Warum immer so wenig, wie moeglich schenken?

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Forum: Weihnachten

Weihnachtsgeschenke, Weihnachtsbäume, Weihnachtsschmuck, Weihnachtsgebäck, Weihnachtsfeiern ... hier dreht sich alles um die Weihnachtszeit. Tipp: Schaue doch einmal in unsere Artikel zum Thema: Geschenke für die Kleinsten, Zauberhafte Adventszeit mit Kindern.

Beitrag von ladyna79 11.11.10 - 22:05 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

vorweg.. ich moechte niemanden angreifen... nur vielleicht mal eine andere Sicht auf die Dinge verstehen..

Ich lese immer solche Sachen, wie: ist das zuviel, was wir schenken...?
Ich hab eher die Gedanken.. ist das zuwenig, was wir schenken?

Viele sagen, dass Weihnachten nicht nur ein Fest des Konsums ist , sondern in erster Linie ein Fest der Familie, wo es um's Zusammensein geht. Ich verstehe das ja vollkommen und teile auch diese Meinung zu 100%, aber ist das auch die Sicht der Kinder? Da bin ich mir naemlich wirklich ueberhaupt nicht sicher.

Geht es nicht an Weihnachten auch darum, die Kinder gluecklich zu machen? Und Kinder freuen sich nun mal ueber viele Geschenke - wobei viele nicht gleich teuer sein muss. Den Geldwert koennen Kinder sowieso noch nicht wirklich erfassen.

Wenn ich mich an meine Kindheit zurueck erinnere, ich habe mich immer ueber viele Geschenke gefreut.. lieber viele Kleine, als nur ein grosses... somit hatte man immer die Wahl, womit man spielt und die Chance, dass Weihnachten langweilig wird, weil man am zweiten Tag nicht schon wieder mit dem gleichen spielen will, war gering. So hab ich es als Kind empfunden.. ich waere unglaublich traurig gewesen, wenn unterm Weihnachtsbaum nur 2 Geschenke gelegen haetten (eins fuer mich und eins fuer meinen Bruder). Man zehrt ja von den Geschenken das ganze Jahr und nicht nur ein paar Tage.

Ist diese ablehnende Haltung dem Konsum an Weihnachten gegenueber nicht zu sehr aus Sicht der Erwahsenen?

Ich kann irgendwie so gar nicht nachvollziehen, wenn jemand sagt: mein Kind freut sich mehr, wenn es nur wenige Geschenke bekommt. Waere mir als Kind nie in den Sinn gekommen. Ich habe mich auf jedes einzelne Geschenk, dass ich auspacken durfte, wahnsinnig gefreut.. und zwar schon ein ganzes Jahr lang.

Kinder denken doch nicht so, wie wir Erwachsenen.. Kindern ist es doch egal, ob man was leckeres zusammen isst.. die wollen spielen. Und ist fuer sie nicht das Tollste an Weihnachten die Bescherung? Sicher, ab einem gewissen Alter aendert sich das.. ich meine jetzt aber Kinder so in den ersten 10 Lebensjahren... Die werden doch frueh genug erwachsen und sind gezwungen, sich ueber alles Gedanken zu machen.. warum duerfen sie sich an Weihnachten und auf Weihnachten nicht einfach mal wie bolle auf die vielen Geschenke freuen?

Liebe Gruesse,
Ivonne

Beitrag von natascha88 11.11.10 - 22:33 Uhr

Hallo!

Ich hab es als Kind auch genossen, viele Geschenke zu bekommen.
Trotzdem achte ich bei meinem Kleine, 1,5 Jahre darauf, das er nicht zu viele Kleinigkeiten bekommt. Er bekommt ne Puppe mit Buggy, einen Bauernhof mit Tieren und dann noch was von Oma/Opa und Tante. Ich finde 4 verschiedene Geschenke reichen in dem Alter.
Es geht mir nicht darum, so wenig wie möglich zu schenken, aber darum, ihn nicht mit Geschenken zu üerhäufen. Wenn er 10 tolle Dinge bekommt, freut er sich sicherlich, ist aber überfordert.
Es ist mir aber auch klar, das das bei einem 10-jährigen nicht der Fall ist ;-)
Ich denke, es ist wichtig, das man den Kindern zeigt, Geld und Geschenke sind nicht alles. Sie sollen lernen glücklich darüber zu sein, was sie alles haben, und wissen, das es nicht allen Kindern so gut geht. Außerdem sollen sie lernen, dass andere nicht schlechter sind, weil sie weniger Geschenke bekommen haben.
Zudem sollten Kinder lernen, auch mal warten zu können. Wenn sie den Wunsch nicht zu Weihnachten bekommen, vielleicht dann zum Geburtstag.
Daher finde ich es auch sinnvoll, nicht alle Wünsche auf dem Wunschzettel gleich an Weihnachten zu erfüllen (kommt natürlich auf die zahl der Wünsche an!)

Lg, Natascha

Beitrag von zahnweh 11.11.10 - 22:33 Uhr

Hallo,

also ich habe mich sehr über das Zusammensein gefreut als Kind.
Ich durfte meine Oma dazu holen und wir waren einfach zusammen.

Als Geschenke gab es jedes Jahr
- einen Schlafanzug (auf den freute ich mich besonders, weil ich ihn mir selbst vorher aussuchen durfte)
- ein schönes Gewand von meiner Tante. ich hasste es (Kleider allgemein und rausgeputzt sein sowieso) aber das eine mal, als die Post doch keines brachte, sondern verspätet... das war sooo traurig, weil etwas fehlte.
- ein Gesellschaftsspiel (für EINE Person!!! die dabei war. Mal ich, mal meine Oma, mal wer anderes)
- ein Puzzle für den Vater, damit der uns später beim Spielen nicht nervte und nicht nörgelte

nach der Bescherung - und ja, viele Geschenke überforderten mich!!! - packten wir das neue Spiel aus und spielten es bis Mitternacht. Danach stürzten wir uns noch zwei Stunden auf das väterliche Puzzle (alle!), zu seinem Missfallen aber er tollerierte es und freute sich innerlich bestimmt auch (auch wenn er es nicht wirklich zugeben wollte)
am ersten Feiertag schliefen wir aus und fingen dann zuerst an weiter zu puzzeln. Frühstückten und spielten dann das neue Spiel ganz viele Male.

Im ersten Moment freute ich mich schon über viele päckchen. Aber nur kurz. Kaum waren sie ausgepackt, spürte ich eine Art Leere...
die vielen Weihnachten, an denen es weniger Päckchen waren, wirklich etwas was mir gefiel, daran zehrte ich das ganze Jahr und hielt es in Ehren!!
Bei vielem verlor ich den Überblick und wusste schnell nichts mehr damit anzufangen...

bei meiner 3jährigen merke ich es auch schon. Oder ihrem gleichaltrigen Freunden.
Zuerst freuen sie sich ganz arg über das Aufreißen der Päckchen. Dann aber wird es ihnen schnell zu viel. Sie schauen nicht mal mehr richtig rein, schmeißen es lieber durch die Gegend und wissen gar nicht womit sie überhaupt spielen sollen. Beim letzten Geburtstag zogen sich die Kinder dann ins Kinderzimmer zurück und spielten mit dem langjährigen Dauerbrenner der Eisenbahn. Vieles noch gar nicht geöffnet oder angeschaut.

und auch merke ich folgendes: meine schreit auch schon öfter "das will ich haben" oder "kauf mir das". Sobald sie es hat, beachtet sie es kein bisschen, der Blick ist leer.
Bekommt sie aber weniges und dafür von Herzen gewünschtes. neulich war es sogar EINE Mütze vom Opa. Sie tanzte und strahlte so sehr!!! #verliebt dieses Leuchten in den Augen kann kein Berg von Geschenken auslösen. Dieses leuchten kam von innen!!!

So wie meine sich über EINE Mütze freute, weil sie von ihrem Opa kam
so sehr freute ich mich als Kind über den jährlichen Schlafanzug oder trauerte, weil das eigentlich gehasste Kleid nicht rechtzeitig ankam #sonne

Beitrag von carrie23 11.11.10 - 22:51 Uhr

MIR gehts nicht darum so wenig wie möglich und so billig wie möglich zu schenken um ja nicht viel Geld auszugeben.
Mir geht es darum dass die meißten Kinder, meine eingeschlossen, von zuvielen Geschenken einfach überfordert sind und gar nichts so richtig damit anzufangen wissen und das bringt dann einfach nichts.
Darum schenke ich jedem 3 Sachen, Sachen von denen ich weiß dass sie ihnen gefallen und mit denen sie spielen.
Außerdem bekommen sie ja nicht nur von uns Geschenke.
Und ich kann mich erinnern dass wir meistens jeder bis zu 10 Geschenke auszupacken hatten-nein ich fand das nicht schön und das meiste landete in ner Ecke weil ich einfach keinen Plan hatte mit was ich jetzt zuerst spielen soll um ja niemanden zu verletzen weil ich seines nicht sofort in Angriff nehme und weil ich mich mit soviel auf einmal gar nicht beschäftigen konnte.

Du wirst es auch noch merken wenn dein Schatz größer ist, es ist nicht lustig wenn die Kinder dann überfordert und weinerlich werden weils einfach zuviel ist in dem Moment;-)

Beitrag von nisiho 11.11.10 - 22:53 Uhr

Hallo Ivonne,

bei uns gab es schon immer viele Geschenke zu Weihnachten. Ich habe mich als Kind selber schon immer über viele Geschenke gefreut und jetzt tun das eben meine Kinder.

Wir sind Weihnachten zu acht (meine Familie, meine Eltern und meine Schwester mit Freund) und bei uns bekommen alle Geschenke. Ich finde es schade, wenn sich Erwachsene zu Weihnachten nichts schenken.

Ich nehme mir zwar auch jedes Jahr vor, nicht soviel zu schenken, aber es wird dann doch meist mehr als geplant.

Ich finde deine Denkweise gut, aber es kommt wirklich auf das jeweilige Kind an. Bei meinem Sohn zum Beispiel müssen erst die 2-3 Geschenke ausgepackt werden, die er sich ganz doll gewünscht hat, danach freut er sich auch über alles Andere. Umgekehrt funktioniert das leider nicht.

Liebe Grüße

Nicole (die schon viele Geschenke zusammen hat)

Beitrag von danica1104 12.11.10 - 06:10 Uhr

Hallo Ivonne,

die Frage stelle ich mir auch schon seit einigen Tagen. Ich habe gedacht das die Mütter die viel schenken sich garnicht trauen hier aufzuzählen was sie für Ihre Kinder haben.
Auch wenn ich jetzt mit Steinen beschmissen werde, aber wir gehören zu den Eltern die echt viel schenken. Auch von den Tanten und Onkel so wie von Oma und Opa und Freunden unsererseits gibt es noch Geschenke. Und nein, ich denke nicht das unsere Tochter überfordert ist. Sie packt aus und manche Sachen so wie Spiele lasse ich verschwinden. Damit beschäftige ich mich dann nach und nach in den nächsten Wochen nach Weihnachten mit Ihr. Somit hat sie auch lange was davon.

Bei uns ist das mit dem wenig schenken auch garnicht möglich. Mein Mann braucht auch immer viele Päckchen zum auspacken und da kann meine Tochter natürlich nicht weniger bekommen als der Papa. ;-)#rofl

GLG Bianca

Beitrag von ephyriel 12.11.10 - 07:43 Uhr

Liebe Ivonne,

wer formt denn die Sicht der Kinder? Wir! Und wer macht ihnen denn begreiflich um was es geht? Auch wir!

Ich vertehe deinen Gedanken gang. Aber ich finde es traurig das viele Erwachsene den Kindern nicht mehr sagen das es nicht nur um viele Geschenke geht...
Es gibt tatsächlich Kinder (und leider nicht mal wenige) die nicht mal wissen WARUM wir Weihnachten feiern. Traurig, findest Du nicht?

Und ich denke einfach das auch Kinder begreiffen sollten das man nicht übermäßig werden muss nur weil Weihnachten ist...

Viele Kinder sind auch mit der Geschenkeflut vollkommen übervordert und man tut ihnen nichts Gutes damit.

Natürlich soll sich jedes Kind auf Geschenke freuen können! Aber EIN größeres Geschenk und ein, zwei kleine Sachen sollten wirklich reichen.
Denn: Es kommt noch sooo... viel von Omi´s, Opi´s, Tanten, Onkel, Paten...

Natürlich soll jedes Kind sich freuen, aber mal ehrlich: Muss ein 9 jähriger in I-Phone bekommen, eine 12 jährige einen Laptop??? Und dann auch noch möglichst viel Kleinkram?

Mich macht es traurig das das Kindsein und auch das richtige Spielen so zerstört wird... Von uns Erwachsenen die es einfach nicht mehr schaffen im Ramen zu schenken, weil wir so zugemüllt werden mit Konsumgütern das wir jedes Maß und Ziel verlieren...

Man muss einfach nicht alles haben und viel macht nicht immer glücklich...
Vor allem (und das ist das schlimmste) ist es bei vielen Kinder (nicht bei allen) so, dass sie sich kurzzeitig über ein sehr teures Geschenk freuen, aber der nächste Wunsch schon wieder um aufglimmt...

Das ist traurig finde ich. Ohnehin wird viel auch einfach mal so gekauft und den Kindern wie selbstverständlich unter die Nase gehalten. Kein Wunder das sie übermäßig werden und sich aber nicht mehr (wie Du, was ich übrigens sehr schön zu lesen fand!) sich noch das ganze Jahr über ihre Weihnachtsgeschenke freuen...

Bei dem letzten Kindergeburtstag von dem Sohn einer Bekannten war es z.B. zum Schluss so das der kleine Mann seine ganzen Geschenke durch die Gegend gekickt hat. Er wurde dermaßen überhäuft, dass er zum Schluss schlicht weg überfordert war und keine Freude sondern pure Verzweiflung empfand. Und dann natürlich einen riesen Anschiss bekam für´s Sachen durch die Gegend kicken... Die Überforderung hat keiner bemerkt (von den Erwachsenen).

Und leider ist es auch so das viele Erwachse sich nicht mehr zu den Kindern auf den Boden gesellen und mit ihnen Spielen... Was bringe viele tolle Geschenke, wenn Du dann doch allein damit da stehst und keiner Lust hat mit dir zu spielen?
Natürlich ist es nicht überall so, aber leider sehr häufig...

Ein Herzenswunsch (so er dem Alter angemessen ist und bezahlbar für die Eltern es hat nämlich nicht jeder so viel Geld zur verfügung) sollte schon erfüllt werden. Und es dürfen ja auch noch Kleinigkeiten dazu kommen, ein, zwei vieleicht. Denn wie schon gesagt, es kommt ja noch genug von den Verwanten...

Ich habe mich immer sehr auf Weihnachten gefreut und auch auf die Geschenke (klar, ist das als Kind nicht unwesendlich). Aber am schönsten war es das die Erwachsenen mal echt entspannt waren und sich für mich Zeit genommen haben, mir Weihnachtsgeschichten vor lasen, mit mir und meinem neuen Spielzeug spielten und diese Gemeinschaft einfach WIRKLICH zusammen war! Ich erinnere mich am liebsten an das GEFÜHL der GEBORGENHEIT und den ZUSAMMENHALT, der GEMEINSCHAFT...

So jetzt hab ich dich ganz schön zu getextet...

Das ist halt meine Sicht.

Eine wunderschöne Vorweihnachtszeit und halte es einfach so wie Du es für richtig hälst ;-)

LG
Billa

Beitrag von 280869 12.11.10 - 08:00 Uhr

Ich habe mich immer sehr auf Weihnachten gefreut und auch auf die Geschenke (klar, ist das als Kind nicht unwesendlich). Aber am schönsten war es das die Erwachsenen mal echt entspannt waren und sich für mich Zeit genommen haben, mir Weihnachtsgeschichten vor lasen, mit mir und meinem neuen Spielzeug spielten und diese Gemeinschaft einfach WIRKLICH zusammen war! Ich erinnere mich am liebsten an das GEFÜHL der GEBORGENHEIT und den ZUSAMMENHALT, der GEMEINSCHAFT...



Ganz erlich. Dann ist bei uns jeden Tag Weihnachten!!!!!

OK ich lese nun nicht mehr entspannt Märchen vor dazu sind meine zu groß, aber ich habe es jeden Abend mit jeden Kind gemacht.
Und nicht nur Abends,aber 30 Min vor dem schlafen waren selbstverständlich,
auch Tagsüber Zeit nehmen zum spielen ist nicht nur für uns selbstverständlich auch für viele viele anderen Eltern auch.

Ich finde es schlimm wenn es nur an Weihnachten so ist!!!!!

Ach übrigens wissen meine Kinder sehr wohl was es mit Weihnachten auf sich hat. Und das eben (die überhäufung der )Geschenke dazugehört.


VG 280869

Beitrag von ephyriel 12.11.10 - 08:08 Uhr

Warum fühlst Du dich so angegriffen?

An Weihnachten waren alle da (Oma, Opa, Tanten, Onkel, und sogar ein paar Freunde meiner Eltern) die ausnahmsweise nicht rumwuselten und machten sonder ALLE hatten Zeit!

So war das gemeint! ;-)

Und Du kannst dich wieder beruhigen: Auch ich habe meinen Kindern sehr viel vorgelesen und mit ihen gespielt.
Das ganze Jahr über...;-)
Dafür hab ich ja Kinder...

Ich finde nicht das übermäßiges schenken zu Weihnachten gehört, aber das ist nun mal MEINE Meinung, die musst du ja nicht teilen.

Im Übrigen kann ich dich sogar verstehen (auch wenn ich es nicht gut finde) nach dem was Du geschrieben hast. Das hab ich dir aber in einem Antwortthreat schon geschrieben.

LG
und nochmal eine schöne Vorweihnachtszeit!
Billa

Beitrag von daisy80 12.11.10 - 14:16 Uhr

#pro

Beitrag von 280869 12.11.10 - 07:50 Uhr

Ich bin auch ein gebranntes Kind.

Papa bekam ein neues Werkzeug für ein Hobby und noch kleine Pakete für Zubehör (er drechselte früher)Mama bekam Schmuck von jeden,Opa malte für sein Leben gern er bekam Malzubehör, Oma bekam auch das was sie sich wünschte.
Und wir Kinder????? Zahnputzbecher weil sie glitzerten und aus dem Westen kamen, Nachthemden, gestrickte Klamotten weil Oma und Mama so gern strickten und ein Buch(Oma war Verkäuferin im Buchladen)
Ach wie habe ich mich gefreut :-[ das hat auch nichts mit Neid zu tun, ich habe es allen gegönnt, hätte mich aber auch gern erlich über einen erfüllten Wunsch gefreut.

Ganz erlich für uns Kinder war das kein Weihnachten. Die Kleinkindjahre zuvor gab es ein Puppenhaus was die Eltern liebevoll gebastelt und eingeräumt hatten (sie hatten da das ganze Jahr spaß dran, aber wir durften ja keine Möbel verrücken, es durfte nichts kaput gehen.

Auch bekamen wir eine Autorennbahn, eine Eisenbahn, da hat sich Opa und Papa riesig gefreut, es war ja ein sinnvolles Spielzeug nur wir hätten lieber eine Babypuppe.

Ich bin ganz erlich, ich habe nur zu hören bekommen das kein Geld da ist (für Schmuck und Schnickschnack meiner Eltern war immer Geld da , was uns auch geärgert hat) aber wir haben immer Freude geheuchelt und nie gesagt das wir enttäuscht waren.Auch die für uns hässlich und kratzigen Sachen haben wir tapfer getragen.
Aber wir haben uns jedes Jahr Weihnachten in den Schlaf geweint.
Und ganz erlich wenn mir jetzt einer erzählt ihn hätte sowas nicht gestört und ich wäre Undankbar, weil nur das zusammensitzen (wir mußten trotzdem zeitig ins Bett) wichtig ist. halte ich es für gelogen.

Mein Mann wurde als Kind mit Geschenken überhäuft, überfordert war er nicht, er hatte das ganze Jahr über genug zum Spielen, sagte er immer ;-).

So haben wir das auch mit den Kindern gemacht.
Wir übertreiben es mit Geschenke es ist immer eine Masse da und auch wenn sich eine Einjährige unterm Weihnachtsbaum lieber mit dem Papier gespielt hat , als mit dem Geschenk, Na und die Augen strahlten und die Geschenke wurden eben später interesannt.

Auch haben wir immer einen festen Betrag. Dadurch das keiner in der Verwandtschaft Geschenke kauft(wegen Doppelkauf oder Schrottkauf) Haben wir die Geschneke besorgt und verteilt.
Und jeder gab/ gibt pro Kind einen Betrag und wir "müssen" für uns den Höchstbetrag noch toppen ;-) und da kommt einiges zusammen.
Das alles wird auch ausgegeben, Wünsche haben meine Kinder alle.
Nur bei der Großen läuft es anders. Da bekommt sie von jeden Einen Umschlag und von uns Kleinigkeite und auch Geld. Sie will es auch nicht anders.

Ich muß ganz erlich sagen, auch wenn es Säckeweise Geschenke gab und die komplette Baby Born Ausstattung untern Baum lag,(ich rede mal nur von der Großen) Sie war nie überfordert und so wie meine "superguten Freundinnen" mir klarmachen wollten das sie mal Habgierig wird, so ist sie keinesfalls geworden. Eher das Gegenteil :Fast schon geizig, aber auch bescheiden , und wenn sie was kauft dann eher für ihre Geschwister als für sich.

Da für uns der 24.12. nicht unverhofft kommt, habe ich immer das ganze Jahr über Eingekauft oder Geld für Geschenke weggelegt. So wurden auch immer alle Wünsche erfüllt, egal ob Sinnfrei oder nicht. Das Kind fand es cool.

VG 280869

Beitrag von ephyriel 12.11.10 - 07:59 Uhr

Hallo,

das verstehe ich das Du da traurig warst als Kind und es anders machen möchtest!
Das ein Kind etwas bekommt was es sich wünscht sollte schon so sein.
Aber ich finde es nicht so gut das Du gleich in einen so krassen Gegensatz gerutscht bist...

Verstehen kann ich dich aber irgendwie schon. Das tut mir wirklich leid für dich das Weihnachten für euch immer so entäuschend war...

Ich vertrete zwar die "Weniger ist mehr" Ansicht, aber ich kann dich irgendwie verstehen nach dem was Du erzält hast.

So jetzt hab ich mich glaub ich drei mal wiederholt... #hicks Sorry...

Eine wunderschöne Vorweihnachtszeit wünsch ich dir
Billa

Beitrag von valerita 12.11.10 - 08:53 Uhr

Hallo!

Warum ist es denn für manche Kinder so schlimm, wenn sie "nur" wenige Geschenke bekommen? Weil sie es vielleicht nicht anders kennen.
Bei uns gibt es zu Weihnachten nichts. Ich möchte das Beschenken vom eigentlichen Sinn von Weihnachten ausgrenzen.
Unsere Kinder zehren nicht das ganze Jahr von einem Geschenk, das sie an Weihnachten bekommen. Sie bekommen das ganze Jahr Geschenke. Also auch zwischendurch was neues. Deshalb sind sie genauso dankbar und glücklich, wenn sie neue Schuhe oder ein Legomännchen (zb) bekommen.
Geschenke gibts bei uns am 6. Jänner.

Aber eigentlich....BRAUCHEN tun unsere Kinder fast nichts. Welches Kind hat wirklich nur so viel wie es eigentlich zum Spielen braucht? Im normalfall ist das Kinderzimmer so voll, dass das Kind gar nicht weiss, was es spielen soll.

Wir freuen uns an Weihnachten an anderen Dingen, nicht an GEschenken.

lg

Beitrag von ephyriel 12.11.10 - 08:57 Uhr

Hallo,

was hat es denn mit dem 6. Januar bei euch auf sich? Ist das ein Brauch den ich gar nicht kenne, oder feiert ihr da was (so wie die Italiener La Befana)? Bei uns ist da Hl. drei Königstag aber da gibt es keine Geschenke. Oder habt ihr das eingeführt aus einem bestimmten Grund?

Mal so aus neugierigem Interesse.

Schöne Vorweihnachtszeit
Billa

Beitrag von valerita 12.11.10 - 11:49 Uhr

:) mein Mann ist Mexikaner, der hat das entweder so gemacht, oder selten im Ami-Style, am 25.12 morgens
Weil wir es trennen wollten, kam mir der 6. Jänner grad recht.
Mit la Befana hats wenig zu tun...Ne Hexe kommt uns sowieso nicht ins Haus ;)
Wir machens, weils am ehesten mit dem Beschenken zu tun hat, weil ja die Hl 3 Könige die Geschenke gebracht haben.
Stimmt zwar im orginal zeitlich gar nicht, aber das ist bei Weihnachten halt so ;)
Nebenbei hat unser junior 2 wochen vor weihnachten geburtstag, da tut eine pause gut !

lg
Babsi

Beitrag von ephyriel 12.11.10 - 12:29 Uhr

Oh ja, das gibt wirklich Sinn! :-)
Wie ist das denn in Mexiko so? Was feiern die denn wie genau? Intressiert mich schon wie andere Kulturen dieses Fest begehen.

Ja wir lassen auch keine Hexen rein! Und wenn wir mal nicht brav waren wollen wir auch kein verkohltes Holzscheitl haben! :-p;-)

LG
Billa
PS: Madlen hat auch am 25.11 Geb. und dann kommt Nikolaus und dann Weihnachten und dann Sylvester und dann ein laaaa...nges Jahr...:-(

Beitrag von clementine80 12.11.10 - 09:11 Uhr

Hallo Ivonne,

auch wir haben als Kinder immer viele Geschenke bekommen. Mit "viele" mein ich jetzt nicht massig, aber halt mehr als 2-3 Geschenke!
Wir haben diese auch nicht immer aufgerissen und alles war in fünf Minuten erledigt, sondern haben uns richtig Zeit gelassen (als wir ganz klein waren natürlich nicht) Wir waren fünf Personen, einer holte ein Geschenk, darauf stand der Name des beschenkten, der packte aus, holte ein neues für jemand anderes usw. Jeder hat sich mit jedem gefreut und es war einfach schön und immer schade wenn es zu Ende war. Es hat einfach Spaß gemacht, und mit vielen Geschenken natürlich umso mehr - denn umso länger ging der Spaß ;-)
Ich habe nicht mit 12 ein Pferd unterm Baum erwartet, nur weil ich "früher" mal an einem Weihnachtsfest ein Barbie Wohnmobil, einen Barbie Kühlschrank, Polly Pocket, noch irgendwas von Barbie und noch ein paar kleinere Teile bekommen habe.
Meine Tochter hat in den nächsten Tagen Geburtstag, bekommt insgesamt (mit Sachen von Großeltern und Onkels und tanten) auch um die 10 (!!!) Teile. Das klingt echt massig aber irgendwie kommt es gar nicht so rüber. Ich habe drauf geachtet, dass es nicht nur Spielzeug ist! Sie bekommt z.B. auch Ballerinas, ein kleines Kuschelkissen, was zum basteln usw. Es sind keine riesen Teile wie Trettraktor, Playmobilhaus o.ä. dazwischen, deshalb durfte es auch etwas mehr sein. Ich hab da kein Problem mit :-) ich weiß dass es alles sinnvolle Geschenke sind und nicht irgendein Quatsch aus Mamas Kaufwahn (auch wenn ich echt alles kaufen könnte)

Ich erinnere mich aber noch genau wie meine beste Freundin in der 2. Klasse von ihrer Oma zu Weihnachten 1000DM für den Führerschein bekommen hat. Das finde ich dann auch übertrieben ;-):-p

Übrigens finde ich das Schenken unter Erwachsenen auch sehr schön und freue mich selbst auch heute (mit 30) noch über Geschenke! Für mich ist Geschenke kaufen und aussuchen kein Stress...ich liebe es und weiß meistens worüber sich der Beschenkte freut.
Ich hätte auch nichts gegen 10 Geschenke unterm Weihnachtsbaum...aber auch bei zweien wäre ich nicht enttäuscht ;-)

Naja, das war das Stichwort: ich muss nun für meine Maus einpacken!

LG


Beitrag von frauke131 12.11.10 - 09:47 Uhr

Es geht nicht darum, so wenig wie möglich zu schenken, sondern das zu schenken, was die Kinder sich wünschen! Warum viele Dinge schenken, die dann in der Ecke im Kinderzimmer landen, wo ist da der Sinn? Wir schenken auch mal pädagogisch weniger wertvolle Dinge, weil die Kinder sich das wünschen.
Abgesehen davon, macht es Kinder stark, wenn sie Traditionen und Familie erleben, mehr als tausend Geschenke. "Weißt-Du-noch"-Geschichten sind die shönsten Erinnerungen und wiegen später mehr, als viele Geschenke, an die sich keiner erinnert. Der Neffe meines Mannes ist auch so ein reich beschenktes Kind, ich habe noch NIE erlebt, dass er sich wirklich gefreut hat, warum auch, er bekommt ja alles.

Unsere Kinder bekommen in meinen Augen auch viel, weil einfach ein paar Leute da sind, die schenken. Aber wir achten darauf, dass es nicht zuviel ist, weil zuviele Geschenke keine Beachtung mehr finden.

Glaubst Du ehrlich, dass Deine Kinder sich über das 10. kleine Päckchen freuen? Ich glaube das nicht!

Beitrag von metalmom 12.11.10 - 10:10 Uhr

Hi!
Meine Kinder kriegen auch nicht viele Geschenke. das liegt nicht am Geiz (bin nämlich nicht geizig) oder weil wir kein Geld haben (haben wir nämlich) oder weil wie der Ansicht sind, man soll Kinder nicht verwöhnen (machen wir nämlich).
Es liegt daran, dass unsere Kinder mit zig Paketen völlig überfordert sind und gar nicht mehr wissen, mit was sie jetzt spielen können. Soll man mit der Eisenbahn spielen oder mit Lego oder mit Playmobil oder mit dem Puzzle oder mit dem Malbuch oder mit dem Kran.... #kratz
Daher schenken Mama/Papa, Oma/Opa und Oma/Opa jeweils EIN Päckchen und das abgesprochen.
Meine Tochter bekommt von uns die Playmobil Klinik, von Opa/Opa den Playmobil Zoo und von Oma/Opa einen Playmobil Krankenwagen. So kann sie die Sachen mit ihren vorhandenen Playmobilsachen kombinieren, Zoo aufbauen oder Krankenhaus - alles passt zusammen.
Mein Sohn bekommt das Playmobil Wikingerschiff (Eltern), von Oma/Opa Playmobil Asiengehege und von der anderen Oma/Opa so eine Bakugan-Sammeldose (hat er schon etliches von). Auch er kann dann entscheiden: Playmobil oder Bakugan?
Kind glücklich, wir glücklich, alle glücklich.
LG,
Sandra

Beitrag von cocoskatze 12.11.10 - 10:18 Uhr

Der Sinn des Weihnachtsfestes liegt nicht darin, seine Mitmenschen mit Geschenken zu überhäufen.

Beitrag von sonntagsmalerin 12.11.10 - 10:24 Uhr

Ob Kinder viele oder wenige Geschenke genießen können, hängt davon ab, wie man es ihnen beibringt. Wir achten schon darauf, dass es nicht zu viel wird - gerade bei kleinen Kindern reicht doch ein größeres Geschenk und 1-2 Kleinigkeiten völlig. Von der Uroma gibt es Klamotten, und die Großeltern legen meist mit uns zusammen, sodass es auch mal teurer sein darf.

Ich finde, Kids sind mit vielen Geschenken auf einmal überfordert, schnell landet etwas ungeachtet in der Ecke, und alles wird schnell langweilig. Ich finde es daher gut, wenn das Fest nicht als Konsumfest ausartet und man den Kindern noch andere Werte vermitteln kann (und da haben sie Spaß daran!), als nur das Geschenke auspacken.

Ich kann zum Beispiel nicht verstehen, warum es unbedingt viele Kleinigkeiten sein müssen, damit man viel zum Auspacken hat - wenn es hinterher dann nicht genutzt wird.
Qualität vor Quantität ist bei uns der Leitsatz :-)

Und ich finde es Quatsch, wenn Kinder viel geschenkt bekommen, damit sie das Jahr über davon zehren können. Die Interessen ändern sich doch sowieso immer wieder mal! So bekommen unsere Kinder lieber unter dem Jahr mal was geschenkt, ohne bestimmten Anlass, und freuen sich auch da wahnsinnig drüber - und sind nicht einmal im Jahr mit einer Geschenkeflut überfordert.

Einzige Ausnahme sind bei uns Bücher: Da können wir nicht genug davon bekommen :-) Hängt aber auch damit zusammen, dass das Zeit für die Familie bedeutet, und wir gemeinsam viele Bücher lesen, darüber sprechen, Geschichten ausdenken, spielen und und und...

Beitrag von tinar81 12.11.10 - 10:34 Uhr

Je älter ein Kind ist, desto mehr freude hat es am Auspacken - ist schon klar. Auch kleine Kinder packen gerne aus - aber sie sind oft mit der Flut der Geschenke (Spielsachen) überfordert und haben nicht die Möglichkeit sich richtig auf die Sachen zu konzentrieren und richtig damit zu spielen.

Mir geht es weniger um den Konsum an sich als darum, das die Kinder zwar Freude am Auspacken, aber weniger am Spielen haben, weil sie nicht wissen womit sie anfangen sollen.

Bei uns gibt es auch nur eine überschaubare Menge an Geschenken, weil sie ja von Oma/Opa, Tanten, etc. auch noch was bekommen.

Viktoria (2) kriegt entweder ein HipHopZebra oder ein anderes Pferd zum Draufsetzen, ein Puzzle wo man Gegensätze zusammenfinden muss und dann evtl. noch eine Kleinigkeit.

Sebastian (5) kriegt eine Carrerabahn und ein 2 Spiele.

Ausserdem gibts noch von Verwandten u.a. BabyBorn, Reisebett für Puppe, Spiele, Roller, Standtafel m. Zubehör, etc.

Da kommen ganz schnell mal 20 Geschenke zusammen - das reicht zum Auspacken!!!! Da wir diese Geschenke dann auf ein paar Tage verteilt haben (bei uns gibt es an Heiligabend nur von Mama+Papa Geschenke, meine Eltern und meine Großeltern sowie meine Schwester am 1. Feiertag, da meine Mama da Geb. hat und die Eltern meines Mannes am 2. Feiertag. Der Rest kommt dann noch so bis spätestens Neujahr...)

LG Martina

Beitrag von ladyna79 12.11.10 - 12:38 Uhr

Danke fuer Eure zahlreichen Antworten! Ich wuerde gerne zu jeder einzelnen was schreiben, aber das wuerde mich wohl mehrere Stunden kosten #schwitz

Ich fand es sehr interessant, alles zu lesen... und bin gespannt, wie unser Weihnachten ablaufen wird. Ist ja unser erstes mit Kind. Und wir werden sicherlich auch im Laufe der jahre erkennen, dass wir das ein oder andere haetten anders machen sollen oder bessermachen koennen und das ein oder andere dann auch aendern.

Unsere Julia wird zu Weihnachten 10 Monate sein und bekommt eh noch nicht sooo viel von allem mit. Sie bekommt jetzt auch nicht sooo viel von uns... sie bekommt von uns Eltern ein Schaukeltier und ein digitales Fotoalbum fuer Babys, bei dem man auch Sprachsequenzen zu den Fotos aufnehmen kann. Das hat den Hintergrund, dass wir nicht in Deutschland leben und die Kleine den Rest ihrer Familie nicht all zu oft sieht.

Aber sie bekommt ja noch Geschneke von ihren Grosseltern und Tante, Onkel usw. Habe selber einiges gekauft, dass dann von anderen geschenkt wird. Ausserdem hat sie ja Mitte Februar auch schon Geburtstag.

Lieben Dank noch mal fuer die Antworten #sonne
Ivonne

Beitrag von salome25 12.11.10 - 14:10 Uhr

Was du schreibst stimmt schon in gewisser Weise. Es gibt aber leider auch Eltern, die schenken wollen ohne Ende, es aber vielleicht nicht können, weil die Kasse nicht stimmt. Ich fühle mich ein wenig blöd dabei, wenn ich lese: "Geht es nicht an Weihnachten auch darum, die Kinder gluecklich zu machen? "
Heißt das, sie sind unglücklich, nur weil ich blöderweise momentan nicht genug Einkommen habe, um sie mit Geschenken zu überhäufen? Seit der Geburt meiner Tochter bekommt sie immer "wenig". Ich finde, auch an Weihnachten muss es nicht viel sein. Viel macht nicht unbedingt glücklich, aber das "was" schon. Meine Tochter hat einen Herzenswunsch, den ich ihr dies Jahr an Weihnachten mit unter den Tannebaum lege und das freut mich selbst dann auch, wenn ich sehe, wie derbe sie sich dann freuen wird. Als Kind habe ich auch nicht viel bekommen. Ich persönlich fand es echt schmerzlich, als sich die Familie nicht mehr zusammengefunden hat. Nach meinem 16. Geburtstag hörte das schlagartig auf und ich bin jedes Jahr auf neue traurig, dass es diese Zusammenkünfte nicht mehr gibt. Es kamen echt alle zusammen. Cousins, Cousinen, Tante, Onkel, Oma, Opa, Geschwister....wir hatten immer an die 30 Personen, haben zusammen gesessen. Es war mein Highlight als Kind zu Weihnachten. Die Geschenke habe ich dann vergessen....Ich weiß nicht, aber als Eltern weiß man denke ich am besten selbst, was man dem Kind an Weihnachten gutes tun kann. Warum wir Weihnachten feiern, begreifen die wenigsten Kinder. Das finde ich schade. Und seit es unsere Familienzusammenkünfte nicht mehr gibt, besinne ich mich jedes Jahr zusammen mit meiner Kleinen Familie darauf. Dann ist es nicht mehr so schwer zu ertragen.

lg
salome

Beitrag von scotland 12.11.10 - 18:15 Uhr

Ich glaube, so allgemein kann man das gar nicht sagen. Was für die einen "völlig normal" ist, finden die anderen schon sehr übertrieben.

Wir schenken moderat, einfach, weil ich will, dass sich meine Kinder weiterhin an kleineren Dingen freuen können. Ich habe Angst, wenn ich so überschütte, dass sie dann eine absolute Konsumhaltung einnehmen und ich es dann jedes Jahr steigern muss, damit sie sich freuen. Angepeilt sind immer 50€ Kind, allerdings hat der Mittlere auch mal eine Playmo Ritterburg bekommen, weil es da einfach angesagt war.

Dann kommt es auch auf die "Politik" in der Familie an. Bei uns bekommt die Große viele Spielsachen, die sie dann weitergibt. Der dritte ist so gut mit allem versorgt, dass man sich wirklich immer sehr anstrengen müsste, wollte man ihm was neues Schenken. Viele Leute, die ich kenne, sortieren alle sechs Monate Spielsachen aus, um "Platz für Neues" zu machen. Das machen wir nicht. Daher ist alles räumlich schon begrenzt.

LG
Scotland

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