Es ist wohl Neurodermitis, bin sooo traurig!

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Beitrag von bieni01 10.11.10 - 19:38 Uhr

Ich bin total geknickt!#schmoll

Meine Maus (9Mo) hatte nach einer Entzündungsserie mit Durchfall, Husten & Schnupfen und Bindehautentzündung einen Hautausschlag bekommen. Am ganzen Körper rote Pünktchen. Es wurde immer schlimmer. Jetzt laufen wir seit 3 Wochen von Arzt zu Arzt, bekamen unterschiedliche Salbe, Ölbäder und Cremes. Jetzt ist die Cortisonsalbe seit Sonntag abgesetzt und der Ausschlag kommt wieder:-[
Am Körper juckt es sie nicht, aber unheimlich am Kopf. Der Milchschorf ist mehr geworden und die Kopfhaut ist gerötet. Sie bekommt jetzt Tropfen gg den Juckreiz die sie aber unheimlich müde machen.

Nächste Woche habe ich einen Termin in einer Naturheilpraxis. Will nichts unversucht lassen. Cortison ist ja nicht auf Dauer eine Lösung.

Sie hatte so tolle, knuffige Haut und jetzt sieht sie aus als wenn sie ansteckend wäre#heul
Ich habe fast 7 Monate gestillt, 5,5 davon voll, was hab ich falsch gemacht? Mein Mann und ich leiden nicht daran!

In der Literatur steht es geht meist bis zum Teenageralter wieder weg, super, dann sinds ja nur noch 13J und 3 Monate#klatsch

Bieni und Schuppenfischi Jette *12.02.2010

Beitrag von schlange100000 10.11.10 - 19:42 Uhr

#liebdrueck Du hast nichts falsch gemacht....manch Kinder bleiben LEIDER nicht unverschont!!

Lg #blume

Beitrag von polarsternchen 10.11.10 - 19:55 Uhr

Hallo Bieni,

gut, dass Du zu einem Heilpraktiker gehst! Hautausschläge mit Cortison zu unterdrücken, ist nicht ratsam, da sich die Ursache oftmals einen anderen Weg sucht! Wenn die Haut dazu nicht mehr dient, so sind es nicht selten die Bronchien in Form von Asthma! Wurde Deine Tochter gimpft? Wenn ja, wird Dein Heilpraktiker Dich bestimmt über die Nebenwirkungen von Impfungen aufklären und evt. eine Ausleitung durchführen!

LG und gute Besserung!

Beitrag von brautjungfer 10.11.10 - 19:58 Uhr

Hallo,

hab das mit der Ausleitung einer Impfung nun schon oft gelesen. magst du mir erklären wie das gehen soll? gerne auch per PN

lg

Beitrag von polarsternchen 10.11.10 - 20:22 Uhr

Klar, ist ja kein Geheimnis :-)! Also es gibt verschiedene Methoden der Impfausleitung. Z.B. über Bioresonanz. Dies ist ein energetisches Verfahren. Am besten funktioniert dies, wenn Du Dir die leere Impfampulle/Spritze vom Arzt geben lässt. Darin sind alle Informationen der Impfung enthalten. Diese benötigt der HP, um auszutesten, ob eine Belastung besteht. Man kann auch homöopathisch mit einer Impfnosode ausleiten. Dies ist ein potenzierter Impfstoff. Wenn Du das Prinzip der Homöopathie kennst -Gleiches mit Gleichem heilen- dann ist es nachvollziehbar wie dies funktioniert! Die Nebenwirkungen, die durch die Impfung entstanden, werden durch den potenzierten Impfstoff aufgelöst! Es gibt sogar schwere Impfschäden, die dadurch geheilt wurden! Am besten suchst Du Dir einen erfahrenen Heilpraktiker!

LG

Beitrag von snoopygirl-2009 10.11.10 - 22:36 Uhr

Das Problem ist echt das so viele den Homöopathen als letzte Lösung sehen und sich wundern warum die Behandlung nicht sofort anschlägt...meine Kinder wurden (bis auf zweimal und das im KKH) noch nie schulmedizinisch behandelt und reagieren auf homöopathische Mittel sofort:-)

LG

Beitrag von sharizah 10.11.10 - 20:21 Uhr

Kann dir das Medikament Neythymun empfehlen. Muss man aber über Wochen konsequent geben. Geb es jetzt ca. 1 Monat und Kierans Haut war vorher richtig rot, schuppig, kratzig - er hatte richtig rot abgegrenzte Stellen auf der Kopfhaut. Es wurde immer besser und mittlerweile hat er ganz zarte Babyhaut.
Das ist ein homöopathisches Mittel, das das Immunsystem stärkt. War vorher auch sehr skeptisch, aber mittlerweile schwör ich drauf. Hat auch andere positive Effekte ... als wir alle mal wegen schwerer Erkältung flach lagen, hat Kieran lediglich 3 Tage ein bisschen gerotzt (und da bekam er das Medikament erst eine Woche lang). Momentan bin ich wieder krank, aber Kieran hat sich nicht angesteckt. Und das, obwohl er ungestillt ist. ;)
Bei meinem Neffen, der auch als Baby solche Hautprobleme hatte (Mutter hat Schuppenflechte) hat es auch geholfen, nach einigen Monaten war nichts mehr. Kanns nur empfehlen. Google einfach mal danach, man stößt auch auf diverse Neurodermitisforen, wo es viele empfehlen.

Beitrag von anthony07 10.11.10 - 21:15 Uhr

Hallo,

mein Kleiner/nun großer hat auch Neurodermitis. Bei Ihm war es im Gesicht ganz schlimm. Es fing mit etwa 3 wochen an und err war dann schon ganz blutig gekratzt. Nichts hat wirklich geholfen, bis wir auf unsere jetztige Kinderärztin gestoßen sind.
Sie praktiziert auch mit homöopathischen Kugeln und seit Anthony diese bekommt ist es fast verschwunden. Wenn es draussen sehr nass (also sprich Herbst/winter) ist, hat vereinzelt paar rote stellen , aber sonst ist kaum noch was zu sehen. Er nimmt alle 4 Wochen für 3 Tage die Kugeln und verträgt es super.
Vlei ist das ja auch für euch eine Möglichkeit.
Versuch es doch mal.


LG Mandy+Anthony+Seraphina

Beitrag von bieni01 10.11.10 - 21:42 Uhr

Ich danke Euch allen für Eure Antworten!

Ich denke auch das ich auf die Homöopathie setzen werde! Bin mal gespannt was die Ärztin nächste Woche empfiehlt!

#liebdrueckBieni

Beitrag von himbeere_11 10.11.10 - 22:27 Uhr

ich kann dich versuchen etwas zu beruhigen - unsere Tochter hatte dies ebenfalls ziemlich genau mit 9 Monaten bekommen. Ich war ebenfalls sehr verzweifelt, bin von Arzt zu Arzt gelaufen. Habe alle möglichen Cremes gekauft, manche haben etwas besser geholfen, manche gar nicht. Kortison (Advantan) habe ich nach Anweisung meines Kinderarztes verwendet und damit die Haut immer wieder ins Gleichgewicht gebracht. Mein Kiarzt hat mich hier sehr beruhigt und gesagt, dass dieses Kortison sehr gut verträglich ist und recht unkompliziert auch häufig angewendet werden kann.
Wir haben auch Impfausleitung mit einer Heilpraktikerin gemacht, weil ich nichts unversucht lassen wollte (daran geglaubt habe ich allerdings nie - ist mir wirklich zu absurd, dass die die schädlichen Impfstoffe "ausleiten" und die Impfung wie durch ein wunder trotzdem wirksam ist...). Gebracht hat es null, nur viel Geld gekostet...

Kurz und gut - es hat sich einfach ziemlich verwachsen und genau das hatte mir auch mein Kinderarzt vorhergesagt! Meine Tochter ist jetzt 6 Jahre alt - sie hat im Winter immer mal trockene Haut, gerade um den Mund herum, wenn so ein Wetterwechsel stattfindet, den können wir aber ganz einfach mit Linola behandeln. Es kann sich keiner vorstellen, dass sie mal so schlimme Hautprobleme mit 1 Jahr hatte - gebessert hat es sich schon im zweiten Lebensjahr, immer besser wurde es dann mit Kindergartenalter.

Versuche gelassen zu bleiben, ich glaube nur ganz ganz wenige Menschen behalten ein Lebenlang Neurodermitis! Viele Grüße H.

Beitrag von snoopygirl-2009 10.11.10 - 22:46 Uhr

Ich weiss ja nicht bei was für einem Heilpraktiker du warst (wobei Heilpraktiker fürn Arsch sind, geh zu nem klassischen Homöopathen, der weiss was er tut), aber Impfausleitungen sind nicht dazu da um wie durch ein Wunder das Nützliche "übrig" zu lassen. Da geht man davon aus das es nichts nützliches bei einer Impfung gibt und versucht zu retten was zu retten ist.

Im Übrigen ist das genau das was ich in meinem ersten Beitag gemeint habe: erst zuschmieren und behandeln und dann wundern das "der Heilpraktiker nichts bringt".

Ist jetzt kein Angriff, hat nur bilderbuchmäßig gepasst:-p

Beitrag von himbeere_11 11.11.10 - 09:25 Uhr

wir waren bei einer sog. "klassischen Homöopathin". Da ich eine Anhängerin der Schulmedizin bin und Impfungen sehr viel nützliches abgewinnen kann, brauchen wir aber inhaltlich hierüber nicht weiter zu diskutieren. Im übrigen behaupten auch die Homöopathen ja nicht, dass sie Neurodermitis behandeln können, sie versuchen es nur - genauso wie die Schulmediziner. (Eine Frau aus unserer Nachbarschaft hat zwei Kinder mit Neurodermitis, sie behandelt sie ausschließlich homöopathisch und durch Ernährungsumstellung, seit 6 Jahren, und es tut sich im Moment leider gar nichts. Auch die Schulmedizin kann dies nicht, das will ich nicht behaupten. Nur ich glaube einfach, dass auch die Homöopathie hier nicht hilft. Es gibt einfach kein richtiges Mittel gegen diese fiese Hautkrankheit - man kann nur lindern durch Pflege und im Notfall durch Kortison und dann abwarte und hoffen, dass sich der Körper selber hilft). Dies ist meine Erfahrung.

H.

Beitrag von lucaundhartmut 10.11.10 - 22:49 Uhr

Liebe Bieni,

Du hast nichts falsch gemacht! #herzlich

Frauenmilch und hypoallergene Säuglingsanfahrungsnahrung können das Allergierisiko etc. leider nur zu etwa 50 Prozent mindern bzw. schieben sie dies bei stark Gefährdeten oftmals nur auf.

Ich hoffe, Ihr findet eine gute Therapiemöglichkeit, so dass Euer Kleines nicht leiden muss. :-)

Und ein wenig Hoffnung kann ich Dir machen:
2 Schwager von mir hatten als Kinder auch Neurodermitis, doch im Teenageralter verschwand diese).


LG
Steffi

Beitrag von juste 11.11.10 - 14:31 Uhr

Hallo Bieni

du hast nix falsch gemacht!

Wenn es wirklich ND ist solltest du rausfinden was die Schübe auslöst, mögliche Trigger können sein:
Haustiere
Milben
Ernährung (v.a. die Hauptallergene Kuhmilch, Karotten, etc.)
Cremes usw.
Stress

Cremen mit Kortison ist sicherlich richtig während einem akuten Schub, wichtig ist aber auch danach konsequent die Hautpflege weiterzumachen (2x tgl.) am besten mit einer Creme ohne Duftstoffe etc., ich mache das auch nachts immer auf den Milchschorf bei meiner Kleinen.
Ich benutze DAC Basiscreme, wurde von meinem Kinderarzt und in der ND-Sprechstunde an der Uniklinik empfohlen.
Parallel dazu gehe ich auch zum KLASSISCHEN Homöopathen, habe damit gute Erfahrungen gemacht und sehe das als Ergänzung auch während akuten Schüben.