Eileiterleiter geötet kann man das rückgänig machen

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Forum: Kinderwunsch

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Beitrag von steffie78b 11.11.10 - 13:47 Uhr

Hallo meine frage steht ja schon oben?

Beitrag von giudia 11.11.10 - 13:56 Uhr

google doch mal vielleicht findest du was im internet darüber!!!

Beitrag von steffie78b 11.11.10 - 13:58 Uhr

nein habe nix im internet gefünden

Beitrag von memem 11.11.10 - 13:58 Uhr

Doch, klar, mußt nur nach "Sterilisation der Frau" suchen...

Beitrag von steffie78b 11.11.10 - 14:05 Uhr

ich finde nix nur die sterilisation finde ich und sonst nix

Beitrag von memem 11.11.10 - 13:58 Uhr

Ja kann man, ist aber nicht sehr wahrscheinlich danach wieder problemlos schwanger zu werden..

Beitrag von steffie78b 11.11.10 - 14:04 Uhr

ja das kann möglich sein aber ein versuch ist ja wert es kommt immer drauf an ob man sehr fruchtbar ist oder nicht

Beitrag von alice2004 11.11.10 - 14:45 Uhr


Falls die Frau vorher eine Sterilisation hat durchführen lassen, jetzt aber doch noch eine Schwangerschaft will, lässt sich unter bestimmten Umständen die Sterilisation rückgängig machen.

Für Frauen, die ihre Familienplanung abgeschlossen oder keinen Kinderwunsch haben, ist die Sterilisation eine sichere Methode der Empfängnisverhütung. Durch den Eingriff werden die Eileiter verschlossen beziehungsweise zusätzlich durchtrennt. Frauenärzte empfehlen jedoch kinderlosen Frauen, sich keinesfalls vor dem 35. Lebensjahr sterilisieren zu lassen. Denn die Erfahrung hat gezeigt, dass viele früh sterilisierte Frauen diesen Schritt später bereut haben und ihn wieder rückgängig machen wollten.
In Deutschland sind etwa 1,45 Millionen Frauen (8 Prozent aller Frauen im gebärfähigen Alter) sterilisiert, im Vergleich dazu aber nur 0,45 Millionen Männer (ca. 2 Prozent aller Männer).

Wie sicher ist eine Sterilisation?
Die Sterilisation ist endgültig. Der Pearl-Index der Tubensterilisation (Tuba = Eileiter) liegt bei 0,1. Dieser Wert gibt die Anzahl der ungewollten Schwangerschaften einer Verhütungsmethode an, wenn 100 Frauen sie ein Jahr lang anwenden. In nur einem von 1000 Fällen versagt die Sterilisation bei Frauen.

Wo können Sie sich beraten lassen?
Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder eine Beratungsstelle und lassen Sie sich informieren, bevor Sie sich für eine Sterilisation entscheiden. Ihr Frauenarzt klärt Sie genau über die Art des Eingriffs und das Risiko auf. Sprechen Sie mit Ihrem Partner über den Eingriff und die Konsequenzen, überdenken Sie Ihre Motive, wägen Sie die Argumente gut ab und ziehen Sie eventuell andere verhütende Maßnahmen in Erwägung. Die Entscheidung liegt natürlich bei Ihnen - aber im Fall einer Sterilisation ist sie endgültig.

Die gesetzlichen Krankenkassen bezahlen den Eingriff nur dann, wenn er medizinisch notwendig ist. Ebenso übernehmen die private Versicherungen die Kosten meistens nur, wenn gesundheitsgefährdende Gründe vorliegen.

Wie funktioniert der Eingriff?
Die Sterilisation wird bei Frauen unter Vollnarkose durchgeführt - entweder stationär oder ambulant. Mittels einer Bauchspiegelung (Laparoskopie) werden beide Eileiter verschlossen. Dies geschieht mit einer Kunststoff- oder Metall-Klammer (Clip-Methode) oder durch Verschweißen mit Hitze (Thermokoagulation, Tubenkoagulation). Beide Methoden sind ähnlich sicher, Experten vermuten jedoch, dass sich die Sterilisation mit der Clip-Technik etwas leichter rückgängig machen lässt.

Oft werden die Abschnitte der Eileiter, in denen die Befruchtung mit den Samenzellen stattfindet, zusätzlich durchtrennt. Reife Eizellen können also nicht mehr in die Gebärmutter gelangen. Zeitlich gesehen lässt sich eine Sterilisation auch im Rahmen einer anderen Bauchoperation durchführen, z.B. einem Kaiserschnitt.

Lässt sich eine Sterilisation rückgängig machen?
Sie sollten sich darüber im Klaren sein, dass die Sterilisation einen späteren Kinderwunsch in den meisten Fällen ausschließt. Der Eingriff lässt sich nur schwer rückgängig machen und sollte daher gründlich bedacht werden.

Zwar ist es medizinisch oft möglich, nach einer mikrochirurgischen Operation oder einer künstlichen Befruchtung schwanger zu werden und Kinder zu bekommen. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass sich ein Kinderwunsch in wenigen Fällen nach erneuter Operation oder einer anderen Behandlung erfüllen lässt.

Welche Komplikationen können auftreten?
Chirurgen können versehentlich die Bauchfellbänder während der Operation schädigen. Sie verlaufen links und rechts von der Gebärmutter zur seitlichen Wand des kleinen Beckens und enthalten unter anderem Eileiter, Eierstock sowie die Blutversorgung. Sind beide Bauchfellbänder beschädigt, kann eine Unterversorgung der Eierstöcke eintreten; die Hormonproduktion in den Eierstöcken nimmt ab und die Wechseljahre können vorzeitig beginnen.

Weniger folgenschwere Komplikationen sind:

•Eileiterschwangerschaften (sehr selten)
•Stärkere und unregelmäßigere Blutungen
•Menstruationsbeschwerden
Was ändert sich nach der Sterilisation?
•Hormonproduktion, Sexualtrieb und Menstruationszyklus sind vom Eingriff nicht betroffen und sind nach der Sterilisation unverändert.
•Die Lust auf Sex wird nicht beeinträchtigt. Einige Frauen bemerken sogar ein regelrechtes "Aufblühen" ihrer Lust, weil sie keine Angst mehr vor einer ungewollten Schwangerschaft haben.
•Manche Frauen leiden nach dem Eingriff psychisch unter ihrer Unfruchtbarkeit; es ist daher sehr wichtig, sich für die endgültige Entscheidung ausreichend Zeit zu lassen