Neueste Beikoststudie ab 3/4 Monat, wo kann ich was lesen?

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von tigerbabylein 11.11.10 - 21:41 Uhr

huhu,

bei meinem Kinderarzt hieß es, dass die neuesten Studien raten, schon ab dem vollendeten 3 Monat, also ab dem 4. Monat mit Beikost zu beginnen.
Jetzt hab ich Dussel den Zettel verschlammpt, denn ich wollte es doch gerne mal lesen, wieso, weshalb und warum.

Hat vielleicht jemand einen Link für mich.

Danke

Beitrag von sonne_1975 11.11.10 - 21:44 Uhr

Es ist falsch.

Es gibt eine Studie, die besagt, dass es keinen Unterschied in bezug auf ALLERGIEN gibt, ob man 4 oder 6 Monate vollstillt und dann Beikost gibt.

Es geht nur um Allergien.

Es gibt aber nach wie vor Darmreife und Beikostreife und sie müssen abgewartet werden (mit 4 Monaten ist es sehr selten der Fall). Man kann sonst ziemlich viel Schaden anrichten, wenn es dumm läuft (Darm).

Mit 6 Monaten Beikost geben - da ist man auf sicherer Seite. Wenn das Baby es natürlich schon will, es gibt viele, denen ist es zu früh.

LG Alla

Beitrag von matsel 11.11.10 - 21:51 Uhr

genauso ist es. leider wurde die studie so zerpflückt das zum schluß nur noch übrig blieb "...beikost ab dem 4.monat...emfehlenswert..."
schade. ich muß mal schaun, vielleicht find ich noch den link für die te.
lg

Beitrag von xyz74 11.11.10 - 21:58 Uhr

könntest Du mir den vielleicht auch per pn schicken?
bin nämlich von meiner umwelt ziemlich genervt, die meiner kleinen jetzt schon ständig was in den mund stecken will #augen

Beitrag von kirayellow 11.11.10 - 22:10 Uhr

Hallo Zusammen,
ich habe diese neue Studie gefunden, die demnächst
erscheint. Ich finde, jede Mutter soll selbst entscheiden
was das Beste für ihr Baby ist. Stillen hin oder her.
Meine Schwester und ich wurden beide nicht gestillt und
haben weder Allergien noch sonst etwas.



Neue Empfehlung: Vier Monate ausschließliches Stillen genügen
nächste Meldung
08.10.2010
Muttermilch ist die natürliche und optimale Nahrung für Babys. Sie enthält Flüssigkeit, balancierte Nährstoffe und zusätzlich individuelle Abwehrstoffe, die der Säugling auf keine andere Weise erhalten kann.
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„Wenn möglich, sollte ein Baby deshalb vier Monate ausschließlich gestillt werden“, sagte DGGG-Generalsekretär Professor Klaus Vetter, Vivantes Klinikum Neukölln, auf dem DGGG-Kongress (5. bis 8. Oktober 2010, München). Hartnäckig hält sich die Annahme, sechs Monate ausschließlich zu stillen, sei im Rahmen der Allergieprävention notwendig.“ Neueste Empfehlungen lauten indes eindeutig: Säuglinge sollten bereits nach Vollendung des vierten Lebensmonats Beikost bekommen.



...mehr zu:
> Allergieprävention > Beikost > Gesamtstillen > Jugendgesundheitssurvey > KiGGS > Lebensmonat > Stillen > Säugling
Unlängst wurde die Empfehlung, Babys sechs Monate ausschließlich zu stillen, relativiert. Die aktuellen Ernährungsempfehlungen aus der S3-Leitlinie Allergieprävention der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI) lauten:
• Für einen präventiven Effekt durch eine Verzögerung der Beikosteinführung über den vierten Lebensmonat hinaus gibt es keine gesicherten Belege. Sie kann deshalb nicht empfohlen werden.
• Für einen präventiven Effekt einer diätetischen Restriktion durch Meidung potenter Nahrungsmittelallergene im ersten Lebensjahr gibt es keine Belege. Sie kann deshalb nicht empfohlen werden.

• Die zu der Zeit in Deutschland existierende Empfehlung, Beikost nicht vor dem vollendeten 4. Lebensmonat einzuführen, ist aus ernährungswissenschaftlicher Sicht sinnvoll.
„Nach vier Monaten eingeführte Beikost scheint das Allergierisiko reduzieren zu können“, betont Professor Vetter. Indes rät er Müttern: „Auch nach dem Beginn des Zufütterns sollten Mütter weiter stillen – so lange Mutter und Kind es wünschen. Angesichts der intimen Nähe von Mutter und Kind beim Stillen liegt es nahe, auch dem Bindungsaspekt des Stillens sein Augenmerk zu widmen.“ Hinsichtlich dieser Vorteile bezüglich der Ernährung, der immunologischen Abwehr und der Mutter-Kind-Beziehung habe das Stillen auch weiterhin einen hohen Stellenwert, ergänzte der Gynäkologe.
Stillen in Deutschland und der Welt
Die Daten des Kinder- und Jugendgesundheitssurveys (KiGGS)(1)geben einen bundesweiten, repräsentativen Überblick über Häufigkeit und Dauer des Stillens im Verlauf der Jahrgänge 1986 bis 2005. Gegenüber den 1994 geborenen wurden 2005 geborene Kinder um etwa 5 Prozent häufiger jemals gestillt. (76 Prozent zu 81,5 Prozent). Im Jahr 2003 wurden erstmals im Rahmen eines EU-Projekts (2) Stilldaten aus europäischen Ländern zusammengestellt. Abbildung 1 enthält Daten über das Gesamtstillen und das ausschließliche Stillen sechs Monate nach der Geburt.
Im internationalen Vergleich liegt Deutschland in Bezug auf das Gesamtstillen auf Platz 5 und im Hinblick auf den Anteil der nach sechs Monaten noch ausschließlich gestillten Kinder auf Platz 8. In Deutschland stillen demnach 20 Prozent der Mütter sechs Monate ausschließlich, 40 Prozent stillen vier Monate ausschließlich.
Quellen:
(1) Kinder und Jugendgesundheitssurvey (KiGGS) des Robert-Koch-Instituts, Berlin. Informationen im Internet unter: www.kiggs.de
(2) Protection, promotion and support of breastfeeding in Europe; Europäische Kommission, 2003

Beitrag von gslehrerin 11.11.10 - 22:17 Uhr

• Die zu der Zeit in Deutschland existierende Empfehlung, Beikost nicht vor dem vollendeten 4. Lebensmonat einzuführen, ist aus ernährungswissenschaftlicher Sicht sinnvoll.
„Nach vier Monaten eingeführte Beikost scheint das Allergierisiko reduzieren zu können“, betont Professor Vetter.

An dem Abschnitt sieht man doch recht schön, wie zerpflückt und neu zusammengebastelt das ist.

Abgesehen davon, sehe ich darin nur den Voertrag eines Professors, das ist noch lange keine Studie.;-)

Beitrag von sonne_1975 11.11.10 - 22:35 Uhr

Ich habe oben doch das Gleiche in 2 Zeilen geschrieben.

Wegen Allergie ist es wohl egal. Wegen Darmreife und Beikostreife (die mit keinem Wort da erwähnt wird) nicht.

Beitrag von littlelight 11.11.10 - 22:48 Uhr

Zu der "Studie" haben die anderen schon was gesagt. Aber hierzu noch was: "Ich finde, jede Mutter soll selbst entscheiden was das Beste für ihr Baby ist."

Jede Mutter kann natürlich entscheiden, wann sie Beikost einführt. ABER: was das Beste ist, kann sie nicht entscheiden, denn was das Beste ist, ist nicht Ermessenssache! Das Beste ist und bleibt Beikostreife abzuwarten. Nur weil Mama dem Baby mit 3 oder 4 Monaten gerne Beikost in die Schnatter schieben möchte und das daher für toll befindet, heißt es noch lange nicht, dass das für das Baby wirklich gut ist.

LG

Beitrag von sonne_1975 11.11.10 - 22:59 Uhr

#pro

Beitrag von monab1978 12.11.10 - 00:05 Uhr

Hi,

also nach 3 Monaten ganz sicher nicht! Es gibt Studien, die besagen, dass es wegen der Allergien doch anscheinend keine Unterschied macht, wenn man schon nach 4 Monaten anfängt, aber es bleiben immernoch die Risiken von darmkrankheiten etc...

Für mich ein klarer Fall: So frühe Gabe von Beikost hat NULL Vorteile... und es bleiben die Risiken!

Alles unter 4 Monate ist einfach total gesundheitschädlich, da wirst du keine Studie finden, die das gut heisst.

LG
MOna

Beitrag von mauz87 12.11.10 - 08:18 Uhr

Deswegen schrieb Sie auch nach dem vollenden des 3 Monats!!!

Man Leute geilt euch doch nciht so daran auf! Man darf auch ncihts sagen wenn manche Muttis hier ihre Kinder bis 3-4 Jahre voll stillen was für mich schon eine andere Sache ist, aber dazu nciht mehr sonst gefällt es euch noch.

Springt die Mehrheit aus dem Fentser jumpt der Rest hinterher ist eben so und daran wird sich nichts ändern!

Zum anderen was die Beikostreife angeht, ist jedes Kind verschieden genau wie beim Rest der gesamten Entwicklung auch wenn es viele immer noch nicht in den Kopf bekommen wollen.

Wenn eine Mutter meint das Sie es versuchen soll Ihrem Kind mit 4 Monaten das erste mal Beikost anzibieten und das baby diese annimmt wieso sollte man es nicht machen?Genau man übersehe die Mitteilung des Kindes einfach weil Mutti unbedingt NUR die Milch geben will.Und man wundert sich das dass Kind dann mit 1 Jahr so gut wie nichts isst was man Ihm anbietet.

Immer und immer wieder sollen die, die es nicht so machen wie fast alle anderen sich rechtfertigen und es wird gesagt das man nicht das Beste fürs Kind wissen kann.Absoluter BullShit.


Über Hardcorestillmamis darf nichts gesagt werden, doch wenn Wer seinem Kind eher Beikost gibt oooooooooh da wird gleich drauf los gemotzt.Bombe Leute Bombe!

Man erziehe heutzutage nur noch aus Büchern.Was darin steht muss gemacht werden nicht mehr und nicht weniger!

Beitrag von monab1978 12.11.10 - 08:33 Uhr

Hi,

lies doch erstmal.

Beikost im 3. Monat würde heissen, wenn das Kind 2 Monate alt ist. Im 4. Monat heisst, wenn das Kind 3 Monate vollendet hat. Dagegen sag nicht nur ich was, sondern sogar die Indistrie für Babynahrung.

Ob man mit 4 Monaten (also im 5. Monat) dann anfängt ist schon eher Ansichtssache. Aber darum ging es doch hier gar nicht. Hier geht es um Beikost bevor 4 Monate vollendet sind. Und das findet nun keiner gut.

Und das ganze gefasel wegen Stillen: das ist einfach nicht SCHÄDLICH.

Mona

Beitrag von mauz87 12.11.10 - 08:42 Uhr

Das ist generell kein gefasel. Den Ausruck den Ich dafür vorsehen schreibe Ich nicht.Es ist Fakt und schädlich naja Ansichtssache.

Naja gut ist relativ unsere Große hat auch mit 4 MOn das erste mal beikost bekommen. Und nun? Mal im Ernst ob es andere gut finden oder nicht das ist mir relativ egal muss Ich sagen. Meinem Kind hat es nicht geschadet und kein Arzt den Ich bis Dato mit meinem Kind besucht habe hat etwas negatives dazu gesagt wo Ich es geäußert habe.

Aber jedes Kind ist verschieden ist eben so.

Beitrag von sarina23 12.11.10 - 08:54 Uhr

Achtung deine Kind wird nun Lebenslangen schaden nehmen #rofl Meld ihn jetzt schonmal zur Therapie an #rofl

Nein im ernst ich werde auch nach dem 4ten Monat anfangen, was spielt es da für ne rolle ob eine Woche vorher oder nicht???
Wenn er es nicht will, werde ich ihn nicht zwingen, aber warum denn nicht versuchen.

Beitrag von mauz87 12.11.10 - 08:59 Uhr

#zitter#winke

Beitrag von monab1978 12.11.10 - 09:48 Uhr

Oh Gott, lies doch endlich, der Ursprungsbeitrag dreht sich um Säuglinge im Alter von 3 Monaten... das ist doch was ANDERES.

Ja, jedes Kind ist verschieden. Aber ob der Darm reif ist für Beikost sieht man halt nicht. Und ein Kind von 4 Monaten kann nicht sitzen, nichgt vernünftig schlucken, man muss im Liegen reinschaufeln... "Essen" ist für mich was anderes...

Egal - unbelehrbar und einfach auch nicht zur Argumentation fähig!

Mona

Beitrag von mauz87 12.11.10 - 12:59 Uhr

Egal - unbelehrbar und einfach auch nicht zur Argumentation fähig!

^^Ja von solchen wie Dir unbelehrbar ist richtig! Ach ich richtig artikulieren und argumentieren kann Ich keine Angst!

Genau man kann wohl nciht sehen ob der Darm bereit ist, deswegen schaut man dann auch auf sein Kind.Wenn Schmerzen hat oder es nicht verträgt kann man es sein lassen. Und Ich habe meinem Kind nicht im liegen das Essen reingeschaufelt! Überlege doch erstmal wie andere das machen. Nur weil Du meinst man müsse es im liegen füttern so ein Schwachsinn.

Beitrag von mama291203 12.11.10 - 09:32 Uhr

Wo ist nur der gute alte Mutterinstinkt geblieben????

Wenn die WHO und Co sagen dann hüpft ihr...

Ich versteh das nicht.

Es sind Richtlinien, keine Gesetze.

Auf der Autobahn is auch 130 die Richtgeschwindigkeit...na und? man darf auch 100 oder 160 fahren...

Hört mal wieder auf euch selber und vorallem auf eure babys.

Beitrag von berry26 12.11.10 - 10:16 Uhr

Na wenn das mal so wäre....
Leider hören die meisten auf Bekannte, Verwandte, Freunde oder den KIA!
Da ist es schon besser nach der WHO zu hüpfen! Das was viele hier als Mutterinstinkt vor allem in Sachen Beikost hier nennen ist meist nichts anderes als jahrelange Beeinflussung vom Umfeld. Das läuft alles übers Unterbewusstsein. Wenn alle dir eintrichtern das Ihre Kinder mit 3 oder 4 Monaten schon sooo schön essen, dann sieht man plötzlich im eigenen Kind auch Beikostreifezeichen in diesem Alter (wo keine sind...)! Schließlich möchte man ja nicht aus der Reihe tanzen...

Beitrag von littlelight 12.11.10 - 11:07 Uhr

Ich würde mir auch mehr Mutterinstinkt wünschen, denn dan käme keine Mutter auf die Idee ihrem Kind mit 3 Monaten Brei reinzuschaufeln. Klar, jedes Kind ist anders! Es gibt Kinder die mit 6 Monaten essen können, und eben auch Kinder, die es erst später oder wegen meiner auch etwas früher damit beginnen. Aber ich habe noch kein Kind mit 3 oder 4 Monaten essen sehen. Ich kenne nur Eltern, die ihren Kindern in dem Alter Brei in den Mund legen.

Es ist doch so einfach: was ein Kind allein kann, darf es auch. Das ist bei allem so. Kann es allein sitzen, darf es das, die Muskulatur ist dafür dann auch ausgebildet, dann schadet es dem Rücken nicht. Kann es laufen, wird es das tun. Kann es allein essen, so soll es das auch machen.

Beitrag von laboe 12.11.10 - 16:00 Uhr

Hallo!
Endlich mal eine Antwort, der ich zu 100% zustimme! Die könnte man hier auf jedem 2.Beitrag geben!

#pro