Tee wann füttern

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von bloedflocke 11.11.10 - 13:44 Uhr

Hallo

Ich habe mal eine Frage an die erfahrenen Mütter.
Mein erstes Kind ist jetzt einen Monat alt.
Ich gebe ihr die Brust aber das langt leider nicht und so bekommmt sie noch BEBA HA 1 soviel wie sie nach der Brust noch brauch. Das sind meistens so 100 - 130 ml.
Wann füttert man Tee? Nur wenn Bauch probleme auftreten oder auch mal zwischendurch. Es steht ja immer eine Empfehlung auf den Milchpackungen. wenn sie mehr brauchen würde soll ich dann Tee füttern?

Vielen Dank für eure Antworten

Beitrag von qrupa 11.11.10 - 14:00 Uhr

Hallo

ein nach bedasrf gestilltes oder Flaschengefüttertes Baby braucht gar keinen Tee ind en ersten Monaten. Mit Beikoststart kann man anfangen zusätzlich etwas anzubieten, wobei wasser dann völlig ausreichend ist und auch noch nicht getrunken werden muß. Solange du stillst kannst du bei bauchweh den tee auch selber trinken, sonst bringst du die MIlchproduktion nur nochmehr durcheinender als nötig, weil der Magen voll ist aber Tee / Wsser keine Kalorien liefert.

Beitrag von bloedflocke 11.11.10 - 14:03 Uhr

Danke werde ich dann mal so machen.

Beitrag von zweiunddreissig-32 11.11.10 - 14:04 Uhr

Warum gibst du überhaupt die Flasche??? Woher weisst du, dass ihr deine Milch nicht ausreicht? Nimmt sie ab bzw. nicht zu? hat sie keine 4-5 nasse Windeln am Tag? Wirkt sie schlapp?

Warum denn gleich 1-er Milch? Wenn man schon zufüttert, dann höchstens mit Pre.

Tee sollen die Brustkinder nur dann bekommen, wenn sie von Blähungen geplagt werden, auf eine Teelöffel etwas Fencheltee. Nix zwischendurch!
Dadurch, dass du ihr Flasche gibst, kann sie nicht genug deine Milchproduktion anregen und dementsprechen hast du wenig Milch, irgendwann verschwindet sie ganz.

Lass die Flasche weg, lege sie so oft an, wie sie möchte, keinen Tee zwischendurch. Wende dich an eine Srillberaterin (z.B. Lalecheliga.de), sie sind gut qualifiziert und haben viele wertvolle Tipps und arbeiten ehrenamtlich (du musst dafür nichts zahlen).

Wenn du deine Kleine weiterhin stillen willst, lass bitte diesen Quatsch mit der Flasche und Tee!

Beitrag von bloedflocke 11.11.10 - 14:12 Uhr

Dake für deine Antwort
Tee habe ich noch gar nicht gegeben und werde es auch nicht. Wollte nur mal wissen wie das andere so handhaben.
Ich bin am dauerstillen wenn ich nicht zufütter. Kann dann wiklich bis zu 2 bis 2 1/2 Stunden da sitzen und sie ist am dauertrinken das kann doch nicht sein. Außerdem wird sie nach einer Stunde so dermaßen unzufrieden das fast nichts mehr geht. Dann bekommt sie die Flasche hinterher. Zur Zeit haben wir noch Start.
Sie bekommt immer als erstes die Brust, damit meine Milchproduktion angeregt wird und manchmal braucht sie auch keine Flasche danach aber das ist eher selten
Die Hebamme hat mir das auch so geraten.
lg

Beitrag von zweiunddreissig-32 11.11.10 - 14:19 Uhr

Doch! Es ist normal! Nennt sich Clusterfeeding, google mal. Bei ganz jungen Babys sehr wichitg. Ich kann verstehen, dass sehr anstrengend ist, aber du bist doch im Wochenbett noch, lass die Sachen liegen und kuschel mit deiner Maus. Deine Kleine hat jetzt einen Wachstumsschub (rund um 5. Woche) und benötigt mehr Milch. Wenn du ihr die Flasche gibst, will sie immer später an die Brust, was die Milchproduktion beinträchtigt. Hier funktioniert es nach dem Nachfrage-Angebot Prinzip.

Weisst du, nicht alle Hebammen oder Kinderärzte haben wirklich Ahnung vom Stillen.

Wie gesagt, frag lieber eine Stillberaterin. Es geht auch per Internet.

Beitrag von gussymaus 14.11.10 - 13:45 Uhr

da muss ich dir leider zsutimmen.. wenn ich mir angucke was bei uns im KH veranstaltet wird mit den jungen müttern... traurig ist das...

aber man kann immer an jemanden falsches geratenn. muss letztlich doch auch passen...

und die stillberaterin (ob nun eigentlich hebamme oder krankenschwester oder was immer) muss sich auch das drumherum angucken. manchmal ist es ja gar nicht so einfach das problem zu finden...

selbst bei meinem 4. stillkind hat meine wirklich erfahrene hebamme nicht auf anhieb gewusst wie es denn wohl am besten ist.

meine maus bekam letztlich gerade vom langen trinken bauchweh, seit dem sie nicht eher als nach 2h was bekommt ist es besser! sie plärrt auch zwischendurch als hätte sie hunger, aber wenn ich sie ständig anlege ist sie dann 1minuten glücklich und danach kommt es noch schlimmer wieder. wenn ich mal nen tag schure und es nicht so genau nehme, letztlich dann viel zu oft stille schreit sie abends nur noch... also zu viel kann auch geplärr geben, dann aber nicht wegen hunger sondern wegen bauchweh. und das kann auch schon während der zu langen stillmahlzeit kommen.

übrigens: seit dem ich sie so hinhalte nimmt sie auch viel besser zu!

Beitrag von berry26 11.11.10 - 14:20 Uhr

Deine Kleine ist gerade mal einen Monat alt. Die ersten 8-12 Wochen ist Dauerstillen absolut normal. Wenn du zufütterst wird sich deine Milchproduktion NIE auf die Bedürfnisse deines Babies einstellen.

Vergiss deine Hebamme und such dir eine Stillberaterin. Leider haben viele viele Hebammen nicht soviel Ahnung vom Stillen wie sie eigentlich haben sollte. Gerade die Älteren hängen noch oft am 3-Stundenrhytmus der absolut unrealistisch ist am Anfang.

Google mal unter Clusterfeeding! Da findest du viel zum Dauerstillen und die Hintergründe!

Beitrag von bloedflocke 11.11.10 - 14:27 Uhr

Davon habe ich schon gehört aber wie gesagt, ich kann dann wirklich bis zu 2 1/2 Stunden durchfüttern das kann doch nicht sein oder?

Beitrag von zweiunddreissig-32 11.11.10 - 14:29 Uhr

Leider, es kann sein! 2,5 Stunden und mehr sind ok.

Beitrag von bloedflocke 11.11.10 - 14:34 Uhr

und wie mache ich das meine Brustwarzen klar?

Beitrag von qrupa 11.11.10 - 14:40 Uhr

Hallo

ich kann mich den anderen nur anschließen, es ist wirklich völlig normal. Was deine Brustwarzen angeht, die allermeisten Probleme liegen an einer falschen Anlegetechnik. Such dir eine Stillberaterin, die es dir nochmal richtig zeigt. Dein Baby wird immer schneller und effektiver saugen lernen und sich die Stillzeiten in den nächsten Wochen deutlich verkürzen. Wenn du vollstillen möchtest such dir möglichst schnell kompetente Hilfe.

LG
qrupa

Beitrag von akti_mel 11.11.10 - 14:41 Uhr

Meine Brustwarzen haben darunter nie gelitten. #gruebel Am besten, Du kontaktierst wirklich eine Stillberaterin und die schaut sich mal an, wie Du Dein Baby anlegst. Wunde BW kommen meist vom falschen Anlegen.

Alles Gute.

Beitrag von zweiunddreissig-32 11.11.10 - 14:42 Uhr

Genau deswegen hab ich dir zu einer Stillberaterin geraten.
Deine Brustwarzen machen mit, solange du richtig anlegst. Falsche Anlegetechnik führt zu wunden / blutigen Brustwarzen. Die Anlegetechnik soll die Beraterin überprüfen. (Für die Schweiz http://www.stillberatung.ch/index.php?option=com_frontpage&Itemid=1&lang=de)
Zwischen den Stillmahlzeiten am Tag gelten die üblichen Pfelgetipps: Milch auf Brustwarzen trocknen lassen, Brustwarzensalbe, Multimam Kompresse / Gel, viel frische Luft dranlassen.
Es klappt schon! nach einigen Tagen ist der Spuck vorbei und du hast mehr Milch und zufriedenes Baby ohne Saugverwirrung;-)

Beitrag von tragemama 11.11.10 - 14:45 Uhr

Ich habe Christina auch immer nach Bedarf gestillt und das waren viiieeele Abende, an denen sie stundenlang durchgehend "dranhing" - aber wunde Brustwarzen hatte ich noch nie. Lass doch mal eine Stillberaterin draufschauen...

VG Andrea

Beitrag von berry26 11.11.10 - 18:13 Uhr

Wie die anderen schon geschrieben haben. Normalerweise werden die BW mit der richtigen Anlegetechnik zwar etwas strapaziert und trocken evtl. auch rissig wenn man sehr empfindlich ist, aber da helfen Licht, Luft, Heilwolle und Brustwarzensalbe prima. Wenn du richtig wunde BW hast, dann lass eine Stillberaterin (nicht nur deine Hebamme!) deine Anlegetechnik anschauen. Warscheinlich ist das das Problem.

Beitrag von berry26 11.11.10 - 14:32 Uhr

Doch genau so ist das. Bei uns war es täglich von 17- 21 Uhr der Fall. Sie war nur an der Brust. Machs dir auf der Couch oder im Bett gemütlich und lass dein Baby nuckeln. So stellt sich die Mumi ein und nicht anders.

LG

Judith

Beitrag von wir3inrom 11.11.10 - 15:46 Uhr

Ich hab in den ersten Wochen an manchen Tagen bis zu 4,5 Stunden durchgestillt. Das kann schon sein. ;-)

Beitrag von lucaundhartmut 11.11.10 - 21:34 Uhr

Liebe bloedflocke,

herzlichen Glückwunsch zum Nachwuchs! #herzlich

Glaube mir, alles, was Dein Kind (wenn es gesund und zeitgerecht geboren ist und gut gedeiht) bis zur Beikostreife braucht, sind die Milchnahrungen, welche Du fütterst (Frauenmilch und Einsermilch, wobei es ratsamer wäre, Premilch statt Einser zu füttern).

Tee braucht ein nicht beikostreifes Kind wenn überhaupt nur, wenn es Magendarmprobleme hat. Und dann auch nur Fenchel(kümmelanis)tee, nur in kleinen Mengen und nicht länger als ein paar Tage.

Die Richtlinien auf den Milchverpackungen sind nur ganz grobe Orientierungshilfen.


LG
Steffi