sind Eltern dazu verpflichtet?

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von kerstin0409 09.11.10 - 15:53 Uhr

Hallo an Alle!

Ich habe hier rein interessens-halber eine Frage.
Habe nämlich schonmal gehört, dass rein rechtlich die Eltern verpflichtet sind, und man kann dies sogar rechtlich einklagen #schock, zur Hochzeit der Kinder einen gewissen Beitrag leisten zu müssen! Dies wird vom Gehalt oder so ausgerechnet...

Gibt es sowas auch, wenn die Kinder Haus bauen oder Kaufen? Müssen da die Eltern etwas beisteuern? Geht sowas wirklich durch vor Gericht #gruebel ?

Weiß auch nicht, ob das in D oder Ö gleich ist.
Freu mich über jede Antwort.

Danke!! #winke

Beitrag von gr202 09.11.10 - 15:56 Uhr

Wer hat Dir denn den Schwachsinn erzählt?

Gruß
GR

Beitrag von goldtaube 09.11.10 - 16:37 Uhr

In Österreich gibt es das wohl. Siehe auch meine Links zum ABGB unten.

Beitrag von fensterputzer 09.11.10 - 15:57 Uhr

Klar Eltern müssen grundsätzlich ihr Gesamtes!! Einkommen an ihre Kinder abtreten und haben nur ein Taschengeld zu beanspruchen. Noch was: Selbstverständlich müssen Eltern ihren 30/40 jährigen Kindern 3 mal täglich den Arsch sauberlecken.

Beitrag von sonne_1975 09.11.10 - 16:07 Uhr

#rofl

Beitrag von hermina 10.11.10 - 12:43 Uhr

#huepfund diesen Monat gibt es sogar noch ein Bonus, das Weihnachtsgeld.#huepf

Beitrag von kerstin0409 10.11.10 - 13:04 Uhr

stimmt :-D

Beitrag von conny3006 10.11.10 - 15:38 Uhr

#nanana#nanana

Beitrag von anyca 09.11.10 - 16:10 Uhr

#rofl Wer hat Dir denn das erzählt?

Es war zwar mal Tradition, daß die Brauteltern die Hochzeit finanzierten, aber das ist genau so wenig einklagbar wie "der Bräutigam besorgt den Brautstrauß" oder "die Trauzeugin hilft bei der Auswahl des Brautkleides".

Beitrag von fensterputzer 09.11.10 - 16:19 Uhr

Ich will gern das "Recht der Ersten Nacht" einklagen!!!#rofl#rofl#rofl#rofl

Beitrag von sandra7.12.75 09.11.10 - 16:31 Uhr

Da hast du bei den ganzen Frauen bestimmt auch schon verschissen.#rofl#rofl

Beitrag von carrie23 09.11.10 - 20:31 Uhr

Es stimmt aber, zumindest in Österreich.
Man KANN die Aussteuer für Hochzeit einklagen aber was bringt einen das?
Ich hab mir meine Hochzeit da lieber selber finanziert.

Beitrag von goldtaube 09.11.10 - 16:36 Uhr

In Deutschland ist das meines Wissens nach nicht gesetzlich geregelt. In Österreich hingegen schon. Da ist es wohl im ABGB geregelt.

Dazu kannst du dir folgende Paragrafen durchlesen:
Z. B.
http://www.jusline.at/1220_ABGB.html
http://www.jusline.at/1221_ABGB.html

Also ab § 1217 und folgende.
" target="_blank" rel="nofollow">http://www.jusline.at/Allgemeines_Buergerliches_Gesetzbuch_%28ABGB%29_Langversion.html#:-p

Beitrag von coppeliaa 09.11.10 - 17:09 Uhr

auch wenn es dir meisten hier herzlich amüsiert hat #rofl so ist ist die frage nicht unberechtigt - denn in ein paar ländern zb österreich ist das "heiratsgut" tatsächlich gesetzlich geregelt #winke

goldtaube hat eh schon ein paar links gepostet. auch hier kann man zb eine kurzzusammenfassung finden:

http://www.kanzlei-rupp.at/_Ausstattung%20und%20Heiratsgut.html

ja, ich weiß manchmal sin'ma wirklich die insel der seligen und die hinterwäldler #rofl aber was solls :-)

lg

coppelia

Beitrag von fensterputzer 09.11.10 - 17:19 Uhr

Da geht es um eine Ausstattung zur Ersten Hochzeit. Naja auch KuK.

aber sie fragt:Gibt es sowas auch, wenn die Kinder Haus bauen oder Kaufen? Müssen da die Eltern etwas beisteuern? Geht sowas wirklich durch vor Gericht ?



Die Lachnummer schlechthin!

Beitrag von coppeliaa 09.11.10 - 17:27 Uhr


ok, aja, stimmt :-)

soweit ich weiß (ich bin laie): NEIN, es gibt in Ö keinen rechtsanspruch bei hauskauf/bau auf finanzielle unterstützung der eltern. rechtsanpruch auf kohle von den eltern hat man nur im rahmen einer ausbildung die die eltern eben ermöglichen und und ihm rahmen ihrer möglichkeiten finanzieren müssen.

und jeder kann - mit ausnahme etwaiger pflichtteilsansprüche im todesfall - mit seinem geld und vermögen machen was er will.

wer also in ö kohle von den altvorderen haben will muss heiraten :-)

lg

Beitrag von fensterputzer 09.11.10 - 17:31 Uhr

vielleicht sollte ich nach Ö ziehen#huepf hab zwar in D nen 8-Familienhaus und ein Häuschen an der Küste aber vielleicht tut sie dann noch ne gute Aussteuer raus ( ich wollte und will nie heiraten aber für X00000€ kann man es ja versuchen)

Beitrag von carrie23 09.11.10 - 20:34 Uhr

Weil du DAS jetzt gepostet hast werden sich in Kürze sämtliche heiratswillige Urbanerinnen ( hört sich an wie Auserirdische ) melden#rofl

Beitrag von carrie23 09.11.10 - 20:33 Uhr

Stimmt schon aber ihr habt euch ja auch wegen der Aussteuer zur Hochzeit lustig gemacht.
Aber man kanns nicht 5 Jahre nach der Hochzeit einklagen,muss schon zeitnah gemacht werden.
Was das Haus angeht: Wer sich keines leisten kann der sollte sich keines zulegen denn auf Dauer sind Eltern nicht finanziell für ihre Kinder verantwortlich zu machen.

Beitrag von carrie23 09.11.10 - 20:30 Uhr

In Österreich ist es so und nennt sich Aussteuer-gilt aber nur bei Hochzeit.
Ich hätte es von meinem Vater einklagen können, habe aber darauf verzichtet da ich keinen Kontakt aufnehmen wollte.
Mein Mann hätte es von seiner Mutter, ja auch Männer können das, einklagen können dann wäre sein Vater aber genauso dran gewesen und sein Vater ist schwerkrank.

Bei Haus Bau oder Kauf...nein davon hätte ich noch nichts gehört

Beitrag von manavgat 09.11.10 - 21:15 Uhr

Vielleicht in Indien?


Ich glaube nicht, dass in den deutschsprachigen Ländern so etwas in irgendeinem Gesetzt steht.

Gruß

manavgat

Beitrag von carrie23 09.11.10 - 23:03 Uhr

Da irrst du dich aber, zumindest gehört Österreich nicht zu Indien meines Wissens nach.
In Österreich kann man seine Eltern zur Zahlung des Heiratsguts verklagen und sie müssen zahlen.
Und die TE ist aus Österreich

Beitrag von manavgat 10.11.10 - 09:04 Uhr

Aha, dann sind die jetzt noch konservativer, als ich dachte....


.... schon mal wegduck.....

Manavgat

Beitrag von parzifal 10.11.10 - 09:27 Uhr

Bei Fragen, die die Anwendung rechtlicher Bestimmungen voraussetzen ist es wichtig deutlich das Land hervorzuheben worum es geht.

Wenn Du aus Österreich kommst, sollte das also klar am Anfang genannt werden.

Daher hast Du auch zunächst Unverständnis geerntet.

Ich hätte den kurzen Hinweis unten mit D und Ö überlesen. Und das Du ausschließlich Ö meinst wäre auch dann nicht klar gewesen.


Beitrag von kerstin0409 10.11.10 - 09:47 Uhr

Und?

Ich habe kein Problem damit jetzt #kratz

Waren ja einige interessante Antworten dabei :-p

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