Schlafen ist Katastrophe, Hilfe

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie euer Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von the-woman 11.11.10 - 11:06 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

Philipp ist jetzt 5 Monate alt und eig. war das Schlafen gehen jetzt immer super! Er schläft seit Anfang an in seinem Zimmer. Aber jetzt wieder seit 3 Tagen (er geht um ca. 7, halb 8 ins Bett) fast stündlich auf und weint! Das hatte er schon mal, als er nur mit der Flasche einschlafen wollte. Das haben wir ihm dann abgewöhnt und alles war toll. Jetzt geht der ganze Zirkus leider wieder von vorne los. Er schreit richtig laut, so richtig protestierend, wenn man ihm die Flasche gibt, dann ist alles gut und er nuckelt sich in den Schlaf. (Er trinkt keine Milch mehr, sondern nur Säfte oder Tee) Ich will das aber nicht, dass er mit Flasche einschläft, denn sobald er diese verliert schreit er auf einmal in der Nacht laut auf.

Was kann ich denn dagegen nur machen? ich möchte auch mal wieder schlafen.

Beitrag von marysa1705 11.11.10 - 11:17 Uhr

Hallo,

ich muss sagen, für so ein Verhalten habe ich absolut kein Verständnis.

Dein ganzer Beitrag besteht nur aus "ICH will", "ICH möchte", "WIR haben ihm abgewöhnt", ...

Dein Kind ist 5 (!) Monate alt! In Worten: FÜNF!
Eigentlich solltest Du bei einem Baby in diesem Alter NUR an seine Bedürfnisse denken!

Was braucht ER? Welches Bedürfnis hat ER?

Ein Baby in diesem Alter braucht weder Säfte #schock noch Tee, sondern ausschliesslich seine Milch (entweder stillen oder eben PRE).

Ich frage mich, wie man es schafft, dass man sein Kind immer wieder in sein Bett verfrachtet, wenn es doch STÜNDLICH aufwacht und weinen muss? Ist das Weinen Deines Kindes für Dich so normal?

Unser Kleiner schläft bei uns, wird nach Bedarf gestillt und muss nachts ÜBERHAUPT NICHT weinen!

Du solltest Dir dringend vornehmen, auf die Bedürfnisse Deines Kindes einzugehen!


Sabrina

Beitrag von the-woman 11.11.10 - 11:22 Uhr

Das ist schön für dich! Du lässt dir dann wahrscheinlich auch mal auf der NAse rum tanzen!;)

Zum Thema Essen, mein Kleiner isst voll und mag keine Milch mehr! Deiner Meinung nach müsste ich ihm die reinstopfen oder wie? Er mag sie einfach nicht.

Er schläft gerne in seinem Bett ging ja die ganze Zeit so gut! Das hat nichts mit "Ich" zu tun, sondern es soll das beste für mein Kind sein! DU hast da scheinbar andere Ansichten ok, aber deshalb sehe ich es nicht ein, mich von dir so blöd von der SEite anmachen zu lassen!

Ich wollte eig. eine Antwort, die mich weiterbringt, aber diese Antwort hättest du dir schenken können.

Beitrag von marysa1705 11.11.10 - 12:12 Uhr

Nein, im Gegenteil...unsere Kinder sind alle das, was man allgemein als "wohl erzogen" bezeichnen würde. So wird es uns zumindest fast täglich von anderen gesagt...
Aber darum geht es hier ja eigentlich gar nicht. Es geht ja um DEIN Kind.


Wenn ein 5-Monate altes Kind seine Milch nicht mehr "mag", dann wurden erhebliche Fehler bei der Beikosteinführung begangen.

Auch wenn es die ganze Zeit gutgegangen sein mag, wenn es eben nicht mehr funktioniert wird es Zeit umzudenken.
Kinder sind keine Roboter, die immer nach Plan funktionieren, sondern die ihr Verhalten eben auch mal ändern. Sie machen das übrigens nicht, um uns "zu ärgern" oder "auf der Nase herumzutanzen". Kinder sind GUT und wenn ein 5 Monate altes Kind weint, dann BRAUCHT es etwas.

Schade für Dein Kind, wenn meine Antwort Dich nicht weiterbringt...

Beitrag von bine3002 11.11.10 - 12:25 Uhr

Darf ich fragen, wie sich das angebahnt hat, dass dein Sohn keine Milch mehr mochte? Also wie fing das an, wann hast Du Beikost gegeben (vorher schon oder erst als die Probleme mit der Milch anfingen) und wie reagiert er jetzt auf die Flasche? Hast Du verschiedene Milchsorten probiert? Bekommt er noch Milch im Abendbrei? Was Gibst Du an Beikost? Erzähl doch mal ein bißchen.

Ziemlich sicher fehlt deinem Sohn nämlich die Milch, weil sie ein sehr wichtiger Nährstofflieferant ist und man diese Nährstoffe in dem Alter nicht ohne weiteres durch Beikost ersetzen kann. Es gibt Wachstumsphasen, wo die Kinder auch einen erhöhten Bedarf an Milch haben. Milch enthält außerdem auch Stoffe, die den Melatoninspiegel im Blut erhöhen. (Melatonin ist ein Schlafhormon).

Beitrag von elofant 11.11.10 - 16:15 Uhr

Sorry, aber wie kann ein 5-Monate altes BABY einem auf der Nase rum tanzen??

Beitrag von mamamia-1979 11.11.10 - 16:27 Uhr

Mit fünf Monaten isst er schon voll#zitter


wann hste du mit Beikost angefangen mit drei Monaten?

Beitrag von tschanna01 11.11.10 - 11:57 Uhr

Hallo,

das sind Schübe,die kommen und gehen!!
Wahrscheinlich lernt dein Kleiner tagsüber so viel und muss das nachts verarbeiten.
Unser Schatz wird gegen 7 auch mal 8 ins sein Bett in seinem Zimmer gelegt. Meistens wird er zwischen elf-1 Uhr nachts wach und möchte seine Milchflasche die er natürlich auch bekommt!!
Manchmal kommt er nochmal um vier, je nachdem wann er die erste Flasche bekommen hat.
Aufstehen ist dann gegen sechs Uhr.
Wenn er nachts weinen sollte, kommt er einfach zu uns ins Bett,kuscheln ist doch sooo schön, es gefällt mir und ihm anscheinend auch,denn er schläft selig weiter!! Das braucht dein Baby, ist doch noch so klein!!
Das hat nichts mit verwöhnen zu tun, oder das mir mein Kind später auf der Nase rumtanzt, das sind Phasen, die vergehen.

DU machst DIR den Stress ganz alleine....

Werd ruhiger, nimm in zu Dir, gib ihm die Flasche und du wirst sehen, das du ganz toll schlafen kannst!!

Keep cool#cool
LG Jana und Philipp ( 9,5 Mon)

P.S. Wenn er sich mittags hinlegt,dann schlaf doch einfach auch!!

Beitrag von miststueck84 11.11.10 - 12:01 Uhr

Hallo,

ich kann mir vorstellen, dass Zähne unterwegs sind und ihm das Nuckeln an der Flasche die Schmerzen erträglicher macht. Versuch es mal mit einem Beisring ohne Kühlmittel. Oder so ein Tuch mit Ecken auf denen die Kinder rumbeißen können.

Oder mit dentinox, bevor er ins Bett geht! Wenn die Zähne schon deutlich in Sicht sind, kannst du ihm auch ein ParacetamolZäpfchen geben. Die kann dir dein Arzt verschreiben.

Mit Säften im Bett solltest du vorsichtig sein wegen der Zähne (die ja irgendwann mal da sind) unser Sohn bekommt heute nocht (2 1/2 Jahre) ungesüßten Tee. Den bekommt er in allen möglichen Geschmacksrichtungen. Es ist zwar nicht ganz so einfach, wenn er mal Saft zum Essen bekommt ihn wieder auf den Tee zu stimmen, aber da muss er durch ;-)

PS: Auch unser Sohn hat mit 5 Monaten schon kaum noch Milch getrunken. Manche Kinder sind halt früh so weit andere später. Das ist noch kein Grund eine Mutter gleich so anzugreifen.
Das ist genau wie mit dem Wachsen.... da wird ja auch keiner Verurteilt, weil er früh mit ner neuen Größe beginnen muss.

Beitrag von marysa1705 11.11.10 - 12:15 Uhr

>>Manche Kinder sind halt früh so weit andere später.<<

Nein, mit 5 Monaten sollte Milch auf jeden Fall noch Hauptnahrungsmittel sein. Bestenfalls wird in diesem Alter noch vollgestillt, aber selbst wenn man bereits mit Beikost begonnen hat, darf Milch nicht schon so weit ersetzt sein.

Ist dies der Fall, dann haben die Eltern sich nicht genügend über die Beikosteinführung informiert und es wurden deshalb erhebliche Fehler dabei begangen.


Sabrina

Beitrag von bine3002 11.11.10 - 12:18 Uhr

Ich denke auch, dass vermutlich das Phänomen der "Brustschimpfphase" mit 12 bis 14 Wochen (das ja auch bei Flaschenkindern auftritt) falsch gedeutet wurde. Evtl. steckt bei manchen Eltern auch ein gewisser Ehrgeiz dahinter, das Kind so schnell wie möglich aus dem Babyalter rauszukriegen. Man weiß es nicht, so ganz normal ist es jedenfalls wirklich nicht, wenn ein 5 Monate altes Baby keine Milch mehr mag. Und vor allem ist es nicht gesund.

Beitrag von marysa1705 11.11.10 - 12:20 Uhr

Ja, so ist es... #danke

Beitrag von miststueck84 11.11.10 - 19:26 Uhr


Aber sie füttert doch nicht ausnahmslos Breikost, oder hab ich da was falsch verstanden. Es wird doch auch mit Milch zubereitet. Das dürfte doch das Kind sonst gar nicht vertragen.

Also unser Sohn hat auch früh Gläsche (und Breie) bekommen. Aber die Fruchtgläschen, die man dann mit Milch mischt. Aber das ist halt bei machen früher der Fall bei manchen Später. Ich kenn ein 2 Jähriges Kind, dass heute Abends noch seine Milchflasche bekommt. Das ist doch auch nicht schlimm, oder?

Hab ich was falasch verstanden? Ich steh irgendwie ganz aufm Schlauch!#kratz

Beitrag von bine3002 11.11.10 - 20:00 Uhr

Doch sie hat geschrieben, dass das Kind überhaupt keine Milch mehr bekommt (weiter oben in einer Antwort).

Und neoin, es ist nicht schlimm, wenn ein 2jähriges Kind noch eine Milchflasche bekommt. Allerdings würde ich sie in dem Alter nur noch vor dem Zähneputzen geben und dann eben eher Richtung Morgen. Die Zähne sollten den größten Teil der Nacht nur noch mit Wasser in Berührung kommen.

Beitrag von elofant 11.11.10 - 20:04 Uhr

und vor allem keine Flasche mehr!! Ein 2-jähriges Kind sollte schon längst aus dem Becher trinken.


Und nein - ich bin keine perfekte Übermama

Beitrag von bine3002 11.11.10 - 20:16 Uhr

"und vor allem keine Flasche mehr!! Ein 2-jähriges Kind sollte schon längst aus dem Becher trinken. "

Ach Quatschkram... wenn ein Kind in dem Alter nachts noch Milch möchte oder auch braucht, dann ist das mit 2 Jahren absolut noch OK. Bei uns wäre es absolut kontraproduktiv gewesen, unserer Tochter nachts einen Becher zu geben. Wir hätten Licht machen müssen, sie hätte sich aufsetzen müssen und dann wäre sie erst richtig wach gewesen. Und unsere Tochter in "richtig wach" möchte niemand nachts in seinem Schlafzimmer haben. Sie ist dann nämlich auch RICHTIG wach. Wir hatten so schon genug Probleme. Also haben wir ihr eine Flasche gegeben und zwar mit kalter Milch. Für sie war es OK so und für uns war es die einfachste Lösung. Die Milch schläferte sie wieder ein und alles war gut.

Entwöhnversuche klappten zwar, allerdings kam bei ihr dann nach 14 Tagen der große Hunger und zwar zu den unmöglichsten Zeiten, weil sie das Milchdefizit am Tage nicht ausgeglichen hat. So stand sie z. B. um 23 Uhr nochmal auf und wollte ein Brot. Sie war vorher NIE aufgestanden. 3 mal haben wir es probiert und 3 mal endete es so. Also haben wir ihr nach 4 Wochen wieder Milch gegeben und der Hunger war gebändigt. Mit 3 Jahren und 3 Monaten konnten wir sie dann endgültig entwöhnen und zwar völlig problemlos.

Wenn sie Milch bekam, dann trank sie die nachts immer aus der Flasche. Tagsüber haben wir sie beim Milch trinken an einen Becher mit Strohhalm gewöhnt. Aber Milch und wenigstens etwas nuckeln gehörten für sie immer zusammen. Alles andere trank sie schon ewig aus einem ganz normalen Becher, aber Milch? No way. Das Strohhalmtrinken haben wir ihr dann vor einigen Monaten auch noch abgewöhnt, indem wir einen Prinzessinnenbecher gekauft haben. Dafür interessiert sie sich aber erst seit Kurzem. Den Strohhalm gibt es jetzt nur noch zu besonderen Gelegenheiten. Und so ganz allmählich trinkt sie auch immer weniger Milch.

Kurz gesagt: Man kann das Ganze auch langsam angehen. Meine Tochter liegt vom natürlichen Abstillalter (Milch trinken ist ja Ersatzstillen) völlig im Rahmen.

Beitrag von elofant 12.11.10 - 06:10 Uhr

Und was ist dann mit den Zähnen? Da hatte sie wohl noch keine?

Beitrag von bine3002 12.11.10 - 17:42 Uhr

Bei der Zahngeschichte geht es vor allem ums Dauernuckeln. Meine Tochter hat ihre Flasche aber immer schnell gelehrt und ist damit nicht eingeschlafen. Und das schadet den Zähnen, auch laut Zahnärztin, nicht, wenn man täglich zwei Mal ordentlich putzt. Man muss ja auch bedenken, dass die Zähne von morgens bis abends länger ungeputzt sind als wenn das Kind gegen 4 Uhr eine Milch trinkt. Also wie gesagt, gut putzen, nicht dauernuckeln, dann ist das kein Problem.

Meine Tochter hat sehr gute Zähne.

Beitrag von bine3002 11.11.10 - 12:10 Uhr

Also erstmal vorweg: Ich möchte dich nicht angreifen oder belehren oder sonst irgendwas. Ich möchte dich nur informieren und dir meine Erfahrungen mitteilen.

Dazu sehe ich mich in der Lage, weil meine Tochter sehr schlecht geschlafen hat und ich in der ganzen Zeit (insgesamt waren es 3 Jahre und auch heute haben wir manchmal noch unsere "Tage") einiges über das Schlafverhalten von Babys und (Klein-)kindern gelernt habe. Ich habe mich hier im Forum informiert, habe gegoogelt, bin auf seriöse und eher fragwürdige Seiten gestoßen, war bei Kinderärzten und einem Kinderpsychologen.

Und, auch wenn es dich vielleicht überrascht: Das Schlafverhalten deines Sohne ist völlig normal. Absolut kein Grund zur Sorge. Und es ist auch nichts, was man manipulieren könnte oder sollte. Das bringt einfach nichts, weil es sich im Laufe des nächsten Jahres noch etliche Male verändern wird. Dann, wenn er ca. 1 1/2 ist, kann man mal darüber nachdenken, ob man irgendwas verändern könnte, damit es sich bessert. Vorher macht man sich nur kirre damit. Es ist wirklich am Besten, es einfach so anzunehmen wie es ist und entsprechend zu reagieren.

Bei uns kam der Durchbruch übrigens durch eine Blutuntersuchung mit 2 1/2 Jahren, die ergab, dass meine Tochter eine Schilddrüsenunterfunktion hat. Vorher hieß es auch immer nur: "Mal schreien lassen." Du siehst also, dass manchmal auch organische Ursachen hinter schlechtem Schlaf stecken können und es in solchen Fällen überhaupt nichts bringt, am Schlaf herum zu manipulieren.

Glaub mir, ich weiß, dass es manchmal echt verdammt anstrengend ist. Ich weiß das wirklich. Ich weiß aber auch, dass man das aushalten kann. Notfalls hat man ja, im Idealfall, auch noch einen Partner, der sich um das Kind kümmern kann. Und es kann auch Vorteile haben, mal seine eigenen Grenzen kennenzulernen, im Nachhinein jedenfalls.

Ich möchte dir ans Herz legen, und zwar an dein MUTTERherz, mal ganz tief in dich hinein zu hören. Vergiss solche Aussagen wie "Auf der Nase herum tanzen" oder "verwöhnen". HÖRE wie dein Baby schreit und weint, interpretiere nichts hinein (wie "protestierend" oder sowas). HÖRE nur darauf, wie es sich für dich anhört, ob Du es gut aushalten kannst und welches Bedürfnis Du dabei hast. Und dann handele entsprechend. Meine Tochter hat z. B. verschiedene Höhenlagen. Einige kann ich getrost ignorieren, bei anderen muss ich sofort da sein (weil sie auch nächtliche Pseudo-Kruppanfälle hat). Bei wieder anderen reicht es, ihr kurz über den Kopf zu streicheln. Das alles weiß ich aber auch nur, weil ich in den ersten 2 bis 3 Jahren so viel Zeit mit ihr verbracht habe (auch nachts).

Dein Baby ist 5 Monate alt und das Einzige, was Du im Moment tun solltest ist, die Bedürfnisse des Kindes möglichst prompt zu erfüllen. Warum? Weil dein Kind gerade sein Urvertrauen aufbaut. Das ist eine sehr wichtige Phase im Leben und sie ist nicht, wie man früher mal annahm, gleich nach der Geburt abgeschlossen, sondern ein Prozess über das ganze erste Lebensjahr. Du solltest lernen, diese Zeit zu genießen und sie dir nicht selbst durch auferlegte Gebote kaputt zu machen, in der Angst, dass dieses Kind dir auf der Nase herumtanzen will. Das will es nämlich nicht... nein, das KANN es gar nicht mit 5 Monaten. Dazu ist es kognitiv noch überhaupt nicht genug entwickelt. (Ich würde dir auch ans Herz legen, dich auch mal über die kognitive Entwicklung eines Babys/Kleinkindes zu informieren).

Natürlich ist es nervenaufreibend, wenn das Kind gerade nachts so viel Nähe fordert. Aber so ist das nun mal. Das Kind muss so viel verarbeiten und das Gehirn vernetzt sich gerade auch nachts sehr stark. Die Nacht weckt außerdem auch instinktive Urängste, bedeutet kurzzeitige Trennung. Das ist ganz schön viel für einen kleinen Kopf.

Mit Saft sollte dein Kind trotzdem nicht einschlafen, da stimme ich dir zu. Aber warum legst Du dich nicht daneben, streichelst, summst, tröstest? (Milch geht nicht?) Ich kann dir versichern, dass sich das auch wieder gibt. Wenn es ums "Verwöhnen" geht, dann waren wir die Verwöhner Nr. 1, weil es einfach nicht anders ging und wir nur so überhaupt mal zur Ruhe kamen. Wie gesagt: Bei uns war es die Schilddrüse, aber auch ein allgemein sehr empfindlicher Schlaf mit vielen Träumen (was wir erst heute wissen, weil sie im Schlaf spricht, sich wälzt und aufschreit). Unsere Tochter ist in dieser Beziegung einfach sehr sensibel. Auf der Nase rumtanzen tut sie uns deswegen aber nicht, im Gegenteil. Sie ist sehr verständig, intelligent und "folgsam". Vielleicht auch gerade, weil sie so viel Nähe und Zuwendung bekommen hat. Sie weiß einfach, dass sie uns vertrauen kann.

Ich schreibe dir dies alles, weil ich in deinem Posting sehr viel "Kampf" und eine gewisse Härte herauslese und die Hoffnung habe, dass Du noch lernfähig bist. Falls Du noch fragen hast, frag ruhig.

Beitrag von himpelpimpel81 11.11.10 - 21:44 Uhr

bine3002 - das hast Du wirklich sehr schön geschrieben, seh ich ganz genauso!

Himpelpimpel

Beitrag von tragemama 11.11.10 - 14:43 Uhr

Egoismus pur. Mehr mag ich gar nicht sagen, außer vielleicht noch, dass mir Dein Kind sehr leid tut.

Beitrag von elofant 11.11.10 - 16:31 Uhr

Schaut Euch mal das Motto an, das die Dame in ihrer VK hat...
Das sagt doch eigentlich alles.#zitter

Beitrag von akti_mel 11.11.10 - 22:16 Uhr

Das gleiche dachte ich auch, aber ich hab nix gesagt. #schein