Überflutung mit Geschenken...

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Beitrag von sonntagsmalerin 12.11.10 - 08:17 Uhr

Hallo zusammen,

nachdem es schon wieder in schnellen Schritten auf Weihnachten zugeht, würde mich mal interessieren, ob ihr auch dem "Geschenkewahn" verfallen seid oder die Geschenke eher mäßig dosiert.

Ich finde es immer wieder geradezu "erschreckend", wenn ich lese, wie viele Geschenke hier schon kleinere Kinder bekommen. Ganz nach dem Motto "es muss ja auch was zum Auspacken da sein"... #kratz
Erfahren Geschenke nicht eine ganz andere Wertschätzung, wenn sie sich auf ein oder zwei sorgfältig ausgesuchte Päckchen beschränken? Muss es immer viel Geld, viel zum Auspacken und viel Spielzeug sein?

Ich habe das Gefühl, dass die Kinderzimmer hierzulande häufig aussehen wie kleine Spielzeugläden - es gibt kaum etwas, was es da nicht gibt. Das sehe ich zumindest, wenn ich meine Jungs bei ihren Kindergartenfreunden nachmittags abliefere. Wird so viel Spielzeug überhaupt verwendet? Wird dann nicht alles schnell auch langweilig, und die Wünsche überschlagen sich irgendwann?

Andererseits sehen auch meine Kids, was die anderen alles haben und lassen sich natürlich von dem "Konsumwahn" gerne anstecken... ich versuche da ein wenig dagegen zu halten und ihnen klar zu machen, dass man nicht alles braucht und auch nicht alles kaufen kann... Früher gab es doch auch nicht so viel Spielzeug, und die Kinder hatten genügend Fantasie, um aus wenig viel zu machen und sich Spiele auszudenken. Verkommt das heute nicht irgendwie?

Alleine wenn ich sehe, was jetzt alles vor Weihnachten in den Spielzeugläden (oder auch sonst) angeboten wird, das überfordert mich geradezu ;-) Von jedem Spielzeug gibt es x-fache Ausführungen, und eigentlich braucht doch die Hälfte davon wirklich niemand. Oder??

Weihnachten, Geburtstage, Ostern, .. so viele Anlässe wie es zum Schenken gibt: Würde ich da jedes Mal so viele Päckchen packen, ich wüsste schon gar nicht mehr, was sie brauchen können.

Wie seht ihr das?

Bin gespannt auf eure Antworten!

LG
Clarissa

Beitrag von mamavonyannick 12.11.10 - 08:28 Uhr

Hallo,

grundsätzlich sehe ich es wie du und finde, dass man nicht allen Wünschen nachgeben muss. Wenn der Wunsch beim Kind überhaupt jemals vorhanden war.
WAs mich aber nervt, sind Aussagen wie die von meiner SM, die wirklich JEDES MAL den Satz: "DAs sind viel zu viel Geschenke, der Junge kann sich gar nicht konzentrieren" fallen lassen muss, es sich aber nicht nehmen lässt, trotzdem immer noch eine "Kleinigkeit" mitzubringen. Da schwillt mir der Kamm#aerger
Yannick bekommt dieses Jahr zu Weihnachten ein Gesellschaftsspiel, Knete, eine Nachtischlampe und noch ein-zwei (z.B. DVD) Kleinigkeiten. Das liegt meiner Meinung nach im Rahmen.

vg, m.

Beitrag von sonntagsmalerin 12.11.10 - 11:53 Uhr

Hallo,

ja, meine SM ist da ähnlich gestrickt ;-)
Vor allem sucht sie immer Sachen aus, die erst in ein paar Jahren Sinn machen #augen
Wir haben deshalb eingeführt, dass die Großeltern sich an was beteiligen, und ansonsten Geld schenken oder nachfragen, was wir brauchen können. Funktioniert jetzt - endlich! - auch ganz gut.

Beitrag von brausepulver 12.11.10 - 08:39 Uhr

Meine Tochter bekommt je ein Geschenk zu Weihnachten und eins zum Geburtstag (3 Tage vor Weihnachten) und das ist alles, denn daran beteiligen sich auch die Großelern :-)

Dafür ist ja noch zwischen Geburtstag und Weihnachten Geburtstagsfeier im Kinderladen, zuhause mit den Kila-Kindern und dann kommt noch der Weihnachtsmann in den Kinderladen, der auch Geschenke mitbringt. Ich finde das schon viel zu viel #schein

Ich habe schon alles beisammen und froh keinen Laden mehr betreten zu müssen #huepf

LG

Beitrag von sonntagsmalerin 12.11.10 - 11:54 Uhr

Hallo,

ja so in der Größenordnung halten wir das auch. Und eben, es gibt ja immer wieder Geschenkeanlässe, und irgendwann nimmt das finde ich überhand, wenn man bei jedem Anlass so viel schenken soll / muss / will.
Dieser Konsumwahn geht mir irgendwie gegen den Strich ;-)

Aber schön ,dass du schon alles zusammen hast, so lässt sich Weihnachten doch ganz entspannt entgegen blicken :-)

Beitrag von tauchmaus01 12.11.10 - 09:01 Uhr

Mach es doch so wie Du es gut findest und lass andere wieder so machen wie sie es wollen.
Ich finde es schön wenn unterm Baum alle Herzenswünsche erfüllt werden, dafür sortieren wir ja auch immer wieder mal altes aus und versteigern es.
Geht doch echt meine Nachbarn nichts an wieviel Spielzeug meine Kinder bekommen.

Von den x-fachen Ausführungen suchen sich die Kids doch dann das aus was sie am liebsten hätten.

DIeses Jahr sind meine Kinder recht bescheiden in den Wünschen (die eine wünscht sich das Playmobil Wohnmobil und die andere das Playmobil Freibad) dazu hab ich noch ein paar Kleinigkeiten.

Was die Nachbarn machen ist mir absolut schnurz ;-)

Beitrag von sonntagsmalerin 12.11.10 - 11:55 Uhr

Hallo,

natürlich lass ich jedem das so, wie er das machen will. Würde mich auch niemals da einmischen ;-)

Aber ich will es einfach gerne verstehen bzw. vielleicht auch ein bissl zum Nachdenken anregen. Weihnachten war ursprünglich nicht das Fest der Geschenke, sondern der Liebe! Und das kann man Kindern ja auch vermitteln, ohne dass Heiligabend langweilig ist!

Und aus meiner Sicht ist es pädagogisch auch sinnvoller (Gott, hört sich das hochgestochen an ;-) ), dass nicht JEDER Wunsch erfüllt wird. Dann kommen Kinder auch später vielleicht besser klar.

Beitrag von h-m 12.11.10 - 09:53 Uhr

Meine Tochter hat auch viel Spielzeug. Und ja, sie spielt eigentlich mit (fast) allem. Und ich spiele auch gern mit... :-p Meine Eltern haben mich immer "kurz gehalten" und jetzt kann ich endlich alles nachholen! ;-)

Beitrag von sonntagsmalerin 12.11.10 - 11:57 Uhr

Ok, ist sicher auch Erziehungssache :-)

Bei mir war es eher umgekehrt, ich war Einzelkind und hab immer recht viel bekommen. Mir war das teilweise schon unangenehm, vielleicht grenze ich das deshalb jetzt bewusst ein.
Mein Mann sieht es ähnlich - bei ihm war es aber umgekehrt, seine Eltern hatten nicht viel und diese Geschenkeflut gab es gar nicht. Er meint auch, wenig reicht aus und macht jedes Geschenk auch "wertvoller".

Beitrag von whitewitch 12.11.10 - 10:06 Uhr

Ich habe schon in früher Kindheit gelernt, das Geschenke erarbeitet werden müssen. Ich sehe nicht ein mich zu verschulden nur um leuchtende Kinderaugen zu sehen, ich habe nichts davon 15 Geschenke zu kaufen aber am Weihnachtstag nichts zu essen kaufen zu können. Ich entscheide immer nach meinem Geldbeutel. Kann ich es mir leisten gibt es mehr und teurere Geschenke, kann ich es mir nicht leisten, dann gibt es weniger oder eben den einen großen Herzenswunsch. Ich bin als Kind immer wenig beschenkt worden, weil meine Mum alleinerziehend war. Mir hat es nicht geschadet, ich habe das was ich hatte Wert schätzen gelernt! Meine Tocher weiß auch, das ich hart dafür arbeiten gehen muss und ist Gott sei Dank sehr genügsam. Würde der KV ordentlich Unterhalt zahlen, dann könnte sicher ein Geschenk mehr unter dem Weihnachtsbaum liegen. Und ich bin kein Freund von gebrauchten Sachen bei großen Kindern. Mein Freund meinte gestern, das ich einen guten MP3Player auch im A und V bekommen hätte. Das kam für mich nicht in Frage. Hier ist es mir wichtig, ab einem bestimmten Alter lieber weniger aber neu zu schenken.

VG Andrea

Beitrag von sonntagsmalerin 12.11.10 - 11:58 Uhr

Hi Andrea,

sehe ich auch so - lieber auf Qualität achten und weniger schenken! Da haben die Kids ja auch mehr davon!
Und nur damit viel zum Auspacken da ist, da verstehe ich den Sinn dahinter nicht #kratz

Ich denke auch, dass man auf diese Weise früh zu schätzen weiß, was man hat und bekommt, und nicht in den Unverstand abtaucht...

Beitrag von kendra.26 12.11.10 - 10:58 Uhr

Hallo,

deinen Beitrag kann ich voll und ganz unterstreichen.

Wir haben drei Töchter, und mir ist ehrlich gesagt die Lust am Kaufen und Schenken vergangen, in den letzten Jahren.
Denn wir hatten hier schon von der Kinderküche bis über den Kaufmannsladen, Puppen, Puppenwagen und Co alles, immer war es das gleiche, es wurde sich gewünscht, und meistens waren es Herzenswünsche, und doch war es dann nach ein paar Wochen langweilig #schwitz

Dafür aber mein Geldbeutel um einiges leichter, wollte ich ja die Herzenswünsche meiner Töchter erfüllen ;-)

Meine grosse Tochter hat keine besonderen Wünsche dieses Jahr, sie bekommt einen beleuchteten Globus, das Buch (das Böse Buch), und Geld von meinen Eltern.
Unsere Mittlere wünscht sich das Playmobil Puppenhaus, den Playmobilbus, die Kutsche von Barbie (Modezauber in Paris) , die Achterbahn von Polly Pocket, einen Puppenwagen und die Puppe von ChouChou die krank ist.............noch Fragen #zitter#rofl
Und ein Nintendo DS.


Werde das natürlich nicht alles kaufen ;)

Die Kleine bekommt irgendwas Schönes aus Holz , muss mich nochmal umschauen :)

Ich finde es ist viel wichtiger , den Kindern Traditionen und Werte zu vermitteln, ein schönes Essen mit der Familie an Weihnachten, der Gang zur Kirche, vorweihnachtliches Plätzchenbacken, besinnliches Zusammensitzen , das sind die Dinge an die sich die Kinder später mal erinnern, und nicht an den Berg voll Geschenken unterm Tannenbaum ;)

LG Jasmin #niko

Beitrag von sonntagsmalerin 12.11.10 - 11:59 Uhr

Hallo Jasmin,

dein letzter Absatz drückt genau das aus, was ich mit diesem Thread auch sagen wollte. Es sind doch die Traditionen, die gelebt werden sollten, die Familie, das Zusammensein,... das ist später mal viel wertvoller als dieses Geschenketauschen und Geld ausgeben.
Ein paar Geschenke sind nett und machen Spaß, aber es muss einfach nicht zu viel des Guten sein :-)

Und ja, finde auch es wird sonst schnell langweilig (was auch verständlich ist) und die Dinge besitzen einen anderen Wert...

Beitrag von sharlely 12.11.10 - 11:22 Uhr

Hallo,

ich sehe das wie du. Für uns ist z.B. Weihnachten in erster Linie ein besinnliches Fest, die Geschenke stehen im Hintergrund. Klar beschenken wir auch unsere Kinder, aber es bekommt jeder nur ein, zwei kleine sinnvolle Sachen (Bilderbuch, Motorikschleife, Bauklötze, Laufrad, Schaukel, Sandkasten oder so). Ich bin z.B. ein verfechter von Holzspielzeug, dieser ganze Plastikkram geht mir schon richtig auf die Nerven.
Allen guten Vorsätzen zum Trotz, fällt mir auf das v.a. unsere Große derart viele Spielsachen hat, das die kaum noch ins Zimmer passen. Sie wird reichlich beschenkt von Omas, Uromas, Tanten und Co. So sammeln sich mittlerweile eine regelrechte Puppenarmee und hunderte von Stofftieren, Puppenwägen und zahlloser Kleinkruscht in ihrem Zimmer.#schwitz
Ich erinner mich, das ich als Kind auch ziemlich viel Spielzeug hatte. Naja ich hab halt immer bekommen was ich wollte, auch ausser der Reihe. Irgendwann weiß man es nicht mehr zu schätzen und passt auch nicht mehr gut auf die Sachen auf. Dann ist eben bei der fünften Barbie mal wieder der Kopf abgefallen, na und? Das möchte ich bei meinen Kindern nicht.
Natürlich möchte ich meiner Verwandschaft das schenken auch nicht verderben und somit hab ich eingeführt, das nur immer mit einem Teil gespielt wird und nicht alles wahllos aus den Regalen geräumt wird. Hin und wieder kommt auch "langweiliges" Spielzeug für ein paar Tage in den Schrank, sodass ein Austausch stattfindet. Und ich hab für Weihnachten eine Liste geschrieben, mit Dingen die die Kinder wirklich gebrauchen können und mit dem sie auch gerne spielen. Das kam bei der Verwandschaft echt gut an, denn viele denken sie MÜSSEN unbedingt was kaufen und am Ende ist es genau das falsche. Der Vorschlag kam von meinen Eltern. :-)
Ansonsten gibt es bei uns eben klare Regeln, dass wir als Eltern nicht einfach x-beliebig Spielzeug einkaufen, sondern wirklich nur zu besonderen Anlässen und gut is.

LG S.

Beitrag von sonntagsmalerin 12.11.10 - 12:02 Uhr

Hallo!

Mir ging es als Kind genauso - ich war Einzelkind und teilweise war es mir schon unangenehm, so viele Geschenke zu bekommen. Wen man weniger schenkt, erhalten die Dinge einen ganz anderen Wert - und man kann sorgfältig und individuell aussuchen :-)
Die Kids gehen dann auch anders mit den Dingen um,, wie du auch schreibst. Da wird einfach mehr darauf geachtet, wenn man weiß, es gibt einfach nicht gleich wieder einen Ersatz, oder man hat ja noch 5 gleichartige Teile daheim...

Holzspielzeug finde ich auch super, das hält lange, geht nicht kaputt wie all dieser "Chinaschrott" ;-) und sieht super aus. Qualität hat zwar seinen Preis, aber lieber dann ein, zwei tolle Geschenke als 10 "Kompromisse".

Und ja, trotz allem sammelt sich sooo schnell wieder so viel an ;-)

Beitrag von hummingbird 12.11.10 - 11:24 Uhr

Soll es doch jedem selbst überlassen sein, was er schenken möchte.

Du schenkst aus pädagosischen Gründen nur ein Geschenk.
Ist doch super.
Wenn es jemand anders macht: auch super.

Gerade an Weihnachten sollte man doch andere Meinungen, Traditionen,... respektieren können.

Beitrag von sonntagsmalerin 12.11.10 - 12:03 Uhr

Klar, natürlich akzeptiere ich, wenn andere das anders machen. Ich mische mich da auch nicht ein - wollte mit dem Thread vielleicht nur verstehen und etwas zum Nachdenken anregen...

Gerade "Traditionen" sind für mich etwas anderes als Konsumgüter, und ich denke, dass oftmals der wahre Sinn hinter einem Fest nicht mehr verstanden wird, sondern wild "drauf los" gekauft wird, weil das eben alle so machen und unsere Konsumgesellschaft das so vorlebt. Ist doch irgendwie schade, oder?

Beitrag von hummingbird 12.11.10 - 13:10 Uhr

Ich persönlich kann sehr gut Traditionen damit verbinden, meinen Liebsten einen Herzenswunsch zu erfüllen.
Dh zB auch, dass meine Eltern große Geschenke bekommen. Oder ganz persönliche.

Für mich hat diese Freude in den Gesichten eben auch etwas mit Weihnachten zu tun.
Einfach mal über das "normale" hinausgehen und die Sorgen vergessen.
Trotzdem werden meine Kinder nicht mit Billigkram überschüttet.
Aber wer das doch möchte: warum nicht?! Mir ist es egal und mich stört es keinesfalls.

Geschenke und Traditionen schließen sich meiner Meinung nach nicht zwingend aus.

Selbstverständlich stehen die Geschenke bei uns nicht im Vordergrund, aber ich habe das Glück einer sehr harmonischen Familie. Das Zusammensein ist für uns etwas Selbstverständliches, was aber trotzdem das Wichtigste ist.

Diese Moral-Fingerheber hier bei urbia finde ich dagegen etwas nervig.
Ich kritisiere ja auch niemanden, der seinem Kind "nur" ein Teil schenkt.

Beitrag von sonntagsmalerin 12.11.10 - 13:16 Uhr

Natürlich schließt sich das gegenseitig nicht aus, ich schenke auch gerne :-)

Aber ich finde, dass die heutige Gesellschaft einfach oft über das Ziel hinausschießt - und es dann eben nicht mehr um das Schenken als nette Geste oder wegen der Freude des anderen geht, sondern rein um des Schenken Willens. Und das verstehe ich eben nicht.

Moralisch will ich hier nicht rüberkommen, aber zum Austauschen und Diskutieren ist ein Forum ja da :-)
Ich empfinde mich nicht besser oder schlechter als andere, die das anders halten!

Lg
Clarissa

Beitrag von hummingbird 12.11.10 - 13:22 Uhr

Naja und ich verstehe eben überhaupt nicht, warum du dir ÜBERHAUPT Gedanken darum machst, wie viel andere schenken.

Meinst du, dass die Leute sich nicht lieben, nur weil sie viel schenken?
Denkst du, sie gehen nicht in die Kirche und erzählen die Weihnachtsgeschichte?

Ich verstehe also dich überhaupt nicht, sorry.
#kratz