Meint ihr das ist realistisch? Berufsfrage und mein Alter

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von gbmaintal 09.11.10 - 14:53 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

mich quälen gerade ein paar Zunkunftsängste oder sowas.

Morgen startet mein 3-wöchiger Kurs vom Amt zur Qualifizierung nach Familienpause, zeitgleich habe ich mich umgetan nach Fortbildungskursen um evtl in meinen alten Beruf ( Zahnarzthelferin ) wieder rein zukommen. Da starten im Dezember 2 Kurse in Abrechnung und Röntgenkunde bei der Zahnärztlichenvereinigung, die werde ich auf jeden Fall machen.

Jetzt bin ich aber schon fast 18 Jahre aus dem Beruf raus, habe danach meinen Haushalt geführt, meine 5 Kids groß gezogen und zeitgleich auch Vollzeit gearbeitet, aber vollkommen berufsfremd in der Kinderbetreuung als leitende Angestellte ( ähnlich wie ein Hort ), zudem auch Vorstandsvorsitzende von dem Verein mit allen dazugehörigen Arbeiten, also unterstützend in allen Bereichen. Verantwortlich für die Personlaplanung, die Budgetierung, sozusagen an allen Baustellen zuständig. Diesen Platz gibt es nicht mehr - da Ausflösung des Vereins.

Ich habe eigentlich immer gerne als Zahnarzthelferin gearbeitet und irgendwie hat es mir immer gefehlt, obwohl ich selber der Schisspitter schlechthin bin wenn es um mich selber geht #klatsch #rofl, den Gedanken trage ich schon länger mit mir rum, aber bisher habe ich nicht den Mut gehabt ihn umzusetzen.
Mein Alter, die lange Berufspause in der zahnärtzlichen Richtung, aber es würde mich sehr reizen..........und so gut tun........................Aber ich bin eben auch ein sehr bodenständiger Mensch, der alles gut geplant haben muss, damit nichts schief geht und nicht unbedingt sehr mutig was sowas angeht.

Klar für andere kann ich Berge versetzen, erkämpfen, erstreben und so alles machbar machen...............aber für mich selber...................#schwitz.........................eher nicht.

Aber irgendwie muss ich mal jetzt zu Potte kommen, denn auch mein Berufsleben muss wieder ans Laufen kommen ( Meine Elternzeit ist rum und ich freu mich so aufs Arbeiten gegen Bezahlung ) Bin zwar die ganzen 3 Jahre in Elternzeit auch arbeiten gegangen, aber eben ehrenamtlich und unentgeltlich.
Und ich möchte das Thema erg. ALG II gerne wieder beenden und auf eigenen Füßen stehen.

So, was meint ihr? Ist das utopisch oder zu schaffen?

GLG Gabi

Beitrag von danat 09.11.10 - 17:13 Uhr

Hallo Gabi,

das wird wahrscheinlich nicht einfach - nach so langer Zeit wieder den Einstieg zu finden. Könntest du vielleicht erstmal ein Praktikum machen und für dich selbst heraus finden, wie "aktuell" deine Berufskenntnisse noch sind? Da hat sich bestimmt auch einiges getan. Dann kannst du wahrs. besser abschätzen, wie realistisch deine Pläne sind.

Ich würde mich an deiner Stelle erstmal zweigleißig orientieren. Mit deinen vielfältigen Kenntnissen aus der Vereinsarbeit und der Kinderbetreuung, kommst du in diese Richtung vielleicht besser unter.

Könntest du dir vorstellen als Tagesmutter zu arbeiten? Ich weiß zwar nicht konkret, was man da als Ausbildung machen muss, aber das lässt sich sicher bei dir vor Ort herausfinden.

Liebe Grüße, Dana.