Warum ist er so?

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von kleinehexe1 10.11.10 - 17:45 Uhr

Hallo,

vielleicht könnt ihr mich mal bitte ein bisschen Erden...

Mein Mann ist eigentlich (jedenfalls 12 Jahre unsere 14 jährigen Beziehung) ein liebevoller, fürsorglicher Partner gewesen.

So, nun hatten wir in der Vergangenheit viele Probleme mit seiner Schwester, die mich nie so richtig akzeptieren wollte, und das auch über lange Zeit lautstark klar gemacht hat.
Er war zu dieser Zeit immer wie das Fähnchen im Wind, nur nicht festlegen für eine Richtung (ihr versteht...).

Immer gab es zwischendurch Unruhe wegen ihr, und sie ist auch eine dieser Personen die in ihrem Leben eigentlich nur dumme und unüberlegte Entscheidungen treffen, und dann um Hilfe heulen, wenn es dann mal wieder in die Hose gegangen ist...
Hilfsbereitschaft ihrerseits ist aber natürlich nicht zu erwarten...

Mein Mann hat allerdings wohl so etwas wie ein Helfersyndrom, und ein echtes Problem dait Verantwortung abzugeben, so das es nun, seit sie verheiratet ist (natürlich mit einem Deppen) immer wieder zu Stress kommt, weil er sich einmischt, und weder Sie noch er noch ich das gut finden.

Der Supergau war nun als wir damals in Kinderwunschbehandlung waren, und ich nach einer ICSI endlich einen positiven SSw-Test hatte (vom GYN bestätigt) der leider aus nicht bekannten Gründen abgegangen ist.
In dieser Zeit war seine Schwester grad dabei, ihre jetzige Wohnung umzureißen, und wir natürlich voll mit invollwiert (na ja ich nicht körperlich sondern nur planerischwegen Kiwu, obwohl ich hätte ko.... können)

So, also ich nachts blutungen bekommen, und total am Ende, und was macht er? Anstatt mit mir zum Arzt zu fahren, am nächsten morgen, steht er um 6 Uhr auf, und hilft ihr auf dem Bau, und läßt mich allein!

Das ist nun ganze 3 1/2 Jahre her, und wir haben nun einen 2 jährigen Sohn, und haben uns entschieden es nochmal zu versuchen.
Und nun ratet mal, was uns seine Schwester letzte Woche eröffnet hat?
Sie möchte ihre Wohnung von 85 m2 auf 170 m2 vergrößern, weil sie zu zweit mit Hund nicht genung Wohnraum haben, und das natürlich im nächsten Jahr...

Ich glaub ich hatte da ein Deja Vu. Das kann doch nicht war sein oder?
Nochmal steht unsere Ehe so eine Baustelle nicht durch, und ich stehe nicht nochmal so eine Enttäuschung durch, wenn er mich wieder allein läßt, mit den ganzen Sorgen, die so eine Behandlung mit sich bringt.

Ich weiß, es geht uns eigentlich nichts an, was die da machen, aber das sieht mein Mann anders...
Das Problem ist, das wir auch noch Zaun an Zaun wohnen, und wir das Elend täglich vor Augen haben, und mein Mann nicht zusehen wird, wie das Haus seines Vaters in Grund und Boden gewirtschaftet wird, darür kenne ich ihn.
Und das heißt im Umkehrschluß, das es wieder los geht...
Und ich will doch nur das dieses Mistst.... uns endlich in ruhe läßt mit ihren hausgemachten Katastrophen.

kleinehexe1

Beitrag von nachtweide 10.11.10 - 18:05 Uhr

Hast du denn schon mit deinem Mann gesprochen deswegen?
Vielleicht kann man das ja vorab alles schon regeln... den Umbau vorziehen bzw. nachhinten verlegen?!

Beitrag von kleinehexe1 11.11.10 - 12:15 Uhr

Hallo,

was mich halt ärgert, ist das das nun schon der 2. Umbau innerhalb von 4 Jahren ist, den diese Frau plant.
Beim ersten mal haben wir 8 Wochen neben der normalen Arbeit bei ihr geschufftet, und haben grad mal einen Händedruck dafür bekommen (immerhin mehr als für die Ausrichtung und Organisation ihrer Hochzeit...)
Ihr heutiger Ehemann hat sich damals ganz schnell verzogen und schluss gemacht, und war natürlich wieder da, als alles fertig war...

So, nun haben wir dann in den folgenden Jahren auch mehrere größere Veränderungen an unserem Garten vorgenommen. Die beiden hätten also Gelegenheit gehabt sich zu revangieren (so nach dem Motto eine Hand wäscht die andere) aber das durften wir dann alles ganz alleine machen.

Und nun geht diese ganze sch... Umbauerei schon wieder los, und das ärgert mich einfach! Warum hat man damals nicht gleich besser geplant ( es geht um die gleiche Wohnung)

Es kommt halt von denen nie was zurück...
Und mein Mann greift, aus meiner Meinung nach, falscher Fürsorge immer wieder ins Rad, obwohl die Beiden auch schon 35 und 42 Jahre alt sind und eigentlich mit beiden Beinen im Leben stehen müßten, und wissen müßten was sie tun, (ist aber leider nicht so...)


Kleinehexe1

Beitrag von xbienchenx 10.11.10 - 20:51 Uhr

Für mich käme es drauf an wie oft und wie lange er da drüben ist. Hat er absolut keine Zeit für mich und lässt mich alles alleine regeln, würde ich es schon blöd finden. Egal ob schwanger oder nicht.Zieht sich das nur ein paar Wochen hin, okay....paar Monate? Ne, das wäre mir nix.
Auf der anderen Seite, ich bin schwanger, nicht schwer krank.


So Pauschal kann man das in deinem Fall gar nicht beantworten.