Rheuma bei 3-jähriger - hat da jemand erfahrung damit ??

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von bravolino 09.11.10 - 16:09 Uhr

Hallo zusammen..

hab mal eine Frage : ich muss morgen mit meiner Tochter (3 Jahre) zum Doc. Er vermutet Rheuma.. Sie hat schon seit 3 Wochen ein dickes Knie - waren schon beim Orthopäden und keiner hat was festgestellt.. Nun müssen wir morgen nochmal zum Kinderarzt..

Ich mach mir grad sorgen ob es wirklich Rheuma sein könnte - ist das Heilbar bzw. geht des komplett weg oder hat Sie das Ihr Leben lang ??
Kann das mit Medi behandelt werden ??
Ohgott..
danke für Antworten..#schmoll

Beitrag von ronjas_ma 09.11.10 - 16:58 Uhr

Hallo,

vermutlich ist es dann juveniles Rheuma. Solltet Ihr die Diagnose bekommen, bitte unbedingt einen Termin bei einem Rheumatologen ausmachen#pro!!! Die meisten Hausärzte kennen sich sehr schlecht damit aus. Du kannst Dich ja vorab mal hier belesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Juvenile_idiopathische_Arthritis oder aber Du machst Dich vorher nicht allzu verrückt und wartest die Diagnose ab. Rheuma ist nicht heilbar, aber mit dem richtigen Rheumatologen und der richtigen Medikation kann man ein tolles Leben führen und steinalt werden.

LG
Saskia, die seit 16 Jahren Rheuma (M. Bechterew) hat und mit ihren Zaubermittelchen gut und schmerzfrei leben kann#:-)

Beitrag von bravolino 09.11.10 - 18:21 Uhr

Hallo Saskia,

danke für Deine Antwort.. ich werde mich bei Dir nochmal melden wenn ich das Ergebniss weiss.. danke für den Link...

Lg Moni mit Maralena#winke

Beitrag von ronjas_ma 09.11.10 - 18:30 Uhr

Alles Gute für morgen für Deine Kleine Maus#klee#klee#klee! Du kannst Dich gerne melden.

LG
Saskia

Beitrag von polarsternchen 09.11.10 - 22:31 Uhr

Hallo,

hatte Deine Tochter schon einmal einen Zeckenbiss bzw. einen entzündeten Mückenbiss? Wurde auf Borrelien untersucht? Auch treten immer wieder Rheumaschübe nach Impfungen auf! Ich kann Dir nur ans Herz legen, zusätzlich zur Schulmedizin (die ist in der Therapie meist auf die Behandlung der Symptome in Form von Kortison und Schmerzmedis reduziert!) zusätzlich einen erfahrenen Heilpraktiker aufzusuchen, damit auch die Ursache gefunden und behandelt werden kann, um eine chronische Entwicklung bestmöglichst zu vermeiden!

LG und gute Besserung!

Beitrag von ronjas_ma 10.11.10 - 06:46 Uhr

Wie willst Du eine chronische Entwicklung vermeiden? Rheuma ist chronisch! Und das die Behandlung auf Schmerzmittel und Kortison reduziert ist, ist falsch! Ich habe vor Jahren das letzte Mal Kotison genommen. Woher willst Du Dich auskennen, hast Du Rheuma? Man kann mit Sicherheit, wenn man viel Zeit haz auch mal zu einem Heilpraktiker gehen, aber der Rheumatologe sollte die erste Wahl sein!

LG
Saskia

Beitrag von polarsternchen 10.11.10 - 08:39 Uhr

Also ich bitte Dich, willst Du jetzt bei dem Mädchen Rheuma diagnostisieren? Es ist eine Verdachtsdiagnose und die Ursache kann eine ganz andere sein! Und Kortison ist nunmal das erste Mittel der Wahl bei einem akuten Rheumaschub! Und ich habe nicht geschrieben, dass sie NICHT zum Rheumatologen gehen soll! Ich arbeite seit über 20 jahren im medizinischen Bereich, früher Schulmedizin, jetzt Naturheilkunde! Ich sehe genügend Fälle, wo die Symptome von Krankheiten mit Medikamenten unterdrückt werden, die Ursache aber bestehen bleibt und sich einen anderen Weg nimmt! Wenn Du gut eingestellt bist, dann freut es mich für Dich, aber der Mensch ist ein Unikat, und was bei Dir funktioniert, kannst Du nicht auf die Allgemeinheit übertragen!

LG

Beitrag von ronjas_ma 10.11.10 - 15:11 Uhr

Ich will hier nichts diagnostizieren, weil ich kein Arzt, sondern Arzthelferin bin. Ich habe rein hypothetisch gesprochen. FALLS sie Rheuma haben sollte, dann sollte sie zuerst zu einem Rheumatologen. Über die Verteufelung von Kortison lässt sich ja bekanntermaßen streiten, aber das würde hier zu weit führen. Mein Fazit ist nur: Erst der Rheumatologe und dann der Naturheilpratiker. Nichts anderes wollte ich sagen. So, und jetzt muss auch mal gut sein.

LG
Saskia