die Schatztruhe steht für ihn problemlos erreichbar in seinem Zimmer und manchmal stöbert er da.
Dem Wunsch des Vaters ein Foto von ihm im Zimmer aufzustellen habe ich nicht entsprochen. Er kann ja jederzeit an die Bilder.

Warum nimmt die Mutter deiner Ex denn nicht Kontakt zu ihrer Tochter auf, um den Enkel zu sehen?
Das wäre doch der direkteste Weg...

Leider kannst du nicht viel tun außer aus der Situation das Beste rausholen.
Für Kinder sind solche Umbrüche in ihrer Lebenssituation manchmal echt schwierig-je älter sie werden.
Mein Großer hatte lange an unseren Wegzug aus seiner Heimat zu tun gehabt.
Man unterschätzt die Folgen, gerade dann wenn sie jeglichen sozialen Konatkt verlieren. Deshalb sind ja Konstanten im Leben der Kinder so wichtig.

Ich wünsche euch, dass die Mutter deines Sohnes bald erkennt, wie wichtig du für euren Sohn bist und dir Türen zu ihm öffnet.
(wäre ein Handy mit Aufladkarte vielleicht eine Lösung?)
und sie ihren LG in seine Schranken weist.
Du nimmst ihm ja schließlich nichts weg.


Karna

Ich meine ich finde es toll, dass du im Auge behälst was und wer für deinen Sohn wichtig ist.
Meinen aufrichtigen Respekt hast du!



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