meine sohn schläft nicht alleine ein..

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Forum: Erziehung

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Beitrag von vanali 11.11.10 - 19:10 Uhr

hallo mein sohn ist jetzt 27monate alt und schläft nicht alleine ein. ich muss immer mit ihm ins bett und wenn er dann eingeschlafen ist.. kann ich ihn in sein bett tragen.. was kann ich tun??

Beitrag von elcheveri 11.11.10 - 19:16 Uhr

Hi
wir machen es genauso......Henry ist 2,5 Jahre und er wird auch in den Schlaf begleitet...er schläft aber direkt in seinem Zimmer ein....
Wir lesen zusammen ein Buch erzählen noch ein bissl was dann machen wir Licht aus und ich sitze neben seinem Bett........alles entspannt.......stört es Dich sehr? Oder was gibt es für einen Grund warum Du es ändern möchtest???
Lg Eva

Beitrag von brotli 11.11.10 - 19:16 Uhr

hallo

geh doch mit ihm an sein bett und bleib dabei.
dann so nach und nach ihm mit einem kuscheltierchen mal kurz alleine lassen und schnell wieder nach ihm schauen, so das er merkt, du bist da.

ich selber habe übrigens gar keine probleme damit, das kinder nicht alleine einschlafen können oder möchten, mein sohn ist 6 jahre alt und schläft nicht alleine ein. er geht aber schon lange in sein bett und er bleibt auch da und kuschelt sich dann ein und dann komme ich nach und wir reden nochmal ganz leise ein wenig über einiges und dann kuscheln wir kurz und dann schläft er, also ich empfinde es nicht als belastung,
für uns ist das abends einfach nochmal ein gemütliches kurzes kuscheln.

lg

Beitrag von ayshe 11.11.10 - 19:43 Uhr

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für uns ist das abends einfach nochmal ein gemütliches kurzes kuscheln.
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Ja, wir machen das ja auch immer wieder nochmal so.
KÖNNEN kann sie schon lange, denn sie war schon mit 4 ein paar Tage mit dem Kiga weg, ab und zu oder schlief mal so dort, wenn es ein schlaffest gab.

Aber eben das "möchten" finde ich auch wichtig.
Ich habe auch keinen Grund, das wegzudrücken.
Und wir entspannen uns dann eben, sie kommt runter vom Tagesgeschehen, wir können so manches klären, ihre Sorgen bereden, so in Ruhe im Dunkeln.

Beitrag von ayshe 11.11.10 - 19:40 Uhr

Ich kenne das von einigen Kindern.
Meine Tochter schlief 4,5 Jahre bei uns im Bett (nicht allein ein).

Dann wollte sie aber umziehen und tat es, schlief in ihrem Zimmer aber auch noch nicht allein ein.

Ich habe mir keinen Streß damit gemacht und nun ist sie 6,5 und hat mich längst rausgeschmissen.

Ab und zu möchte sie aber im Bett noch kuscheln und wir liegen da und bereden alles mögliche, was sie beschäftigt, dann schläft sie aber doch plötzlich ein, war also nicht allein, aber hatte den Kopf frei.
Und sie sagt eben auch, daß sie es schön findet und es so gern hat, wenn wir da zusammen liegen.


vanali, was du tun kannst?

Entweder gibst du den Bedürfnissen deines Kindes nach oder du zwingst es dazu, das Bedürfnis aufzugeben und allein zu bleiben.

Beitrag von arienne41 11.11.10 - 20:25 Uhr

Hallo

Mein Sohn machte das auch in dem Alter. Er schlief erst auf meinem Arm ein dann als er zu groß war lag er im Bett und ich hielt seine Hand :-)

Es dauerte so ca. 10 Minuten und dann schlief er.

Aufgehört hat es als er 5 3/4 war.

Am Anfang hat es mir echt gefehlt :-( aber ich hab mich dran gewöhnt das er es nicht mehr will bzw. braucht.

Der Vorteil war das er nicht 10 mal am Abend aufstand und ankam.

Für mich war es ok und für ihn war es wichtig denn es entsprach seinem Bedürfnis.

Somit war es für uns so wie es war richtig.

Was andere darüber dachten war mir egal.

Beitrag von bine3002 11.11.10 - 20:33 Uhr

1. Lass ihn gleich in seinem Bett einschlafen. Anfangs bleibst Du noch dabei. Leg dich mit ins Gitterbett oder mach die Gitter ab und leg eine große Matratze daneben... wie auch immer... leg dich dazu! So begleitest Du ihn eine ganze Weile wie gewohnt in den Schlaf, nur eben in seinem Bett.

2. Wenn er engen Körperkontakt braucht, dann verringerst Du den Kontakt ganz allmählich, aber immer nur so weit wie er das toleriert. Im Idealfall reicht es dann nach einigen Tagen/Wochen, dass Du nur noch daneben sitzt.

3. Wenn dieser Punkt erreicht ist, gehst Du "nur mal kurz", z. B. "Pipi machen", kommst aber wieder und begleitest ihn in den Schlaf. Lobe ihn, wenn er ruhig geblieben ist. Ignoriere es, wenn es nicht geklappt hat bzw. beruhige ihn natürlich.

4. Wenn Du den Raum verlassen darfst, verlass ihn ruhig öfter mal am Abend. Zum Einschlafen bleibst Du aber noch dabei.

5. Irgendwann solltest Du dann mal "Pipi machen" gehen, wenn die Augen schon fast zugefallen sind. Dann bleibst Du etwas länger. Und vielleicht ist er dann eingeschlafen. Wenn es so weit ist, dann weißt Du, dass er es kann.

6. Als Helferlein kannst Du Aufpasser engagieren, z. B. Kuscheltiere beauftragen oder die Bilder an der Wand. "Liebes Schäfchen, versprich mit gut aufzupassen und mich sofort zu rufen, wenn etwas sein sollte. Machst Du das?" "Määäääh" Ein Lachen ist schon mal ein guter Abschluss des Tages und eine gute Vorraussetzung, um friedlich einzuschlafen. Lass es langsam angehen und mit viel Geduld, aber trotzdem festen Plänen, die Du auch durchziehst.

Beitrag von sonne_1975 11.11.10 - 21:06 Uhr

Mein Tipp: kaufe ihm ein normales grosses Bett 90x200. Kannst ja Plastikrausfallschutz dranmachen.

Dann kannst du dich mit ihm in sein Bett hinlegen und er bleibt dann da.

So haben wir unseren Sohn aus unserem Bett bekommen (für die erste Nachthälfte;-)).

Mein Grosser hat bis 4,5 Jahre Einschlafhilfe gebraucht, jetzt dürfen wir rausgehen, bevor er eingeschlafen ist.

Es ist weit verbreitet, es gibt halt Kinder, die beim Einschlafen Sicherheit brauchen.

Sie werden schon von allein gross...

LG Alla

Beitrag von aggie69 12.11.10 - 14:54 Uhr

So würde ich es auch machen.

Noch ist mein Sohn klein -19 Monate- und schläft im Gitterbett (nachdem wir auf der Couch gekuschelt haben, er dort eingeschlafen ist und ich ihn in sein Bettchen gelegt habe)
Aber das große Bett steht schon bereit und wenn er dafür alt genug ist, dann werden wir dort kuscheln, bis er schläft und fertig - wenn er es dann noch braucht.
Im Augenblick sagt er, daß er kuscheln will und dann liegt er auch ganz brav neben mir und nuckelt an meiner Brust (meine kleine Nuckelpinne :-p )



Beitrag von jd83 11.11.10 - 21:29 Uhr

ich selbst bin noch keine Mama, habe aber von Freundin das Buch "jedes Kind kann schlafen lernen" bekommen. Finde einige Passagen sehr interessant. Vielleicht hilft es dir weiter.

LG
Jessi 39 SSW

Beitrag von sonne_1975 11.11.10 - 21:35 Uhr

Bitte, für dein Kind: gibt das Buch sofort zurück und vergiss alles, was du drin gelesen hast.

Es ist ein "Folter"buch, es gibt sehr viele Diskussionen dazu im "Schlafen"-Forum, kannst ja suchen.

Oder du schaust nach "Ferbern", es ist die Methode von diesem Buch. www.ferbern.de

Wenn du alles umgekehrt machst, wie dieses Buch sagt, wird dein Baby glücklich.;-)

LG Alla

Beitrag von zahnweh 11.11.10 - 21:53 Uhr

Ferber selbst sagte wohl mal, dass er das nur für die total verzweifeltesten Eltern entwickelt hat, die wegen chronischen Schlafmangel über sehr lange Zeit schon fast ihre Kinder umgebracht hätten. Nur für diese.

Wenn er gewusst hätte, dass das zu einer Alltags-Formel wird, hätte er es nicht gemacht. Das will ich ihm mal zu Gute halten...

Ich selbst wurde mal dazu genötigt von einer Familienhilfe. Schrecklich!

Mein sonst ruhiges, ausgeglichenes Kind wurde sofort für einige Wochen zum Schreienden Kind. Nicht mal mehr außer Sichtweite konnte ich, was zuvor mal kurz möglich war.
Selbst beim Essen brüllte sie sofort los und schrie sich von einer Sekunde zur anderen die Lunge aus dem Leib.

Erst als sie wieder Vertrauen gefasst hatte, wurde es besser.

Zum Glück haben wir einen hervorragenden Kinderarzt, der mir von jeder Schlaftabelle abriet und ganz cool sagte: ein gesundes Kind holt sich den Schlaf den es braucht!! Manche mehr, manche weniger und jedes nach seinem Rhythmus.

Der beste Tipp unserer Hebamme: hören sie auf ihr Bauchgefühl und schmeißen sie jeden Ratgeber weg.

Das Bauchgefühl, weiß was dem Baby tut gut (der Bauch wusste es ja schon 9 Monate lang) #verliebt. Pauschalisierte Ratgeber versprechen den Eltern alles mögliche, nur damit sie sich nicht umstellen müssen. :-(

Übrigens ich kenne einige Erwachsene, die als Kind schreien gelassen wurden. Nachgefragt haben sie bei den Eltern, weil sie bindungssörungen aufwiesen und als Jugendliche/Erwachsene erhebliche Schlafstörungen haben.
Einige fürchten sich vor Dunkelheit, alleine sein...



Die meisten Ratgeber widersprechen sich auf oft. Hatte schon welche in der Hand, die in etwa so aussahen....

Seite 12: lassen sie ihr Kind ruhig schreien, das macht nichts
Seite 22: ... das sind die Folgen des Schreien lassens. Jetzt versuchen sie nach der Formel wieder neues Vertrauen aufzubauen, welches sie durch das Ferbern zerstört haben.

Beitrag von sonne_1975 11.11.10 - 22:28 Uhr

Ich wurde schreien gelassen (musste man in den 70er laut Ratgebern) und habe Angst vor der Dunkelheit und Alleinsein... Ganz typisch.:-(

Beitrag von zahnweh 11.11.10 - 21:58 Uhr

ganz ehrlich:

in der Schwangerschaft fand ich so einiges interessant und verschlag, was ich kriegen konnte...

zum Glück zeigte mir mein Kind, dass mein Bauchgefühl der allerbeste Ratgeber überhaupt ist und wir beide damit sehr gut und zu frieden leben.

Sie passt in keine Tabelle, bekam ihre Zähne in nicht vorgegebener Reihenfolge und hält sich an kein geschriebenes Wort. #verliebt
Aber zu meinem Bauchgefühl passt sie perfekt. und so lange wir nicht gegen ihren Rhythmus oder mein Bauchgefühl (wo sie ja 9 Monate gelebt hat) ankämpfen, ist sie glücklich, zu frieden, ein Sonnenschein wie mir alle sagen, top fit, sehr liebevoll im Umgang mit anderen und selbstständiger als manche anderen, die "zu ihrem Glück gezwungen wurden". Meine darf sich ihr Glück holen, wann immer sie es braucht und das tut uns beiden gut :-)

Beitrag von ayshe 12.11.10 - 07:39 Uhr

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in der Schwangerschaft fand ich so einiges interessant und verschlag, was ich kriegen konnte...
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Ja, ich habe da auch alles mögliche gelesen, auch JKKSL und hätte schon beim Lesen würgen können.
Mir war schon damals klar, daß ich so etwas einfach nur daneben finde.

Beitrag von dodo0405 12.11.10 - 07:50 Uhr

..."ich selbst bin noch keine Mama"...

Ich hab noch keinen Führerschein aber ich hab jetzt die Biographie von Schumi gelesen und hol mir daraus Tipps zum Verhalten im Straßenverkehr....


Beitrag von syhana 12.11.10 - 09:59 Uhr

Ích weiss es ist eigendlich fies... aber das war gut *lacht*

Beitrag von zahnweh 11.11.10 - 21:36 Uhr

abwarten und ihm die Nähe geben, die er jetzt braucht.

Meine hatte solche Phasen immer wieder. Je ruhiger ich blieb, sie so nahm wie sie es braucht, desto schneller waren die Phasen vorbei.

Je mehr ich mich innerlich sträubte oder gar was ändern wollte, desto mehr brauchte sie mich und desto mehr hing sie nachts an mir.

Freu dich, dass er zu dir will, auch wenn es momentan anstrengend ist.
Spätestens bei der ersten Freundin heißt es dann "Mama, bleib draußen, ich hab Besuch, mein Zimmer ist Eltern-Sperrgebiet" ;-)

Beitrag von mamamia-1979 11.11.10 - 22:10 Uhr

Es so weiter machen. Wenn er soweit ist alleine Einzuschlafen wird er es dir schon Zeigen!

Beitrag von sina236 11.11.10 - 22:50 Uhr

meine tochter ist 5 und kriegt es auch noch. mich stört es nicht, es dauert ja nicht lange. 10-20 minuten. ich geniesse das so richtig, denn so viel kuscheln kommen die später ja nicht mehr, wird eh schon weniger ;-). daher ist abends einfach UNSERE zeit. sie brauchts noch, ich gebs ihr.


anders wäre es, wenn es mich nerven würde, lang dauern würde. dann würde ich auch versuchen es zu ändern, aber ich glaue, irgendwann schmeisst die mich dann einfach raus #zitter;-), wenn ihre zeit gekommen ist.

Beitrag von pcp 12.11.10 - 10:18 Uhr

Mein Sohn war im September 3 und braucht mich auch noch zum Einschlafen.

Ich finde das nicht schlimm, eigentlich ganz normal.

Mein Großer brauchte das auch bis er sich von allein "entwöhnt" hat und dann mit Musik eingeschlafen ist.

lg

Beitrag von antonia0383 12.11.10 - 10:22 Uhr

"was kann ich tun?? "


Alles so lassen wie es ist. Wo ist das Problem dabei? Er braucht eben deine Nähe zum einschlafen.

Ich leg mich selbst noch zu meinem 7 Jährigen zum Einschlafen, wenn er das möchte. Und zu meiner Kleinen sowieso.

Sie wird 3 im April und ich kann mir nicht vorstellen, dass in nächster Zeit zu ändern.

Ich schlaf , im Übrigen , auch nicht gerne alleine ein. Du wohl?

Beitrag von tragemama 12.11.10 - 13:59 Uhr

Was hat das mit "Erziehung" zu tun? Meine Kinder (3 und 1) schlafen auch im Familienbett, weil ich finde, dass Kinder da hingehören, bis sie es anders möchten.

Beitrag von antonia0383 12.11.10 - 14:16 Uhr

"Meine Kinder (3 und 1) schlafen auch im Familienbett, weil ich finde, dass Kinder da hingehören, bis sie es anders möchten. "

Genauso sehe und handhabe ich das auch!:-)

Meine Kleine schläft Abend mit mir in ihrem Zimmer ein und ich trag sie dann, wenn sie das erste mal wach wird, so gegen 22Uhr zu uns ins Schlafzimmer.

Mein Sohn(7) kommt auch fast jede Nacht zu uns zum schlafen.

Und wir lieben es.#verliebt

lg

Beitrag von hippychick 13.11.10 - 05:26 Uhr

meine sind 3 und 5 und entweder mein mann oder ich liegen dabei bis sie eingeschlafen sind.... (allerdings in ihrem bett)
dauert mittlerweile nur noch ca 15 min...

besorg ein groesseres bett leg dich daneben, dann musst du nicht mehr tragen ;)

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