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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von schnucki22 11.11.10 - 17:14 Uhr

HALLO ich bin in der 6 SSw und meine Ärztin sagt nicht mehr arbeiten, weil ich da schwer heben muss und der Chef sagt auch ihm ist das zu heikel. Steht mir nun gar kein Geld zu, weil ich ja nur auf abruf, wenn die mich brauchen zu Hause bin? AUßerdem bin ich momentan noch in eLternzeit bis Juli2011 wollte mir halt was dazuverdienen weil wir mit dem Geld nicht hinkommen und nun wollen die mir nichts mehr zu tun geben weil ihnen dass zu gefährlich ist.:-(

Beitrag von arkti 11.11.10 - 17:18 Uhr

Das wird von deinem Vertrag abhängen.
Es gibt viele verträge wi gleich drin steht keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall.
Auch wenn viele immer sagen das es gesetzlich verboten ist, irgendeine Lücke muss es da ja für Arbeitgeber geben, denn sonst würde es nicht in so vielen Verträgen drin stehen.

Beitrag von schnucki22 11.11.10 - 17:20 Uhr

ich habe leider keinen Arbeitsvertrag

Beitrag von ppg 11.11.10 - 18:12 Uhr

Tja, dumm gelaufen. Du kannst also noch nicht einmal ein Beschäftigungsverhältniss nachweisen.

Ute

Beitrag von schnucki22 11.11.10 - 18:23 Uhr

aber ich bekomme ja Abrechnungen

Beitrag von goldtaube 11.11.10 - 18:28 Uhr

Das ist totaler Blödsinn. Auch ohne schriftlichen Arbeitsvertrag hat man einen Vertrag und zwar einen mündlichen. Im Zweifelsfall gelten die gesetzlichen Regelungen.

Desweiteren muss der Arbeitgeber sie angemeldet haben und dadurch kann man es nachweisen, ebenso durch Gehaltszahlungen.

Beitrag von ppg 11.11.10 - 18:37 Uhr

Was wäre wenn der Arbeitgeber die bisherige Tätigkeit als zeitlich befritete Aushilftätigkeit definiert, um eben nicht in die Zahlungsverpflichtung zu geraten??

Ich weiß das auch mündliche Arbeitsverträge wirksam sind, aber auch einklagbar??

Wäre dann nicht eher der Schritt über ein Bv angesagt?

Ute

Beitrag von schnucki22 11.11.10 - 18:39 Uhr

das würde ich evtl sogar bekommen, weil die SS nicht gut läuft und dann steht mir was zu oder wie ? SOrry habe leider keine Ahnung kann er es dann auch nicht zeitlich befristen?

Beitrag von kati543 11.11.10 - 19:16 Uhr

Wenn du keinen schriftlichen AV hast, dann hast du einen unbefristeten AV. Eine Befristung bedarf der Schriftform.

Beitrag von kati543 11.11.10 - 19:13 Uhr

"Ich weiß das auch mündliche Arbeitsverträge wirksam sind, aber auch einklagbar?? "
Natürlich sind sie das. Befristete Arbeitsverträge bedürfen der Schriftform. Da sie nachweisen kann (anhand der Abrechnungen), dass sie gearbeitet hat - und damit auch dass es einen AV gibt, steht automatisch fest, dass dieser AV unbefristet ist.

Beitrag von ppg 11.11.10 - 20:48 Uhr

#danke für diese Erklärung

Ute

Beitrag von goldtaube 11.11.10 - 19:25 Uhr

<<Was wäre wenn der Arbeitgeber die bisherige Tätigkeit als zeitlich befritete Aushilftätigkeit definiert, um eben nicht in die Zahlungsverpflichtung zu geraten?? <<

Befristete Arbeitsverträge bedürfen der Schriftform.

<<Ich weiß das auch mündliche Arbeitsverträge wirksam sind, aber auch einklagbar?? <<

Natürlich sind sie einklagbar. Und sollte der Arbeitgeber vor Gericht was anderes behaupten als der Arbeitnehmer so gilt die gesetzliche Regelung und im Normalfall wird zu Gunsten des Arbeitnehmers entschieden.

Beitrag von ppg 11.11.10 - 20:47 Uhr

#danke für die Erklärung

Ute

Beitrag von windsbraut69 12.11.10 - 07:42 Uhr

Kann er nicht, weil Befristungen der Schriftform bedürfen!

Gruß,

W

Beitrag von goldtaube 11.11.10 - 18:29 Uhr

Doch hast du. Einen mündlichen Arbeitsvertrag.

Beitrag von goldtaube 11.11.10 - 18:30 Uhr

<<Auch wenn viele immer sagen das es gesetzlich verboten ist, irgendeine Lücke muss es da ja für Arbeitgeber geben, denn sonst würde es nicht in so vielen Verträgen drin stehen. <<
Nur weil es drin steht heißt es nicht das es rechtens ist und das der Arbeitgeber das so durchsetzen kann.

Beitrag von schnucki22 11.11.10 - 18:35 Uhr

und steht mir nun überhaupt was zu oder nicht? In der Gehaltsabrechnung steht nämlich "Aushilfslohn"

Beitrag von arkti 11.11.10 - 18:39 Uhr

Warum haben das dann viele und ich rede hier nicht von 5 Mann Betrieben?

Beitrag von goldtaube 11.11.10 - 19:02 Uhr

Wie gesagt sie können es ja reinschreiben. Das heißt aber nicht das es gültig ist.

Beitrag von arkti 11.11.10 - 23:29 Uhr

Bin mir da inzwischen gar nicht mehr so sicher ob man im Ernstfall dagegen ankommen würde.
Schließlich könnten sie dann sagen man hätte es ja nicht unterschreiben müssen.

Beitrag von windsbraut69 12.11.10 - 07:40 Uhr

Die "Lücke" ist der Arbeitnehmer bzw. die Arbeitnehmerin, die sich darauf einläßt!

Gruß,

W