Weiterhin Unterhalt für seinen Sohn?

Archiv des urbia-Forums Allein erziehend.

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von sooryun27 09.11.10 - 18:06 Uhr

Hallo!

Ich hab eine Frage und zwar:

Ich bin schwanger und möchte bald meinen Freund heiraten. Der hat aus erster Ehe schon einen Sohn und muss für diesen auch Unterhalt bezahlen. Meine Freundin hat gemeint, dass es gut möglich sein kann, dass sich der Betrag vermindern kann, wenn wir heiraten. Stimmt das? Wir haben leider nicht allzu viel Geld, deswegen würde mich das mal interessieren.

Vielen Dank schon mal im Voraus!

Beitrag von zwiebelchen1977 09.11.10 - 18:07 Uhr

Hallo

Ja, sein 1 Kind hat auch weiterhin Anspruch auf Unterhalt.
Wieviel das dann sein wird, hängt vom Verdienst ab.

Das Ja kann es euch dann ausrechnen.

Bainca

Beitrag von sooryun27 09.11.10 - 18:16 Uhr

Danke für die schnelle Antwort! Ändert wahrscheinlich auch nichts daran, dass seine Exfrau mittlerweile auch wieder verheiratet ist ...

Beitrag von ppg 09.11.10 - 19:07 Uhr

Nein, die Ehe der Exfrau ändert nichts am Kindesunterhalt. Dieser kann übrigens durchaus steigen, nach der Hochzeit, weil Dein Zukünftiger durch die günstiger Steuerklasse mehr nett vom Brutto hat.

Wie schon geschrieben - das JA rechnet das gerne aus.

Ute

Beitrag von ppg 09.11.10 - 19:09 Uhr

weil Dein Zukünftiger durch die günstigere Steuerklasse mehr Netto vom Brutto hat.

Ute

Beitrag von picco_brujita 09.11.10 - 20:07 Uhr

er ist weiterhin unterhaltspflichtig für das kind aus 1. ehe.
allerdings wird euer gemeinsames kind, wenn es auf die welt kommt genauso unterhaltsberechtigt - d.h. auch wenn er durch die besserstellung durch eure heirat (bessere lohnsteuerklasse) zeitweise mehr zahlen muss, so wird euer kind mit dem tag der geburt unterhaltsberechtigt und somit werden beide kinder gleich gestellt.
das kann dann eben dazu führen, dass das kind aus 1. ehe weniger bekommt.

alle klarheiten beseitigt? ;-)

lg
brujita

Beitrag von manavgat 09.11.10 - 21:07 Uhr

Dir ist schon klar, dass das andere Kind auch was essen muss?

Nur wenn Dein Partner unterirdisch verdient, dann wird eine Mangelfallberechnung gemacht. Bevor Dein Bedarf eingerechnet wird, muss für beide Kinder der Mindestunterhalt möglich sein.

Gruß

Manavgat

Beitrag von ohneplan 09.11.10 - 21:09 Uhr

Dir ist schon klar, dass das andere Kind auch was essen muss?

nääää wer denkt denn sowas???

Beitrag von sooryun27 10.11.10 - 10:02 Uhr

das is mir freilich klar

Beitrag von starshine 10.11.10 - 09:08 Uhr

Uiuiui.... und das in DIESEM Forum? Na da werde ich in ein paar Stunden ja genuesslich den "Verriss" der TE lesen koennen...

Trotzdem erstaunt es mich immer wieder, dass Frauen einen Unterschied machen zwischen dem Kind das SIE mit dem KV haben und dem Kind, dass eine andere mit dem KV hat... er ist doch der Vater und wir sprechen von einem Kind bzw. bald von 2 Kindern... Die Kinder sind dann auch Geschwister! Und denk immer daran: Du hast keine Garantie, dass ihr ein Leben lang zusammen bleibt. Alles was Du jetzt fuer Dich und Dein Kind forderst, koennte irgendwann von der naechsten Frau auch gefordert werden. Eigentlich ist es eine Frechheit, dass das erste Kind weniger bekommen soll nur weil der KV noch ein Kind in die Welt setzt...

Ich bekomme GAR KEINEN Unterhalt fuer meine beiden Kinder. Ich komme alleine dafuer auf, dass ich 2 wunderbare Kinder habe und dafuer gehe ich auch den ganzen Tag arbeiten. Aber das habe ich mir schon ueberlegt BEVOR ich die Kinder bekommen habe.

Beitrag von sooryun27 10.11.10 - 10:07 Uhr

mich hats halt nur mal interessiert ... natürlich mach ich einen unterschied zwischen dem 1. kind und unserem. der kv hat ihn jetzt seit über einem jahr nicht mehr zu gesicht bekommen und ich hab sowieso keinen bezug zu dem kind. mir ist auch durchaus klar, dass wir evtl. nicht unser ganzes leben zusammen sein werden! man wird sehen was die zukunft bringt.

Beitrag von starshine 10.11.10 - 15:18 Uhr

Puh.... wer Unterschiede zwischen Menschen macht ist mir ja schon ein Greuel. Aber zuzugeben, dass man die Halbgeschwister seiner Kinder praktisch als "minderwertig" in Bezug auf Unterhalt ansieht, dass ist harter Tobak. Das auch noch mit "natuerlich" einzuleiten ist absolut asozial. Frag' Dich doch lieber mal warum der Vater seit 1 Jahr!!!! keinen Kontakt zu seinem Kind hat und frag Dich dann nochmal, ob Du mit so jemandem ein Kind haben willst #klatsch

Warum duerfen sich solche Menschen vermehren??????? #zitter

Beitrag von tanimaus23 11.11.10 - 15:28 Uhr

Meine Gedanken...

Ich bin in einer ähnlichen Situation - nur auf der anderen Seite #winke

KV kann teilweise nicht den Unterhalt für seinen erstgeborenen zahlen, ach schieben wir doch gleich noch ein Kind hinterher... Lass Hirn regnen ;-)

Wenn ich grad daran denke, dass die Neu (übrigens WAR sie eine gute Freundin von mir) auch grad die selben Gedanken hat wie die TE bekomme ich das kalte Grausen...

Nichts für ungut :-)

Beitrag von manndela 12.11.10 - 09:25 Uhr

Du nimmst Dir aber auch ein bisschen viel heraus und stellst Dich auf eine höhere Stufe. Asozial? Wo liegt der Fehler?