Kind austragen um andere Familie glücklich zu machen?

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Forum: Ungeplant schwanger

Was ist, wenn eine Schwangerschaft überraschend und ungeplant kommt? Hier kannst du fragen, wie andere diese Situation bewältigt haben. Grundsatz-Diskussionen um das Thema Schwangerschafts-Abbruch sind allerdings besser im Forum "Allgemeines" aufgehoben.

Beitrag von die Unsichere 10.11.10 - 11:06 Uhr

Hallo ihr Lieben,

ich habe heute erfahren, dass ich schwanger bin. Da ich aber schon eine kleine Tochter habe, die ich auch über alles liebe, möchte ich kein zweites Kind haben. Dafür gibt es mehrere Gründe um die es hier im Moment auch nicht geht.

Mein Gedanke dreht sich viel mehr um den Gedanken, dass ich das Kind irgendwo trotzdem austragen würde, damit eine andere Familie das Baby gleich adoptieren kann. Sie hätten es ja dann von Anfang an und ich würde ihnen damit etwas gutes tun. Aber denk ich da nicht etwas falsch? Ich kann dem Kind doch später nicht sagen "ich wollte dich zwar nicht, aber hab es deinen Eltern dadurch ermöglicht"

Ich weis nicht. Ist so was unmoralisch? Ich weis ja, dass viele sagen, dass man lieber adoptieren lassen soll, als abzutreiben. Aber ist das auch okay, wenn man in dem Moment schon daran denkt wenn es für eine Abtreibung noch nicht mal zu spät ist???

Ich find das komisch, denn es geht ja hier um ein Menschenleben und nicht um ein Haustier. (entschuldigt bitte den Vergleich)

Ich danke euch für eure Antworten.

LG

Beitrag von ist bestimmt schwer 10.11.10 - 11:17 Uhr

Hallo.

Also ich finde es im Prinzip nicht schlecht das du das Kind einer anderen Familie geben möchtest, aber ich denke dafür musst du psychisch sehr stark sein.

1. kann ich mir vorstellen dass du ja in der Schwangerschaft eine Bindung aufbaust.

2. Du hast schon eine Tochter und weißt wie es ist Mutter zu sein.
Vielleicht würdest du später deine Tochter ansehen und dich fragen wie es doch ggewesen wäre wenn die beiden hätten zusammen spielen könnnen.

Und ich persönllich würde mir vielleicht immer wieder die Frage stellen wie es " mein Kind" gehen würde.
Du würdest nie Gewissheit haben ob es dein Kind auch wirklich gut geht.
Und was sagst du zu deiner Tochter? Ich bin schwanger aber ich gebe das Kind ab? Ich denke das wird sie auch nicht verstehen.

Ich denke " dein KInd" wäre dir später dankbar das es Leben durfte, aber es wird sich immer fragen warum.


Also ich denke es ist nicht so einfach wie du dir das vorstellst.
Ich würde damit nicht klar kommen, denn ich würde immer wissen wollen ob es ihm oder ihr gut geht.

Vielleicht findest du ja hier welche die ihr KInd auch zur Adoption freigegeben haben, dann könnte du dir die Erfahrungen anhören.

Nur überlege einfach mal ob das wirklich der einfachste Weg für dich ist.

Alles Gute :-)

Beitrag von die Unsichere 10.11.10 - 11:32 Uhr

Naja, der einfachste Weg wäre dann doch eher eine Abtreibung. ... Das ist ja mein Konflikt. Treibe ich einfach ab und damit ist gut, oder tu ich allen einen Gefallen. Das Kind kann leben, eine Familie ist glücklich und ich habe kein Leben auf dem Gewissen. Ich kenne eine Familie, die schon öfter über Adoption nachgedacht haben.

Aber was ich meiner Tochter sage, hab ich mir noch nicht überlegt. In meinem Kopf schwirrt grad ganz viel und in einem Tempo was ich so kaum kenne. Habe innerhalb einer Stunde meinen FA, meinen Freund, eine Freundin (die auf meine Tochter dann aufpasst), die krankenkasse angerufen und mich im internet belesen.

Fest steht für mich, dass ich das Kind nicht behalten möchte. Aber es hat doch trotzdem das Recht zu leben. Oder nicht?

LG

Beitrag von enimaus 10.11.10 - 11:37 Uhr

" Treibe ich ab und damit ist gut"

Denke dass es nicht so einfach ist damit abzu schließen auch wenn du abgetrieben hast!
Könnt mir gut vorstellen,dass du dich dann auch fragst:"Wie wäre es dann..." " Wäre es ein Mädchen oder ein Junge..." etc.

Beides schwierig...

Beitrag von ist bestimmt schwer 10.11.10 - 11:44 Uhr

So meinte ich das nicht.
Auch eine ABtreibung ist schwer. Da wirst du dich irgendwann fragen ob es ein Junge oder ein Mädchen gewesen wäre? Und wie er / es heute aussehen würde.

Gedanken wirst du dir immer machen.

Ich finde es schön dass du einer Familie den Kinderwunsch erfüllen möchtest, aber ich bin auch der Meinung dass egal wie du es machst, dass es eine schwere Entscheidung sein wird.

Wenn du das Kind auf keinen Fall behalten möchtest, dann hast du nur die 2 Möglichkeiten. Und das ist beides schwer.

Aber man merkt schon dass du das Kind nicht abtreiben möchtest und es lieber zu einer anderen Familie geben möchtst.
Versuche dich einfach mit dieser Vorstellung auseinander zu setzten.

Ich denke der Schritt braucht viel Kraft und Mut. Und auch Freunde und Bekannte werden ihr wahres Gesicht zeigen.
Bei einer Abtreibung bekommt es keiner mit, bei der Adoption schon.
Ich denke da wird sich zeigen wer deine wahren Freunde sind.

Die Möglichkeit das du das Kind slbst behälst ist für dich so unmöglich???

Beitrag von die Unsichere 10.11.10 - 11:51 Uhr

Ja das schon.

Mein Leben ist so schon nicht so einfach. Der Alltag ist echt durchstruturiert und ich möchte meine Liebe zu meiner Tochter auch nicht teilen. Ich liebe sie sehr, aber ich will kein weiteres Kind. Sie soll die einzige sein. Ich war auch ein Einzelkind und litt nie darunter. Wir haben im Umkreis so viele Leute mit Kindern von verschiedenen Altersstufen und wenn mir danach ist fahre ich da gerne hin.

Aber an den Gedanken der anderen (Verwandte und Freunde) bin ich noch gar nicht gekommen. Ich denke das ist ein sehr großer Aspekt. Denn es geht zwar nur mich was an aber so tolerant ist so gut wie niemand.

Ich danke euch erstmal. Bin schon etwas schlauer

Beitrag von ist bestimmt schwer 10.11.10 - 12:03 Uhr

Also wenn du wirklich deinen Bekannten das Kind geben möchtest, dann müsste es ja möglich sein.
Er könnte sich als Vater eintragen lassen, also die Vaterschaft anerkennen und späte das Sorgerecht beantragen.
Müsste gehen, oder?

Aber dann würdest du das Kind immer sehen und immer denken das es deins ist, genau so wie dein Mann.

Egal wie du dich entscheidest, ich wünsche dir alles Gute für deine Entscheidung!!

Ich hoffe du triffst die rchtige ENtscheidung für dich und deine Familie.
Hör auf dein Herz was du möchtest.

Beitrag von salida-del-sol 10.11.10 - 21:52 Uhr

Hallo Du Unsichere,
ich finde es mutig, dass Du Dir so viele Gedanken machst. Denn nur wenn man alles durchdenkt und sich informiert, landet man nachher nicht da, wo man gar nicht hinwollte.
Ich persönlich denkt nicht, dass Abtreibung der einfachste Weg ist. Denn es kann für Dich zu einer Verlusterfahrung werden, die Dich über Jahre hinweg körperlich und psychisch belastet. Unser Gewissen ist eine hohe Instanz, mit der wir unser Leben verbringen müssen. Von daher ist es nicht empfehlenswert, dagegen zu handeln. Denn unser Gewissen ist wie ein Geländer, auf dem wir uns abstützen können, wenn es hart auf hart kommt.
Auch eine Adoption ist kein leichter Weg. Aber ein mutiger Weg. Weil Du dann die Zeit der Schwangerschaft durchstehtst und dann wieder von Deinem Kind Abschied nehmen mußt. Aber es wäre tatsächlich Dein Geschenk an dieses Kind und es könnte die unterschiedlichen Facetten des Lebens kennen lernen.
Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten. Die öffentliche Adoption, da kannst Du losen Kontakt zu dem Kind haben, und Du weißt, wie es ihm geht.
Bei der verdeckten Adoption, weißt Du nichts über Dein Kind, und dein Kind nichts über Dich.
Es gäbe auch die Möglichkeit das Kind in eine Pflegefamilie zu geben.
Gerade jagt bei Dir ein Gedanke den anderen. Es ist gut Entscheidungen nicht überschnell zu treffen, denn Du mußt Dein ganzes Leben dahinter stehen können.
Aber Du mußt auch gar keine schnelle Entscheidung treffen. Denn selbst wenn Du Dich für eine Adoption entscheidest, mußt Du diese Entscheidung erst 6 Wochen nach der Geburt treffen. Dieses Recht räumt Dir das Gesetz ein.
Sei ganz lieb gegrüßt von salida-del-sol

Beitrag von selinara 10.11.10 - 12:25 Uhr

Würdest du das Kind den öfter sehen oder währe es weiter weg?
Finde deine Überlegung wirklich Mutig hatte die Tage auch schon mal Gedanken in die Richtung könnte das Kind aber nach den 9 Monaten wohl kaum gehen lassen... dafür bin ich zu emotional!

Ich wünsche dir viel Kraft und Mut was immer dein Weg seien wird!!

Beitrag von sei stark... 10.11.10 - 11:49 Uhr

schaue doch mal im I-Net Forums rum, es gibt bestimmt einige wo man etwas darüber lesen kann, evtl. mit jemanden austasuchen der sein Baby direkt nach der Geburt zur Adoption frei geben hat. Nur leider wird es nicht so einfach sein, auch wenn du eine Familie kennst die darüber nachgedacht haben, ich weiss gar nciht ob man das so zusagen dann mit den ausmachen kann.

Der Schmerz würde für mic unerträglich sein, das Kind dann immer wieder zu sehen, aber dennoch nciht bei mir zu haben. Dann würde ich glaub ich lieber es so haben wollen das es weiter weg ist und ich nichts mitbekomme - ich weiss es nicht.

*Viel KRaft dir wünsche*

Beitrag von steffni0 10.11.10 - 14:04 Uhr

Hallo!

Ich finde Deine Überlegung schon sehr "großmütig", aber ich denke, Du solltest in erster Linie an Deine Tochter denke. Ich weiß nicht, wie alt sie ist, aber was willst Du ihr sagen?

Du wirst monatelang unübersehbar schwanger sein, wirst ihr vielleicht sagen, was in Deinem Bauch ist und dann willst Du ihr sagen, dass Du es anderen Leuten gibst?

Und danach wirst Du sicher traurig sein, vielleicht in ein tiefes Loch fallen. Auch das wird Deiner Tochter nicht entgehen.

Selbst wenn Du für Dich meinst, Du würdest das schaffen, würde ich es meiner Tochter nicht antun wollen!

Viele liebe Grüße
Steffie

Beitrag von amalka. 10.11.10 - 23:45 Uhr

Selbst wenn Du für Dich meinst, Du würdest das schaffen, würde ich es meiner Tochter nicht antun wollen!

uf, ich stehe wahrscheinlich auf dem Schlauch aber mal angenommen, sie könnte es gut wegstecken und sie soll es wegen ihrer tochter nit tun, aus welchem grund denn ?

Beitrag von xenotaph 10.11.10 - 14:38 Uhr

du solltest nicht den wunsch haben, eine andere familie glücklich zu machen, sondern du solltest wollen, dass es dem kind dort besser geht als bei dir.

wenn du dem kind später sagen kannst: ich wollte, dass du es besser hast , dann ist das aktzeptabler als: ich wollte andere menschen glücklich machen.

lg

Beitrag von anyca 10.11.10 - 17:24 Uhr

Sehe ich auch so - sonst klingt es so, als habe man das Kind verschenkt, um Fremde glücklich zu machen, und nicht in erster Linie im Sinne des Kindes entschieden ...

Beitrag von die Unsichere 10.11.10 - 19:33 Uhr

"du solltest nicht den wunsch haben, eine andere familie glücklich zu machen, sondern du solltest wollen, dass es dem kind dort besser geht als bei dir."

Das kann ich so nicht sagen. Denn meiner Tochter geht es sehr gut bei mir. Es fehlt ihr an nix. Ich gehe arbeiten, kann ihr finaziell etwas bieten. Das ist alles wunderbar. Nur möchte ich kein weiteres Kind in dieses Leben haben. ... Und das meine mit der Frage, ob das unmoralisch ist. ... ich denke da (natürlich) auch an das Kind, aber in dem Sinne wirklich nur, um es jemand anderen zu geben, der darüber echt glücklich und dankbar wäre. Das würde ich irgendwie lieber machen als es einfach abzutreiben, nur weil ich es nicht will. Es klingt aber für mich alles nach einen "Gegenstand" ... so nach dem Motto "ich will es nicht haben, willst du es nicht lieber?"

Versteht ihr das? Das ist komisch, ich kann mich von etwas sehr distanzieren. Ich kann mich an etwas gewöhnen, aber ich weis, es geht wieder und mit dem Gedanken konnte ich bisher auch immer sehr gut um gehen.

Und bei genau diesen Gedanken fühle ich mich schlecht. Nicht weil ich unsicher bin ob ich es nicht doch selber behalten will wenn es plötzlich doch da ist. Sondern ganz einfach, weil ich alles so klar und objektiv sehe, was doch aber eigentlich nicht so die Regel ist. :-(

Ich bin ein ganz normaler Mensch mit klaren Gedanken. Bin weder verwirrt, noch psychisch labil. Ich weis was ich sage und mache. Ist das dann auch normal???

LG

PS: Ich danke euch für die tollen und auch unterschiedlichen Antworten ;-)

Beitrag von anyca 11.11.10 - 10:06 Uhr

Nun ja, wenn Du dieses Kind definitiv nicht in Deinem Leben haben willst, dann würde es dem Kind bei Dir auch nicht gutgehen bzw. weniger gut als in einer Familie, wo es heiß ersehnt ist. Finanziell etwas bieten können ist ja nur ein Teil dessen, was eine glückliche Kindheit ausmacht.

Trotzdem wäre es natürlich für ein Adoptivkind härter, später zu hören, "finanziell hätte ich es geschafft, aber ich wollte Dich nicht in meinem Leben haben" als "ich hätte Dich gerne behalten, aber es ging aus Grund xyz nicht".

Beitrag von julia3ho 10.11.10 - 14:57 Uhr

Hallo,

ich bin definitiv kein Abtreibungsgegner, das vorweg.

Ich finde Deine Überlegung unheimlich mutig, verantwortlich, moralisch.

Mein größter Respekt gilt den Frauen, die sich gegen Abtreibung und für Adoption entscheiden. Das ist wahre Mutterliebe:

Trotz der möglichen Reaktionen der Umwelt, der Belastung die das Austragen einer Schwangerschaft mit sich bringt und dem möglichen Trennungsschmerz danach sich für das Kind zu entscheiden.

Fantastisch und unheimlich toll, wenn Du es so machen solltest.

Liebe Grüße
Julia

Beitrag von sweetelchen 10.11.10 - 17:29 Uhr

Also ich finde deine Entscheidung echt mutig!
Ich wollte meine Schwangerschaft anfangs auch nicht aber ich konnte mir nie vorstellen die kleine 9 Monate auszutragen und dann wegzugeben.
Aber das ist meine Einstellung.
Ich finde es absolut in Ordnung das Kind lieber einer Familie zu geben, die sich ein Kind wünscht, als es abzutreiben.
Glaub mir damit würdest du einer Familie einen neuen Sinn im Leben geben.Aber ich kann auch andere Frauen verstehen die sich das nicht vorstellen können wie ich z.B.
Dein Gedanke ist nicht unmoralisch!Es ist sehr mutig und verdient höhsten Respekt! Wenn du weißt das du keine Probleme damit hast das Kind auszutragen und später einer anderen Familie zu geben dann mach das! Die Familie und das Kind wären die sehr dankbar.
Zum Glück kannst du dir das bis nach der Geburt überlegen ob du das kleine wirklich weggeben willst.

Beitrag von loonys lachen 10.11.10 - 17:43 Uhr

Hallo,

ich bin eine Adoptiv- und Pflegemami und beide Kids haben eine Vergangenheit die unterschiedlicher nicht sein könnte.

Die Bauchmama unseres ersten Kindes hat ihre Kinder alle freiwillig ohne Angaben von Gründen zur Adoption freigegeben. Der Mutti von unserem zweiten Kind wurde das Kind entzogen zu dessen Schutze.
Das einzigeste was die Mutter von unserem ersten Kind und dessen Geschwistern die auch nicht bei ihr leben immer zum Amt gesagt hat, war das sie wollte das es den Kindern gut geht. Sie hat viele Kinder bekommen und einige zur Adoption freigegeben. Ein Teil der Geschwister die zu Adoption freigegeben worden sind haben untereinander Kontakt, aber auch nur weil die Adoptiveltern das zulassen und möchten.

Wir sind ein Paar der offenen Adoption und Pflege, dh. unsere Kinder sind von klein auf aufgeklärt darüber das es eine Bauchmama und uns als Eltern gibt. Für uns ist die Bauchmama und auch der Bauchpapa (der bisher noch nie eine Rolle gespielt hat) eine liebe und neutrale Person der wir dankbar sind das sie sich vernünftig in der Schwangerschft verhalten hat. Wenn unser Sohn nach ihr fragt, antworten wir ihm das sie eine liebe Frau ist die aber keine Zeit hatte um sich um ihn zu kümmern. Da sie ihn so lieb hatte,ging sie ins KH und rief danach im Amt an damit die ihm ein neues Zuhause geben. So ist er zu uns gekommen. Wenn er möchte kann er mit oder auch ohne uns irgendwann Kontakt zu ihr aufnehmen.
Wir wurden von unserem Jugendamt damals speziell geschult Briefe an die Bauchmama zu schreiben (nach erfolgter Adoption und anonym) damit sie sieht das es dem Kind gut geht. Nicht jedes Paar kann das und wir wissen selbst das nicht jeder das für gut befindet das bei uns im Garten nicht nur unser Nachwuchs sondern auch zwei Doppelgänger unterschiedlichen Alters mit zu Gast sind.

Egal wie auch immer Du Dich entscheidest - es ist Dein Bauch. Solltest Du unsicher sein, hast Du auch die Möglichkeit das Kind in eine Bereitschaftspflegefamilie zu geben (bis zu acht Wochen je nach Ort, Stadt und Bundesland) bis Du Dir vollkommen sicher bist was Du möchtest. Die Einwilligung vor dem Notar darfst Du erst acht Wochen nach der Geburt machen.

Alles Gute für Dich

Loony

Beitrag von amalka. 10.11.10 - 23:49 Uhr

schade dass du dich hinter einem zweiten nick versteckst...dein worte konnten mich nicht mehr gerührt haben..wahnsinn..

so viel liebe, die in dir steckt!

Beitrag von kleinenebenfrage 10.11.10 - 20:35 Uhr

ich weiss nicht ob du es schon geschrieben hattest, aber was ist dem Vater des Ungeborenen ?

Beitrag von die Unsichere 10.11.10 - 20:45 Uhr

Wir waren uns von Anfang an einig, dass wir kein weiteres Kind haben möchten. Und das ist auch nach wie vor so.

Beitrag von amalka. 10.11.10 - 23:41 Uhr

Sagen wir mal so, es sind GEDANKEN!!!!! Es ist noch keine Entscheidung, von der einige hier schon sprechen, weil entschieden wird erst, wenn du das Baby im Arm hast und du trotzdem sagst: so ist es besser..

du entscheidest dich vllt mit deinen Gedanken für das entstandene Leben und gegen die Abtreibung aber mehr auch nit.

Es ist nur gut, dass der Gesetzgeber eine Mindesfrist setzt..

Aber auch wenn es nur Gedanken sind, warum sollen sie unmoralisch sein ? Ist es nicht unmoralisch, ein kind abzutreiben, wenn man es shocn gezeugt hat, dann fragt im extrem Falle hier keiner..es ist so, punkt...und bei dir ?

Es ist doch egal, ob es nur Gedanken sind, es zeigt im inneren von etwas größerem was in dir steckt und ich sag nur..GROßEN RESPEKT..

ob es dann tatsächlich so ausgeht, ist eine andere Sache!!!!

für dich#herzlich

Beitrag von lorena10 11.11.10 - 12:07 Uhr

hallo du,
du brauchst dich doch gar nicht schlecht zu fühlen bei deinen gedanken...im gegenteil! #liebdrueck
es ist toll, wie du - gleich nachdem du frisch weißt, dass du schwanger bist - so gründlich am nachdenken und hinterfragen bist.
was du dir zur zeit überlegst, zeigt, dass du ein sehr weites herz hast! du willst diesem kind, das du dir für eure familie einfach nicht vorstellen kannst, einen anderen wunderschönen lebens-platz schenken. das ist aller ehre wert. und damit schenkst du diesem kind auch von deiner liebe.
einige fragen und unsicherheiten, die sich dir nun stellen, sind hier schon angesprochen worden. und wenn du nun auch irgendwie an dir selbst zweifelst wegen deiner überlegungen, so könnt ich mir vorstellen, dass dir ein offenes gespräch mit einer diskreten beraterin jetzt sehr gut tun würde. da könntest du all das erörtern, was dir gerade schwer vorkommt, wie du es deiner tochter vermitteln könntest oder im bekanntenkreis vertreten kannst und so...
der weg der adoptionsfreigabe ist ein sehr verantwortungsvoller weg. lass dich dabei von erfahrenen fachleuten begleiten, dafür sind sie ausgebildet. ich glaub, das würde dir jetzt ein bisschen last abnehmen. schreib mir mal eine pn, ich hab noch eine idee.
du, wie alt ist eigentlich eure tochter?
sei ganz lieb gegrüßt von lorena