Und wieder das Thema KiGa

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von tragemama 12.11.10 - 12:16 Uhr

Einige von Euch erinnern sich vielleicht an meine letzten Threads. In Kurzform: Kathrin ging zwei Tag super in den KiGa, dann ist die Hölle losgebrochen. Seitdem war sie jetzt krank, am Montag würde sie wieder gehen.

Ich habe die Option, wieder zurückzurudern und sie wieder zweimal die Woche für drei Stunden in die Spielgruppe zu gehen (da gabs nie eine Träne, sie spricht auch täglich davon, wieder hinzuwollen) und den KiGA-Start auf nächstes Jahr zu verschieben.

Würdet Ihr "durchziehen" auch mit schlechtem Bauchgefühl oder wieder auf "Anfang" gehen?

Danke vorab für Meinungen,
Andrea

Beitrag von brautjungfer 12.11.10 - 12:18 Uhr

Hallo,

musst du dich jetzt entscheiden ob du sie wieder in die Spielgruppe gibst oder kannst du auch noch 1-2 Wochen testen ob es besser wird?
so würde ich es machen. mir das alles noch ein wenig ansehen und dann entscheiden.

lg

Beitrag von tragemama 12.11.10 - 12:21 Uhr

Ich muss mich nicht gleich entscheiden. Ich habe gestern die Leiterin der Spielegruppe getroffen und sie hat mir erzählt, dass Kathrins Platz noch frei wäre. Ich habe ihr noch gar nicht erzählt, dass wir KiGa-Probleme haben, weil sie eh Mitleid mit Kathrin hatte, dass sie schon "gehen muss".

Aber was, wenn am Montag wieder großes Weinen losbricht? Einfach gehen und sehen, ob sie jeden Tag weint? Oder dem Herzen folgen (urg, klingt das furchtbar) und sie wieder mitnehmen, um ihr Vertrauen in mich nicht zu verlieren?

Oh Mann... Kleine Kinder, kleine Sorgen, große Kinder ...

Andrea

Beitrag von brautjungfer 12.11.10 - 12:25 Uhr

dann würde ich wirklich warten wie es sich entwickelt.
hast du die Möglichkeit mit dem Kind im Kindergarten zu bleiben? würde die Eingewöhnung dann schleichend machen. also immer mehr die Zeit ausweiten wo das Kind alleine im Kindergarten ist. klappt das nicht(was ja nicht schlimm ist) würde ich sie rausnehmen und wieder in die Spielgruppe bringen.

lg

Beitrag von tragemama 12.11.10 - 12:26 Uhr

Nein, das war das Grundproblem - keiner unserer vier im Ort ansässigen KiGas bietet so eine Eingewöhnung an. So hatten wir das damals in der Spielgruppe gemacht und es hat astrein geklappt. Dazu kommt, dass ich ja noch eine einjährige Tochter habe, die müsste dann mit. Das wird alles komplett abgelehnt vom KiGa - leider.

Beitrag von brautjungfer 12.11.10 - 12:30 Uhr

mit welcher Begründung lehnen die das ab? Find ich nicht ok.
mh, dann würde ich sie bringen und nach etwa einer halben Std anrufen. Sollte deine Maus sich nicht beruhigt haben würde ich sie abholen. das alles würde ich etwa eine Woche machen. geht das nicht wäre für mich die Spielgruppe die bessere Alternative.

Beitrag von tragemama 12.11.10 - 13:04 Uhr

"Wir haben 200 Kinder hier und wenn da bei jedem die Eltern dabeihocken würden..." - Zitat Ende. Ich könnte das evtl. schon durchdrücken, aber es wird eigentlich eben nicht gewollt und ich hab immer noch das Problem mit der Kleinen.

Es war wohl auch so, dass Kathrin sich binnen zehn Minuten beruhigt hatte und dann drei Stunden lang problemlos alles geklappt hat, ich glaube deshalb, dass die Dauer des Bleibens nicht das Problem ist.

Andrea

Beitrag von perserkater 12.11.10 - 13:07 Uhr

Ich würde es auch ne Woche versuchen, sie kennt es ja schon also ist es keine Eingewöhnung im klassischen Sinne.

Aber eure Kigas haben ja echt nen Knall. Das ist ja Eingewöhnung wie zu DDR Zeiten. Da gab es nämlich auch keine.

LG

Beitrag von .-.-.- 12.11.10 - 12:30 Uhr

Hallo,

mein Sohn hatte diese Woche auch arge Probleme (er ist etwas angeschlagen und deshalb müde und quengelig). Unser KiGa erlaubt, dass die Eltern erst dableiben, um 9 Uhr beginnt der Morgenkreis aber - ohne Eltern (bei der Eingewöhnung durfte ich auch dabei sein).
Ich gehe mit meinem Sohn jetzt immer gegen 8 zum KiGa, dann spielen wir und irgendwann geh ich leise. Vorher sage ich ihm aber, dass ich gehen muss.
Er hat auch geweint (und ich dann vor der Tür auch :( ), aber nach 2 Minuten war es gut.

Kannst du nicht mit der KiGa Leitung reden? Vielleicht gibt es einen Benebraum, wo du erstmal warten kannst? Dann kann deine Lütte immer schauen, wo Mama ist und du bist trotzdem nicht im Gruppenraum. Und dann Schritt für Schritt gehen - mal ne Stunde, mal 1,5.

Alles Gute!

Beitrag von schullek 12.11.10 - 18:31 Uhr

gar nicht einfach dalassen. mit dableiben. wenn die erzieher das nicht einsehen, dann hätte ich kein gutes gefühl mit diesen menschen.
ich habe damlas in der krippe mein gefühl viel zu lange ignoriert udn werde das immer bereuen. heute versuche ich da viel schnell einzugreifen bzw. darauf zu reagieren.
ich habe mein kind auch schonb 1-2 mal weinend zurückgelassen. aber NUR!!! bei seinen zwei erzieherinnen, die er selber sehr mag und denen ich mehr als 100% vertraue. die beiden sind toll. bei keinem anderen dort würde ich das machen. ansonsten fällt es meinem nach 4 jahren fremdbetreuung mitunter immer noch schwer mich gehen zu lassen (danach ist alles gar kein problem, er fühlt sich pudelwohl). nur der abscheid ist oft schwer für ihn. und da haben wir dann so unsere rituale und wenn es sein muss winkt mir die erzieherin mit ihm zusammen. das ist so abgesprochen und als es letztens deswegen leichte unstimmigkeiten mit einer anderen erzieherih gab habe ich mich fpr mein kidn eingesetzt.

aber in dem kigaanfangsstadium würd eich sie keinesfalls weinend dort lassen.

lg

Beitrag von jamey 12.11.10 - 12:40 Uhr

ich würde nicht zurückziehen. sie ist schon drei, es wird immer schwieriger sich in der kitagruppe zu integrieren, die anderen sind viell schon zusammen seit dem sie 1 jahr alt sind oder so.... ich denke es wird nicht leichter wenn sie älter wird.

bei uns haben es auch vor allem die älteren kinder schwer mit der eingewöhnung, häufig viel schwerer als die kleinen. ...

sie braucht auch die chance ihren platz dort zu finden, das muss sie irgendwie auch lernen, in der schule werden die karten auch wieder neu gemischt, da kann man auch nicht zurückrudern, ist leider so.

zwei tage kita sind zu wenig um dem ganzen raum und zeit zu geben, ich würde dran bleiben...

Beitrag von tragemama 12.11.10 - 13:08 Uhr

Nein, hier ist es eigentlich üblich, die Kinder ab 3 oder 4 Jahren in den KiGa zu geben.

Beitrag von n.b.82 12.11.10 - 12:56 Uhr

sorry aber in der Schule kannst du auch nicht sagen - oh es gefällt dir nicht - gut dann brauchst du nicht ... hoffe du weißt was ich meine...

ganz ehrlich so ist das leben und da muss sie halt einfach durch. Ich muss ja auch in die Arbeit obwohl ich nicht immer große Lust habe und mir sicherlich auch anderes vorstellen könnte...

LG

Beitrag von tragemama 12.11.10 - 13:07 Uhr

In der Schule ist sie aber drei Jahre älter, denkst Du nicht, dass das einen Unterscheid macht in Sachen Verstehen?

Beitrag von n.b.82 12.11.10 - 13:18 Uhr

ne glaub ich nicht ... manche Sachen müssen einfach sein ... Zähne putzen - zimmer aufräumen - essen - trinken ...

verstehst du. Wenn du ganz klar an die Sache ran gehst und es kein Aber gibt wird sie es für sich aktezptieren und sich schnell an die Sache gewöhnen.

Krank werden die Kleinen im 1. KIG Jahr sehr oft sein, denn es kommen einfach sehr viele Krankheitserreger auf sie zu - ist aber auch wichtig, denn so entwickelt sich ja auch das Imunsystem und du wirst sehen - im 2. Jahr wird sie nicht mehr soooo oft krank sein.

Ich hab immer gesagt - wir müssen beide arbeiten und du darst im Kindergarten mit Kindern spielen ... Leo hat sich nach 2 Wochen schnell eingefunden und für sich akzeptiert. Und mittlerweile frägt er schon So wieder wann der Kig losgeht und im Urlaub war es ganz schlimm ... ihm fehlen halt einfach die vielen Kinder - da können Mama/Papa nicht mithalten ;-)
LG

Beitrag von ayshe 12.11.10 - 16:38 Uhr

3 oder 6 und Schule ist wirklich überhaupt kein Vergleich!

Beitrag von ayshe 12.11.10 - 16:39 Uhr

Du stellst ein 3-jähriges Kind mit einem 6-Jährigem schulkind auf eine Höhe und dann auch noch einem arbeitenden Erwachsenen?


Wie blöd ist das denn? #klatsch

Beitrag von schullek 12.11.10 - 18:36 Uhr

diese einstellung finde ich kurzsichtig und egoistisch.
wer sagt, dass das so sein muss? nur weil es bei vielen so ist und früher so war udn in der schule mal so sein wird.
kinder sind doch keine lemminge!
und wenn die mutter hier die möglichkeit hat sich auif die bedürfnisse des kindes einzustellen ist es doch perfekt. natü+rlich müssen viele eltern feste stunden arbeiten und haben daher mit den kindern keine andere wahl. aber hier besteht die wahl und deshalb gibt es kein muss.


lg

Beitrag von duvute 12.11.10 - 18:42 Uhr

Sie ist 3 ! sie muß noch gar nix! Sie kann auch bei ihre mama zu Hause bleiben. Einen Erwachsenen(der zu Arbeit muß) mit so einem kleinen Menschen zu vergleichen , find ich lächerlig.#rofl

Beitrag von mirja 12.11.10 - 18:55 Uhr

Sie muss aber lernen, Übergänge zu meistern, deshalb würde ich auch noch dran bleiben, bis sie sich eingwöhnt. Das kann evtl. noch etwas dauern, aber dann ist es ein riesen Fortschritt für ihre Entwicklung. Ein Kind, welches nie Übergänge oder neue Situationen meistern muss, hat später echt mal ein Problem.....

Beitrag von ayshe 12.11.10 - 19:01 Uhr

Die Kinder, die erst mit 4 oder auch 5 einen Übergang meistern, haben auch kein Problem.

Beitrag von ayshe 12.11.10 - 19:03 Uhr

Übrigens gibt es Kinder, die gar nicht in den Kiga gehen, in meiner Zeit gab es sehr viele, und die haben auch nicht mit 3 Übergänge gemeistert.

Hat aber komischerweise trotzdem keiner ein Problem.

Beitrag von duvute 12.11.10 - 19:14 Uhr

also ich hab meine Kinder noch nie zu irgendwas gezwungen, die mußten auch nie irgendwo bleiben wo die sich nicht wohl gefühlt haben. Und das sind keine Problem-Kinder! #freu

Beitrag von mabo02 12.11.10 - 20:13 Uhr

Was sollen dann Eltern machen die beide arbeiten gehen? Da kann es auch kein Wunschkonzert geben. Ich finde das viele immer zu schnell die Flinte ins Korn werfen und die Kinr unnötig noch ein Jahr laenger zu Hause behalten.

Außerdem muss auch ein dreijaehriges Kind gewisse Dinge tun und akzeptieren. Fuer mich gehoert der Kindergarten dazu.

Beitrag von annime 12.11.10 - 23:02 Uhr

#pro#pro#pro#pro#pro#pro#pro#pro#pro