Was kann mann tun....

Archiv des urbia-Forums Erziehung.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Erziehung

Kinder fordern Eltern täglich neu heraus zu Auseinandersetzung und Problemlösung. Kinder brauchen Grenzen - doch welche und wie setzt man sie durch? Welche Erziehung ist die richtige? Nutzt hier die Möglichkeit, euch hilfreich mit anderen Eltern auszutauschen.

Beitrag von bina2509 11.11.10 - 09:53 Uhr

wenn eine 9Jähriges Kind nicht mehr folgt??

Meine Schwägerin hat mir ihm 9Jährigen Sohn dermasen Problem.
z.b. hätte er gestern nach der Schule um 12:30 Zuhause sein sollen,
hat es auch gesagt das er da ist.
1h Später immer 2h Später immer noch nicht zuhause und dann ist sie ihm suchen gegangen, nach ca 4h später ist er auf getaucht.
Sie hat zu ihm gesagt das er jetzt keine Weihnachtsgeschenke bekommt und Hauserrest hat.
Aber das geht bei ihm eine Ohr rein und im andern wieder raus.

Hab ihr mal ein paar tips was es sein könnte das er nicht folge sie ist Erleinerziehend hat zwar ein Lebspartner aber dir Kümmert sich nicht darum


Lg

Bina

Beitrag von bine3002 11.11.10 - 09:58 Uhr

Das kann verschiedene Ursachen haben.

Vielleicht fühlt er sich zu Hause nicht wohl, weil viel geschimpft wird oder er eher eine nebensächliche Rolle spielt. Vielleicht hat er das Gefühl, dass er allen egal ist (der neue Lebenspartner kümmert sich nicht drum, was ist mit dem Vater?). Vielleicht will er durch sein Nichtauftauchen Aufmerksamkeit erregen. Vielleicht wird er in seiner Freiheit zu sehr eingeschränkt und nimmt sie sich nun einfach. Anstatt Strafen folgen zu lassen, würde ich mal nach den Ursachen forschen und ein ernstes Gespräch führen.

Ich glaube, dass man das Problem hier nicht so einfach lösen kann. Im Notfall sollte sie mal eine Erziehungsberatung aufsuchen und dort die familiäre Situation darlegen.

Beitrag von lisasimpson 11.11.10 - 09:59 Uhr

wenn ein kind etwas (noch) nicht kann, dann muß der Erwachsene dies für ihn übernehmen und so lange einüben, bis es (wieder) erlernt ist.

es gibt sicher einen grund, warum der kelien nicht nach hause kam.
da die situation aber sich aber schon sehr eingefahren und dei gute frau sich sher überfordert anhärt (KEINE weihnachtsgeschenke- und das im November!) würde ich nach der oben genannten strategie verfahren

grundsätzlich: Kinder müssen nicht "folgen"- Kinder sollen lernen, daß es zu einem zusammenleben dazugehört, sich aufeinander verlassen zu können. Verlässlichkeit muß es daher zuerst von den Eltern erfahren. wenn diese ihm eine absolute Verlässlichkeit geben, können sie diese auch von ihm einfordern als beitrag zum zusammenleben.

lisasimpson


Beitrag von mansojo 11.11.10 - 10:02 Uhr

nur ein bsp.?

was hat er denn in den 4h gemacht?


keine weinachtsgeschenke find ich albern
das ist noch lange hin


lg

Beitrag von kaffetante 11.11.10 - 15:21 Uhr

Wenn es für Deine Schwägerin möglich ist, würde ich ihn wieder von der Schule abholen - solange bis er den "Belagerungszustand" der Mutter leid ist. Er wird sich dann beim nächsten Mal überlegt er es sich bestimmt.

Beitrag von rufinchen 11.11.10 - 20:39 Uhr

Die angedrohten Strafen lesen sich so, als würden sie nicht wahr gemacht. Denn er wird etwas zu Weihnachten bekommen, alles andere ist doch illusorisch. Wenn dies öfter so läuft, dass Dinge angedroht werden, welche sowieso nicht wahr gemacht werden, dann wundert es mich nicht, wenn die Androhungen/Strafen keinen Eindruck hinterlassen.
Deine Schwägerin sollte Strafen setzen, die sie auch durchsetzt. Allerdings sollte sie erst einmal heraus finden, warum das Kind nicht nach Hause kam. 4 h sind doch sehr lang.

LG
Rufinchen

Beitrag von maischnuppe 12.11.10 - 10:15 Uhr

Wenn ich als 9jähriges Kind bereits im November angekündigt bekomme, keine Weihnachtsgeschenke zu bekommen und dazu noch Hausarrest habe, überlege ich mir, ob ich überhaupt noch Heim will. Was will ich da, wenn sich keiner kümmert?#schmoll

Beitrag von herzensschoene 14.11.10 - 22:38 Uhr

sorry, aber so eine drohung wäre bei mir als kind auch zu einemm ohr reingegangen und zum anderen wieder raus. wer soll das denn glauben? wer weiß, was der junge sich schon alles für drohungen anhören musste, die dann doch nicht eingehalten wurde. da hätte ich auch gemacht was ich will.

viele grüße maren