Rat von Familien mit Haustier (Katze) gesucht!

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von mariechen26 10.11.10 - 12:57 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

unsere Lara wird im Februar drei Jahre alt. Sie ist total versessen auf Tiere. Am liebsten mag sie #katze

Da wir auch schon mal über die Aufnahme einer kleinen vierbeinigen Fellnase nachgedacht haben, stehen dazu noch ein paar kleine Fragen im Raum. #hicks#kratz

Wir fragen uns, ob Lara bereits im richtigen Alter ist und ob es dann eine ältere Wohnungskatze oder vielleicht doch eher ein Katzenwelpe sein sollte. Es müsste schon eine Wohnungskatze sein, da wir hier nicht viel alternativen zuim Auslauf haben. Im Frühjahr und Sommer könnte die Katze mit in unseren Schrebergarten, wenn sie ausreichend an Freigang mit Geschirr/Leine gewöhnt ist.

Ich selber besaß früher lange Zeit einen tollen Stubentieger und bin was das betrifft schon Katzenerfahren. Ebenso mein Mann. Deshalb wissen wir natürlich auch, dass Katzen auch ihren eigenen Kopf haben und das auch mal mit den Krallen zeigen können. ;-)

Was meint Ihr? Sollen wir uns mal langsam auf die Suche nach einem passenden "Mitbewohner" machen? Oder sollten wir damit noch etwas warten, da unsere Lara ja auch noch sehr ungestühm beim spielen sein kann, was vielleicht das Tier Stress versetzen würde....!#kratz

So viele Fragen.

Wie läuft das so bei Euren Haustieren und dem Kindergartenkind?

Liebe Grüße
Nadine

Beitrag von granouia 10.11.10 - 13:03 Uhr

Hallo Nadine!

Wenn ihr ein kleines Kätzchen nehmen wollt, dann bitte gleich zwei. Katzenkinder spielen viel und wild, und da ist es am besten, wenn ein Artgenosse als Partner da ist. Sonst müssen eure Hände dran glauben :-p.

An eurer Stelle würde ich mich im Tierheim oder auf Pflegestellen nach einem älteren Tier umsehen, das keine Katzengesellschaft wünscht und an kleine Kinder gewöhnt ist.

Bei uns klappt es ganz gut mit Kind und Katzen. Man muss halt oft wiederholen, dass die Miez nicht aus Plüsch ist, Katzenfutter für Menschen Bäh schmeckt und das Katzenklo keine Buddelkiste ist. #bla

LG
Granouia

Beitrag von tinibo 10.11.10 - 13:05 Uhr

Hallo Nadine!

Also, unser Fynn ist jetzt 5 Jahre alt und unser Kater Monty 9 Jahre alt, war also vor Fynn bei uns.

Bei uns klappt das super mit den beiden. Lustig ist immer, wenn Fynn irgendwas spielt und Monty dazu animieren will, dass er sich das anguckt bzw. mitspielt. Auch als Fynn ganz klein war, war das kein Problem. Unser Kater ist allerdings auch sehr kinderlieb und pflegeleicht. Gekratzt hat er, glaube ich, Fynn bisher zweimal und seither weiß Fynn, was er mit ihm tun darf und was nicht.

Also, ich hätte keine Einwände gegen eine Katze, würde Euch allerdings empfehlen, einen Kater zu nehmen, die sind in der Regel lieber (nicht so zickig wie Katzen, war bei mir bisher jedenfalls so).

Und ich glaube, wenn Ihr ein ganz junges Tier nehmt, kann es sich gleich an Eure Lara gewöhnen.

Alles Liebe!
Tinibo!
#katze

Beitrag von fibia 10.11.10 - 13:11 Uhr

Hallo Nadine,

also wir hatten unsere Katze schon, bevor unsere 2 Mädchen (jetzt 1 und 4) geboren wurden.
Die Katze ist eher ängstlich und scheu aber sie hat ja praktisch von Anfang an die Kinder kennengelernt. Als Baby haben wir natürlich vermehrt aufgepasst aber mit der Zeit haben sich Kind und Katze aneinander gewöhnt.
Ich finde, einer 3-jährigen kann man schon erklären, dass sie vorsichtig und ruhig mit dem Tier umgehen muss, und dass die Katze auch mal ihre Ruhe braucht usw. Das ein Kratzer trotzdem mal nicht ausbleibt, kann man nicht vermeiden, das gehört dann aber auch zum Lernprozess.

Falls ihr eine Katze aus dem Tierheim holt, würde ich nachfragen, ob das Tier schon an Kinder gewöhnt ist und wie der Charakter ist - es gibt ja auch Stubentiger, die sich im Puppenwagen rumfahren lassen usw. :-)
Bei einer kleinen Katze würden sich beide sicher leicht von Anfang an aneinander gewöhnen.

Also viel Spaß bei der Suche nach Eurem neuen Familienmitglied #katze

LG
FIbia

Beitrag von celi98 10.11.10 - 13:33 Uhr

hallo,

ich würde in der wohnung gleich zwei kleine tiere nehmen, da hast du kein problem mit der vergesellschaftung. eine katze alleine langweileilt sich in der wohnung. dann würde ich ein jüngeres tier nhemen, die habenmehr lust zu spielen, die brauchen nicht so viel ruhe.

ich habe eine katzenoma (mit 13) und der it das getobe den ganzen tag einfach zu viel. die verzieht sich lieber in schlafzimmer und kommt erst raus, wenn das kind im bett ist oder die freunde gangen sind.

das tut mir leid, aber wegen der katze auf ein kind verzichten macht man ja auch nicht.

insgesamt sehe ich katzen aber als geeignete hasutieren an, die können gehen, wenn sie nicht mehr wollen, zeigen ziemlich deutlich, wenn estwas zu viel ist, sind aber oft auch noch im alter so verschmust, dass kinder ihr streichelbedürfnis gut loswerden können.

lg sonja

lg sonja

Beitrag von metalmom 10.11.10 - 13:41 Uhr

Hi!
Bei Wohnungskatzen immer zwei Katzen anschaffen, das brauchen die Tiere einfach.
Es sei denn, ihr holt euch ganz gezielt eine Katze, die als Einzeltier gehalten werden will/muss. Das erfahrt ihr beim Tierheim/Tierschutz/Katzenhilfe.
Wichtig ist, dass Lara die Katze nicht als Spielzeug sieht, sondern sie repektvoll behandelt und weiss, dass Katzen sich auch mal wehren, wenn man sie nervt. Dass sie nicht gejagt und zwangsbespielt wird sollte selbstverständlich sein.
Ich würde keine kleine Katze holen, weil die halt oft sehr wild sind und beim Spielen manchmal Zähne und Krallen einsetzen.
Eine (oder halt zwei) "coole" Katze, die Kinder gewohnt ist, halte ich für das Beste. So oder so sind die oben genannten Regeln im Umgang mit dem Tier einzuhalten. Es ist nunmal kein Spielzeug.
Unsere Katzen waren vor den Kindern da und ich habe den Kindern von Anfang an einen respektvollen Umgang mit ihnen beigebracht. Trotzdem haben sie die ein oder andere Kralle zu spüren bekommen, weil sie nicht hören wollten. Damit muss man rechnen und dann nicht der Miez die Schuld geben.
LG,
Sandra

Beitrag von faelis 10.11.10 - 13:49 Uhr

Hallo Nadine,

unsere Maus wird im Januar 2 und wir haben 2 Katzen. Die sind allerdings Freigänger (d.h. können, müssen aber nicht im Haus bleiben).

Wenn wir in einer Wohnung leben würden, wäre es mit zweien sicher schwieriger, aber nicht unmöglich.

Aber zurück zu deiner Frage. Gibt es im Bekanntenkreis oder bei Verwandten jemand der eine oder mehrere Katzen hat? Quasi als Test, wie Lara auf die Katzen in natura reagiert.

Wir hatten vor der Geburt unserer Maus erst einen Kater, der mir abgehauen ist (junger Kater), aber dann wieder aufgetaucht ist. Zwischendurch hatte ich noch eine andere aufgenommen. Die beiden mochten sich abgötisch. Als der Kater ohne ersichtlichen Grund (nur Vermutungen) verstarb, ist unsere Beefi die Wände hochgegangen. Wir haben dann noch eine zweite (oder dritte ;-) so gesehen) ins Haus geholt und es ist super.

Mausi "trägt" Beefi öfters herum, versteht aber auch, wenn man es verbietet. Schönheit unsere zweite, zieht sich eher zurück. Dank der Katzen hat sie das Laufen früher gelernt und das Krabbeln übersprungen. #huepf

Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass Lara sicher alt genug ist. Erklärt ihr die Gegebenheiten (Klatzenklo, Futter usw.) am besten vorher. Ich würde euch eher eine jüngere Katzen empfehlen. Die treiben aber auch viel Schabernack!! Wenn ihr viel unterwegs seid, dann vielleicht zwei?!!

Wenn ihr eine Tierheimkatze wollt, klärt vorher, ob sie sich mit Kindern versteht. Ich meine, dass TH auch "Kuschelstunden" anbieten (zumindest das, in dem wir waren) - zum Kennenlernen... #verliebt

Ich drücke euch die Daumen!!

LG faelis

Beitrag von faelis 10.11.10 - 13:52 Uhr

Nachtrag:

Beefi kratzt eigentlich nicht, aber möglich ist es immer wieder! Seid euch bewusst, dass es gerade am Anfang auch mal Kratzer oder Bisse geben könnte.

Zu Mausi ist sie sehr liebevoll. Mich hat sie schon versucht zu beißen, im Spiel. Aber ich kann und will es ihr nicht übel nehmen!

so, ich glaube, das wars jetzt von mir... ;-)

Beitrag von claerchen81 10.11.10 - 13:58 Uhr

Hi,

hier mal die andere Perspektive: ich halte Katzen NICHT für geeignete Haustiere für so kleine Kinder.

Vorweg: wir haben einen Kater, der bereits vor beiden Kindern bei uns war und trotz einer später erkannten Katzenhaarallergie meines Mannes von uns immernoch nicht weggegeben wird.
Es gab nie Probleme zwischen Kater und Kind/ern, weder geht er die beiden an, noch vergreifen sie sich an ihm. O.k., der große immitiert manchmal mein Schimpfen, aber da wären wir auch schon beim Hauptproblem:

Für uns und für unsere Kinder mag der Kater ein Gewinn sein, er jedoch hat verloren im Gegensatz zu früher. Eigentlich läuft er nur noch nebenher, wir füttern ihn, lassen ihn rein und raus (Freigänger, GsD, so hat er jedenfalls draußen Spaß), aber Zeit zum Spielen oder Kraulen haben wir wenig (gerade jetzt mit Baby). Bekannte von uns haben sogar 2 Katzen (auch Freigänger), auch dort ist man sich einig, man würde es den Tieren nicht nochmal antun, man beschäftigt sich kaum mit den Tieren, weil das Kind/ die Kinder mehr Aufmerksamkeit bedürfen.

Ein richtiges Spielen von 3jährigen mit Katzen ist auch nicht möglich, hin und wieder durch Zufall, aber nicht bewusst. Dabei muss man überwiegend aufpassen, dass das Kind dem Tier nichts tut, selten anders herum (3jährige sind stärker und schwerer als die Tiere und können sie schon ziemlich misshandeln, wenn sie wollen, die Konsequenzen sind ihnen dabei nicht bewusst und sie haben auch keine "Gefühle" für das Tier).

Natürlich sind Katzen tolle Haustiere, wir würden unseren Dicken nicht missen wollen, aber ich halte es nicht für Klug, ein Haustier (überhaupt irgendeins) für das Kind anzuschaffen. Später, ab Schulalter vielleicht.

Außerdem bedenkt bitte, dass ich für Urlaub u.ä. einen Katzensitter braucht! Das kann manchmal ganz schön stressig werden, Kinder werden älter, Katzen leben lange und spontan mal wegfahren kann dann schwierig werden.

Überlegt es euch. Wir würden uns aktuell kein Haustier (gar keins) mehr zulegen mit Kindern. Es sei denn, man reist ohnehin nicht gern und ist sehr häuslich. Dann ist vielleicht ein Hund jedoch besser, der ist mehr Familienmitglied und mehr Spielkamerad. Katzen hätte doch eigentlich lieber ihre Ruhe vor den Menschen ;-).

Gruß, C.

PS: Wir lieben unseren Kater wirklich, aber wir bedauern einfach sehr, dass er jetzt mit den Kids zu kurz kommt. Ich hätte ihm etwas besseres gewünscht, auch wenn er natürlich gut behandelt wird.

Beitrag von michaela_76 11.11.10 - 10:57 Uhr

Also weniger Streicheleinheiten bekommen unsere Kater nicht.

Wir haben 2 Kater und die bekommen ihre Streicheleinheiten Abends wenn die Kleine im Bett ist.
Früher haben sie auch nicht mehr bekommen, da wir beide voll berufstätig waren und somit auch erst spät Abends nach Hause gekommen sind.

Und ich würde auf alle Fälle zu einer Katze raten, besser noch zwei! Vorallem mit 3 Jahren verstehen die Kinder schon viel besser was man tun darf und was nicht.

Gruß
Michi mit Lena (6 Jahre) und zwei Fellnasen #katze (14+3 Jahre)