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Archiv des urbia-Forums Erziehung.

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Forum: Erziehung

Kinder fordern Eltern täglich neu heraus zu Auseinandersetzung und Problemlösung. Kinder brauchen Grenzen - doch welche und wie setzt man sie durch? Welche Erziehung ist die richtige? Nutzt hier die Möglichkeit, euch hilfreich mit anderen Eltern auszutauschen.

Beitrag von marie-luise08 11.11.10 - 11:05 Uhr

Hallo zusammen,
wir sind vor ca.51/2 Wochen umgezogen und unser Großer ist 4 Jahre alt.Er hat sich super in der neue Gruppe im Kita integriert!
Leider klappt dies zu Hause nicht so besonders gut.Er hat große Probleme damit, dass sein Papa am Abend spät nach Hause kommt und ihn dann nicht duschen kann:O(
Sein Verhalten ist recht bockig, unwillig und sturr.
Hat irgendjemand einen Rat für uns?
Wenn ja dann bitte schreibt uns.Wir sind um jeden Rat froh.
Einen schönen Tag.

Liebe Grüße
marie-luise08

Beitrag von lisasimpson 11.11.10 - 11:09 Uhr

"Sein Verhalten ist recht bockig, unwillig und sturr"

vielleicht ist er auch einfach- überfordert, traurig, unausgeglichen.
Er mußte seien sicehrer basis aufgeben, hat seine sozialen bezüge verloren und nun auch noch den papa fürs abendriutal.
ich finde das ganz schön viel für einen 4 jährigen.

Ich würde mir als kind in der situation eine mama wünschen, die das sieht was ich zu leisten habe, die mich tröstet und mich versteht, wenn ich es nicht toll finde ,auch noch auf einen schönen gemeinsamen tagesabschluß mit meinem papa zu verzichten, die dann doppelt tröstet und bestätigt und die mir dafür etwas anderes tolles verspricht (zusatzgeschichte im bett- kuschelzeit mit papa am wochenende, eine übernachtung im familienbett am wochenende mit papa- einen papa- sohn abend in der woche usw..)

lisasimpson

Beitrag von blackcelebration 15.11.10 - 19:54 Uhr

Hallo,

also mein Mann und ich waren für ein halbes Jahr mal räumlich getrennt und in dieser Zeit hat unser Sohn seinen Papa auch selten gesehen. Es gab auch oft Tränen, Wutanfälle etc. Allerdings wurde es besser, wenn ich mit Verständnis reagiert habe. Ihn in den Arm genommen, mit ihm darüber geredet etc. Manchmal hat es auch geholfen, wenn er seinen papa anrufen könnte (weiss nicht ob das bei Euch machbar ist) und Papa ihm nochmal am Telefon Gute Nacht sagen konnte.
Ansonsten würde ich empfehlen, daß Dein Mann eine "Sonderschicht bzw. Extraportion" Papa einlegt, wenn es seine Arbeit erlaubt (Wochenende etc). Und das dann regelmässig, so daß Dein Sohn sich drauf freuen kann.

Viel Glück.
LG