Brauch eure Hilfe *erfahrene stillende mütter*

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von annybunny79 12.11.10 - 15:05 Uhr

Hallo,

Ich bin gehörlos und habe 3 Kinder,meine beide grosse Kinder sind 7 und fast 5 Jahre alt.Mein Kleiner ist jetzt genau 6 Wochen alt.Ich hoffe sehr,das Sie mir helfen können und sie versteht,was ich geschrieben habe.Ich stille mein Kleiner noch voll.Ich wünsche mir,das ich diesmal lange stillen kann solange wie möglich.Jetzt glaube ich,es klappt langsam wider nicht so gut.Bei meine beide Kinder habe ich bis fast 4 monate lang gestilt,bei meiner Tochter stille ich teilweise,weil ich immer zuwenig Mumi habe trotz aller Versuch.Diesmal bei mein Kleiner habe ich bis vor 2 wochen super gestillt und er hat gut zugenommen.Jetzt habe ich seit 2 wochen immer weniger Mumi.Bin am zverweifelt.Letzte Montag Abend bekam ich plötzlich schüttelfrost und Fieber und hatte Brustentzündung und seit gestern bekam ich blöde lippenherpes.Jetzt kommt mein Mumi noch weniger raus als letzten wochen. Mein Kleiner schläft seit fast 2 wochen 2 bis 3 std,Jede Stillen war ein Katastrophe.er trinkt 5 min. jede Brust,dann nuckelt er immer nur,dann mache ich schluss,5 min.später hat er wieder hunger immer gleiche 5 bis 6 mal jede brust bis er so müde ist.Wenn er nach 5 min an die brust trinkt,dann strampelt er heftig und hat rote gesicht und sein Kopf bewegt ständig,das stört auch beim stillen.so ist 2 wochen lang,aber immer schlimmer.Was hat er?Ich weiss nicht mehr weiter.Hab auch gemerkt,Er hat weniger nasse Windeln als vor 1 woche.Ich überlege mir,ob ich Stillberaterin holen sollte und mein mutter soll anrufen.

Was muss ich tun?

LG anny

Beitrag von annybunny79 12.11.10 - 15:11 Uhr

Er spuckt auch nicht mehr oder gaaanz wenig.Letzten wochen hat er soviel gespuckt.Mein Mumi war eindeutig zuwenig...#kratz

Beitrag von kleinemausii 12.11.10 - 15:29 Uhr

Huhu

Ich würde mich um eine Stillberaterin kümmern.
Die steht dir zu Seite und kann dir sicher weiter helfen.

Liebe Grüße

Beitrag von ioba 12.11.10 - 17:10 Uhr

Hallo,
ich denke auch eine Stillberaterin ist die beste Lösung. Hast du eine Nachsorgehebamme? Meine hat eine ziemlich gute Stillberatung gemacht auch wenn sie keine explizite Stillberaterin ist aber vlt. kannst du ihre Hilfe in Anspruch nehmen bis du den Termin mit der Stillberaterin hast.
Trinkst du Stilltees? Bei mir und einer Freundin bringt Malzbier ordentlich Milch. Auch alkoholfreies Weizen hilft gut und ist nicht so süß...

LG Ioba

Beitrag von katitole 12.11.10 - 18:03 Uhr

Wichtig für die Anregung der Milchbildung ist vorallem Ruhe. Wenn Du eine Brustentzündung und Herpes hast, sieht das für mich so aus, als würdest Du Dir grad zuviel zumuten! Hast Du niemanden, der Dir mal mit den zwei großen hilft und Du kuschelst Dich erstmal mit dem Kleinen ins Bett?

Ausserdem musst Du gut essen und viel trinken. Mir hat der Stilltee von Herbaria sehr geholfen. Und Stillkugeln. Gibt es beides im Reformhaus. Ich hab es hier gekauft http://www.drax-mühle.de/sortiment_muehlenladen.html

Das mit dem häufigen Anlegen machst Du schon ganz richtig!

Ich hatte am Anfang auch schreckliche Probleme mit dem stillen, ich weiß, wie hart das ist.

Lass Dich #liebdrueck

Beitrag von zahnweh 13.11.10 - 00:24 Uhr

Hallo,

wie schon geschrieben wurde:
- Bettruhe so gut wie möglich!
- Die Großen von Mutter oder Freunden betreuen lassen. Wenigstens so lange du krank und geschwächt bist.
- anlegen so oft er möchte. Das Nuckeln regt die Milchbildung an
- viel Trinken, am besten Wasser und Stilltees
- unbedingt weglassen: Pfefferminz und Salbei(tee)/Bonbons mit Pfefferminz/Salbei. Beides reduziert die Milchmenge


Stillberaterin ist eine sehr gute Idee. Oder Hebamme. Anspruch besteht über die 10 Tage hinaus. Nämlich so lange wie gestillt wird. Falls sie zum Abstillen raten würde (machen manche, weil sie dann weniger Arbeit haben :-[) unbedingt an eine Stillberaterin wenden.

Gute Besserung und Durchhalten.