Kind isst während des Musikgartens

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von hejama 09.11.10 - 20:54 Uhr

Hallo,

ich wollte eure Meinung wissen.

Meine Tochter ist 2 1/2 und sehr schüchtern, und sie ist sehr zierlich (immer am Rand des Untergewichts; ein Frühchen das nach wie vor keine große Lust am Essen hat).
Wir gehen seit einem 1 Jahr in den Musikgarten und sie taut so langsam auf (zuhause singst sie alle Lieder lauthals, im Musikgarten macht sie das meistens nicht).
Es gibt eine Ess und Trinkpause während des Kurses. Meine Tochter kommt damit nicht klar. Sie isst wärend des ganze Kurses immer wieder von ihrer Brezel, das hat weniger mit Hunger zu tun, sondern sie hält sich buchstäblich daran fest und es gibt ihr Sicherheit. Die Leiterin des Kurses hat explizit gesagt, dass es ok ist, wenn sie isst. Andere Kinder essen nicht und finden das auch gar nicht merkwürdig, sie kennen das nicht anders.
Nun hat eine Mutter die Leiterin angesprochen, es würde stören. Die Leiterin hat mich jetzt gebeten einfach mal die Brezel zu "vergessen".

1. Was mich etwas stört, ich finde es schade, dass mich die andere Mutter nicht persönlich angesprochen hat.
2. Ich werde das nächstes Mal die Brezel "vergessen" bin mir aber ziemlich klar, was dann passieren wird, meine Tochter wird lauthals beleidigt sein und damit wirklich stören.

Also meine Frage a) was ist eure Meinung und b) habt ihr ne Idee wie ich das wirkliche Problem, sie braucht etwas was ihre Sicherheit gibt lösen kann.

Gruß und Danke
hejama

Beitrag von lynley 09.11.10 - 20:57 Uhr

Huhu,

was gibt ihr denn Zuhause Sicherheit? Hat sie vielleicht ein Kuscheltusch/Schmusetier oder sowas in der Art?
Dann würde ich ihr das mitgeben.
Essen als Sicherheit kann auch irgendwann nach hinten losgehen, wie Essen als Trostpflaster etc.

Viele Grüße!

Beitrag von redenmitniveau 09.11.10 - 20:58 Uhr

Hallo Hejama!!

Also, das passiert leider sehr oft bei solchen Dingen, wenn man Ausnahmen bekommt gibt es nunmal Neider ;-)

ich würde an deiner Stelle deiner kleinen entweder ein Stofftier statt dem Essen oder eine Puppe... irgendwas was sie gerne hat mitgeben!! Vielleicht hilft das?!?

LG

Andrea + Michelle (1) und Kevin (8)

Beitrag von jeanie25 09.11.10 - 21:00 Uhr

Hallo,

Ich denke auch das ihr lieber etwas anderes finden solltet woram sie sich "festhalten" kann.
Das Essen dafür zu nutzen kann wirklich zum Problem werden. Da das Thema Essen bei euch ja eh schon sehr schwierig zu sein scheint, wird es damit noch mehr zentralisiert.

Beitrag von 1familie 09.11.10 - 21:04 Uhr

Hallo,

wenn sie doch eh keinen Hunger hat, warum nicht einfach etwas anderes in die Hand drücken. eine Brezel gibt einem doch nicht wirklich Sicherheit.

Was hier jemand schrieb, das es immer Neider gibt - nun ja, ich glaube das hat einen anderen Hintergrund.
Es gibt Kinder die essen, wenn die Mahlzeiten auf dem Plan stehen und wenn sie zwischendrin essen, dann wollen sie zu den mahlzeiten nichts mehr.
Mit Essen kann man auch ein Kind ruhig stellen (wie man ja auch hier liest)
Auch muss ein Kind lernen, das es nicht immer essen kann oder sollte.

Wenn deine Tochter dann stören würde, ist sie eventuell einfach noch nicht bereit für so einen Kurs.

Das die Mutter dich nicht selber angesprochen hat, finde ich auch schade.

LG

Beitrag von hejama 09.11.10 - 21:21 Uhr

Hallo

ich fühle mich etwas mißverstanden, daher versuch ich mich hier kurz zu erklären. Essen ist bei uns überhaupt kein Tröster und das letzte womit man meine Tochter ruhig stellen kann ist Essen. Sie interssiert sich im Grunde überhaupt nicht fürs Essen.

Was ich bei den Beiträgen richtig finde, dass sie etwas braucht was ihr Sicherheit bietet und hier bin ich mir einfach nicht schlüssig, was das sein könnte. Sie hat sich jetzt halt blöderweise für den Musikgarten die Brezel rausgesucht und ich habe nach Absprache mit der Leiterin das akzeptiert.

Nochmals zum Essen. Sie geht in die Kita und isst sozusagen nach Plan und es gibt da nichts außer der Reihe. Essrituale und feste Zeiten für Mahlzeiten lernt sie schon, auch bei uns zuhause.

Auch mit dem noch nicht so weit sein für die Gruppe habe ich eine andere Meinung, wie gesagt sie singt total gerne die Lieder aus dem Kurs zuause und macht bei Tanz und Kreisspielen.

Sorry, jetzt bin ich zu lang geworden, aber du kennst das vielleicht auch, man macht ein Posting und kann blöderweise nicht stehen lassen, dass einen jemand mißversteht, was bei den kurzen Darstellung etc. eigentlich ganz normal ist und man sollte das sportlich nehmen können, heute bin ich da nicht so gut.

LG

Beitrag von mamavonyannick 09.11.10 - 21:05 Uhr

Hallo,

meine Meinung: Kinder sollten Sicherheit nicht im Essen finden. Ich würde versuchen ihr statt dessen z.B. ein geigenetes Kuscheltier anzubieten, welches du vllt extra mit ihr/für sie ausssuchst.

vg, m.

Beitrag von hejama 09.11.10 - 21:08 Uhr

Hallo,

danke erstmal an alle für die prompte Reaktion. Also das mit dem Schmusetier oder sonstwas geht bei ihr gar nicht ;-) dafür interessiert sie sich nicht.
Der Einwand, dass das mit dem Essen zum Problem werden kann -sehe ich schon. Ansonsten haben wir dieses Phänomen aber nicht. Es ist sozusagen ein reines Musikgartenphänomen mit der Brezel.

Ich denke eher, dass sie eben schreit und quengelig ist und eventuell, was wirklich ihr großer Tröster ist Daumen lutscht, was ja bei Musikgarten auch nicht so toll ist.

Gruß an euch da draußen

Beitrag von jeanie25 09.11.10 - 21:11 Uhr

hmmm...vielleicht ist ja der Musikgarten auch einfach nix für sie?

Beitrag von hailie 10.11.10 - 00:10 Uhr

Für mich hört es sich nicht so an, als ob sie viel Spaß daran hat.

LG

Beitrag von sunflower.1976 09.11.10 - 21:14 Uhr

Hallo!

Ja, ich kann verstehen, dass es dich stört, wenn die anderen Mütter dich nicht direkt ansprechen.

Meine Söhne sind/waren auch beide leicht, mein Großer lange Zeit im Untergewicht (ist aus der Perzentilenkurve rausgefallen). Ich musste aufpassen, dass ich dem Essen keinen zu großen Stellenwert gab, also eben meinem Kind nicht erlaubt habe, dauernd ein bißchen zu essen (mein Sohn hatte eine Phase, in der er z.B. alle halbe Stunde ein Häppchen essen wollte). Wäre Deine Tochter schon immer normalgewichtige und ohne Schwierigkeiten beim Essen hättest Du wahrscheinlich die Brezel gar nicht akzeptiert sondern eine Alternative gesucht. Das ist keinen Kritik an Dir! Ich kann Dich gut verstehen. Nur ist die Brezel "zum Festhalten" aus Unsicherheit nicht wirklich optimnal.

Ich hab selber mal eine Krabbelgruppe geleitet und hätte es auch nicht gut gefunden, wenn ein Kind immer etwas Essbares in der Hand hat. Früher oder später ist sicher ein Kind sauer, weil es das selber nicht darf.
Daher...such eine Alternative zur Brezel (Kuscheltier, Kuscheltuch, Deine Hand, Deinen Pullizipfel o.ä.) . Klar, ein paar Mal wird sie sauer sein, aber dann eine Alternative akzeptieren.

LG Silvia

Beitrag von littlecat 09.11.10 - 21:29 Uhr

Hi,

hat sie die Brezel denn die ganze Zeit über oder bekommt sie die nur zur Pause und lässt Du ihr sie dann, damit sie ruhig ist oder packst Du die Brezel wieder ein? Ich würde ein, zwei Tage vor dem nächsten Kurs anfangen, mit ihr darüber zu reden. Erklär ihr, dass Ihr dort seid, um zu singen und zu spielen und dass Ihr in der Pause die Brezel esst und sie danach wieder wegpackt. Sie kann ja dann auf dem Heimweg oder wenn Ihr zurück seid wieder was essen. Sie sollte die Chance haben, sich mit dem Thema ein wenig auseinander zu setzen und das Ganze schon mal sacken zu lassen.

Meine Tochter ist nur wenig älter als Deine und mir ist klar, dass Du Gefahr läufst mit einem 1-A-Tobsuchts- und Bockanfall die Gruppe zu sprengen. In dem Fall gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder Du gibst ihr die Brezel zurück. Das entspricht einer Kapitulation auf voller Linie und wird bei Deiner Tochter den Effekt haben: Hey, das klappt ja super. Das mach ich jetzt immer so! Oder Du zeigst Dich konsequent und gehst notfalls mit ihr nach der Hälfte der Zeit nach Hause, frei nach dem Motto: Wer sich nicht an die Regeln in der Gruppe dort halten kann, der kann eben nicht mitmachen.

Wie hier schon geschrieben wurde: Ich finde es nicht gut, dass sie sich quasi am Essen festhält und ihre Unsicherheit durch die Knabberei überspielt. Was ist denn mit Schmusetuch, Schnuller oder Kuscheltier? Hat sie einen bestimmten Liebling? Dann sollte sie sich lieber daran festhalten. Und sie hat ja auch Dich dabei. Biete ihr doch z.B. an, wenn sie Angst bekommt oder sehr verunsichert ist, dass Du Dich mit ihr in eine Ecke zurückziehst, wo sie erstmal beobachten kann. Meine ist auch nicht gerade super mutig, aber inzwischen sagt sie mir Bescheid, wenn ich ihre Hand halten oder sie kurz in/auf den Arm nehmen soll. Das wirkt ziemlich oft.

Was mich allerdings wirklich an der von Dir geschilderten Situation stört, ist, dass die Kursleiterin mit einem derart blödem Verhalten auf die Beschwerde der anderen Mutter reagiert. Kompetent hätte ich es gefunden, wenn sie einerseits die andere Mutter an Dich verwiesen bzw. gemeinsam das Gespräch gesucht hätte. Und den Vorschlag, die Brezel zu "vergessen" finde ich gelinde gesagt pädagogisch nicht besonders wertvoll. Wenn das Essen während des Kurses sie selbst auch stört, dann sollte sie Dir das auch sagen können und nicht erst auf Beschwerden von anderen Müttern reagieren. Und andererseits sollte sie den Kindern nicht nur Musik vermitteln können, sondern eben auch, dass es in dem Kurs bestimmte Regeln gibt. Und wenn dazu gehört, dass nur in der Pause gegessen wird, dann sollte sie das vielleicht auch den Kindern gegenüber in angemessener Form kommunizieren.

LG
Littlecat

Beitrag von luka22 09.11.10 - 22:15 Uhr

a) Für mich als "andere" Mutter wäre das auch schwierig. Wie ich meinen Sohn kenne, würde er nämlich auch etwas wollen, wenn er es bei einem anderen Kind sehen würde und ich hätte dann Mühe ihn wieder abzulenken. Ist ja kein Problem, wenn das ein Mal vorkommt. Aber JEDES MAL, da kann man den anderen Kindern schlecht erklären, warum diese Regel nur für deine Tochter nicht gilt. Auch wenn es für dich so ausschauen mag, dass die anderen Kinder damit kein Problem haben, weißt du nicht, ob sie nicht doch Diskussionen mit ihren Mamas führen. Vielleicht auch nach/ bzw. vor dem Kurs.
b) Wie ich das verstehe, bist du doch dabei. Oder? Wenn ja, solltest du doch Sicherheit genug sein! Ich würde ihr klar sagen, dass es jetzt nichts zu essen gibt, sondern erst in der Pause, und ihr einen Ersatz geben: Schmusetuch/ Schnuller (?). Wenn sie weinen würde, würde ich den Raum mit ihr verlassen und warten, bis sie sich beruhigt hat. Dann würde ich wieder reingehen. Ich denke mit 2,5 muss sie solche Regeln akzeptieren lernen. Viele Kinder gehen zu diesem Zeitpunkt schon in den Kindergarten und lernen auch, Regeln/ Essenszeiten einzuhalten. Ich glaube nicht, dass du ihr da etwas zumutest.

Ich als Mutter hätte sie auch schon eher von der Brezel weggeholt. Die ersten paar Mal, okay, aber ihr seid doch schon seit einem Jahr dabei! Ich selber fände so eine Ausnahmeregelung für mein Kind komisch.

Grüße
Luka

Beitrag von triso 10.11.10 - 00:45 Uhr

Hallo...

also, ich habe deinen text jetzt mehrfach gelesen. Irgendwie scheint DICH die Brezelsache zu stören.
Wenn du diese Lösung der Situation als gut befinden würdest, könntest du dir das Hinterfragen ja eigentlich sparen?!

Ich, und jetzt können gern Steine fliegen, würde einen Teufel tun und meiner Tochter irgendetwas entziehen, dass ihr momentan Sichherheit vermittelt. Und wenn das eine Brezel ist, dann eben auch die.
Wenn dir der Musikgarten wichtig ist und du glaubst, das dein Kind davon neben ihren Krippenbesuchen noch profitieren kann, dann verkünde deinen Standpunkt und deine Argumente vor der nächsten Gruppenstunde.
Ich finde es wirklich unglaublich, dass alle in dieser Diskussion gegen diese dämliche Brezel sind, aber ein Kuscheltuch akzetabel finden.
Wenn ein Kind für einen meist temporär begrenzten Zeitpunkt einen merkwürdigen Tick entwickelt, stört mich das wenig.
Ich kaue auch gern Kaugummi, wenn ich einen Vortrag halte, damit mir vor Nervosität nicht die Spucke wegbleibt und schiebe ihn zum Sprechen in die Backentasche - aber er gibt mir Sichherheit. Der nächste hat einen Glücksstein, ein anderer immer Traubenzucker zum "Dopen".
Wir sind alle im gehobenen Management tätig, haben Schule und Studium geschafft, sind sozialkompetent und einfach Menschen, trotz Ticks.

Lass deiner Maus die Freiheit, sich Brücken zu bauen - es wird bestimmt bald etwas anderes sein als eine Brezel.

#winke triso

Beitrag von sonne_1975 10.11.10 - 01:03 Uhr

"Temporär begrenzter Zeitpunkt"? 1 Jahr ist für dich temporär? Das wären für mich wenige Wochen.

Und der Unterschied zum Kuscheltier: erstens ist es gegen die Regeln. Die für alle gelten sollten. Zweitens: wollen dann evtl. andere Kinder auch ständig essen.
Drittens: man kann damit viel kaputt machen, indem man Essen als Trost anbietet (ein Jahr lang! nicht ein zwei Mal).

Erwachsene sind für sich selbst verantwortlich. Bei den Kindern ist man als Eltern eben verantwortlich und muss aufpassen, dass keine Essstörungen anerzogen werden. Zumal das Essverhältnis sowieso schon gestört ist.

Beitrag von 1familie 10.11.10 - 06:11 Uhr

#pro

Ich sehe das auch so.

Das Kind würde einen Aufstand machen, wenn die Brezel weg ist - für mich hört sich das Ruhigstellen an.

Der Kurs scheint einfach noch nichts zu sein.

Beitrag von ronjas_ma 10.11.10 - 06:51 Uhr

Hallo,

habe zwar icht alle Antworten gelesen, antworte aber trotzdem mal.
Kann es sein, dass der ganze Musikgarten nichts für sie ist, wenn sie sich sonst nicht so verhält? Frag sie doch mal, ob es o.k. ist, wenn ihr nicht mehr hingeht. Entweder bekommst Du ein erleichtertes Gesicht oder lauthalsen Protest.

LG
Saskia

Beitrag von uliku 10.11.10 - 13:19 Uhr

Hallo hejama,
oft schießen mir beim Lesen der Überschrift eines Beitrags schon Gedanken durch den Kopf, was wohl das Anliegen sein könnte und was meine Meinung dazu wäre. So war es auch bei deinem Beitrag. Ich dachte mir: "Es geht bestimmt um ein anderes Kind in dem Kurs, das ständig isst, und diese Mutter stört es. Nun weiß sie nicht, wie sie die Mutter des Kindes diplomatisch bitten könnte, dies zu unterbinden. Ich würde die Leiterin darauf ansprechen und sie bitten, das Essen während des Unterrichtes grundsätzlich zu untersagen."
Nun geht es ja genau um das Gegenteil.
Ich bin Musikpädagogin und habe einige Jahre am Konservatorium auch Musikgartengruppen unterrichtet. Niemandem wäre es eingefallen, während des Unterrichtes zu essen. Alle Kinder (und Mütter) waren mit voller Konzentration und Begeisterung beim Thema.
Nun wird der Musikgarten gelegentlich auch als bessere Krabbelgruppe gestaltet. Das scheint bei euch der Fall zu sein. Die Snackpause zeigt mir das. Sind eure Leiterin und Ihr Mütter allen Ernstes der Auffassung, zweijährige Kinder verhungern, wenn sie 60 Minuten nichts essen?
Nun kennst du meine Meinung, und ich möchte Dir noch schreiben, was ich an deiner Stelle tun würde:
1. Die Brezel nicht einfach vergessen, sondern eine Mini-mini-Portion irgendeiner Zwischenmahlzeit mitnehmen (z.B. einen Apfelschnitz, ein 3cm-Bananenrädchen, einen Keks), die während der Esspause in 30 Sekunden gegessen werden kann. Deine Tochter ist groß, du kannst ihr (zu Hause) erklären, dass nur in der Pause gegessen wird.
2. Die Leiterin ansprechen, ob nicht die Esspause abgeschafft werden könnte.
3. Das vermeindlich nur durch Essen zu stillende Sicherheitsbedürfnis deiner Tochter würde ich nicht so dramatisieren. Auf mich macht es eher den Eindruck einer schlechten Angewohnheit. Deshalb würde ich damit auch wie mit jeder anderen schlechten Angewohnheit verfahren.
Gruß, Ulrike

Beitrag von michi5020 10.11.10 - 20:24 Uhr

Halli Hallo

also wir gehen auch in den Musikgarten und da darf auch nichts gegessen werden!

Und ehrlich gesagt finde ich das auch gut so! Das dauert bei uns 45 Minuten und da kann jedes Kind ohne essen auskommen

Das Hauptproblem dabei ist nämlich das die anderen Kinder dann auch was wollen (meine kleine wäre da genauso, wenn die was zu essen sieht will sie auch was) und es würde schon stören! Ganz einfach auch deshalb weil es auch von dem eigentlichen Thema Musikgarten ablenkt

Versuch einfach ihr zu erklären das ihr jetzt singt und tanzt und gleich danach die Breze haben kann!

Liebe Grüße

Michi

Beitrag von hejama 10.11.10 - 23:41 Uhr

Hallo

nochmals Danke an alle, die sich gemeldet habe.

Ich wollte Meinungen hören und es gab ja auch ein ziemliches Echo :-) das hat mir gut gefallen.

Manche Beiträge fand ich für mich sehr hilfreich. Dinge und Äußerungen über die man sich ärgert, sind ja meistens das Beste
a) wird einem klar, da ist etwas faul bei einem ist ODER
b) nö, da hab ich ganz sicher eine andere Position.

Vielleicht ein kleiner Zwischenstand:
- Ich überlege ob wird den Kurs weitermachen, ob nicht Kinderturnen im Moment besser wäre, wobei ich das irgendwie mit meiner Tochter klären werde ( bei uns in der Kita wird ganz viel gesungen von daher wäre das vielleicht gar nicht so dramatisch)
- Ich versuchen werde gelassen zu sein, was die Art der Mutter anbetrifft, die sich beschwert hat
- für den weiteren Fortlauf des Kurses bis Ende Dezember einmal tatsächlich die Brezel weglasse und schaue was passiert, wobei ich meine Tochter jetzt schon darauf vorbereite. (Ich bin ehrlichk, ich hoffe ihr fällt was lustiges ein wie sie stört), damit die andere Mutter dann damit wieder die Kursleiterin belästigen kann. Nein ernsthaft, natürlich hoffe ich dass es gutgeht, Na ja nur halb ernsthaft.
- Anstrengend fand ich an der ganzen Diskussion, die Sicherheit mit der einige sagen, was sie machen und wie sie vorgehen. ich bin in NICHTS perfekt auch nicht im Muttersein, das hat mich schon fast wieder heiter gestimmt. Mein Kind und ich haben wirklich was gemeinsam. wir sind ein bißchen unperfekt und ja sowas stört, manchmal einen sogar selbst.

So machts gut da draußen und ich hoffe ihr habt eine ruhige Nacht

Gruß
hejama