Mal wieder: Beikost

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von kirayellow 12.11.10 - 14:18 Uhr

Hallo zusammen,
möchte einfach nur mal etwas zum leidigen
Thema Beikost loswerden.
Habe in den letzten Tagen öfters etwas dazu gepostet.
Aber man wird hier derart angegriffen!
Ich stille auch noch voll. Meine Kleine ist jetzt
18 Wochen alt. Ich merke, daß sie langsam beikostreif
wird. Und ich werde bald versuchen, damit zu beginnen.
Ich sagte versuchen, nicht erzwingen!!
Habe heute mit dem Kinderarzt darüber gesprochen.
Er sagte auch, daß der Eisenspeicher nach 4 Monaten
so langsam aufgebraucht ist und man dann LANGSAM
mit Beikost (auch Fleisch) beginnen könnte.
Ich finde es nicht richtig, daß man als schlechte Mutter,
die keine Ahnung hat, dargestellt wird.
Nur weil man sich entschlossen hat, nicht 6 Monate oder gar 12 Monate zu
stillen.
Ich möchte hier gar nicht schreiben, was ich von euch
"Super-Langzeitstillmamis" halte.
Ich würde hier nie jemanden persönlich angreiefen.
So, musste mal raus.
Ihr könnt ja jetzt Steine rausholen. Sind ja eh immer
die gleichen, die alles besser wissen.
Ihr seid sogar schlauer als Ärzte, Hebammen, Ernährung-
wissenschaftler:-p
Trotzdem
Liebe Grüße
Kira

Beitrag von koerci 12.11.10 - 14:29 Uhr

Amen #gaehn

Beitrag von kirayellow 12.11.10 - 14:48 Uhr

Sehr schlau und informativ geantwortet#gaehn

Beitrag von koerci 12.11.10 - 14:49 Uhr

Auf was bitte hätte ich bei deinem schlauen Beitrag informativ antworten sollen??

Beitrag von kirayellow 12.11.10 - 14:53 Uhr

Ich sag doch:
Immer die gleichen Schlauberger#rofl#rofl

Beitrag von koerci 12.11.10 - 14:57 Uhr

Und immer die gleichen Dummschwätzer. Na und?

Beitrag von kullerkeks2010 12.11.10 - 14:32 Uhr

Huhu#winke

Ih weiß auch nicht was daran soooo schlimm ist schon im 5.monat beikost einzuführen...also nach dem 4.monat...

Wir wurden doch ALLE so groß gezogen und haben keine schäden davon getragen....Das heißt zwar nicht dass ich jetzt unbedingt ende des monats damit anfange, aber ich find es nciht schlimm wenn andere so früh anfangen...wenn sie es sich vorstellen können so früh brei zu geben dann sollen sie es machen...

Wie gesagt meine Mutter sitzt mir schon seit mein Kleiner 3 monate alt ist in den nacken und fragt wann ich denn endlich mit brei anfange...

Ich hab damals auch karottensaft in die flasche bekommen oder stampfkartoffeln mit milch, ein ei und natürlich kartoffeln...Ich bin auch nicht dran gestorben...

Also ich werde langsam anfangen anfang des jahres oder frühestens in einem monat...

LG Janine + #baby Jeremy (15 Wochen und 3 Tage)#verliebt

Beitrag von littlelight 12.11.10 - 15:43 Uhr

"Wir wurden doch ALLE so groß gezogen und haben keine schäden davon getragen"

Achso? Das wäre neu! 1. Wir wurden nicht alle so großgezogen, ich zB nicht.
2. Es gibt genug Menschen, die Schäden davon getragen haben. Es will nur keiner wahrhaben, dass der Darm durch die frühe Beikost kaputtgegangen ist.

Beitrag von kullerkeks2010 12.11.10 - 16:17 Uhr

Wie gesagt ich will meinen Kleinen so früh noch nix geben...aber ICH kenne niemand der schaden davon getragen hat...

Und das ist nun ansichtssache...genauso wie es immer ums thema stillen oder milchpulver geht....jeder hat eine andere meinung und ich finde man muss sie annehmen...man muss sie nicht mögen, aber man muss sie akzeptieren...so schwer es einigen hier auch fällt...

Beitrag von dominiksmami 12.11.10 - 17:46 Uhr

geht mir genauso, in meinem kompletten Bekanntenkreis gibt es exakt eine Person mit ernsthaften Darmproblemen und die leidet seit ihrer Geburt an Morbus Crohn, also hat es auch da nichts mit der Beikost zu tun.


Meine beste Freundin wurde 10 Monate lang vollgestillt, weil sie nichts anderes wollte und heute ist sie noch 5 Kg schwerer als ich...soviel zum lange Stillen als Adipositasprävention.


Man...ist aber auch schwierig hier *lach*

lg

Andrea

Beitrag von marysa1705 12.11.10 - 17:14 Uhr

>>Wir wurden doch ALLE so groß gezogen und haben keine schäden davon getragen....<<

Keine Schäden?
Schon allein die steigende Adipositasrate in den westlichen Ländern wäre Grund genug für ein möglichst langes und ausschliessliches Stillen.

http://www.ernaehrung.de/aktuell/archiv/Stillen-Adipositas-Kinder.php
http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/240637.html

Überlebt haben es die meisten, da hast Du Recht.
Aber einfach nur überleben ist mir für meine Kinder zu wenig. Sie sollen GESUND leben können.

Und dafür ist es nun mal besser bis nach dem 6. Monat mit der Beikost zu warten.
"Nach drei oder vier Monaten wird bei vielen Kindern, in der Sorge, dass alleiniges Stillen die Ernährungsbedürfnisse des Kindes nicht deckt, zugefüttert. Jedoch zeigen diese Studienübersicht und andere Studien, dass ausschließliches Stillen für sechs Monate Vorteile gegenüber Zufüttern nach drei bis vier Monaten hat. Dieses gilt sowohl in Entwicklungsländern als auch entwickelten Ländern."
http://www2.cochrane.org/reviews/de/ab003517.html


LG Sabrina

Beitrag von dynastria 12.11.10 - 14:35 Uhr

Hallo!

Ich muss dir Recht geben!!! #pro

Ich hab auch mit knapp 5 Monaten mit Beikost angefangen und hab mir hier einiges anhören dürfen.
Und gerade, wenn ich mir mal unsicher war, hab ich hier nachgefragt. Und es sind SEHR VIELE dabei, die gleich mit Steinen werfen.

Von wegen "6 Monate stillen ist aber ideal... denk mal an dein Kind...." #bla

Unsere Maus isst gerne Brei und auch gerne vom Löffel. Und sie ist weder übergewichtig noch sonst was!

Ich bezweifle zwar auch, dass ein Baby mit 4 Monaten schon beikostreif ist (manche Wissenschaftler sprechen ja dafür), aber jede Mama muss das doch bitte selbst entscheiden.


Viel Spaß beim BeikostVERSUCH! ;-)#mampf#winke

LG, Dynastria

Beitrag von ronic 12.11.10 - 15:03 Uhr

hallo

wir haben auch schon mit 18 wochen angefangen und unsere maus hat alles gut vertragen und das ist ja das entscheidende...aber viele denken darüber nicht nach das die kleinen auch schon eher als mit 6 monaten reif für beikost sind, nein da wird streng gewartet bis die zeit reif ist!
Wieso gibt es brei nach dem 4 monat...zum anschauen bestimmt nicht!!!
Solange es den kleinen gut geht ist doch alles ok!!!!!
Und was viele andere sagen darauf höre ich schon lange nicht mehr!

Wir wünschen dir viel spaß beim beikoststart!!!!!!
Gruß ronic

Beitrag von melanie-1979 12.11.10 - 16:06 Uhr

Davon kann ich auch ein Lied singen... Bin hier fast gesteinigt worden, als ich gepostet hatte, dass unsere Maus seit letzter Woche mit Beikost angefangen hat. Sie ist 4 1/2 Monate alt und es klappt super... Naja, dies wollte mir keiner so Recht glauben. Und man hat mir Vorwürfe gemacht, dass wir mit Karotte angefangen haben und nicht mit Kürbis etc.... Mir Wurst was diese "Übermütter" denken, ich weiß, dass es unserer Maus gut geht und SIE bereit dazu ist. Der Rest ist mir Latex...

LG Melli mit Lara-Sophie #winke

Beitrag von marysa1705 12.11.10 - 17:00 Uhr

>>Ich möchte hier gar nicht schreiben, was ich von euch
"Super-Langzeitstillmamis" halte.
Ich würde hier nie jemanden persönlich angreiefen.<<


#nanana#nanana#nanana
Da widerspricht sich aber jemand ganz schön...

Beitrag von marmar28 12.11.10 - 17:57 Uhr

Wieso?

Sie hat doch keine Namen genannt... und ihre Meinung für sich behalten.

Die Eltern sollten wissen was am besten für das Kind ist. Kein Kind passt in ein Schema.

Beitrag von marysa1705 12.11.10 - 18:12 Uhr

Wenn man sagt: "Ich möchte hier gar nicht schreiben, was ich von euch
"Super-Langzeitstillmamis" halte." dann ist das nicht "seine Meinung für sich behalten". #aha

Der Ausdruck "Super-Langzeitstillmamis" beinhaltet ja gerade eine ironische Bedeutung und drückt somit das Gegenteil aus.

Wenn sie also im nächsten Satz schreibt: "Ich würde hier nie jemanden persönlich angreiefen" ist das total widersprüchlich! Deshalb meine Antwort.

LG Sabrina

Beitrag von marysa1705 12.11.10 - 17:29 Uhr

Hallo,

>>Habe heute mit dem Kinderarzt darüber gesprochen.
Er sagte auch, daß der Eisenspeicher nach 4 Monaten
so langsam aufgebraucht ist<<

Das allein zeigt schon, dass Dein Kinderarzt davon nicht viel Ahnung hat. Du solltest ihm vielleicht mal eine Weiterbildung bzgl. Stillen und Säuglingsernährung empfehlen.
Da Du ja so viel Ahnung hast, weisst Du ja sicher auch, wie gründlich diese Thematik im Rahmen eines Medizinstudiums behandelt wird.

Es ist ganz einfach:

"Nach drei oder vier Monaten wird bei vielen Kindern, in der Sorge, dass alleiniges Stillen die Ernährungsbedürfnisse des Kindes nicht deckt, zugefüttert. Jedoch zeigen diese Studienübersicht und andere Studien, dass ausschließliches Stillen für sechs Monate Vorteile gegenüber Zufüttern nach drei bis vier Monaten hat. Dieses gilt sowohl in Entwicklungsländern als auch entwickelten Ländern."
http://www2.cochrane.org/reviews/de/ab003517.html

Hingegen hat es keinen einzigen Vorteil, wenn man früher mit Beikost beginnt!

Sollte Dein Baby wirklich beikostreif sein - was ich in diesem Alter stark bezweifle - dann lass es doch einfach selbst essen! Denn ein Baby, das beikostreif ist, kann das selbst! Es zeigt ja schliesslich nicht, dass es Brei will - oder esst ihr den ganzen Tag selbst nur Brei? - sondern wenn, dann zeigt es ja, dass es das gleiche essen möchte wie ihr.

Für mich ist einfach unverständlich, WARUM um alles in der Welt manche Mütter es derart eilig haben, Brei in ihre Kinder hineinzustopfen...
Es hat keinen einzigen Vorteil, sondern kann NUR zu Nachteilen für das Kind führen.
Warum also diese Eile?


Eigentlich sollte man ja meinen, Mütter wollten immer nur "das Beste" für ihre Kinder.
Wer also wirklich "Ahnung" hat, wie Du schreibst, der würde niemals das Risiko einer Gesundheitsgefährdung für sein Kind eingehen, wenn er einfach durch Warten ganz ohne Gesundheitsgefährdung Beikost einführen kann.


LG Sabrina

Beitrag von leboat 12.11.10 - 18:03 Uhr

eine studien von tausenden... :-[

Beitrag von marysa1705 12.11.10 - 18:13 Uhr

Eben nicht!

Erst lesen, dann antworten!

Informiere Dich darüber, was die Cochrane-Library ist und was sie beinhaltet und plapper nicht irgendwelchen Mist!

Beitrag von mama291203 12.11.10 - 18:18 Uhr

Cochrane-Library....oh mein Gott..hat also wieder jemand etwas erfunden um die jungen Mütter irre zu machen.....

Ihr glaubt auch alles was man euch vorsetzt...

Und schon klar, alle unsere Kinderärzte sind völlig inkompetent....warum geht ihr eigentlich net in die Praxis und macht das...ihr wisst doch sowieso alles viel besser...

Furchtbar dieses Übermutter-Getue hier ständig...

Beitrag von marysa1705 12.11.10 - 19:00 Uhr

So ein Quatsch! Die Cochrane Library gibts schon lange und eben genau aus diesem Grund: Weil es so viele unterschiedliche Meinungen und Aussagen gibt, sollten hier zu jeweils zu einer ganz konkreten Fragestellung alle relevanten wissenschaftlichen Daten zusammengetragen und verglichen werden, um diese Frage zu beantworten.

Und zwar von Leuten, die wirklich Ahnung haben, nicht von Kinderärzten, die glauben mit 4 Monaten wäre der Eisenspeicher so langsam aufgebraucht...

Das hat rein gar nichts mit "Übermutter-Getue" zu tun... Die TE hat sich doch gerade darüber beschwert, dass man ihr vorgeworfen hätte, sie hätte keine Ahnung und dass dies nicht gerechtfertigt sei.
WENN man dann aber WIRKLICHE Informationen bringt, dann ist man eine "Übermutter".

Also wenn ihr wollt, dass man euch ernst nimmt, dann entscheidet euch! Entweder ihr wollt Ahnung haben, dann beschwert euch nicht über Informationen. Oder aber ihr gebt zu, dass ihr keine Ahnung habt und es euch egal ist ... dann lebt auch damit, wenn man euch das sagt!


Beitrag von leboat 12.11.10 - 18:01 Uhr

#pro

Beitrag von littlelight 12.11.10 - 18:36 Uhr

"Meine Kleine ist jetzt
18 Wochen alt. Ich merke, daß sie langsam beikostreif
wird. Und ich werde bald versuchen, damit zu beginnen.
Ich sagte versuchen, nicht erzwingen!! "

Ist doch ok! Vertraue auf deinen Mutterinstinkt und v.a. richte dich nach deinem Kind. Wenn dein Kind tatsächlich beikostreif ist, wird es allein essen, also die Nahrung selbst zum Mund führen, einspeicheln und schlucken. Dafür wirst du auch sicher von niemandem angegriffen. ;-)

Beitrag von lilly7686 12.11.10 - 19:37 Uhr

Ich hab zwar keine Ahnung, worauf du dich hier beziehst, weil ich ne Weile nicht online war.
Aber wer wann wie wo was mit Beikost beginnt, muss jeder selbst entscheiden.
Wenn du hier etwas nachfragst, und wie gesagt, ich weiß nicht, was du gefragt hast, dann musst du dich auch auf Antworten gefasst machen, die dir vielleicht nicht gefallen.

Aber eine Info: Langzeitstillen hat rein gar nichts mit Beikost zu tun. Auch eine Mutter, die ihrem Kind bereits mit 4 Monaten Brei gibt, kann noch sehr lange Stillen.

Nur weil man nicht was weiß ich wie lang stillt, ist man keine schlechte Mutter.

"Ihr seid sogar schlauer als Ärzte, Hebammen, Ernährung-
wissenschaftler "

Und genau DAS ist das Problem. Denn Ärzte sagen, was dein Arzt sagt. Hebammen sagen manche das und manche das, Ernährungswissenschaftler dagegen empfehlen 6 Monate voll zu stillen.
Nun sag mir bitte, was denn nun richtig sein soll?
Ärzte sind zu 98% keine Ernährungswissenschafler. Hebammen ebenso wenig.
Und Ernährungswissenschaftler empfehlen nun mal 6 Monate voll stillen, gnauso wie die WHO.

Das soll kein Vorwurf sein, wie gesagt, was du tust ist deine Sache. Aber wenn du hier von Ernährungswissenschaftlern anfängst, dann solltest du dich vorher genauer informieren.

Liebe Grüße!