Schwangerschaftsdiabetes

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von frosty71 09.11.10 - 09:20 Uhr

hallo mädels,

nu hat´s mich auch erwischt und ich muss morgen zum diabetologen.
könnt ihr mir sagen, was da so auf mich zukommt?
muss ich mich dann zu hause immer selbst in den finger pieksen, um meine zuckerwerte zu testen? #schwitz

danke schonmal im voraus
LG Heike

Beitrag von oronar 09.11.10 - 09:23 Uhr

Wenn Du Glück hast nur das...ansonsten Essen aufschreiben bzw. ausrechnen nach BE und dann im schlimmsten Fall (der aber nach der Schwangerschaft gar nicht mehr so schlimm ist) spritzen... habe ich alles in der der ersten Schwangerschaft gehabt und nun wieder messen muss und Tagesprofiele notieren muss.... ja ja.... aber auch das vergeht!

Beitrag von frosty71 09.11.10 - 09:25 Uhr

na super, das klingt ja prickelnd
zum glück hab ich ja nur noch 14 wochen vor mir #schock

Beitrag von ohneworte88 09.11.10 - 09:30 Uhr

Japp, ich muss auch Messen und aufschreiben und Insulin spritzen, zur Nacht.

Sie werden die Blut abnehmen um deine Werte zu bestimmten, Blutdruck und Urin.

Dann Gespräch, bekommst alles erklärt und alles mit heim ....
Wenn du Fragen hast, dann schreib sie dir auf und Frag, weil wenn man da sitzt, dann hat mans schon wieder vergessen ...

Erste Woche musst wohl Pieksen und aufschreiben was du gegessen hast und dann siehst weiter ....

Ist aber alles halb so schlimm, nervt nur nach einer Zeit immer dran denken das Messen muss usw

Beitrag von maylu28 09.11.10 - 09:31 Uhr

Hallo Heike,

wie ist denn Dein Test ausgefallen. Sag uns doch mal Deine Werte...

Erstmal wirst Du Deine Ernährung umstellen müssen und ein paar mal am Tag messen müssen...

Vor dem Essen und nach dem Essen und wenn die Ernährungsumstellung erfolg hat, dann wirst Du so erstmal weitermachen..wenn die Werte schlechter werden, wirst Du Insulin spritzen müssen, je nachdem, wenn die Nüchternwerte schlecht sind, wirst Du nur abends spritzen müssen, wenn die Werte nach dem Essen schlecht sind dann wirst Du vor dem Essen spritzen müssen.

Jetzt erstmal abwarten, was sie morgen sagen...

LG Maylu (38. SSW)

Beitrag von blackcat9 09.11.10 - 09:31 Uhr

Hallo Heike,

ich hatte während meiner ersten SS auch Diabetes. Ich musste meine Ernährung umstellen. Das hat bei mir Gott sei Dank gereicht. Ich musste kein Insulin spritzen. Dann musste ich mir 6-10mal am Tag in den Finger stechen, um den Blutzuckerwert zu bestimmen. Mit meiner Nabelphobie war das so eine Sache, aber man hat sich schnell dran gewöhnt. Habe immer mal den Finger gewechselt. Man bekommt nur dann irgendwann Hornhaut dort. ;-)

Ansonsten geht man häufiger zur Kontrolle, um zu sehen, wie sich das Baby mit der Diabetes entwickelt. Ich durfte meinen Sohn so aller 2-3 Wochen sehen, später dann wöchentlich. Es war immer alles ok. Er war immer viel zu klein, hat dann im MuSchu aufgeholt und kam mit gesunden Werten (3.210g, 52cm) und einer leichten Unterzuckerung zur Welt.

Dann wurde mir noch gesagt, dass mein Kind spätestens am ET geholt wird. Bei mir wurde deswegen am ET eingeleitet. Am Abend durfte ich mein Kind dann im Arm halten. Die Einleitung an sich empfand ich nicht als sooo schlimm.

Wichtig ist, dass Du auf Deine Ernährung achtest (im Notfall auch einen Ernährungsberater kontaktieren). Halte Dich daran. Auch, wenns manchmal schwer fällt.

Nach der Geburt musste ich noch 4mal im Halbjahresrhythmus zu meiner Hausärztin, die kurz meinen Blutzucker bestimmt hat. Diabetes war wieder weg, aber ich gelte nun als Risikoschwangere. Bisher ist aber die Diabetes noch nicht zu sehen.

LG
Franzi mit Colin (2), Bauchmaus (32+1) und den Stiefkids Niklas (1) und Justin (5)

Beitrag von carlos2010 09.11.10 - 09:35 Uhr

Hallo,

mit ein bisschen Glück bleibt es beim Blutzucker messen.
Bei mir wurde in der 24. SSW eine Glukosetoleranzstörung festgestellt und da ich eh schon sehr gesund gegessen habe (kaum Weißmehl, wenig Zucker) hat eine Ernährungsumstellung bei mir nichts gebracht. Mittlerweile spritze ich 3 x vor jeder Mahlzeit und abends zur Nacht Insulin:-(.

Aber jetzt sind es "nur" noch 30 Tage bis zur Einleitung am ET, da aufgrund der Insulintherapie spätestens am ET eingeleitet wird.
Meiner kleinen Maus geht es gut und sie wird wohl auch eher ein zierliches Kind, wie ihre Mutter;-).
Übrigens habe ich die Veranlagung von meiner Mutter, sie hat Altersdiabetes.
Das heißt für mich; weiterhin gesund leben wie bisher; mit einer gesunden Ernährung und viel Sport weil auf die Krankheit habe ich im Alter echt gar keine Lust.
Ich fand es in der Schwangerschaft sehr nervenaufreibend und belastend (ständig Sorge ums Kind).

Alles Gute#klee

carlos ET-30

Beitrag von frosty71 09.11.10 - 09:36 Uhr

also die werte waren.........

Nüchternwert: hab ich natürlich vergessen :-[

nach einer stunde: 202

nach zwei stunden: 170


ich danke euch wirklich für die antworten. bin zur zeit nen echtes sensibelchen.......

Beitrag von maylu28 09.11.10 - 09:42 Uhr

Der Nüchternwert ist schon auch sehr wichtig.....

Aber die Werte sind schon arg hoch, ich weiss nicht genau, ob sie nicht gleich anfangen mit Insulin....könnte sein..

Ich rechne übrigens keine BE aus, weil auch meine Diabetologin das nicht sinnvoll findet, wichtig ist eine ausgewogenen, kohlenhydratreduzierte Ernährung, ohne Weißmehlprodukte und Zucker (auch Fruchtzucker) ab heute heisst das Vollkorn..

LG maylu

Beitrag von ohneworte88 09.11.10 - 09:44 Uhr

Ja also die Werte sind schon UIUIUI ....

Aber geh zur Diabetolohgin .... ich hatte nüchtern 80 .... nach einer std 160 und nach zwei srd 60 und zuhause bin ich nie über 140 nach dem Essen, die Werte sind bei dem Test höher als bei normaler Ernährung ...

Man sagt aber das BZ werte nicht so aussage Kräftig sind und dann wird beim Diabetologen noch ein anderer Wert gemessen und der bestimmt wos lang geht!

Beitrag von carlos2010 09.11.10 - 10:00 Uhr

Der "andere" Wert ist dann der Langzeitzuckerwert, der gemessen wird.
Somit kann man Deine BZ Werte für ca. 12 Wochen zurückverfolgen.