Das soll nun einer verstehen...

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Forum: Baby

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Beitrag von nica23 11.11.10 - 22:55 Uhr

Hallo,

muss euch mal was erzählen, was ich wirklich nicht so ganz nachvollziehen kann.

Machen so einen Rückbildungskurs. Der wird von Hebammen geleitet. Babys werden im Nebenraum betreut. Wenn man nicht stillt, wollen die nicht, das man sein Baby mit der Flasche füttert. Das stört zu sehr und sollen lieber die Betreuer machen. Kommt für mich schon mal nicht in Frage. Schreit das Baby, holen die erst wenns gar nicht mehr geht die Mutter. Die Babys sind zum Teil erst 7 Wochen!!! Aber dann geben die doch tatsächlicher der Mutter eines Babys Infos über Beikost mit. Kind kann ja jetzt anfangen mit dem Beikostessen. Es ist gerade 16 Wochen und trinkt nur wenig Milch - 6x 100ml. Gehts eigentlich noch? Was ist denn das für ein Tip. Beikost bei einem Kind zu empfehlen, was schlecht trinkt und noch so klein ist.
Das kann ich wirklich nicht verstehen. Meine Hebamme war echt entsetzt.

Nica

Beitrag von nica23 11.11.10 - 22:58 Uhr

Achso: Das Kind kam übrigens 4 Wochen zu früh!!

Beitrag von kula100 11.11.10 - 22:58 Uhr

Hallo,

haben die das so gesagt mit der Beikost oder haben die Dir nur die Information mitgegeben damit man genügend Zeit hat sich mit dem Thema auseinanderzusetzen? Sind das richtige ausgebildete Hebammen? Oder vielleicht nur Aushilfen? Hört sich auf jeden Fall so an.

lg kula100

Beitrag von nica23 11.11.10 - 22:59 Uhr

Nee, es gab auch gleich Tipps, womit man anfangen soll.

Beitrag von kula100 11.11.10 - 23:04 Uhr

Na ja ich hatte auch schon nach 4 Monaten meine Hebi bei mir um mich zu informieren. Angefangen habe ich dann ein einhalb Monate später.Nimm die Info einfach an und fang an damit wenn Du es bzw. Dein Baby es für richtig hält. Man kann sich nicht zu früh informieren weil es doch ein ziemlich heikles Thema ist und man so vieles nicht weiß (wenn es das erste Kind ist).

Beitrag von sonne_1975 11.11.10 - 23:13 Uhr

Hebammen sind für die Vorsorge, Geburt und Nachsorge (Rückbildung) da. Nicht für Essen, Stillen usw.

Viele kennen sich in diesen Sachen überhaupt nicht aus und geben Tipps, wo sich jeder vernünftiger Mensch die Hände über dem Kopf schlagen würde.

Man sollte immer im Hinterkopf behalten, dass jeder (Mensch mit) Beruf auch nur das machen sollte, was er gelernt hat.
Und nicht beim KiA nach Ernährungs- und Schlafftipps nachfragen.
Nicht bei Hebamme nach Beikoststart und Tragehilfen usw.

Ich würde mein Baby nicht in den Nebenraum geben, bei uns lagen sie immer mit im Raum und es ging gut. Natürlich weint immer eins, aber es stört doch nicht, wenn die eine Mutter eben mit dem Baby beschäftigt ist. Der Rest macht ja weiter.

LG Alla

Beitrag von skbochum 11.11.10 - 23:51 Uhr

Grundsätzlich bin ich da deiner Meinung,
bis auf die Aussage, dass Hebammen nicht für das Stillen da sind.
Das gehört zu der Ausbildung bei Stillproblemen zur Seite zu stehen.
Nachsorge ist ja nicht allein Rückbildung!

Viele erzählen Käse, dass ist richtig, aber umso wichtiger zu gucken, ob frau eine gute Hebamme hat. ;-)

Beitrag von sonne_1975 12.11.10 - 00:52 Uhr

Ja, es sollte Nachsorge UND Rückbildung heissen.

Leider habe ich hier so viel Stuss erlebt, was Hebammen den Usern über Stillen erzählt haben, dass ich sie nicht für Profis halten würde.

Wenn man sich nicht auskennt, woher weiss man, ob eine ansonsten gute Hebamme (innerhalb ihres Berufs) keine Ahnung vom Stillen hat?

Dann sich lieber auf eine Stillberaterin verlassen.

Beitrag von cherry19.. 12.11.10 - 00:19 Uhr

Hi Nica,

ich hab zwei Kinder. Beide habe ich bis 10 Monate gestillt. Da meine Mutter meine Schwester und mich nicht stillen konnte, war für mich auf jeden Fall ne Option "Flaschenmilch".

Ich weiß ja nicht, wie du genau darüber denkst, aber ich hätte da ein Problem damit.

Eine Mama, die die Brust gibt, ist mE mit einer Mama, die die Flasche gibt, gleichzustellen. Es ist ein intimer Moment zwischen Mama und Kind (in dem Fall auch Pap und Kind) der mE absolut NICHT in dem Alter von Fremden zu durchbrechen ist... Ich finde in dem Alter biedes sehr wichtig. Brust oder Flasche von Mama (bei zweiteres natürlich vom Papa auch!). Der AKT ist wichtig. Egal obs Brust ist oder Flasche. Manche Babies wollen an der Flasche genaus rumnuckeln, wie andere an der Brust. Die Mama wird da gesucht!!!! Den Kurs würd ICH canceln!

Beitrag von nica23 12.11.10 - 08:35 Uhr

#pro
Genau so sehe ich das auch. Ich gebe "leider" auch nur die Flasche, aber das macht sicher kein Fremder für mich. Schließlich ist das nicht nur Essen fürs Baby, sondern auch ein Austausch von Zärtlichkeiten und Nähe.

Nica