Mann muss weniger arbeiten da Kind schwerbehindert und täglich

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von whitewitch 12.11.10 - 11:13 Uhr

besonderer Pflege bedarf.

Ich wollte mal wissen wie sich das verhält.

Unser Sohn ist schwerbehindert zu 50%. Da nur mein Mann und ich ihn pflegen können, ist mein Mann jetzt mit seinen Stunden runter gegangen.

Nun habe ich unten in einem Beitrag gelesen, er darf sich nicht vorsätzlich arm machen, dass ist mir auch bekannt. Wie verhält sich das aber in unserer Situation?? Wir können unseren Sohn auf keinen Fall aus den Augen lassen, er Bedarf einer 24 Stündigen Überwachung. Da ich noch eine Tochter habe und unseren Sohn, muss ich auch arbeiten gehen, dies lies sich aber mit den Arbeitszeiten meines Mannes nicht vereinbaren. Auch ich bin ja unserem Sohn und meiner Tochter zu Unterhalt verpflichtet. Mein Mann (wir sind nicht verheiratet) hat noch zwei Kinder aus erster Beziehung für die er regelmässig Unterhalt zahlt. Berechnet wurde hier noch nach seinem alten Einkommen, welches etwas höher liegt, als das für die Zukunft. Wir sprechen hier von 3 Stunden weniger Arbeit pro Arbeitswoche für die Zukunft. Auch lässt er sich seine Überstunden und Zuschläge für Nachtdienste ect. nicht mehr ausbezahlen, sonder legt sie auf ein Stundenkonto. So kann er dann mal ne Woche Urlaub zusätzlich machen.

Nun meinte mein Mann, dass er in einem Jahr wenn er 12 Lohnbescheinigungen zusammen hat, den Unterhalt neu berechnen lassen könnte. Meine Befürchtung ist das sie das nicht anerkennen, mit unserem Sohn und sagen, dass ich ja zu Hause bleiben könnte oder weniger arbeiten.

Weiß jemand vielleicht aus eigener Erfahrung wie sich das verhält??

Können sie ihn verpflichten seine Zuschläge auszahlen zu lassen, weil damit das Netto und Brutto höher wäre??

Ich bin gespannt!

VG Andrea

Beitrag von zwiebelchen1977 12.11.10 - 11:45 Uhr

Hallo

darf ich mal fragen, was dein Sohn hat?

Bianca

Beitrag von whitewitch 12.11.10 - 12:19 Uhr

Mein Sohn hat Diabetes.

Andrea

Beitrag von zwiebelchen1977 12.11.10 - 12:42 Uhr

Hallo

Ok, aber ob das eine Berrechtigung ist, das dein Mann weniger arbeitet Ich hatte jetzt was viel schlimmeres gedacht.

Mit Diabetes kann man ein ganz normales Leben füheren.

Und einer besonderen Betreuung bedarf er nicht.

Bianca

Beitrag von whitewitch 12.11.10 - 12:51 Uhr

Na hast du ne Ahnung, er ist zwei kann sich nicht selbst stixen, selbst spritzen und sein Essen berechnen. Bekommt er sein Insulin nicht, würde er sterben.

Früher konnte meine Tochter auf unseren Sohn aufpassen für kurze Zeiten, dass ist nicht mehr möglich. Aufgrund seines Alters neigt er zu massivem Über oder Unterzucker und es ist nicht vorhersehbar. Wäre es eine Krankheit mit der man einfach so leben könnte (die meisten verwechseln das mit Typ2) dann hätte er keine 50% bekommen.

Ein normales Leben ist bei uns gar nicht möglich!! Schon gar nicht in seinem Alter. Wenn er größer ist und alleine damit umgehen kann, dann sicher!


Beitrag von zwiebelchen1977 12.11.10 - 12:56 Uhr

Du, stell dir vor. Ich bin Krankenschwester. Habe oft mit sowas zu tun.

Das es nicht einfach ist, glaube ich.

Das ihr das machen müst, ok. Aber das NUR ihr ihn pflgen könnt, ist völliger Blödsinn. Was macht ihr, wenn er im Kiga oder Schule ist?

Da ist er auch nicht von euch umsorgt.

Und zu den 50%. Mein SV hat Typ II und auch die 50%.

BIanca

Beitrag von whitewitch 12.11.10 - 13:57 Uhr

Er geht in die KIta, die nehmen ihn aber nur wenn ich auf Abruf stehe. Wenn etwas ist, dann kommt keine Hauskrankenpflege dann muss ich vor Ort sein. Geht schlecht wenn ich 20 Kilometer weit weg einen Arbeitseinsatz habe und mein Sohn mit einer UZ im Kindergarten liegt/steht. Ausserdem Muss ich die Frühmessung machen, danach brauche ich in meinem Job gar nicht mehr anfangen mit arbeiten. Bin selbst KS und da bekommt man keinen Einsatz nach 6 Uhr.

Dein Vater ist erwachsen und kann sich selbst kontrollieren und spritzen, ein zwei Jahre altes Kind kann das nicht. Auch äussert er nicht wenn er eine UZ hat dein Vater sicher sehr wohl.

Andrea

Beitrag von ayshe 12.11.10 - 16:12 Uhr

Du mußt dich hier sicher nicht rechtfertigen.

Und scheinbar kennt diese Krankenschwester nicht den Unterschied zwischen mellitus 1 und 2.

Beitrag von whitewitch 12.11.10 - 18:41 Uhr

Ja da hast du recht, leider kennt kaum einer im Forum diesen Unterschied. Leider fiel mir auch erst hinterher ein, dass ich lieber in einem anderen Forum die auf Diabetes spezialisiert sind darüber geschrieben hätte.

Beitrag von zwiebelchen1977 12.11.10 - 21:28 Uhr

Oh doch, den kenne ich sehr wohl.

Ich habe viele Bew. die Typ 1 haben.

Beitrag von carrie23 12.11.10 - 19:34 Uhr

Als Krankenschwester solltest du:
Den Unterschied zwischen Typ 1 und Typ2 kennen
Wissen dass es ein Unterschied ist ob ein Erwachsener der spritzen und messen selber kann oder ein Kind ist dass noch zu klein ist sich zu äußern
Wissen dass dein SV in einem Alter ist wo er merkt wenns ihm schlecht geht
Wissen dass ein kiga meist keine Ärzte in der Nähe hat und die Erzieher nicht einmal genau wüssten was zu tun ist.

Sorry Bianca aber,obwohl ich dir oft und gerne recht gebe, du denkst nicht genug nach bevor du eine Antwort schreibst.

Beitrag von cherry19.. 12.11.10 - 15:02 Uhr

Oh Hilfe #klatsch

Wie kann man bei der Kurzdiagnose "Diabetes" davon ausgehen, dass ein normales Leben möglich ist.. Informiere dich doch besser vorher noch einmal, denn es gibt da verschiedene Typen!!! #augen
Umsonst hat er da nicht ne Behinderung von 50 Prozent!

Beitrag von ayshe 12.11.10 - 16:11 Uhr

Du redest echt einen Scheiß.......

Ich kenne auch zwei Brüder mit mellitus 1, aber erst seit sie 4 sind.
Jetzt sind sie erwachsen, aber einer lebt nur wegen dem Diabetes nicht allein, weil nachts sehr oft unterzuckert und einen braucht, der ihm das Glukagon-Kit reinjagt.



Mit 2 jahren stelle ich mir das ganz schwierig vor.

Beitrag von wasteline 12.11.10 - 16:54 Uhr

Du fällst immer wieder durch Dein saudummes Geschreibsel auf. Kannst Du nicht einmal die Finger von der Tastatur lassen, wenn Du keine Ahnung hast?

Beitrag von zwiebelchen1977 12.11.10 - 21:35 Uhr

Komisch, das andere hier auch so denken

Beitrag von manavgat 12.11.10 - 11:51 Uhr

Ich würde das mit einer Anwältin besprechen. Als Laie würde ich sagen, die Betreuung des behinderten Kindes geht vor allem anderen.

Außerdem müsstet ihr mal mit dem VDK sprechen, ob Euch irgendwelche Hilfen und/oder Pflegegeld zustehen!

Gruß und alles Gute

Manavgat

Beitrag von whitewitch 12.11.10 - 12:21 Uhr

Danke dir, das mit dem VDK habe ich auch schon gehört, die sollen wohl ganz gut sein. Auf Pflegegeld haben wir wenig Hoffnung, das wird wohl bei Diabeteskindern zu 95% meist abgelehnt. Beantragen werden wir es trotzdem.

Gruss Andrea

Beitrag von ppg 12.11.10 - 12:21 Uhr

Ich gehe mit Dir d´accord , das hier dringends ein Anwalt zu befragen ist.

Ich persönlich würde allerdings anderersherum fragen, was können die älteren Kinder dafür, das der Vater ein weiteres, behindertes Kind , gezeugt hat.

Ute

Beitrag von whitewitch 12.11.10 - 12:24 Uhr

Tickst du noch ganz richtig!! Du solltest dir die Augen aus dem Kopf schämen!!

Das Kind kam kerngesund zur Welt und hat vor einem Monat eine Erstmanifestation des Diabetes bekommen, tut mir ja leid das ich keine Wahrsagerin vor der Zeugung befragt habe. Ich wünsche ja niemandem was böses, aber Menschen die solche Äusserungen von sich geben, sollten das mal am eigenen Leib erfahren!!

Beitrag von ppg 12.11.10 - 12:39 Uhr

Sag gehts noch???? Es ist doch egal ob das Kind nun gesund zur Welt kam und später erkrankt ist oder ob es behindert geboren wurde.

Warum sollen die ersten Kinder Deines Mannes verzichten, bloß weil er noch ein weiteres Kind gezeugt hat? Das dieses Kind nun behindert ist, dafür können ja die älteren Geschwister nichts.

Aber schön, das Du dein wahres Gesicht gezeigt hast. Also bist Du auch nichts weiter als eine ganz normale Next vom Stamme "Nimm"

Ute

Beitrag von whitewitch 12.11.10 - 12:47 Uhr

Ach du scheinst eine Erstfrau zu sein, eine die nämlich verzichten muss, weil der Ex noch ein Kind bekommen hat, deshalb dein Ärger.

Was wäre wenn es andersrum wäre, und die erste Frau plötzlich ein behindertes Kind hat, dann wäre die Sachlage natrülich völlig ok.

Ich will gar nichts, wir zahlen immer pünktlich und ja ich gehe für diese beiden Kinder (11 und 18) mit arbeiten!

Du sagst unterschwellig das ein Mann nur mit einer Frau Kinder zu bekommen hat, nur gut das du das nicht zu entscheiden hast!!

Ironie on

Also ihr lieben Zweitfrauen, macht auf alle Fälle einen Test bevor ihr ein Kind austragt, ihr schädigt sonst die Erstfrau enorm falls das Kind behindert sein sollte. Wenn das Kind dann mal behindert wird, dann gebt es zur Adoption frei, damit die Kinder der Erstfrau auf nichts verzichten müssen!

Ironie off

Beitrag von ppg 12.11.10 - 12:54 Uhr

Ich bin Erstfrau, richtig! Aber keine die Verzichten muß, weil es weitere Kinder gibt, sondern eine deren Ex Mann chronisch Krank ist und deshalb schon immer allein für den Lebensunterhalt der Familie gesorgt hat.

Ich kenne mich also mit Schicksalsschlägen und deren Bewältigung aus!

Und blos weil ich einen anderen Standpunkt als Du habe, heißt das noch lange nicht , das meine Sicht der Dinge falsch ist.

Und genau dahingehend solltet ihr einen Anwalt befragen - nichts anderes habe ich gesagt.

Die Tatsache, das Du aber bei anderslautenden Meinungen so hoch gehtst , spricht Bände was Deine Personund Deine tiefere Motivation angeht.

Und ja, ich bin der Meinung, das Männer nur soviele Kinder zeugen sollten, wie sie auch ernährt bekommen - das gilt im übrigen für Frauen genauso!

Ute

Beitrag von snailshell 12.11.10 - 15:01 Uhr

Und du bist anscheinend eine First vom Stamme "Ich habe nix, nehme alles und gebe auch nix ab". #zitter

Was soll eigentlich immer diese Next-Geschichte?
Habt ihr es nicht verwunden, dass eure Beziehung/Ehe nicht funktioniert hat und kompensiert nun euren Frust damit, auf die neuen Partner des Ex einzudrischen?

Arm, echt.

Beitrag von ppg 12.11.10 - 15:06 Uhr

Was soll immer diese Neidunterstellung?????

Mein Ex hat weder eine neue Partnerin noch neue Kinder!!

Aber dennoch kann ich die seltsamen Versuche von diversen Next den Unterhalt der ersten Kinder zu kürzen schrecklich finden - Es gibt sowas wie gesunden Menschenverstand - wenn auch selten bei Urbia


ute

Beitrag von hauke-haien 12.11.10 - 15:55 Uhr

Selten so einen Blödsinn gelesen!

DU hast 2 Kinder. Warum hast du nach dem ersten noch ein zweites bekommen? Hätte das erste nicht mehr für sich, wenn es alleine gebleben wäre?
Was kann das erste dafür, dass du nochmal geworfen hast? Soll es deswegen etwa verzichten?

Hast du dich nicht auch noch vorsätzlich arm gemacht, indem du noch ein Kind geboren hast, das du dann auch noch unbedingt selbst aufziehen musst (dafür gibt es auch andere Fachleute!)?
Du hättest doch längst wieder arbeiten können, statt mutwillig dein Einkommen zu reduzieren #contra