Er will nur noch kaufen. Thema Geld

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von schwarzesetwas 10.11.10 - 22:24 Uhr

Mein Großer (3,5) ist kaufsüchtig. #aerger

Er will ständig, dass wir in bekannte Läden gehen, damit er sich Spielzeug aussuchen kann.
Er sagt immer: Ich kaufe, Du bezahlst, Mama.
(ja, nee, ist klar...)

Meine Argumentation 'Kaya, ich kann und will Dir nicht jeden Tag was kaufen! Wir können sonst kein Essen/Trinken mehr kaufen.' wird ignoriert - noch nicht verstanden.
Ich versuche ihm zu erklären, dass das Geld nicht auf dem Baum wächst usw. Dass man arbeiten muss, um Geld zu bekommen usw.

Er daraufhin: Ok, dann gehe ich in meinem KiGa arbeiten. Dann hab ich Geld und kann mir was kaufen.
Gut. Kinderarbeit hin oder her...
Ich denke nicht, dass das eine gute Idee von ihm ist.

Klar. Ich meide Geschäfte mit Spielzeug im Moment, weil er es nicht verstehen will, dass es nichts gibt.
Aber er quatscht mich den ganzen Tag damit zu!

Ich gebe zu, dass er oft außerhalb der Reihe mal Spielzeug bekam, Oma und Opa bringen auch immer was mit - nicht gerade förderlich...

Was ich nur wissen will:
Wie geht ihr damit um?
Habt ihr gute Erklärungen?
Ist er wirklich kaufsüchtig?!;-)

Lg,
SE

Beitrag von bine3002 10.11.10 - 22:27 Uhr

Ich meide Geschäfte nicht, eben aus dem Grund, dass meine Tochter es lernt.

Sie ist gut ein Jahr älter als dein Sohn und bekommt nun Taschengeld. Das hilft gut, denn wenn sie etwas haben möchte, kann ich ihr sagen: Dann spar darauf!

Beitrag von schwarzesetwas 10.11.10 - 22:53 Uhr

Zum Sparen ist er meiner Meinung nach zu klein.
Zumal er Münzen nicht abschätzen kann.

Wenn er ein paar Münzen hat, meint er, er hätte viel Geld.

Beitrag von bine3002 10.11.10 - 23:21 Uhr

Na ja, aber das Verständnis für Münzen kommt mit der eigenen Verantwortung.

Versuch es doch einfach. So kannst Du dann jeweils sagen: "Ja, wenn Du das haben möchtest, musst Du so und so lange sparen. Dann kannst Du es kaufen."

Bei uns fingen die Diskussionen im Sommer an (da war meine Tochter 4), aber Kinder sind halt unterschiedlich.

Evtl. kannst Du es auch üben, indem Du das gewünschte Verhalten, also das Nichtquengeln belohnst. Ihr geht in ein Geschäft, möglichst häufig. Wenn er quengelt, kaufst Du absolut gar nichts. Quengelt er nicht, kaufst Du etwas und gibst es ihm zu Hause mit den Worten: "Toll, dass Du nicht mehr gequengelt hast." Wohlgemerkt: Quengeln ist es nur dann, wenn er ein Spielzeug nicht ohne Diskussion zurückstellt. Dass er einen Wunsch äußert ist ja normal.

Beitrag von zaubertroll1972 11.11.10 - 08:54 Uhr

Hallo,

ich finde auch daß er für Taschengeld noch viel zu klein ist. Er hat ja noch keinerlei Verständnis für Geld.
Versuch` doch mal mit einem Einkaufszettel einkaufen zu gehen. Sag` Deinem Kind was Ihr kaufen müßt und daß Ihr nur die Dinge kaufen werdet die drauf stehen. Dein Geld, welches Du mitgenommen hast, reicht auch nur dafür.
Ich würde konsequent dabei bleiben, nichts anderes kaufen und auch nicht so weitreichende Erklärungen abgeben die das Kind noch nicht versteht.
Halt einfach nur: Nein, wir brauchen das nicht und ich werde das nicht kaufen.
Wenn das Kind dann mehrfach fragt : Ich möchte nicht daß Du jetzt immer wieder fragst. Ich habe nein gesagt und dabei bleibt es auch.
Ich denke, daß das nack kurzer Zeit funzt.

LG Z.

Beitrag von dodo0405 10.11.10 - 22:30 Uhr

Hast du ihm schon mal Geld in die Hand gegeben und ihn etwas kaufen lassen? Dass er bewusst wahrnimmt, wie schnell Geld weg ist?

Meine Tochter durfte vor kurzem Karussell fahren und bekam vom Opa dafür 5x 1 Euro-Münzen. Eine Fahrt kostete 1 Euro. Sie war ganz stolz weil sie jetzt ja so viel Geld hatte. Als sie jedoch für jede Fahrt immer dem Mann den Euro in die Hand drücken musste und die Münzen in ihrer kleinen Hand immer weniger wurden, hat sie nach 3x Fahren gemeint: Ich mag nicht mehr. Für den Rest kauf ich mir lieber ein Eis.

Beitrag von sonne_1975 10.11.10 - 22:35 Uhr

Ich würde es weiterhin erklären, dass Erwachsene (!) für das Geld arbeiten und es nicht für alles reicht. Punkt.
Allerdings gehe ich auch nicht in Spielzeuggeschäfte, wenn ich nichts kaufen will (mit Kind). Das ist doch echt gemein.

Oder meinst du grosse Supermärkte, wo auch Spielzeugabteilung ist? Die meiden wir nicht und da wird eben erklärt, dass man nicht ständig alles kaufen kann, was man sieht.

Juri bekommt auch sehr viel zwischendurch (besonders wenn Basare waren), aber er akzeptiert(e) diese Erklärung sehr gut, auch mit 3 Jahren schon.

Ich denke, es ist eine ganz normale Phase. Er hat entdeckt, dass man für Geld Spielzeug kaufen kann. Natürlich will er es haben (wäre ja komisch, wenn nicht). Deine Aufgabe ist es, ihm beizubringen, dass es nicht immer alles gibt, was man will.

LG Alla

Beitrag von schwarzesetwas 10.11.10 - 23:00 Uhr

Ich meine im Prinzip alle Geschäfte.

Natürlich muß ich ihm Werte beibringen.
Ist nur grad eine schwierige Phase bei ihm.
Und ich muß schauen, dass ich es ohne 2 Stunden Gebrüll nach Hause schaffe.

Aber mein Bruder war genauso.
Er campierte vor einem bestimmten Laden, um neue Autos zu bekommen.
Das war vor 33 Jahren.
Und ich kann mich noch an mich erinnern, wo ich so manches haben wollte und nicht bekam.
Tat weh, war wichtig. In dem Moment.

Hm.

Beitrag von babylove05 11.11.10 - 00:45 Uhr

Hallo

Mein grosser würde auch am liebsten jeden tag was gekauft bekommen , aber des geht nun mal eben nicht . Und will ich auch nicht .

Aber ich Meide keine Läden mit ihn , den er MUSS lernen des man nicht alles haben kann was man sieht . Und wenn er dann schreit oder weint dann erkläre ich es ihm und gut ist . Wenn er weiter schreit dann lass ich ihn .

Ich lass Darian aber auch oft selber bezahlen des er schon mal des versteht des man da erst was geben muss .

Versuch es doch mal mit Taschengeld . Hat bei meiner Schwester super geklappt. Jetz ist ihr grosser voll der Sparfuchs , den wenn er soviel ausgibt ist ja das Sparschein leer.

lg Martina

Beitrag von mamavonyannick 11.11.10 - 07:18 Uhr

Hallo,

nein, soetwas kenne ich gar nicht. Wir waren gestern z.B. sogar nachmittags in der stadt, haben schön Eis gegessen und sind dann durch den Spielzeugladen gebummelt und haben die vielen Spielsachen bestaunt. Klar wollte er das ein oder andere teil kaufen, aber nicht, weil er ehrlich daran interessiert wäre. Ich sage ihm dann, dass bald der Weihnachtsmann kommt, dass man sich von ihm Sachen wünschen kann, aber das man nicht ständig etwas außer der Reihe kaufen kann. Gut, er hat Fußballkarten für einen 1€ bekommen, aber das wars dann auch schon. Wenn es Geschrei gegeben hätte, dann hätte ich allerdings auf der Stelle den Laden verlassen. Das weiß er.

Grundsätzlich würde ich diese unterjährige Schenkerei durch Oma/Opa ohne ersichtlichen Grund unterbinden. Das ist nicht förderlich und die Kinder denken, man muss dafür nichts tun, Spielzeug fällt vom Himmel. Wenn sie der Meinung sind, sie müssen unbedingt Geld ausgeben, dann sollen sie es ihm aufs Sparbuch tun, da nützt es wenigstens was. Vllt wäre es auch sinnvoll, für ihn ein kleines Taschengeld einzuführen. Er ist zwar noch Recht klein, aber so lernt er von Anfang an, dass man sparen muss und irgenwann auch, was derEuro wert ist.

vg, m.

Beitrag von twins 11.11.10 - 09:34 Uhr

Hi,
unser Papa ist oft die ganze Woche unterwegs und wenn unser Sohn wieder "fordert" dann sage ich, OK, ich kaufe es DIr aber dann muss Papa mehr arbeiten und wird noch viel weniger zu Hause sein....dann überlegt er und sagt, nein, das möchte er dann doch nicht.

Ich arbeite jetzt auch wieder Vormittags von zu Hause und dann gibt es auch mal einen Satz wie: OK, dann muss ich die ganze WOche NAchmittags auch arbeiten, keine Zeit zum Spielen, dann kaufe ich es Dir,.....

Haben lange keine Forderungen mehr gehabt.
WIr haben auch das Sterne-System eingeführt, das er für gute Taten, Benehmen, etc. einen Stern bekommt und bei ca. 10 Stück gehen wir dann einkaufen....

Grüße
Lisa

Beitrag von lisasimpson 11.11.10 - 09:45 Uhr

hallo

Ich habe einen gleichaltigen sohn und ihn fasiziert das thema auch.
ich denke, daß sie eben anfangen zu begreifen wie unser geldsystem/ tauschsystem funktioniert und das will (wie alles, was neu gelrnt wird) geübt werden

ich mache es daher so
1. die kidner haben hier geldbeutel mit echtem geld (centstücke, bis zu 20 - centstücke) und wir spielen hier zu hause oft einkaufen.
2. beim einkaufen im laden dürfen sie mithelfen, aussuchen, in den wagen legen, aufs band legen und BEZHAHLEN (gabz wichtig für den großen- ich hab vorher immer mit karte bezahlt- seit eingien wochen muß ich immer zum automaten mir bargeld holen:)!

Wenn ich bedenke, wie oft meine jungs hinfallen, wieder aufstehen, sich hochziehen und üben mußte, bis sie laufen lernten, dann habe ich etwa eine vorstelleung davon, wie oft wir ds jetzt üben müssen ,bis sie mit dem ergebnis zufireden sind.

ALLERDINGS: gab es bei uns noch nie irgendwelche "quengelware"- werder habe ich süßkram an der kasse noch spielzeug und co einfach so eingekauft- von daher gibts da keine diskussion drum. wir schreiben oft zusammen einen einkaufszellte und meist fällt ihm etwas ein, was er auch unbedingt kaufen will (käöse, butter, jogurt, banana..) und das ist dann "sein" einkauf

lisasimpson

Beitrag von anyca 11.11.10 - 09:47 Uhr

Gib ihm Taschengeld. Wenn es alle ist, ist es alle.

Beitrag von raena 11.11.10 - 10:10 Uhr

Vielleicht mal ein ganz anderer Ansatz!

Ich versuche nicht mit Geld zu argumentieren. Den Wert von Geld etc kann meines erachtens ein Kind in dem Alter noch gar nicht verstehen. Darüber hinaus würde sie TROTZDEM nicht alles bekommen was sie will selbst wenn ich Geld im Überfluss hätte.

Ich erkläre ihr dass sie bereits viel Spielzeug, Bücher, Kassetten etc hat und wir keine neuen brauchen. Ich als Mama lege da eine Grenze fest, nicht das Vorhandensein von Geld. Ich bin die Grenze und nicht das Geld.

Natürlich gibt es kleine Geschenke als Belohnung, aber ansonsten sag ich ihr immer, dass sie sich dies alles gerne wünschen darf zu Weihnachten, dass aber auch das Christkind nicht alle Wünsche erfüllen kann. Meist haben ja die Wünsche immer nur eine recht kurze Halbwertszeit und sind am Tag drauf wieder vergessen.

Also stell nicht das Geld in den Vordergrund sondern dich! Schieb nicht das Geld vor, wenn eigendlich DU die Entscheidung triffst ob etwas gebraucht wird /sinnvoll ist oder nicht.

LG
Tanja

....oder würdest du alles kaufen was dein Sohn möchte wenn du Geld wie Heu hättest?

Beitrag von liona 11.11.10 - 10:12 Uhr

hi se.

bin ich happy über diesen threat. ich hab hier auch so nen konsumterrorzwerg und frage mich wie wir das problem lösen.

ich kann garnicht zählen wie oft er sagt "ich WILL kaufen". erst dienstag haben wir uns gestritten weil er an der kasse unbedingt was süßes haben wollte und ich es nicht gekauft habe.

jetzt haben wir folgende vereinbarung:
einmal im monat darf er sich im spielzeugladen etwas aussuchen bis max 20 euro, ansonsten gibts nichts. papa darf dann noch einmal im monat ne zeitung für ihn kaufen. weiß nicht ob das klappt mal schauen #schwitz

wie oft bekommen den eure kids was, so im durchschnitt im monat? wie macht ihr das beim einkaufen in supermärkten, kriegen eure dann immer was?

lisasimpsons antwort fand ich gut. einkaufszettel schreiben und dann danach einkaufen, sie selber bezahlen lassen, vielleicht versuch ich das mal.

lg liona

Beitrag von erdbeertiger 11.11.10 - 11:03 Uhr

Hallo Liona,

"wie oft bekommen den eure kids was, so im durchschnitt im monat? wie macht ihr das beim einkaufen in supermärkten, kriegen eure dann immer was?"

Meine ehrliche Antwort: nein, meine kriegen beim Einkaufen - eigentlich - nie etwas. Wir gehen zusammen einkaufen, und natürlich dürfen sie dann im Rahmen der Einkaufsliste mit aussuchen. Ich sage zum Beispiel: wir brauchen Obst und Gemüse. Dann dürfen sie z.B. Mandarinen aussuchen, oder Kürbis oder Brokkoli. Wenn ich sage, wir brauchen Joghurt, dürfen sie z.B. auch mal Fruchtzwerge kaufen, was ich sonst nie machen würde. Auch bei Süßigkeiten oder Keksen suchen sie gerne die Sorte aus - wenn es mir aber nicht passt, sage ich auch, dass wir das nicht kaufen. Allerdings gehört das ganze dann zum Großeinkauf und gehört somit auch allen, wird also gemeinsam gegessen. Quengelware von der Kasse oder einzelne Riegel gibt es prinzipiell nicht.

Spielzeug zwischendurch gibt es sowieso nicht, das kann man sich zum Geburtstag oder zu Weihnachten wünschen. 20 EUR/Monat finde ich extrem viel - da wäre ich ja mit 4 Kindern 1000 EUR im Jahr einfach nur so für zwischendurch los! Einzige Ausnahme sind Mal- und Bastelsachen (Straßenkreide im Sommer, Prittstifte, Knetgummi, Wasserfarben, Papier) - das kaufe ich gelegentlich zwischendurch (meistens bei aldi im Angebot, dann horte ich einen Vorrat im Keller). Manchmal habe ich auch CDs oder DVDs vorrätig, ohne Wissen der Kinder - damit können dann Krankheitstage versüßt werden. Eine Zeitschrift gibt es auch nur bei Krankheit....

Wenn eines der Kinder fragt, ob wir außer der reihe was kaufen können, sage ich Nein, und damit hat sich das - gibt auch keine Diskussion, wahrscheinlich, weil meine Kinder wissen, dass ich darauf nicht eingeh.

LG

Erdbeertiger

Beitrag von raena 11.11.10 - 11:23 Uhr

Auch bein mir gibt es kein "Spielzeug" unter der Zeit. Sie darf sich im Rahmen des Haushaltseinkaufs was "aussuchen, Joghurt, Äpfel, Manarinen, Gurke, Leo Lausemaus Wurst #schein, Babybel, Breze....... aber Süßigkeiten eigendlich NIE. Da entscheide ich ob/was gekauft wird und ich verteile das dann auch! Dann hab ich auch nicht die Schreierei an der Kasse.

Wenn wir in einem Bücherladen sind und Mama sich Bücher kauft, dann bekommt sie schon mal ein Pixi Buch. Zeitschriften finde ich in dem Alter noch völlig überflüssig und damit wird das auch nicht gekauft!

Wir gehen auch regelmäßig in die Bibliothek und da darf sich sich dann auch Bücher/CD/DVD raussuchen und dann bringen wir sie wieder zurück.

Wir haben/hatten viel Stress mit "nassen Hosen" und so haben wir verstärkt mit dem Belohnungsprizip gearbeitet wenn es geklappt hat und da hat sie öfter mal eine Kassette als Belohnung bekommen (wir haben noch eine ganze Kiste davon mit Kassetten von meinen Neffen) und es hat geholfen. Aber auch da haben wir gemerkt, das sie daraus eine Anspruchshaltung ableitet nach dem Motte "Ich bekomme wieder eine Kassette" daher ist da jetzt erstmal wieder der Riegel vorgeschoben.


Aber 20 Euro jeden Monat für Spielzeug finde ich superheftig!!!!!
Und vor allem nicht als Belohnung oder Überraschung oder Geschenk, sondern weil dein Sohn einen Anspruch darauf erhebt und ihn auch durchsetzt. Und du es nicht schaffst seinen Ansprüchen einhalt zu gebieten und Grenzen zu setzten. (sorry war ein bißl hart formuliert). Ich finde Kinder sollten einen Anspruch auf Liebe, Nahrung, Kleidung, Zuhause etc haben aber nicht auf 20 Euro Spielzeug im Monat!

LG
Tanja


Beitrag von liona 11.11.10 - 12:40 Uhr

danke für die antwort,

mhh. vielleicht was viel...aber so garnix den ganzen monat. nie ein einziges spielzeug.. nur zum geburstag, zu weihnachten, zu ostern und das wars??? (jetzt mal abgesehen von bastelkrams)

wenn wir einkaufen gehören süßigkeiten nicht zu unserem "einkauf". wir haben eig. auch nie süßigkeiten zu hause.
das hieße er bekäme bei dem was ihr so macht: NIX. kein überraschungsei, kein bonbon, nix. 3x im jahr dann ein geschenk. is das nicht nen bisschen hart?

20euro sind 5 euro in der woche, das stimmt für ein kiga kind zu viel, vielleicht überleg ich den betrag nochmal. aber für weniger krieg ich kein schleichtier oder was anderes.

oder doch taschengeld (wie hoch dann in der woche für einen 4jährigen?) - 2 euro???) und dann darf er sich kaufen was er möchte bzw. sparen?#kratz

lg liona

Beitrag von raena 11.11.10 - 13:09 Uhr

Hallo Liona,

ich hab ja nicht geschrieben, dass meine meine Tochter nix bekommt. Nur dass ich auf Forderungen meiner Tochter beim Einkaufen bzgl. Süßigkeiten und Spielsachen nicht eingehe!

Wir haben ein Kiste mit Süßigkeiten zuhause und aus der bekommt sie schon Süßigkeiten. Und sie hat Großeltern! Bei meinen Schwiegereltern bekommt sie jedesmal ein Ü-Ei #schein und bei meiner Mama steht eine kleine Schüssel in der sie immer für sie 3-4 Gummibärchen reintut und die immer als erstes von ihr geleehrt wird. Auch nach dem schwimmen gibt es oft was Süßes etc.

Aber ich will dieses Geschreie "ICH WILL ABER" beim Einkaufen nicht. #nanana
Ich gehe nicht einkaufen um alle ihre spontanen Bedürfnisse zu befriedigen! Da kommt dann eher ein "Brauchen wir nicht haben wir noch zuhause!"

Ebenso Spielsachen! Pixibuch, die geschriebenen Kassetten, Knete, etc gerne auch unter dem Jahr! KLEINIGKEITEN eben, aber nicht Spielsachen im Wert von 20 Euro! Einfach so? Weil sie das FORDERT?

Wenn dann weil ICH (also eigendlich natürlich wir, denn mein Mann darf ja auch mitreden) es will, weil es ein GESCHENK ist, ein BELOHNUNG, eine ÜBERRASCHUNG!
Mit was sollen wir ihr denn dann ein Geschenk machen, mit was belohnen oder überraschen, wenn sie das ja sowieso schon beim Routineeinkauf gefordert (und bekommen) hat? Auf was soll sie sich denn dann noch freuen an Weihnachen und Geburtstag und Ostern wenn sie doch schon alles "eingekauft" hat? Ein Fahrrad? Fernseher? Pony?

Ich hab jetzt stellenweise überzogen um es deutlicher zu machen, dass für mich ganz wichtig ist welche Haltung hinter dem neuen Spielzeug steht. Das die Grenze bei mir woanders ist. Du hast die Grenze bei 20 Euro im Monat gezogen (eine rein materielle Grenze die nur an einer Zahl hängt), verhandelst du dann in drei Monaten mit ihm über eine Erhöhung auf 25€ weil es eine Gehaltserhöhung gab?

Verstehst du was ich meine?

Bzgl. Taschengeld würde ich auch noch warten, da mit 4 dafür noch kein Verständnis da ist. ich hab aber diesen Link gefunden, der das ein wenig anders sieht, aber so ist eben das Leben man muss ja nicht einer Meinung sein ;-)
http://www.familienhandbuch.de/cmain/f_aktuelles/a_erziehungsfragen/s_231.html

Liebe Grüße
Tanja

Beitrag von liona 11.11.10 - 15:33 Uhr

hi

ich glaub ich verstehe, eben das es drum geht das er nicht seine forderungen und spontanen wünsche jedesmal erfüllt bekommt.

das mit dem taschengeld is wohl auch zu früh, hab mal hier und da gegoogelt, start wohl eher ab einschulung.

ich glaub der kern der sache ist ,das ich ihm soooo schlecht was abschlagen kann #verliebt

is nich gut, muss ich dran arbeiten ;-)

danke für die tips und ratschläge!

Beitrag von beni76 11.11.10 - 12:38 Uhr

HAllo
mein Sohn findet kaufen auch was ganz Spannendes und er würde auch am Liebsten immer und überall irgendetwas kaufen!
Wenn ich ihn zum Einkaufen mitnehme, dann deklarieren wir zusammen immer 2-3 Sachen von meinem Zettel, die ER aussuchen darf (Wurst, Käse, Johurt) er fühlt sich dann groß, weil er das Recht hat zu bestimmen und ich hätte die Sachen sowieso gebraucht;-)!
Er darf auch helfen beim einräumen, aufs Band legen und auch beim bezahlen, wenn er möchte!
Wenn er was zum Spielen möchte, sage ich ihm auch, dass er sich das zum Geburtstag etc. wünschen kann (wir haben zu Hause eine Wunsch-Liste, die wir immer ergänzen können) und ganz manchmal kaufe ich ihm auch etwas#schein!

Er hat auch eine kleine Spardose zu Hause (Oma steckt ihm öfter mal was zu) und die rührt er kaum an, aber an manchen Tagen (heute seit Ewigkeiten mal wieder ;-)) kommt er gleich morgens an unser Bett und sagt: Mama, heute nehme ich Geld aus der Spardose und kaufe mir ein Auto!! Er durfte dann selbst 3 Euro rausnehmen und abzählen, und heute Nachmittag werde ich mit ihm SEIN Auto kaufen gehen!

Ich denke, es ist echt ein langer Prozess, bis die Kinder wissen, was Geld haben/ausgeben bedeutet und auch was die Konsequenz ist, wenn man kein Geld mehr hat!

Liebe Grüße

#blume beni

Beitrag von nudelmaus27 11.11.10 - 12:57 Uhr

Hallo!

Nein er ist nicht kaufsüchtig allerdings hast du wohl in der Vergangenheit etwas übertrieben, denn von allein kommt er ja sicherlich nicht drauf dauernd shoppen gehen zu wollen.

Als Tipp würde ich dir empfehlen, bloß kein Spielzeuggeschäft meiden im Gegenteil! Dort kommt er doch erst in die Verlegenheit, was haben zu wollen und du dazu ihm vor Ort zu erläutern, dass man nicht dauernd kaufen kann! Klar wird es dann Theater geben aber da müsst ihr beide durch und nur so wird er lernen.

Meine Tochter (4) steht auch manchmal im Supermarkt (so am berühmten Regal kurz vor der Kasse) und meint "das habe ich noch niemals vorher probiert". Nunja ich sage dann nur und heute probieren wir es auch nicht oder du hast doch noch andere schöne Sachen zu Hause, da ist das Thema erledigt. Vorgestern hat sie nicht mal damit angefangen, sondern nur stolz die Schokitafeln gezählt.

Viel Glück,
Nudelmaus

Beitrag von tascha3577 11.11.10 - 15:16 Uhr

Willkommen im Club :-) !
Mein Sohn wird im Februar 5 und ich höre seit Wochen nur noch:

Ich will das, ich möchte dies !

Ich hab grad heut morgen wieder die Diskussion gehabt als wir bei Rofu Kinderland vorbeigefahren sind. Ich sage ihm auch das wir ihm nicht jeden Tag was kaufen können. Am schlimmsten ist eben die Spielzeugwerbung im Fernsehen und die ganzen doofen Kataloge die täglich per Post eingeworfen werden :-( ! Ich kann es schon garnicht mehr hören.

Hab ihm auch heut morgen gesagt: Das Geld ist für Essen und Trinken und nicht für Spielzeug ! Seine Antwort:

Mama, dann ess und trinke ich weniger, krieg ich jetzt das Auto ?

Er raubt mir sowieso im Moment den letzten Nerv, ich glaub ich merke die grauen Haare schon spriessen :-( !!

Ich sag ihm auch immer es ist bald Weihnachten, danach hast Du GEburtstag usw aber das interessiert alles nicht.

Ich meide nur die Spielzeugläden, ansonsten nervt er mich im normalen Geschäft mit diesen Heften wo das 0815 Schnellkaputt-Spielzeug dran hängt. Die machen es aber auch einem wirklich nicht einfach. Die Chefs der Läden sind zu 100 % keine Väter oder Mütter !

lg und Kopf hoch irgendwann sind sie groß und verdienen ihr eigenes Geld ;-)

Beitrag von brausepulver 11.11.10 - 19:06 Uhr

Huhu

Kinder verstehen den Wert von Geld eben nicht. Das ist ja auch so einfach. Man geht ins Spielzeug-paradies und geht zur Kasse, gibt der Dame eine Karte - fertig #huepf#huepf

Ich habe meiner Tochter einfach Geld gegeben. z.B. beim Bäcker bekommt man ja (leider) fast nichts für einen Euro. Ich gab ihr also öfter einen Euro und sie musste einsehen, das der Gegenwert lausig war ;-)

jetzt hat sie schon 18 € Taschengeld zusammen und will etwas von der BRIObahn dafür kaufen (die der Weihnachtsmann bringen wird ;-))

Da wollen wir mal schauen gehen, was es für 18 € gibt. Die Brücke, die sie haben will, wird wohl teurer sein ;-)

Liebe Grüße