Nicht im Kindergarten? (SILOPO)

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von lachmaus-83 12.11.10 - 09:11 Uhr

Hallo, sind hier auch Mütter die ihre 3 Jährigen nicht in den Kindergarten geschickt haben? Oder bin ich tatsächlich die einzige, denn im Moment hab ich das Gefühl die einzige "Weltweit" zusein ;-)
Überall werde ich komisch angeschaut, wenn ich sage er geht noch nicht in den Kindergarten. Das heißt doch nicht das ich ihn gar nicht geben werde. Im Moment seh ich aber noch keine Veranlassung dazu. Ihm gefällt es noch daheim, wir basteln und backen Kekse und in der Nachbarschaft und Freundeskreis haben wir genügend Kinder, so dass er eigentlich ständig mit gleichaltrigen im Kontakt ist.

Aber langsam hab ich die keine Lust mehr mich zu rechtfertigen warum ich ihn noch nicht geschickt habe.

Geht es noch jemanden so.

LG
Lachmaus mit Elia gerade 3 Jahre geworden und Marlon 11 Monate

Beitrag von tragemama 12.11.10 - 09:14 Uhr

Wir waren hier auch reihum die letzten und ich bin am Zweifeln, was richtiger ist, weil es jetzt nicht gut klappt - mal sehen, evtl. nehme ich sie nochmal für ein Jahr raus.

Andrea

Beitrag von tauchmaus01 12.11.10 - 09:15 Uhr

Find ich nicht schlimm, andererseits weiß Dein Kind auch nicht was es verpasst. JEdenfall wenn ihr eine gute !!Kita in der Nähe habt.

Mona

Beitrag von any1978 12.11.10 - 09:19 Uhr

Hallo,
meine Große ist auch erst mit 4 Jahren gegangen ich war sowieso zuhause .

Beitrag von lachmaus-83 12.11.10 - 09:28 Uhr

Danke, ich bin nämlich auch daheim wegen meinem kleinem. Ich bin also doch nicht allein#freu. Wurdet ihr auch so komisch angeschaut?

Beitrag von wismarli 12.11.10 - 09:37 Uhr

Guten Morgen.


Ich winke mal.Ich werde auch immer schief angeschaut und es nervt total.
Solange die Kinder soziale Kontakte haben ist es doch kein Problem



Meine Tochter (3Jahre und fast 4 Monate) geht auch nicht in dem Kindergarten.Kommt erst mit im Sommer rein.Es war kein Platz in der Naehe frei:-p.


Viel Leute staunen immer was meine Grosse alles kann:-p

LG wismarli

Beitrag von lachmaus-83 12.11.10 - 09:53 Uhr

"Viel Leute staunen immer was meine Grosse alles kann" kann ich auch bestätigen vielleicht liegt es auch daran. Dadurch wird er vielleicht älter geschätzt als er ist. Er ist am 1.11 3 Jahre geworden aber für sein alter relativ groß und schwer (genau 1m und 16,5kg) und die Ärztin bei der U7a meinte er wäre nicht 3 sondern eher 3 1/2 (vom Entwicklungsstand).
Aber warum ist es so schrecklich sein Kind mit 3 Jahren nicht in den Kindergarten zu schicken?#kratz

Beitrag von wismarli 12.11.10 - 10:15 Uhr

Die Frage stelle ich mir auch oft?

Ich muss mich vor Fremden nicht rechtfertigen:-p


lg


Beitrag von tauchmaus01 12.11.10 - 10:00 Uhr

Ach komm, Kinder die mit 3 in die Kita kommen können auch nicht mehr als ein Kind was noch daheim ist.
Dein letzter Satz ist daher denk ich etwas übertrieben und wird eher vorgeschoben damit Du Dich nicht erklären brauchst.

Ist doch vollkommen egal ob ein Kind mit 3 oder 4 in die Kita kommt. Es gibt durchaus Kinder denen es gut tut länger daheim zu bleiben, wieder andere brauchen einfach die Kita und damit verbundenen Rituale.

Du hast ja anscheinden auch einen Platz gewollt, sonst hättest DU nicht geschrieben dass kein Platz mehr frei war.

Mona;-)

Beitrag von wismarli 12.11.10 - 10:07 Uhr

Da ist dieses rechtfertigen wieder:-p.

Ich bin mit dem Kleinen (8m) zu Hause.

Ich sage ja nicht das mein Kind super schlau ist.Mehr sag ich jetzt nicht dazu.

lg

Beitrag von tauchmaus01 12.11.10 - 10:19 Uhr

Aber warum betrachtest Du es als Rechtfertigung.
Ich würde das gar nicht so sehen.
Es ist eben deine Meinung und keine Rechtfertigung. Wenn man meint sich immer zu rechtfertigen nur weil man seine Einstellung vertritt, dann würde man sein Leben damit verbringen sich zu rechtfertigen.

Es ist doch egal ob Dein Kind nicht in der Kita ist und das von Nachbarin Hilde seit dem 3. Lebensmonat fremdbetreut wird. Entscheidend ist dass es Dir und dem Kind gut geht! Alles andere hat keinen zu interessieren.

;-)

Beitrag von sini60 12.11.10 - 10:13 Uhr

Hallo,

und warum schickst du ihn nicht? Ein Jahr geht weg für Vorschule, ein Jahr dient der Eingewöhnung und im 2. Jahr hat das Kind seinen Platz im Kiga gefunden und kann es voll auskosten. Mit deiner Einstellung nimmst du deinem Kind einfach ein Jahr.

Natürlich kann eine Mama auch mit Kind basteln und zeigen wie man eine Schere hält. Aber darum geht es doch nicht. Wenn du es erst mit vier schickst sind seine Gleichaltrigen ein Jahr vorraus. Er muss sich mit 3-jährige eingewöhnen und alles in einem Jahr schaffen, wöfür die anderen 2 Jahre Zeit hatten.

Deine Einstellung haben meist nur die Mütter, die noch keinen Kindergartenalltag erlebt haben und meinen die Kinder spielen halt da. Und ob sie das dort machen oder zuhause ist völlig egal.

Beitrag von alegria72 12.11.10 - 10:20 Uhr


Sehe ich genauso#pro

Beitrag von lachmaus-83 12.11.10 - 10:54 Uhr

Wie das versteh ich nicht??? Was lernen sie denn dort was er daheim nicht lernen kann? Er spielt jeden Tag mit Kindern seines alters er geht ins Kinderturnen wo ich auch nicht dabei bin. Er kommt wunderbar mit gleichaltrigen zurecht. Braucht er 2 Jahre um sich an den Kindergarten zu gewöhnen? Ich will nicht ärgern ich will es nur begreifen...Wie meinst das das gleichaltrige sind 1 Jahr voraus? Womit?

Beitrag von tschaenni 12.11.10 - 10:59 Uhr

So ein Quatsch.

Ich war auch 4, als ich in den Kindergarten kam. Fast 5 sogar. Was "müssen" Kinder im Kindergarten denn bitte in der Zeit dort schaffen?

Unser Sohn kommt auch erst nächsten Sommer in den KiGa, da ist er genau 3einhalb. Er kennt alle Farben, kann mit der Schere umgehen, seine Schuhe anziehen, hat eine beste Freundin, singt einen ganzen Haufen Kinderlieder, kennt Fingerspiele und Puppentheater und zählt bis 11.
Und das lernt er alles nebenbei, dazu kommt, dass er seine kleine Schwester kennt, mit Mama einkaufen gehen kann ohne Theater und viiiiiel Zeit mit seinem Papa verbringen kann, der grad in Elternzeit ist.

Beitrag von alegria72 12.11.10 - 11:21 Uhr

die Kinder lernen im Kiga Sozialverhalten....nicht nur praktische Dinge. Sie sind dort EIN Kind unter vielen, auch damit lernen die Kinder umzugehen.
Aber wenn dein Kleiner mit 3 1/2 in den Kiga kommt ist das ja auch gar nicht sooo spät. Kommt ja immer drauf an, wann er geboren wurde. Unser Großer zB ist erst mit 3 3/4 in den Kiga gekommen. Macht aber trotzdem seine 3 Jahre dort und geht mit fast 7 (Geburtstag im November!!) in die Schule.

Gruß
Eva

Beitrag von sini60 12.11.10 - 11:28 Uhr

Früher ist früher und nicht heute. Für das was dein Sohn kann, brauch er tatsächlich kein Kiga. Ein Kindergarten ist doch viel mehr und du beurteilst etwas, was du noch gar nicht weißt.

Für ein Kind wird 3 Jahre Kindergartenzeit gerechnet, um es richtig für die Schule vorzubereiten. Für jedes Jahr gibt es Lernziele, die aufeinander aufbauen. Das 3. Jahr ist das Ergebnis der zwei Jahre = Vorschule. Dein Kind muss dann eben in zwei das lernen, wofür die andere drei Jahre Zeit haben. Warum sollte ich das meinem Kind zumuten? Ich schicke es doch auch nicht gleich in die zweite Klasse.

Das erste Jahr brauchen sie einfach für die Eingewöhnung und Abnabelung. Meist sind sie in diesem Jahr auch oft krank und sind dann auch zuhause.

Das was dein Kind zuhause lernt hat nichts mit Kiga zu tun.

Beitrag von hailie 12.11.10 - 11:32 Uhr

sorry, das ist doch unsinn!

meine tochter wird evtl. in einem waldkindergarten gehen. dort wird nicht einmal vorschularbeit gemacht, trotzdem gab es noch nie probleme. nur als ein beispiel.

es ist vollkommen egal, ob ein kind mit 3 oder 4 jahren den kindergarten besucht. ganz würde ich allerdings nicht darauf verzichten, denn sonst könnte dem kind doch etwas fehlen und es ist eine gute vorbereitung auf die schulzeit.

VG

Beitrag von sini60 12.11.10 - 11:53 Uhr

Etwas als Unsinn abzutun, obwohl man selber noch kein Kind durch den Kindergartenaltag begleitet hat, ist etwas vermessen.


Der Kindergarten nimmt einem Kind doch nichts weg, im Gegenteil. Ich kann nicht verstehen warum man diese Zeit seinem Kind nicht gönnen soll.

Beitrag von hailie 12.11.10 - 12:04 Uhr

>> Ich kann nicht verstehen warum man diese Zeit seinem Kind nicht gönnen soll. <<

du hast meinen beitrag aber schon gelesen, oder?


>> Etwas als Unsinn abzutun, obwohl man selber noch kein Kind durch den Kindergartenaltag begleitet hat, ist etwas vermessen. <<

ich habe mich aber durchaus schon mit dem thema beschäftigt, als ich über den richtigen zeitpunkt für den KIGA nachgedacht habe. und mich dabei auch mit einem bekannten unterhalten, der selbst erzieher ist, sowie mit einer freundin, die sozialarbeit studiert.

vielleicht kannst du mir ja sagen, was genau man im ersten kindergartenjahr lernt, was meinem kind dann fehlen würde?

Beitrag von zahnweh 13.11.10 - 02:24 Uhr

Also mir hat der Kindergarten einen Großteil meiner Kindheit weggenommen.

Ein paar Monate mehr zu Hause, hätten mir sicher gut getan.
Und auch wenn ich einige Kinder aus der Umgebung sehe: manchen tut der Kindergarten mit 2,5 Jahren schon sehr gut. Manche brauchen Zeit bis sie 3,5 Jahre fast 4 Jahre sind. Dafür WOLLEN sie dann von sich aus und es klappt super.
Von denen, die noch mal warten durften, gehen alle jetzt gerne hin. Von denen, die mit 3 Jahren mussten, weil es "dazu gehört", gehen bis heute nicht gern oder haben ein gutes Jahr und länger gebraucht sich einzugewöhnen (nicht nur schreien am Morgen, sondern bis sie sich damit abgefunden haben).

Meine hätte mit 2,5 Jahren schon müssen sollen, weil das hier so üblich ist.
Ich hab ihr noch Zeit gelassen, weil sie noch nicht soweit war. Mit knapp über 3 Jahre ist sie von sich aus sehr gern gegangen. Ihren Platz hat sie innerhalb der ersten Tage gefunden.

Beitrag von lachmaus-83 12.11.10 - 11:33 Uhr

Aber was genau lernen sie denn da. Was sind denn diese "Lernziele" Irgendwie hab ich das Gefühl das kann keiner so genau benennen. Wenn Kindergarten so unglaublich wichtig ist warum ist es dann keine Pflicht?

Beitrag von sini60 12.11.10 - 11:47 Uhr

Geh doch einfach mal in den Kiga und erkundige dich, was sie in jedem Jahr lernen. Wodurch sich das 2. vom 1. unterscheidet und was in der Vorschule gemacht wird. Dann hast du das nötige Hintergrundwissen und kannst dich entscheiden.

Beitrag von lachmaus-83 12.11.10 - 11:57 Uhr

Du hast das doch gesagt, dann solltest du es auch wissen oder? Also bei meinem Neffen (5Jahre) war er die ersten 2 Jahre in verschiedenen Spielzimmer beaufsichtigt und das 3 Jahr werden nun Exkursionen unternommen und gebastelt...

Ich bin gerne mit meinen Jungs zusammen und man du darfst mich dafür auch gerne als Rabenmutter ansehen ( "Mit deiner Einstellung nimmst du deinem Kind einfach ein Jahr." )

LG
Jenny die glaubt, dass du selbst nicht so genau weißt was an Kindergärten besser ist.:-p

Beitrag von claudia_71 12.11.10 - 11:28 Uhr

So ein Quatsch!

Man darf nicht immer alles verallgemeinern!

Meine Kinder kamen alle mit gut 4 Jahren in den Kiga; die beiden Großen, weil es damals (vor 10 bzw. 8 Jahren) einfach noch so üblich war; der Kleine hatte enorme Startschwierigkeiten mit 3 Jahren, nachdem wir kurz vorher einen Todesfall in der Familie hatten. Und ich hatte mit keinem der drei ernsthafte Probleme mit der Eingewöhnung - die ja doch viele haben, die mit 3 Jahren in der Kiga kommen - ich frag mich langsam, warum nur?

LG Claudia

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