Nabelschnurblut??

Archiv des urbia-Forums Schwangerschaft.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Schwangerschaft

Dein Schwangerschaftstest war positiv und nun ist dein Baby unterwegs? Teile diese aufregende Zeit mit anderen urbia-Müttern. Für wöchentliche Infos zu deiner Schwangerschaft kannst du unseren Schwangerschaftsnewsletter bestellen. 
Kostenlosen Expertenrat erhältst du täglich in unserem Expertenforum "Frag unsere Hebamme".

Beitrag von nadine782 09.11.10 - 12:34 Uhr

Hallo, ich hab mal eine Frage.
Wer von Euch macht das mit dem Nabelschnurblut von Seracell?? Wurde euch das auch Empfohlen? Hätte gern mal eure Meinung dazu und was ihr darüber denkt...

LG Nadine#winke

Beitrag von bine-xx 09.11.10 - 12:44 Uhr

Hallo Nadine,

wir hatten auch darüber nachgedacht. Doch nach einiger Recherche u.a. dieser Artikel:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,640948,00.html
haben wir uns gegen eine Einlagerung und für eine Spende entschieden.
Ich denke, dass es Geldschneiderei ist. Viele Präparate sind auch nicht ausreichend viel für eine weitere Verwendung und ich bezweifle, dass einem das von Seracell und co. mitgeteilt wird...

Alles Gute für dich und LG

bine

Beitrag von trodat28 09.11.10 - 13:13 Uhr


Wir haben auch überlegt, da das in einer der beiden Kliniken die wir uns für die Entbindung angesehen hatten empfohlen wurde.
Letzte Woche haben wir uns die andere Klinik angesehen und da mit einer Ärztin gesprochen (waren uns schon unsicher, da es in unserem Bekanntenkreis bisher keiner gemacht hat).

Die Ärztin hat gemeint dass das alles noch in den Kinderschuhen steckt und sie stark bezweifelt dass das Blut in einigen Jahren noch die Qualität hat dass es überhaupt noch für irgendwas zu gebrauchen ist.
Sie selbst hat erst vor kurzem ein Baby bekommen und hat es auch nicht gemacht.

Also ich denke wir werden das Blut spenden, aber nicht für eine eigene Verwendung einfrieren lassen.
Ist aber wirklich eine schwere Entscheidung!

LG #herzlich

Beitrag von 511979 09.11.10 - 13:17 Uhr

Wir haben es sofort nach der Geburt gespendet an die Stammzellenbank.
Wenn deinem Kind wirklich was passiert.wird dort eh zuerst nach deiner Spende geschaut . Braucht man sie nicht m kann sie anderen das Leben retten. Bei einer Privat eingelagerten Spende kann sie Jahrzehnte liegen und keinem kann geholfen werden der es bräuchte . :-(

Cih hab mir so entschieden weil ich andertherum gedacht habe...was wäre wenn meinem Kind was passieren würde und es wäre auf Stammzellen anderer angewiesen und es gäbe keine :-(

Beitrag von nadine782 09.11.10 - 13:28 Uhr

Vielen Dank für Eure Antworten. Ihr habt mir wirklich geholfen. Habe nur noch einen letzten Schubser gebraucht. Dann werden wir es auch sein lassen. Waren eh unentschloßen.

Danke!! LG Nadine

Beitrag von amanda-80 09.11.10 - 13:36 Uhr

Hi nadine,

ich hab mich für Vita 34 entschieden. Aber nur weil ich das Geld wirklich zur Verfügung habe. Meine Krankenkasse beteiligt sich mit an den Kosten. Zusätzlich hab ich natürlich die Option auf Spende mit abgeschlossen. Das heisst- wenn jemanden mit den Stammzellen geholfen werden kann wird man sich mit mir in Verbindung setzten und nachfragen ob ich Diese nach Bedenkzeit freigeben möchte. Das Geld mit Zinsen würde ich dann natürlich wieder bekommen. Die Stammzellen werden auch gleich auf verschiedene Intoleranzen hin untersucht( zusätzliche Option) . Das Schöne bei Vita ist das, wenn man die Stammzellen nicht gebrauchen kann( falsche Entnahme oder zu wenig) , du keinen Cent bezahlen musst. Der Grund warum ich mich dafür entschieden habe ist,daß ich mir nicht verzeihen könnte meinem Kind nicht helfen zu können nur weil ich zu geizig war. Wie schon gesagt- ich hab das Geld und gebe so viel für Schnulli aus, da kann ich auch was für die Forschung tun. Ich hoffe natürlich das ich es nie benötige. Aber man weiß ja nie.

lieben Gruß

Beitrag von puenktchen.07 09.11.10 - 13:50 Uhr

Hallo,

wir haben das Nabelschnurblut bei Vita 34 bei unserem ersten Kind einlagern lassen und werden das auch für das zweite Kind tun.
Wir haben eine Option für die Spende bei der DKMS gemacht und werden das auch nochmal so lagern.

Glücklicherweise konnte bei der Geburt richtig viel Blut 150ml eingelagert werden, was auch von der Qualität des Personals vor Ort abhängt. Unser Sohn ist inzwischen bei der DKMS eingetragen.
Wir sind froh über unsere Entscheidung, da wir davon ausgehen, dass der medizinische Fortschritt in den kommenden Jahren erheblich voran kommt. Wir haben uns auch sehr umfassend vorab informiert und auch mit einigen Biologen gesprochen.

Die Abwicklung hat alles reibungslos geklappt. Und wenn z.B. das Blut nicht eingelagert werden konnte, braucht nix gezahlt zu werden. Weiterhin wurde auch mein Blut auf Herz und Nieren getestet vorab. Auch hier die Gewissheit, dass bei mir alles in Ordnung ist.

Lg