Zwei Herzen in meiner Brust...

Archiv des urbia-Forums Politik & Philosophie.

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Forum: Politik & Philosophie

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Beitrag von 3wichtel 09.11.10 - 18:42 Uhr

Der 9. November ist für mich ein ganz besonders politischer Tag:

Zum Einen gedenke ich wie viele andere heute auch den Opfern der Pogromnacht vor 72 Jahren.
Ich finde es nach wie vor wichtig, an diesen Tag ganz bewusst zu erinnern, weil er meiner Meinung nach als Sinnbild dafür steht, wie schnell ein Volk seine Demokratie und seine Würde verlieren kann, wenn es von einem zu Anfang kleinen Mob hassender Menschen aufgerührt wird.
Und wie wichtig Zivilcourage und eine Kultur des "Nicht-weg-sehens" sind.

Zum Anderen zeigt der gleiche Tag (allerdings heute vor 21 Jahren) auch, wie effektiv ein Volk eine Diktatur und (im wahrsten Sinne) eine Mauer stürzen kann, wenn es sich der demokratischen Grundwerte erinnert und bereit ist, dafür einzustehen und sein Leben zu riskieren.

Also, für mich liegen heute Trauer und Freude, Schämen und Stolz ganz nah beieinander.

Beitrag von fensterputzer 09.11.10 - 20:11 Uhr

Anfang kleinen Mob hassender Menschen aufgerührt wird.


zur Zeit haben wir einen kleinen Mob Großkapitalisten und von ihnen gesteuerten Politmarionetten.

Beitrag von dominiksmami 09.11.10 - 20:22 Uhr

jetzt wirds unheimlich.....ich bin schon wieder deiner Meinung.


So...nu geh ich mich gruseln!

Beitrag von gelandet 09.11.10 - 21:03 Uhr

Oh, ich geb dir sowas von recht!!!

"zur Zeit haben wir einen kleinen Mob Großkapitalisten und von ihnen gesteuerten Politmarionetten."

Super formuliert!!!

Liebe Grüße und gute Nacht,

Nicole

Beitrag von grafzahl 10.11.10 - 05:37 Uhr

Der verbitterte Kommentar eines abgehängten Verlierers.

Beitrag von roll-over-beethoven 10.11.10 - 13:47 Uhr

Die Frage ist doch, wieviele abgehängte Verlierer ein Land verträgt.

Ansonsten beurteile ich deinen Kommentar - und ich nehme an, dass du dich selbst eher zu den Gewinnern zählst - als menschlich ziemlich verloren.

Beitrag von zeitblom 10.11.10 - 10:24 Uhr

"Mob Großkapitalisten " = ein Widerspruch in sich...man sieht zum xten Mal, dass Du nicht weiss, wovon Du schreibst...bist halt sehr seelig.

Beitrag von flitzkacke 10.11.10 - 11:27 Uhr

Politiker- und Kapitalistenbashing kommt halt immer wieder gut an, gell?

Beitrag von fensterputzer 10.11.10 - 12:41 Uhr

definiere Kapitalist!

Beitrag von flitzkacke 10.11.10 - 20:48 Uhr

Wäre vollständig offtopic
Im Übrigen warst du es, der den Begriff "Großkapitalisten" in die Debatte warfst.

Beitrag von roll-over-beethoven 10.11.10 - 13:49 Uhr

Es gibt auch Politiker, die sich nicht so offensichtlich zum Handlanger einiger Konzerne machen.

Alle in einen Sack und draufknüppeln, ist mir zu billig.

Beitrag von nele27 10.11.10 - 08:54 Uhr

Moin,

nicht zu vergessen ist der 9.11.1918!!!

Ich finde es immer sehr schade, dass die deutsche Gesichte zu 95% aus dem Dritten Reich zu bestehen scheint und andere wichtige wie interessante Epochen völlig in Vergessenheit geraten.

Von den Geschehnissen in der Weimarer Republik können wir nämlich ebenfalls eine Menge lernen.
Ich persönlich finde diese unter den Teppich gekehrten 15 Jahre mindestens ebenso interessant wie das Dritte Reich.

LG

Beitrag von zeitblom 10.11.10 - 10:27 Uhr

"wie interessante Epochen völlig in Vergessenheit "

das eine ist Geschichtsinteresse und Geschichtsbewusstsein... das andere ist aber das Gedenken an Menschen, die zu Opfer geworden sind...

Beitrag von nele27 10.11.10 - 14:57 Uhr

Sicher, aber die TE beginnt mit:

"Der 9. November ist für mich ein ganz besonders politischer Tag"

Und da geht es ja nicht explizit nur um Opfer/Gedenken. Ich denke, auch der 9.11.1918 war ein besonderer Tag, vor allem in Bezug auf die Folgen.