Trauma nach Kaiserschnitt - was tun?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von diotima2 11.11.10 - 12:27 Uhr

Hallo zusammen,

bin gerade zum zweiten Mal schwanger und der Entbindungstermin rückt näher und somit auch die Auseinandersetzung damit, dass es wieder ein KS werden könnte. Und ich stelle fest, dass ich nach wie vor traumatisiert bin und davor eine Riesenangst habe. Muss jedesmal heulen, wenn ich nur dran denke.

Daher meine Frage: kennt das jemand von Euch, und wenn ja, wie habt Ihr Euch auf die zweite Geburt vorbereitet?

Danke schon mal für die Antworten,

diotima

Beitrag von isabellsmami 11.11.10 - 12:35 Uhr

warum wurde denn ein ks gemacht u besteht denn die gefahr dass es wieder ks wird?
hatte beim 1. mal auch ks und nun werde i höchstwahrscheinlich normal entbinden. habe noch 3 tage bis zum et und alles is bestens

Beitrag von honey-84 11.11.10 - 12:38 Uhr

Hallo diotima

ich hab meinen 2. KS noch vor mir, aber nach meiner 1. Geburt hab ich auch etwas angst davor. Mein Sohn kam per not KS zur Welt, da ich einen zu kurzen Beckeneingang habe (wurde nach der Geburt mit MRI bestätigt) ! Somit gehöre ich zu den wenigen Frauen, die nicht auf normalem Weg gebären können... Ich habe immernoch sehr damit zu kämpfen, aber ändern kann ich troz allem nichts.
Ich habe bei der Geburt meines Sohnes nit allem gerechnet, nur nicht mit einem KS was sich dan eben als falsch herausgestellt hat! Zum Glück gieng alles gut, aber ich kann dich gut verstehen....
Weshalb bekommst du den wieder einen KS? Vielleicht hilft dir ein Gespräch mit deiner Hebi oder FA. Mir hat das geholfen, aber die Angst ist immernoch ein bisschen da... Im Mai kommt mein 2. Kind und ich setzt mich schon seit begenn des KIWU mit dem Thema auseinander.

Ich hoffe, dass diesesmal alles nach deinen vorstellungen klappt und du nach deinem Trauma einen tolle Geburt erleben darfst!


lg honey mit sasha(15mt) und knopf im bauch 13+0

Beitrag von unser-wunschkind 11.11.10 - 12:40 Uhr

Hallo,

ich an deiner Stelle würde deinen FA oder in einer KiWu-Klinik in der Nähe nach einer Pyschologin mit dem Schwerpunkt "Gynäkologische Psychosomatik" fragen.

In den KiWu-Klinken haben die da bestimmt Adressen! Ich selbst bin aufgrund von 3 FG nach einem desaströsen Besuch bei einem normalen Pyschologen nun bei einer mit diesem Schwerpunkt - ich kann nur sagen mir tut es sehr gut!!! Oft helfen schon 2-3 Gesprächssitzungen!

Alles Gute #klee

unser-wunschkind
mit #babyJonte an der Hand und #eiZwergi inside, 8.SSW

Beitrag von simplejenny 11.11.10 - 12:41 Uhr

Hallo,

mein erstes Kind war auch ein ziemlich blöder Kaiserschnitt. Um mich damit auseinander zu setzen habe ich meine Hebamme gefragt. Meine Hebamme hatte vor 3 Jahren eine Kaiserschnitt-Selbsthilfegruppe eingerichtet, da kann man hingehen und seine Geschichte erzählen und erfahungsaustausch betreiben. Man muss staunen wie vielen es genauso geht ... und sogar ältere Frauen waren da.

Also einfach mal gucken, ob es sowas in Deiner Nähe gibt. Wahlweise Hebamme fragen.

Gute Besserung
Jenny

Beitrag von wunschbauch 11.11.10 - 12:47 Uhr

Hallo,
mein Sohn war auch ein Notkaiserschnitt und ich habe über ein Jahr nicht über die geburt ohne viele Tränen sprechen können.
ich bin Kinderkrankenschwester und habe eine Weiterbildung zur Geburtstraumatisierungsbewältigung gemacht. Diese Weiterbildung hat mir sehr geholfen und ich biete sie in meiner Praxis seit bereits 2 jahren sehr Erfolgreich an.
Vielleicht gibt es in eurer region ebenfalls eine ausgebildete Kinderkrankenschwester oder Hebamme.
Ich habe auch schon davon gehört, dass es auch ausgebildete Heilpraktiker oder Ostheopathen gibt.

Ich kann dir nur ans herz legen, dein Trauma vor der Geburt zu versuchen zu bearbeiten.

Mir hat es sehr geholfen, so sehr, dass ich jetzt sehr entspannt mich auf die geburt sogar freue und es auf mich zukommen lasse, ohne Zwang dass es unbedingt eine "Normale" Geburt sein muß.

Liebe grüsse
Lisa

Beitrag von diotima2 11.11.10 - 12:56 Uhr

Hallo Lisa,

das klingt wirklich gut. Ich hab auch schon das Internet durchforstet, aber offenbar lebe ich in einer Region, in der Kaiserschnitte generell nicht traumatisch erlebt werden...

Aber vielleicht werde ich ja doch noch fündig. Wahrscheinlich wäre es besser, weil ich seit neuestem ständig an diesen dämlichen KS denken muss.

LG,
diotima

Beitrag von diotima2 11.11.10 - 12:52 Uhr

Dank Euch schon mal für die Antworten.

Ich weiß gar nicht, ob es wieder ein Kaiserschnitt wird. Ich hoffe ja, dass es diesmal spontan klappt.

Aber leider weiß ich auch nicht so genau, was letztes Mal schiefgegangen ist. Der Mumu hat sich einfach trotz Wehen nicht geöffnet und die Herztöne wurden unter der Wehenbelastung immer schlechter.

Der obersensible Arzt hat mir hinterher erzählt, es wär wohl gar nicht nötig gewesen...

Ich hab nur den Eindruck, dass sowohl meine FÄ als auch die Hebamme als auch alle anderen um mich herum einfach nicht verstehen, dass dieser KS für mich wirklich der reine Horror war. Irgendwie brauch ich jemanden, der das wirklich akzeptiert. Kann mich halt nur nicht entschließen, einen Psychologen oder so jemanden aufzusuchen, das kommt mir so übertrieben vor.

Liebe Grüße,
diotima

Beitrag von kleinerkruemmel 11.11.10 - 13:24 Uhr

Hallo

ich kenn das nur zugut 1 Schwangerschaft endete im KS .Hätte ich heute keine spontane wunderschöne Geburt hinter mir wäre ich auch noch vom KS traumatisiert :-(


Ich habe mir einfach die ruhe genommen ich war nicht ungeduldig , habe viel Himeerblättertee getrunken , ab der 36 SSW hab ich Globulis genommen Pulsatilla D12 und Ch....??? #kratz ( wenn du es genau wissen willst müßte ich gucken).Habe Akupunktur gemacht ...........Viel gelegen ab ET , und ich glaube diese ruhe die ich hatte hat mir sehr geholfen.

Un unter der Geburt hat es mir sehr geholfen das ich mich wirklich hab gehen lassen :-) Wehe für Wehe

lg Mona frag ruhig wenn du merh wissen möchtest



Beitrag von diotima2 11.11.10 - 13:38 Uhr

Ach, danke, danke, es tut immer so gut von Spontangeburten nach KS zu hören...!!!

Ja, das mit der Homöopathie werd ich auch machen und Akupunktur ebenfalls. Vielleicht reicht das ja schon. Es wär nur sooo schön, ohne diese Angst auf die Geburt zuzugehen.
Letztes Mal war das so. Da war ich schön ahnungslos. Traumhafte Schwangerschaft. Und auf einmal gings los. Ab ins Krankenhaus wegen schlechter Herztöne, drohende Einleitung, Wehen dann ganz von alleine und am Ende diese OP durchgeführt von Mr. Unsensibel persönlich.

Hach, es tut schon alleine gut, es immer wieder auszusprechen oder hinzuschreiben.

Danke fürs Zuhören... und liebe Grüße,
diotima