Habt ihr Hilfe von Oma/Opa? Was machen eure Großeltern mit den Enkeln?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von sunny_harz 11.11.10 - 11:19 Uhr

Hallo,

mich interessiert mal, ob ihr irgendwie Hilfe im Alltag vom euren Eltern oder Schwiegereltern habt.

Meine Schwiegis wohnen im Haus, meine Eltern 150 km weit weg. Die einzige Hilfe, die wir haben, ist, daß meine Schwiegis so maximal 1-2x im Monat für 1-2 Stunden unsere Tochter (4) nehmen, wenn ich meine Arbeit gar nicht anders legen kann. Wir gehen vielleicht 3-4x im Jahr aus, da wir nicht noch mehr Babysitterdienst in Anspruch nehmen können/wollen/dürfen.

Meine Mutter kommt so alle 8-12 Wochen mal 2 Tage, da hilft sie mir auch mal beim Bügeln, Großputz oder Fenster putzen oder sie kocht dann.

Wenn ich höre, daß andere Großeltern von sich aus mal für die "Kinder" mit kochen oder mal fragen, ob sie ihr Enkelkind mal mit in den Zoo oder auf die Kirmes oder sogar in den Urlaub mitnehmen können, kommt in mir doch etwas Neid auf....sowas brauche ich hier niemals erwarten oder erfragen. Manchmal bin da schon traurig drüber, aber es wird sich NIE etwas ändern!

Nun wollte ich mal fragen, wie das bei euch so ist? Habt ihr Hilfe? Wird sie euch angeboten? Fragen eure Großeltern mal nach Unternehmungen mit den Kids?

LG Sunny

Beitrag von sunny_harz 11.11.10 - 11:24 Uhr

Muß noch was dazu sagen: wir haben alles im Griff, daß wir meine Selbständigkeit, Kind und Haushalt alles gut auf die Reihe bekommen...Freizeit gibts halt nicht, mal ne halbe Std vorm Lappi oder so ud ne Tasse Kaffee dabei....

Aber es wäre einfach mal toll, wenn meine Eltern oder Schwiegis mal sagen: Wollt ihr mit essen? Oder können wir die Kleine mal mit zu den Urgroßeltern nehmen? Meine Schwiegis waren neulich im Zoo, da hätte sie meine Tochter ja auch fragen können, ob sie mit mag (bräuchte nicht mal Eintritt zu zahlen, sie hat ne Jahreskarte und Taschengeld mit bekommen).

Wir haben früher viel mit den Omas gemacht: Kekse backen, dort mal übernachten, Kastanien suchen, ect....hier gibt es halt sowas nicht.

Beitrag von leahmaus 11.11.10 - 11:31 Uhr

Hallo dU;

oh,das ist ja wirklich schade,das deine Schwiegis nichts mit deiner Tochter unternehmen,zumal ihr ja in einem Haus wohnt!Komisch!!!!
Und auch mit dem Zoo Besuch,das kann ich ja überhaupt nicht verstehen.
Ist sie denn das einzigste Enkelkind???

Meine Schwiegereltern unternehmen leider auch nichts mit meinen Kindern.
Aber von der Tochter die Kinder,da wird immer was gemacht wird.
Da machen die wirklich unterschiede.

Meine Eltern wohnen 3 Strassen weiter u Lea(4J) ist fast täglich bei denen(wenn wir natürlich nichts anderes vor haben).Sie liebt Oma u Opa über alles und Oma u Opa lieben meine Kinder über alles!!!!
Meine Eltern machen sehr viel für die beiden und gehen auch so oft wie es geht raus mit ihnen und wenn sie nur um die Ecke in die Eisdiele gehen.

Wir haben ein super gutes Verhältnis zu meinen Eltern u die Beiden sind richtige "Vorzeige Omi und Opi";-)#verliebt

Ach so,Haushalt und Co schaffe ich schon alleine,da brauche ich keine Untestützung;-)

LG Stephie mit Lea 4J und Hanna 10Mon

Beitrag von sunny_harz 11.11.10 - 11:42 Uhr

Ja, sie ist das einzige Enkelkind. Als Baby hat meine Schwiemu sie doch öfter mal ausgefahren, sie geht ja jeden Tag eine Stunde spazieren.
Auch als ich nach der Geburt sehr krank war, haben sie Pia doch mehrmals in der Woche genommen...halt zum Spazierengehen.

Mom ist es halt so, daß ich mir meine Arbeit selber planen kann, ich habe Termine morgens, wenn meine Tochter im KiGa ist und abends oft bis 21 oder 22 Uhr. Nachmittags arbeite ich nur, wenn es halt gar nicht anders geht, das ist aber maximal 1x im Monat. Da brauche ich dann jemanden. Inzwischen geht Pia dann aber zu ner Freundin.

Haushalt schaffe ich auch alleine, auch jeden Mittag noch frisch zu kochen!

Beitrag von engelchen28 11.11.10 - 11:32 Uhr

hi sunny!
ich denke, großeltern haben ihre erziehungsarbeit schon geleistet und sind nicht dazu verpflichtet, die enkel zu betreuen oder gar im haushalt der eigenen kinder (schwiegerkinder) zu putzen, waschen, bügeln #schock! ich persönlich würde mich schämen, wenn meine mutter / schwiegermutter mir helfen müsste und ich meinen kram nicht alleine gebacken bekäme, ist doch mein haushalt und meine familie.
meine schwiegereltern sind immer für uns da, wenn mal etwas ist - aber wir müssen sie fragen - und sie freuen sich dann.
sie wohnen 100 km weit weg und wir sehen uns etwa alle 3 wochen entweder zum kaffeetrinken oder aber sie gestalten einen nachmittag mit unseren kindern, basteln dann, gehen spazieren o.ä.!
lg
julial mit 2 damen (3 & 5 jahre) #freu

Beitrag von sunny_harz 11.11.10 - 11:36 Uhr

Ich schaffe alles alleine, doch freue ich mich, wenn meine Mutter mir hilft.
Ich bin selbständig, arbeite also min. 30 Stunden in der Woche.

Daß sie nicht verpflichtet sind, ist mir klar, ich dachte nur, daß Großeltern vielleicht manchmal auch gerne Zeit mit den Enkeln haben, eben WEIL sie nicht zur Erziehung verpflichtet sind.

Kaffee trinken??? Haben wir noch nie zusammen gemacht, außer an Geburtstagen.

Ich brauche mich für NICHTS zu schämen.

Beitrag von engelchen28 11.11.10 - 11:40 Uhr

ich hab' ja nicht von dir gesprochen, sondern von mir (bzgl. dass ich mich schämen würde, wenn...).
bei meinen schwiegis ist es so, dass sie sich gerne zurückhalten, d.h. sie möchten, dass wir sie explizit fragen nach einem oma-nachmittag. dann freuen sie sich sehr und kommen angefahren, machen was schönes kleines.
ich denke aber auch, es ist sehr verschieden, was "glück" ausmacht. meine eltern z.b. kommen prima ohne enkel aus #:-(, sie sehnen sich nicht danach, zeit mit ihnen zu verbringen, da gab's schon 'zig diskussionen drüber (und momentan ist funkstille...), sie lieben ihre freiheit und da kann man dann auch nichts machen.

Beitrag von claudi2712 11.11.10 - 11:32 Uhr

Hallo Sunny,

ich bin alleinerziehend. Das vorab:-) Aber auch schon in der Ehe haben wir in direkter Nähe zu meiner Mutter gewohnt. Unsere Häuser trennt lediglich eine Holzpforte, sodass meine Tochter - ohne auf die Strasse zu müssen - zu ihrer Oma gehen kann. Macht sie allerdings nicht. Warum? Weil ich den ganzen Tag arbeite und ich dann die Zeit mit meiner Tochter verbringe. Auch ist meine Mutter kein Mensch, der einfach so vor der Tür steht und ne Tasse Kaffee trinken möchte. Sie kümmert sich tagsüber um meinen Hund, da sie auch einen hat und die beiden sehr gut miteinander "klarkommen". Und da sie wg. ihrem Hund eh regelmässig spazieren geht, nimmt sie meinen Racker gleich mit. Mittwochs holt meine Mutter meine Tochter vom Kindergarten ab, weil ich da meinen "langen" Tag im Büro habe. Darauf freut sich meine Tochter immer sehr. Meine Mutter kann sich unheimlich gut auf sie einstellen und die beiden haben in den zwei Stunden, in denen sie bei ihr ist, immer sehr viel Spass. Donnerstags abends habe ich Sport, da bewacht meine Mutter Kathrins Schlaf. Ins Bett bringe ich sie allerdings, das ist mir aus o.g. Gründen doch sehr wichtig. Ich versuche immer, Besuche bei Freunden, Feten usw. an den Papa-Wochenenden zu legen. Sollte das mal nicht klappen, kommt meine Mutter rüber und schläft bei uns. Das ist kein Problem, denn wir haben ein schönes Gästezimmer und den Hund kann sie auch mitbringen:-)

Von sich aus würde sie nicht fragen, ob sie Kathrin mal mit in den Zoo nehmen kann oder so. Aber wenn ich Hilfe brauche, bekomme ich sie - da sie weiß, dass ich es nicht ausnutze und sie selbst alleinerziehend war und ebensolche Hilfe von meiner Oma bekommen hat. Ich bin sehr sehr glücklich, dass ich sie habe - besondern bewusst mir dieser Umstand dann, wenn ich hier manchmal lese, welch gestresstes bzw. belastetes Verhältnis mit Eltern vorherrschen kann...

LG,
Claudia

Beitrag von bine3002 11.11.10 - 11:34 Uhr

Meine Tochter wird einmal in der Woche von meinem Papa aus dem Kindergarten abgeholt und verbringt dann den Nachmittag dort. Meine Mama kommt später dazu, sie arbeitet noch. Java isst dann dort, badet und wird bettfertig gegen 19.30 Uhr wieder "angeliefert" .

Als Java noch ein Baby war, war sie mit ihrem Opa beim Babyschwimmen. Ich habe dann immer nur zugeschaut. Die beiden fanden das super und mein Papa war der einzige Opa weit und breit. Der war richtig stolz darauf.

Später hat er sie dann freitags für 2/3 Stunden abgeholt und ist mit ihr durch die Stadt gelaufen, damit ich mal in Ruhe putzen konnte. Anfangs noch im Kinderwagen, später dann zu Fuß. Die beiden waren schon bekannt wie ein bunter Hund, weil sie immer dieselbe Runde gelaufen sind (Sparkasse, Bratwurst essen, Buchhandlung oder Bücherei, Spielplatz, anschließend für Mama Pizza holen). Wenn sie mal nicht kamen, wurde ich schon immer gefragt, ob der Opa wohl krank sei.

Alle 6 bis 8 Wochen schläft sie am Wochenende dort. Dann gehen sie schwimmen, mal in den Zoo oder unternehmen sonst was Schönes. Sie ist dann meist von Samstag 13 Uhr bis Sonntag 17 Uhr weg. Das machen sie auch schon sehr lange (seit sie so 9 Monate alt ist).

Demnächst eght Java mit meinen Eltern ins klassische Ballett. Das hatte sie sich gewünscht und weil ich das langweilig finde, habe ich es meiner Mutter aufgetragen. Die findet es wenigstens noch etwas spannend.

Meine Eltern sind immer da, wenn ich sie brauche. D.h. wenn ich mal krank bin, kann Java dort bleiben und ich mich ausruhen. Ich bin echt froh, dass wir sie haben.

Beitrag von ooojuleooo 11.11.10 - 11:39 Uhr

Hallo Sunny...

ich kann sehr gut verstehen, wie es dir geht. Meine Eltern wohnen nur ein paar hundert Meter weg, aber von ihnen ist leider auch nix zu erwarten...

Viele werden jetzt wieder schreiben, warum auch, es sind deine Kinder, du musst dich um sie kümmern... Aber ich wäre auch froh, wenn meine Eltern sich etwas mehr um ihren (einzigsten) Enkel kümmern würden. Nicht weil ich unbedingt Hilfe bräuchte, aber er hängt so an ihnen. Sie wissen es nicht zu schätzen. Er würde am liebsten jeden Tag zu Oma und Opa. Ich kann sehr gut verstehen, das sie ihr eigenes Leben führen und sich nicht noch um ein Kleinkind kümmern möchten, aber er bettelt wirklich darum zu ihnen zu dürfen.

Mein Mann und ich, wir haben uns mittlerweile damit abgefunden, dass wir keinen Babysitter haben, aber es wäre schon schöööön... #aerger

Beitrag von sillysilly 11.11.10 - 11:45 Uhr

Hallo

eigentlich kann ich die Frage mit Nein, bzw. kaum beantworten.

Meine Mama würde gerne helfen ist körperlich dazu aber nicht in der Lage

Der Vater meines Mannes versucht uns zu helfen, traut sich die zickigen Weiber aber nicht allein zu.
d.h. er kommt mit wenn wir ihn als Unterstützung brauchen, aber alleine nimmt er sie nicht.

Die Mutter meines Mannes ist ein eigenes Thema und unterstützt uns nicht.


Bin mit 3 kleinen Kindern - älteste gerade 6 geworden -
zwei Katzen, einem Hund
und einer Mami im Pflegeheim
ohne Unterstützung

Aber es funktioniert
Grüße Silly

Beitrag von sunny_harz 11.11.10 - 11:48 Uhr

Ich ziehe meinen Hut vor jeder allein erziehenden Mutter, die auch noch arbeitet....Diese Frauen verdienen den größten Respekt.

Aber eigentlich ist es halt schade, daß heutzutage Familie oft so wenig bedeutet und jeder sein eigenes Leben lebt.
Wir renovieren bald groß, mein Schwiegervater würde sich eher ne Hand abhacken als zu fragen, wie es läuft, geschweige denn, ob er helfen kann.

Neulich mußte er nur mal helfen, einen Schrank umzustellen...das haben wir 3 Wochen vorher "angemeldet"....und dann noch blöde Kommentare für 5 MINUTEN helfen...

Beitrag von sillysilly 11.11.10 - 11:56 Uhr

Hallo

alleinerziehend bin ich - zum Glück nicht - aber mein Mann ist halt in der Arbeit.
Am Wochenende habe ich viel Hilfe,
aber an den Wochentagen bin ich schon ganz schön fertig.

Einfach mal ohne Kinder aufräumen können, oder einkaufen - ein Traum
Oder gar mal ohne Kinder in die Stadt gehen ............ -

Ich finde es z.B. Abends schwierig - alle sind fertig, die Stimmung kippt, der Kleine läßt mich nichts machen, und dann soll ich noch ein Abendessen zaubern

Grüße Silly

Beitrag von sunny2006 11.11.10 - 11:54 Uhr

Hi Du,

wir haben die letzten 3 Jahre ca 5 Autostunden von Opa entfernt gewohnt, somit hat es sich nicht wirklich ergeben, dass er was mit seinen Enkelkindern macht.
Jetzt wohnen wir nur noch eine Stunde entfernt und Opa blüht auf. Unsere Grosse war vor ein paar Wochenenden zum "Opa-Wochenende" über Nacht dort und es hat prima geklappt. Die beiden haben alle möglichen Dinge zusammen gemacht, die für mich nicht wirklich spannend klangen, aber beide haben einen Riesenspaß gehabt (haben Gartenarbeit gemacht, Emma hat den Rhododenron "beschnitten" - sprich er ist jetzt nicht mehr wirklich da; sie haben zusammen Abendessen gekocht, haben TAGESZEITUNG gelesen, etc etc). Das nächste Wochenende ist schon geplant denn sie wollen zusammen einen Weihnachtsbaum besorgen.
Unser Sohn, fast 3, ist noch nicht in den Genuss gekommen. Der darf erst "windelfrei" bei Opa schlafen. ;-)

Die anderen Großeltern wohnen in den USA, somit ist es nicht machbar mal "eben so" vorbeizukommen. Wenn wir allerdings da sind können mein Mann und ich ungestört ein paar Tage ans Meer fahren und die Großeltern haben ihren Spass mit den Kindern.

Ich kann damit so wie es ist gut leben.
Liebe Grüße,
Tina

Beitrag von claus 11.11.10 - 12:10 Uhr

Hallo Sunny,

bei mir paßt meine Mutter gerne mal auf meinen Sohn auf, wenn ich nachmittags arbeiten muß oder wie heute nachmittags mit meinem Auto in die Werkstatt muß. Meine Mutter kommt aber auch zu uns, wenn mein Mann und ich abends was unternehmen, was so alle 4 Woche vorkommt.
Heute backt Luca mit meiner Mutter und meiner Oma Plätzchen, während ich in der Autowerkstatt bin.
Mittlerweile paßt meine Mutter aber kaum noch auf, da Luca seit August in den KIGA geht bis 14:00 Uhr, somit kann ich vormittags alles erledigen.


Im Haushalt hilft mir niemand, ich gehe aber auch "nur" 2-3 Tage in der Woche arbeiten, um an einem Tag die ganze Wohnung zu putzen und zu waschen und an einem Tag mache ich meinen Wocheneinkauf.
LG


Claudia


Beitrag von mellika 11.11.10 - 12:28 Uhr

Hallo Sunny,

meine Schwiegereltern wohnen 200 km weit weg und haben ein Restaurant. Von daher haben sie nie Zeit. Die arbeiten halt 6 Tage die Woche.

Meine Eltern sind geschieden. Beide jeweils wieder neu verheiratet. Zu meinem Vater habe ich keinen Kontakt. Der hat sein einziges leibliches Enkelkind nur als Baby kennengelernt.

Aber meine Mutter und mein Stiefvater sind Gold wert. Die wohnen ca. 20km von uns weg, aber Püppi geht trotzdem 1x die Woche zu Oma. Ab und zu holt sie Püppi auch vom Kindergarten ab und die 3 vergnügen sich dann. Ich muss dazu aber auch sagen, dass meine Eltern mit 56 und 58 noch jung sind und so einiges machen. Vor 3 Wochen waren sie zusammen auf dem Freimarkt und haben dort die Losbuden unsicher gemacht.
Ehrlich gesagt, brauche ich nur "HILFE" schreien, schon sind Oma und Opa zur Stelle und betreuen ihr Enkelkind.

LG

Melanie

Beitrag von h-m 11.11.10 - 12:39 Uhr

Hier "nimmt" keiner meine Tochter oder kocht für uns.

Ihre Oma väterlichseits ist bereits verstorben. Der Opa väterlichseits wohnt sehr weit weg; wir besuchen ihn ca. 2x im Jahr, dann aber ein paar Tage oder eine ganze Woche am Stück. Dann beschäftigt er sich mit unserer Süßen, sie gehen zusammen spazieren, gehen zum Fußballplatz,schauen sich Fotos von früher an, etc. Allerdings ist meist einer von uns Eltern dabei. Es geht im gesundheitlich nicht mehr ganz so gut, deswegen gibt es keine aufwändigeren Unternehmungen oder lange Ausflüge.

Meine Eltern dagegen sehen wir ungefähr einmal im Monat für einen Nachmittag. Ich bin ständig dabei. Die Besuche finden entweder bei ihnen oder bei uns zu Hause statt; manchmal gehen wir gemeinsam auswärts essen. So gesehen haben meine Eltern auch noch nie etwas mit meiner Tochter "unternommen".

Hilfe im Alltag habe ich auch nicht. Brauche ich aber auch nicht. Wenn wirklich mal was schwerwiegendes wäre, also z.B. ich dringend ins Krankenhaus müsste, denke ich aber schon, dass meine Eltern oder auch andere Verwandte einspringen würden. Das kam schon einmal vor, da waren meine Eltern aber gerade im Urlaub (Fernreise). Die Patentante meiner Tochter hat sich da um die Kleine gekümmert und würde dies auch wieder tun.

Beitrag von babylove05 11.11.10 - 12:47 Uhr

Hallo

Ich bin zu zeit sozusagen Alleinerziehen ( mein mann ist in Afghanistan einsatz ) . Ich bin bewusst wieder in dei nähe meiner Eltern gezogen . Ich bekomm zwar keine Unterstüzung im Alltag , aber am Wochenende werden die kids ab und an mal genommen ( bzw. Mein grosser möchte immer super gern bei Opa oder Oma schlafen ) . In der Zeit geh ich aber eigtlich nicht gross weg , sondern mach mal Gross Putz oder andere dinge zu der ich sonst nicht komm. Auch mal einfach nur Füsse hoch legen .

Vorher haben wir ca. 400km von meinen Eltern weg gewohnt . Als mein mann damals im Iraq war hatte ich eine Tagesmutter die meinen grossen immer mal genommen hat ( auch mal am WE ) .

lg Martina

Beitrag von siebzehn 11.11.10 - 12:47 Uhr

Sowohl meine Eltern als auch meine Schwiegereltern wohnen jeweils 350 km von uns entfernt (und das leider auch noch in ganz unterschiedliche Richtungen). Somit erübrigt sich die Frage...

Ich weiß aber, dass sich beide Großelternpaare sehr gerne um ihre Enkel kümmern würden, im Rahmen ihrer Möglichkeiten (Schwiegereltern sind fast 80 Jahre alt und meine Mutter ist gesundheitlich angeschlagen).

Natürlich ist jeder für sein Leben und seine Kinder selber verantwortlich und man sollte nicht als selbstverständlich voraussetzen, dass die Großeltern sich kümmern. Aber ich persönlich finde es jammerschade, wenn Omas und Opas so gar kein Interesse zeigen - wie bei Deinen Schwiegereltern. Omas und Opas sind was ganz Wertvolles für Kinder, das ist eine ganz besondere Beziehung. Deine Schwiegereltern müssen sich jedenfalls nicht wundern, wenn Eure Tochter in ein paar Jahren mal kein Interesse an ihnen hat (z.B. wenn die Schwiegereltern älter und nicht mehr so fit sind und sich über Besuche ihrer dann Teenie-Enkelin freuen würden).

Beitrag von misscatwalk 11.11.10 - 12:56 Uhr

Hilfe gibts hier wirklich nur im äußersten Notfall ansonsten müssen wir sehen wie wir mit unseren Kindern klar kommen .
Wenns gerade mal in den Terminkalender passt dann dürfen die Enkel meist einzeln schon mal kommen, übers Jahr vielleicht 10- max. 15 mal auf alle 4 Kinder verteilt .
Weggehen können wir wenns hochkommt 2 mal pro Jahr . Unternehmungen wie z. B. ins Kino gehen sind dann gleichzeitig auch die Weihnachts oder Geburtstagsgeschenke .
Tja man gewöhnt sich dran , mein Babysitter ist mein Mann und der Kindergarten ;-)

Beitrag von nakiki 11.11.10 - 12:56 Uhr

Hallo!

Bei uns läuft es so "perfekt", wie du es dir wohl wünscht.

Meine Eltern wohnen 40 km entfernt und meine Mutter kommt einmal die Woche nach der Arbeit zu uns und holt die Kinder aus der Kita und unternimmt etwas mit ihnen. Außerdem bringt sie dann auch etwas zu essen mit, was sie am Tag vorher zubereitet hat.
Ich kann in der Zeit dann arbeiten bzw. lernen oder nutze die Gelegenheit mit dem Auto mal einen Großeinkauf zu machen.

Meine Schwiegereltern wohnen 50 km entfernt, kommen jedoch selten zu uns. Wenn mal Not am Mann ist (Mann arbeitet und ich habe auch einen Termin abends), dann kommt meine Schwiegermutter zum aufpassen.

Ansonsten gehen meine Kinder alle 4-6 Wochen zu einem Großelternpaar von Freitag bis Sonntag.
Im Urlaub waren sie ebenfalls schon für einige Tage sowohl mit meinen als auch mit meinen Schwiegereltern.

Bei Renovierungsarbeiten ist mein Vater immer dabei, meist mein Bruder bzw. meine beiden Schwager auch.
Für mich macht das Familienleben aus. Man hilft sich, unterstützt sich, jedoch ohne Erwartungen.
Ich kenne es nicht anders. Meine Eltern übrigens auch nicht. Sowohl bei meiner Mutter in der Familie ist dies üblich, wie auch bei meinem Vater.

Gruß nakiki

Beitrag von tonkaldonna 11.11.10 - 13:05 Uhr

Meine Mutter lebt hier in unserer Nähe.Da sie aber Arbeitet,fehlt ihr einfach die Zeit.Aber wenn ich sie frage,ob sie mir mal die Kinder betreuen kann (wegen Arzttermin o.ä),dann hilft sie mir und ist auch sofort zur Stelle.

Meine Schwiegis haben einmal geschafft,für ca.1 stunde aufzupassen.Als wir wieder da waren,standen die schon in den Startlöchern und waren auch schnell weg.Die zeigen einfach kein Interesse,was ich persönlich schade finde.Wir wollen ja nicht das sie wöchentlich Babysitten oder so,sondern als Grosseltern am Leben der Enkekinder teilhaben.
Beate

Beitrag von silsil 11.11.10 - 13:22 Uhr

Hallo Sunny,

meine Schwiegereltern wohnen hinter uns, also auf dem gleichen Grundstück. Meine Tochter geht da ein und aus, wie sie möchte und solange es meinen Schwiegereltern recht ist. Da kommt nur ein "Mama, ich möchte zu Oma und Opa" und weg ist sie.

Sie nehmen die Kleine auch oft zu Ausflügen, die ihr auch Spaß machen würden, mit. Oma würde mit ihr auch tägl. nachmittags spazieren gehen, aber seit dem Kindergartenstart ist meine Tochter lieber bei mir zu Hause.

Meine Mutter arbeitet leider noch, und auch selbstständig, jetzt kann sie die Kleine nicht so oft nehmen, wie sie eigentlich möchte. Aber alle 3 Monate mal ein Tag, an dem dann tolle Dinge unternommen werden, ist schon drin. Zuletzt in den Märchenpark. Wenn es ihr die Arbeit erlaubt, schaut sie auch oft mal nur auf eine halbe Std. vorbei und dann wird meistens intensiv mit meiner Tochter gespielt.

Ich habe eher das Problem, dass es Tage gibt, an denen ich meine Tochter für meine Begriffe zu wenig sehe ;-)

Für den Haushalt habe ich keine Hilfe, wäre aber auch nicht meins.

lg
Silvia

Beitrag von zahnweh 11.11.10 - 13:27 Uhr

Hallo,

meine Eltern sind bereits gestorben. Viel helfen hätten sie nicht können, da sie Pflegefälle waren und gesundheitlich nicht mehr konnten. Gefreut hatte sich meine Mutter aber noch, nur kennengelernt hat sie ihr Enkelchen nicht mehr.

Die Eltern von meinem Ex besuchen uns einmal im Monat. Finde ich super, denn der KV hat gar kein Interesse am Kind. So wenigstens die Großeltern. :-)

Klar, wäre es toll auch mal mehr Unterstützung zu haben. Aber so ist es eben wie es ist. Und ich freu mich, dass sie Interesse haben, wir uns super verstehen und sie sich nicht in die Erziehung einmischen. Tipps geben sie durchaus, was mich freut. Aber sie drängen sich nicht auf oder ignorieren gar, was ich sage. Wir respektieren uns gegenseitig.

Beitrag von scura 11.11.10 - 13:42 Uhr

Die Grosseltern beiderseits wohnen 200 km weit weg.
Die Eltern meines Mannes sind eher uninteressiert. Da kommt nicht viel. Wenn wir mal bei seiner Schwester sind, dann ist das eher ein Pflichtbesuch von einer Stunde.
Seine Schwester ist die Patentante. Es ist ganz nett dort, da sie selber zwei kleine Jungs hat und die Rasselbande dann spielen kann. Aber Hilfe kann man das nicht nennen.

Meine Eltern sind seeeeehr engagiert. Einmal im Monat fahren wir für ein langes Wochenende hin. Wenn sie Urlaub haben, dann holen sie unsere Tochter auch mal für längere Zeit.
Dann ist immer Programm: im Garten buddeln, säen, ernten. Fahrrad fahren. Auf den Flugplatz fahren, segelflieger schauen und drin sitzen. Zu den Pferdeställen gehen und beim putzen und reiten zuschauen. In die Natur raus zu spielen. Meine Eltern sind sehr Naturverbunden.
Sie will dann auch immer in der Ritze zwischen Omi und Opi schlafen und spricht mich dann bald selber mit Omi an.
Meine Verwandtschaft streitet gerne mal welches Programm heute gemacht wird. Ihre Uroma möchte sie natürlich auch ganz oft sehen und meine Tante ist auch total verrückt nach ihr. Und dann ist da noch mein Bruder mit seiner gleichaltrigen Tochter.

Also wenn wir bei ihnen sind, sehe ich meine Tochter nicht mehr. Wir sind eigentlich eine sehr innige Grossfamilie und manchmal tut es mir leid so weit weg zu wohnen.
Aber ich kann nicht mehr zurück ziehen, dafür ist mir die Grossstadt zu wichtig.
Ein Dilemma: Gosse Hilfe in Pusemuckel oder zu Hause/allein in der Stadt.

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