KiGa-Eltern aus Rheinland-Pfalz wegen Platz für 2jährige

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von mamavon2 09.11.10 - 20:15 Uhr

Hallo!

Da ich mich gerade barbarisch über die Leitung des Kindergartens meiner Tochter aufrege (sind Anfang des Jahres aus einem anderen Bundesland zugezogen und sie durfte gleich gehen, weil sie schon 4 war), mal die Frage an euch mit Kindern, die in mit 2 in den Kiga in der Pfalz gehen / wollen / "gelassen werden". Wie schaut es bei euch so mit Plätzen aus? Habt ihr es leicht einen Platz zu bekommen oder seid ihr am suchen?

Zu unserer Situation: mein Kleiner (geboren Ende September 2008) würde sehr davon profitieren, endlich in den Kindergarten zu gehen. Er spricht; löst sich problemfrei von mir (wandert problemlos bei meiner Großen in die Gruppen, während sich die Große umzieht; spielt auch mal längere Zeit ohne mich im Kiga, wenn ich ein Elterngespräch habe); bezüglich der Motorik hält er mit älteren Kindern gut mit (er turnt bereits ohne mich bei den 3-6 jährigen mit).
Weshalb ich mich nun aufrege: die KiGA-Leitung im Kindergarten meiner Großen erlebt meinen Sohn nun schon seit einem halben Jahr tagtäglich; die anderen Erzieherinnen sehen ihn ebenso, schließlich wandert er ja in die Gruppen und beschäftigt sich dort, bis die Große in ihrer Gruppe ist. Kurz und gut: der Kindergarten weiß, dass unser "Kleiner" kindergartenreif ist. Und was ist?! Die Leiterin lässt ihn vor Sommer nicht rein!!! Gleichwohl erlebe ich tagtäglich, dass zum einen noch Plätze frei sind (klar, es können immer noch Nachrücker kommen...) und zum anderen, dass Kinder anfangen, die weitaus mehr Eingewöhnungszeit und Betreuungsaufwand bedürfen als mein Sohn. Noch dazu reagiert die Leiterin recht unfreundlich, wenn man es "wagt" zu fragen, ob das Kind vor den Sommerferien eine Chance hätte, in den Kindergarten zu kommen.
Nächster Hammer: Kinder in zwei Kindergärten in unserem Stadtteil sähe sie nicht gerne!!!
(Mein "Problem" ist: ich habe keinen Arbeitgeber hier - kann also nicht mit dem Argument aufwarten, mein Arbeitgeber braucht mich. Ich habe "nur" das Argument, dass ich gerne wieder arbeiten gehen möchte (Berufswiedereinstieg nach vier Jahre Pause im grafischen Gewerbe). Meine "Kinderpause" konnte ich mir nur erlauben, da ich Ersparnisse hatte; was allerdings die Leiterin nicht sieht (klar, wie auch....). )

Nun ist guter Rat teuer: Kind noch ein halbes Jahr zu Hause lassen oder in den anderen Kindergärten umhören? Ggf eben die Kinder auf zwei Kindergärten verteilen und den Hass der Leiterin auf mich ziehen.

Liebe Grüße,
mamavon2

Beitrag von mareia17 09.11.10 - 20:48 Uhr

Hallo,

wir wohnen auch in Rheinland-Pfalz, unser "Großer" (4) geht seit er drei Jahre alt ist in den Kiga. Für unseren Kleinen habe ich letztes Jahr schon einen Ganztagsplatz für nächsten Sommer (er wird im Juli 2) beantragt. Eine definitive Zusage habe ich nicht. Seit vier Wochen ist mein Elternurlaub beendet und ich gehe wieder arbeiten, der Große hat den Ganztagsplatz und der Kleine ist an den Tage an denen ich arbeite bei meinen Eltern. Mir wurde gesagt, dass zwar theoretisch ein Anspruch besteht, allerdings praktisch die Situation ganz anders aussieht. Es gibt einfach nicht genug Plätze. Ich hoffe natürlich, dass der Kleine nächstes Jahr gehen kann, meine Eltern betreuen auch noch meine Oma, da weiß man auch nicht, wo der Zug hingeht (sie ist zwar noch fit, aber wie lange?).
Es würde mich allerdings ärgern, wenn ich sehen würde, dass freie Plätze frei wären und ich keinen bekäme.
An der Eingewöhnungszeit würde ich es nicht festmachen, das kann ja eigentlich kein Kriterium sein. Es sollte schon so sein, dass prinzipiell erst die alleinerziend Berufstätigen, dann die "anderen" Berufstätigen "an der Reihe" sind. Das wäre für mich nachvollziehbar. Was gar nicht geht, ist ja wohl der Stadtteil, da würde ich schon mal ein Gespräch suchen, vor allem, weil Geschwisterkinder ja i.d.R. auch bevorzugt werden.
Ich für meinen Teil quatsche die Leiterin in regelmäßigen Abständen darauf an (sie bittet allerdings auch darum), beim Großen hat es dann auch wunschgemäß mit dem Ganztagsplatz ab Oktober geklappt.
Ich würde das Gespräch mit der Leiterin suchen.

LG

Mareia

Beitrag von mamavon2 09.11.10 - 22:22 Uhr

Jaja, die Geschwisterkinderregelung... Da hätte mein Sohn sich 2008 mal beeilen sollen und ET-10 kommen sollen anstelle von ET+3... Schaltgrenze für Geschwister-Bonus liegt bei uns irgendwo Anfang September... *zähneknirsch* Mein Sohn hat am 21. September Geburtstag...

Oh bitte wie, die Leiterin auf den Platz ansprechen?! Gaaaaaaaaanz heißes Eisen. Ich mache es zwar, da ich selbst ganz gerne wüsste, wie und vor allem WANN ich meine berufliche Zukunft angehen kann (mich nervt es so tierisch, nicht genau zu wissen, wann ich mich endlich mit dem Arbeitsamt in Verbindung setzen kann, wegen Berufsrückkehr; geschweige denn, mich selbst auf die Suche zu machen... denn leider habe ich hier keine Möglichkeit, mein Kind von Verwandten betreuen zu lassen...). Allerdings weiß ich von der Mama einer KiGa-Freundin meiner Tochter, dass unsere Leiterin genau jene "Drängelei" gar nicht mag... Jene Mama wurde nämlich von unserer Leiterin angemosert, dass es keinen Platz gibt, wenn die Mama ständig drängelt...

Beitrag von tapsitapsi 09.11.10 - 21:57 Uhr

Hallo,

es ist immer sehr schön und leicht gesagt, dass hier bei uns die 2 Jährigen nen Rechtsanspruch haben und aufgenommen werden müssen.

Da hängt aber ein ellenlanger Rattenschwanz dran.

Die Kindergärten müssen ihre Räumlichkeiten den 2 Jährigen anpassen, brauchen geschultes Personal und und und

Und dann erst bekommen sie die Betrieberlaubnis für 2 Jährige.

Und auch nur in einer bestimmten Platzanzahl!

Bei uns im Kindergarten gibt es nur 14 Plätze für U3 Kinder.

Es kann durchaus sein, dass zwar bei euch Plätze frei sind, aber halt nicht für die Kleinen Mäuse.

Mit 2 3/4 zählen die Kinder dann nicht mehr als 2 Jährige, sondern als 3 Jährige und können dann aufgenommen werden.

Wir hatten auch das Problem. Charlottes Betriebskindergarten machte von heute auf morgen zu. Wir mussten sie im August und September zu Hause lassen (war kein Problem, da ich im Mutterschutz war). Erst ab Oktober konnte sie dann in den "richtigen" Kindergarten gehen. Da galt sie dann als 3 Jährige. Sonst hätten wir für dieses Kindergartenjahr einen U3 Platz geblockt. Ist komisch, aber ist so. Die Leiterin hat uns das alles genau erklärt.

Und vielleicht haben die bei euch im Kindergarten viel zu viel Anmeldungen für U3 Kinder, dass du ganz hinten stehst.

Hat mit der Eingewöhnung und mit dem Verhalten der Kinder absolut nichts zu tun.

Ich würd mein Kind jetzt noch zu Hause lassen, wenn du die Möglichkeit hast. Ansonsten such dir nen anderen Kindergarten, wo du noch nen U3 Platz bekommst.

Wir haben Florian jetzt auch in einem anderen Ort in der Krippengruppe für nächstes Jahr angemeldet, weil unser Kindergarten keine U2 Kinder aufnimmt.

Das wird dann 2013 noch spaßig werden, wenn es einen Rechtsanspruch für die 1 Jährigen gibt.

LG Michaela

Beitrag von mamavon2 09.11.10 - 22:56 Uhr

Wow, eine Leiterin, die einem vernünftige Argumente bringt, einem in Ruhe mal die Sachlage erklärt, würde ich mir wünschen!

Leider hat unsere Leiterin nur ihre Liste mit dem Geburtsdatum, an dem sie sich orientiert und das ist auch ihre einzige Argumentationsgrundlage. Mein Sohn hat am 21. September Geburtstag. Als wir im April hierher zogen, stand er auf ihrem A4 Blatt ganz unten. Wieviele Eltern in der Zwischenzeit ihre Kinder bei uns anmeldeten, wissen die Götter, denn die Liste sah ich zuletzt im April... Aber da der September schon relativ spät im Jahr ist, gehe ich fast davon aus, dass mein Sohn nochmal ein Stück nach hinten rutschte...

Für die Information über die als 3jährige geltend, obwohl noch keine wirklichen drei Jahre alt, danke ich dir. Somit bleibt mir nur die Hoffnung, dass mein Sohn evtl noch vor den Sommerferien nachrutschen darf...

Oooooooooh, der Rechtsanspruch für die einjährigen.... Da denke ich bei unserem Kindergarten mit Grauen dran... Die "arrangieren" sich schon jetzt nur grad so mit den zweijährigen: "Bis die eingewöhnt sind... *wehleidiges Gesicht aufsetzend* Das ist immer soooo schlimm..." Manche Erzieherinnen blühen regelrecht auf, wenn man ihnen FRnachmittag beim Abholen über den Weg läuft. Da wird selbst die ungesprächigste auf einmal zur Dauerrednerin! - Ich verzeihe jedem mal einen schlechten Tag, aber dass seit einem halben Jahr die "schlechten Tage" jeweils zu Feierabend enden, will ich einfach nicht wahrhaben... Auch mochte ich nicht wahrhaben, als mein Mann mich nach dem (außerplanmäßigen) Abholen unserer Tochter (sie war krank) darauf ansprach, dass er den Eindruck habe, unser damals noch neuer Kindergarten, sei mehr eine Kinderaufbewahrungsanstalt als ein Kindergarten, denn ihm sahen nur gelangweilte Erziehergesichter entgegen, von denen sich keiner wirklich mit den Kindern befasste - und das bei einem Kindergarten, der gerade mal halb so groß wie unser alter Kindergarten ist!!! Ich hoffe noch immer, dass ich einfach nur verwöhnt war, von unserem alten Kindergarten an unserem vorherigen Wohnort...

Beitrag von amile 10.11.10 - 08:16 Uhr

Hallo!

Bei unserem Kiga ist das so:

- Aufnahme nur nach den Sommerferien, dann bekommt jedes Kind/Eltern den Termin zum Kiga Start und die Eingewöhnung geht los

- die Plätze im Kiga sind aufgeteilt, nach: 25,35 und 45h Plätze für unter 2, unter 3 und über 3

ergo es kann durchaus sein, das noch 5Plätze für U3 mit35h übrig sind, aber kein Kontingent für über3 mit 45h

es ist auch nicht möglich, die Plätze anders zu verteilen, die werden vom Jugenamt so festgelegt und fertig

- auch wenn Du jetzt der Meinung bist, das Dein Kind Kiga-reif ist, tatsächlich muß es das nicht sein. Die Situation dann ist doch anders. Wenn Du Glück hast, dann freue dich. Aber anderen Eltern der Platz jetzt "streitig" zu machen, weil ihr Kind länger zur Eingewöhung braucht, ist doch dämlich.

- einen Geschwister-Bonus gibt es in unserem Kiga nicht. Aber es gibts eine bestimmte Anzahl von Plätzen die von Soldatenkinder belegt werden sollten. Deswegen bekommen diese Kinder eher eine Platz.

- was Deine berufliche und finanzielle Situation anbelangt, Pech gehabt. Leider interessiert sich das weder die Satdt/Gemeinde, noch das Jugendamt, noch der Kiga dafür. Da geht es Dir wie viele andere Mütter.

Wenn Du nächsten Sommer einen Platz für Deinen Sohn in diesem Kiga haben möchtest, dann spiele doch mit den Regeln die dieser vorgibt, sonst kann es wirklich schwierig werden, Dein Kind dort unterzubringen. Rechstanspruch gibt es nunmal erst ab 3.

amile

Beitrag von tapsitapsi 10.11.10 - 10:09 Uhr

"einen Geschwister-Bonus gibt es in unserem Kiga nicht. Aber es gibts eine bestimmte Anzahl von Plätzen die von Soldatenkinder belegt werden sollten. Deswegen bekommen diese Kinder eher eine Platz."

Nicht schlecht, wo wohnst du?



"Rechstanspruch gibt es nunmal erst ab 3."

Das ist falsch. Seit em 1.8.2010 gibt es in Rheinland-Pfalz Rechtsanspruch ab 2.

lg

Beitrag von amile 10.11.10 - 11:58 Uhr

Hallo!

Bei uns in NRW ist es ein wenig anders. Rechtsanspruch ab 3Jahre!

Unser Kiga liegt sehr nahe an einer großen Kaserne. Die Kaserne ist mittlerweile bis auf ganz wenig Soldaten dicht.

Früher war diese Regel sinnvoll, denn im nahen Einzuggebiet des Kiga wohnten zum Großen Teil Soldatenfamilien.

Lg

Beitrag von mamavon2 10.11.10 - 11:33 Uhr

Stichwort berufliche und finanzielle Situation: leider liegste ein bisschen falsch. Ich weiß aus zwei anderen Bundesländern, in denen ich Bekannte mit genau jenem "Problem" habe, dass Kinder von Müttern, die wieder arbeiten gehen bevorzugt behandelt werden.

Wie soll ich denn bitte anderen Müttern ein Platz streitig machen? Plätze die vergeben sind, kann ich wohl kaum jemandem "klauen"... Solange aber noch Plätze da sind, wäre es doch wirklich eine nette Geste zu erfahren, weshalb diese nicht vergeben werden. Ich weiß von zwei Fällen, in denen den betreffenden Familien drei Monate lang wegen einer Zu- oder Absage nachgelaufen wurde, die Plätze also unebsetzt blieben, bis die Mütter, die auf den Platz warteten, den Platz dann endlich bekamen... Fristen setzen schön und gut, ich finde es auch nett, wenn man den Leuten faire Chancen einräumt, aber irgendwo sollte auch ein Ende dessen liegen...

Was die Sache mit dem Rechtsanspruch angeht so liegst du für die Pfalz leider falsch: wir haben jenen Rechtsanspruch bereits für Kinder ab 2! Die Pfalz war da das erste Bundesland, das umstellte...
Was die Regeln bei uns angeht: nunja, die werden sehr individuell ausgelegt. Leider gilt das nicht nur für die Aufnahme, sondern auch für die Esserei der Kinder und die Ansprache der Leiterin mit den Eltern. (Ich finde es neu-zugezogenen gegenüber nicht gerade fair, wenn Eltern, die selbst bereits als Kind dort waren geduzt, Eltern die aber (wie wir) zuzogen gesiezt werden. Hätte nicht jeder von uns zugezogenen sein Kind lieber in der KiTa, die er als Kind besuchte?!?! Und aus der Vergangenheit weiß ich, dass ein "du" gerade in der Zusammenarbeit Erzieher-Eltern manche Barriere brechen lässt... Wenn man sich aber förmlich siezt und auch die Kinder die Erzieher mit Frau Nachname anreden müssen, sollte das bitte für jeden Elternteil gelten - solange die Gespräche im Kindergarten stattfinden... Und für den Fall, dass du mich jetzt fragst, weshalb meine Große jene Einrichtung besucht: ich wollte sie nicht noch ein halbes Jahr ohne andere Kinder um sich herum haben, hatte also gar keine Zeit, mir lange die unterschiedlichen Einrichtungen anzusehen...)

Beitrag von amile 10.11.10 - 12:15 Uhr

Hallo!

Wie schon geschrieben, ist das Aufgezählte in unserem Kiga so, in NRW.

Und wenn Du Dir alles durchgelesen hättets, würdest Du das mit den Plätzen auch verstehen. Wenn in Eurem Kiga momentan Plätze frei sind, bedeutet das nicht , das sie auch relevant für Dich und Dein Kind sind. Wenn keine U2 Plötze mehr da sind, kann Dein Kind ( was unter 2 ist) nicht den Platz eines über 3 bekommen.

Momentan stehst Du nicht in einem Arbeitsverhältniss, ergo werden die Kinder "bevorzugt", wo die Eltern beide arbeiten oder Alleinerziehende. Wenn Du einen Job hast sieht das anders aus.

Ich glaube aber, das Du grundsätzlich ein Problem mit dem Kiga hast. Ich würde meine Kinder dahin nicht geben, wenn alles sooo schlecht ist. Erst Recht wenn mit den Erziehern und der Leitung kein vernünftiger Kontakt zustande kommt.

amile

Beitrag von mamavon2 10.11.10 - 12:35 Uhr

Genau da liegt das Problem, Leute die Arbeit haben, kriegen die Kinder unter, Leute die aber gerne wieder arbeiten WOLLEN, kriegen die Helden nicht unter!!!

Und ich würde hier nicht schreiben, wenn ich nicht wüsste, dass es Plätze für die Altersklasse meines Helden sind!!!

Danke auch für die Aufmerksamkeit, dass ich mein Kind dort nicht hingeben soll, wenn alles soooo schlecht ist. Was meinst du, über was ich gerade nachdenke?! Toll nur, wenn die Auswahl an Plätzen bis 14 Uhr sehr überschaubar ist. Und die Leitung "es nicht gern sieht, wenn das zweite Kind in einem anderen Kindergarten ist!". Sowas war im alten Kindergarten völlig uninteressant!

Hier vor Ort sind toller Weise genau jene Mamis daheim, die es nicht nötig haben zu arbeiten, weil der Mann genug verdient. Danke auch, bei uns isses halt nicht der Fall und Vater Staat soll nicht für das Wohlergehen von mir und meiner Familie sorgen! Bislang kamen wir gut hin, da ich das Ersparte habe (Arbeitsstelle habe ich aktuell keine, da ich nach der Trennung von meinem Gatten in meine Heimat zog 100 km und nun weitere 100 km weg, um näher an der Arbeitsstelle meines Lebensgefährten und Vater unseres Sohnes zu wohnen) - in einem dreiviertel Jahr sieht die Lage anders aus. Dem will ich nun eben zuvor kommen! Abgesehen davon: wer zahlt mir denn in 30 Jahren die Rente, wenn ich durch Schule, Ausbildung und Kinder kriegen fast nichts eingezahlt habe?!