Einspringen, wenn Kollegen krank sind. Wie ist das bei euch?

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Beitrag von lonedies 12.11.10 - 17:20 Uhr

Hallo!

Aufgrund zahlreicher Diskussionen mit meinem Freund (seit zig Jahren Betriebsratsmitglied in der Stahlbranche) möchte ich hier einfach mal nachfragen, wie es bei euch gehandhabt wird:

Will mal kurz meine Situation schildern:

Ich arbeite als Krankenschwester in der Altenpflege und hier und da kommt es auch mal vor, dass ein oder mehrere Kollegen krank werden.
Normalerweise wird versucht, das "Pensum" dann eben mit einer Pflegekraft weniger zu stemmen, aber bei dem aktuellen Pflegeschlüssel, der eh schon sehr knapp ist, kaum möglich. Da ja aber die Pflegebedürftigen trotzdem gut versorgt sein müssen, heißt das: irgendjemand muss einspringen. Also versucht man Kollegen aus dem Frei (nicht aus dem Urlaub: der ist unantastbar *g*) reinzuholen. Und ich - für meinen Teil - hab damit auch kein Problem, sofern ich zu dem Zeitpunkt noch keine Termine o.ä. und einen Babysitter für meinen 4-jährigen Sohn habe.

Nun, mein Freund sieht das leider komplett anders und ständig gerate ich mit ihm, wenn ich mal wieder einspringe, in bittere Streitgespräche. Nicht weil er an den Tagen etwas vor hatte, sondern (wie ich den Eindruck habe) aus Prinzip.

Er versteht einfach nicht, dass man von Arbeitnehmern einfach so verlangen kann, aus dem Frei auf Arbeit zu kommen. Frei ist Frei meint er und dies sei unantastbar. Ja, an seinem Arbeitsplatz mag das gut funktionieren. Er arbeitet in der Produktion (Stahlindustrie) und falls im Krankheitsfall niemand gefunden wird, der sich darum reißt, ein paar zusätzliche Stunden zu bekommen, dann bleibt die Maschine eben stehen.

Aber Maschinen kann man schließlich nicht mit Menschen vergleichen.

Einen Springerpool einzuführen ist schlichtweg auch unmöglich, da es super schwer ist, jemanden zu finden, der allzeit bereit ist, einzuspringen, nie Pläne hat und auf allen Bereichen eingearbeitet ist. Dazumal es auf dem Arbeitsmarkt eh an Pflegefachkräften mangelt.

Naja, das versteht mein Freund eben auch nicht. Er meint, da müsste man solchen "potentiellen Springern" einfach mehr Geld bieten (so als Anreiz). Aber woher nehmen?

Ich bin zur Zeit echt hilflos und verzweifelt, mir fehlen einfach die Argumente, ihn davon zu überzeugen, da er sooo stur auf seinen Ansichten beruht.


Wie ist das denn bei euch, wenn Kollegen krank sind?
Würde mich echt mal interessieren. Vielleicht habe ich auch einfach den falschen Job gewählt. Augen auf bei der Berufswahl...:-( Oder bei der Wahl des Partners?! Lange werde ich diese ständigen Dispute jedenfalls nicht mehr durchstehen.

Vielen Dank fürs Lesen (ist - glaub ich - bissl viel geworden)

Liebe Grüße
Claudi.

Beitrag von mamavonyannick 12.11.10 - 17:32 Uhr

Hallo,

natürlich springe ich ein, wenn meine Kollegin krank ist. Umgekehrt macht sie es genauso. DAS nennt man Kollegialität. Wobei ich jetzt nicht das ständige Ausnutzen meine, es sollte schon im Rahmen bleiben.
Wenn dein Freund es nicht versteht, dann tut er mir leid. Vllt kommt er irgendwann in den Genuss, im KKH zu liuegen und niemand kümmert sich um ihn, weil die dort arbeitenden Menschen eine ähnliche Einstellung wie er haben. Diskutieren würde ich mit ihm da nicht drüber.

vg, m.

Beitrag von lonedies 12.11.10 - 17:35 Uhr

Ich danke dir für deine Antwort. Vielleicht muss er auch erstmal aus dem Freundes- und Bekanntenkreis hören, dass "Einspringen" Normalität ist um seine Meinung mal zu überdenken...

Beitrag von manavgat 12.11.10 - 19:19 Uhr

Das ist Deine Arbeit und es geht ihn nichts an.

und gut ist.


Gruß

Manavgat

Beitrag von lonedies 12.11.10 - 20:08 Uhr

Wenn das nur so einfach wäre. #schmoll

Bin mittlerweile schon so weit, ihn vor die Wahl zu stellen:

Entweder...

... er akzeptiert mich MIT meine Job (den ich über alles liebe und der für mich nicht nur Beruf, sondern Berufung ist, da ich schon von Kindesbeinen an immer eine soziale Ader hatte) und auch mit den Einschränkungen (z.B. Einspringen), den dieser Job mit sich bringt ...

Oder...

... er muss sich eben eine neue Freundin suchen. Am besten eine, die nur "ja & amen" zu seinen Theorien sagt und auch nur mit Maschinen arbeitet oder Hausmütterchen spielt.

Dumm nur, dass uns da noch unser gemeinsamer 4-jähriger Sohn verbindet...Und ein Neuanfang mir wirklich schwer fallen würde.

Ach alles Mist!

Beitrag von derhimmelmusswarten 12.11.10 - 20:55 Uhr

Komische Firma, in der dein Freund da arbeitet. Mein Freund arbeitet auch in der Produktion und da würde man gewiss niemals die Maschinen abstellen!!! Sowas kann sich ein Unternehmen wohl kaum leisten. Klar werden dann dort Leute umgesetzt, aus anderen Bereichen geholt oder von anderen Schichten abgezogen, aber wenn es gar nicht geht, gibt es eben kein frei oder es werden Leute angerufen. Dein Freund ist ganz klar im Irrtum, sollte froh sein, dass es bei ihm anders ist und den Mund halten!

Beitrag von giftzwerg01 12.11.10 - 21:05 Uhr

Hallo!

Hm, ich sehe das zweischneidig.

Vorab die Frage, wie reagiert dein Arbeitgeber, wenn du mal NEIN sagst (weil du z.B. schon einen Termin gemacht hast oder kein Babysitter da ist? Wirst du gefragt oder wird es von dir erwartet? Wie wird diese Mehrarbeit ausgeglichen, bekommst du die Überstunden ausgezahlt oder kommen sie auf ein Stundenkonto und kannst du sie abfeiern? Wie oft kommt das vor? Regelmäßig? In welchem Umfang?

Ich selbst bin nicht in der Lage, ich arbeite im Büro und meine Arbeit bleibt eben einfach liegen, wenn ich krank bin (bzw. die meiner Kollegen, klar geht man an das entsprechende Telefon, aber ansonsten ist das recht stressfrei).

Mein Mann ist in einem Unternehmen tätig, wo sich Maschinen nicht so einfach abstellen lassen. Aufgrund von Personalknappheit macht er zur Zeit mind. 80-100 Überstunden im Monat, immer ungeplant und am Wochenende. Das beeinträchtigt das Familienleben massiv, da unsere Pläne ständig über den Haufen geworfen werden und unsere Tochter ihn kaum noch sieht. Nebenbei geht das inzwischen auch an seine Gesundheit.

Das kotzt mich sowas von an! Denn letztendlich können die Angestellten nichts für Personalknappheit und Fehlplanungen. In der Branche, in der mein Mann arbeitet, ist jahrelang "verpennt" worden, Nachwuchs auszubilden, und aus Profitgier werden sowieso per se erstmal keine Neueinstellungen vorgenommen, obwohl es der Firma besser geht denn je.

Und auch du kannst letztendlich nichts für den Mangel an Pflegekräften. Wäre der Beruf nicht so unterbezahlt, würden ihn auch mehr Menschen ausüben. Insofern gebe ich deinem Mann schon recht.

Also, wenn das MAL vorkommt und es bei dir passt, sehe ich kein Problem, aber nicht ständig.

LG

Beitrag von sassi31 13.11.10 - 01:20 Uhr

Hallo,

ich bin da deiner Meinung.

Grundsätzlich ist es ja kein Problem, wenn man mal auf einen freien Tag verzichten muss, weil Kollegen erkrankt sind. Die Frage ist aber, wie häufig das vorkommt und warum. Bei einer generell falschen Planung habe ich weder Lust die Arbeit aufzufangen, noch sehe ich es als meine Pflicht an.

Mein Ex-AG hatte z. B. sowieso schon viel zu wenig Mitarbeiter in der Buchhaltung. Da hat man nicht mal das Tagesgeschäft erledigen können, wenn alle da waren. Es ist immer etwas liegen geblieben wegen der Unterbesetzung. Dazu kam dann noch, dass das Personal so oft gewechselt hat. Die Leute waren noch nicht mal richtig eingearbeitet, da waren sie wieder weg. Hat jemand gefehlt, war keiner zuständig und es blieb halt einfach liegen. Dadurch wurden die Berge noch größer. Natürlich wurde erwartet, dass die anderen es auffangen. Aber das war halt garnicht machbar. Und da hab ich keine Überstunden gemacht und auch nicht freiwillig Krankheitsvertretungen. Man hätte dort (ungelogen!) über Monate 24 Stunden zubringen können und wäre noch immer nicht fertig gewesen mit der Arbeit. Man hätte lediglich die Spitze des Eisbergs angekratzt.

Gruß
Sassi

Beitrag von zwiebelchen1977 12.11.10 - 21:24 Uhr

Hallo

Ich bin Krankenschwester in der Altenpflege. Habe nun nach 3,5 Jahren Elternzeit wieder angefangen. Mache aber nicht mehr voll, wie vor dem Kind, sondern nur noch 20 Stunden(3 Tage die Woche).

Ich bin bereut, mal einzuspringen, aber auch nur, wenn die Betreuung gesichert ist.(also Omas und Opas können).
Aber ich habe nicht ohne Grund meine Stunden reduziert. Will halt soviel Zeit wie möglich noch mit meinem Kind haben.

Vor dem Kind bin ich oft eingesprungen, hatte da oft an die 250 Überstunden.

Bianca

Beitrag von chatterbox 12.11.10 - 22:17 Uhr

Hi!

Ich arbeite Teilzeit als Disponent bei einem Containerdienst.

Bei uns ist es ein Problem, wenn jemand ausfällt, da die Fahrer Ruhezeiten einhalten müssen und oft nicht "einfach so" einspringen können. Theoretisch müsste man also immer jemanden auf Abruf haben, hat aber kein Mensch, weil das zu teuer ist.
Insofern hat Dein Partner schon Recht. Wenn sich das Einspringen häuft, dann ist einfach zu wenig Personal da. Das ist aber in der Pflegebranche leider die Regel, wie Du selber schon schreibst und damit muss man eben leben, wenn man diesen Beruf ausübt.
Ein bisschen gemein finde ich es schon, dass er Dir das (indirekt) vorwirft. Was sollst Du denn machen, den kompletten Pflegenotstand beheben?

Und eigentlich gehört es unabhängig von der Branche auch zur Kollegialität dazu, dass man gegenseitig mal einspringt.
Bei uns kommt es auch hin und wieder vor, dass sowohl der leibhaftige Chef, als auch der Disponent (ich) wie die Blöden LKW-fahren und der Seniorchef mit seinen 78 Jahren mit zwei Telefonen am Ohr vor dem PC sitzt und Kunden und Fahrer verarztet. Und schon hat man das Geld für zwei Fahrer gespart.;-)
Ich denke, das ist überall der ganz normale Wahnsinn.

LG

Beitrag von jurbs 12.11.10 - 23:21 Uhr

das ist das Problem mit Gewerkschaftlern ... sie haben (nahezu immer) den Bezug verloren ... ich finde es normal, dass man ggf fragt ob jemand, der frei hat Zeit hat - ich biete es auch oft an, wenn ich weiß, dass es eng werden könnte ... man arbeitet eben als Team und jeden trifft es mal, dass er mehr arbeiten muss oder für andere mitarbeiten oder eben einspringen ... und solang das kein Zwang ist, sondern man gefragt wird sehe ich keinen Grund, was Deinen Partner das angehen sollte!

Beitrag von simerella 13.11.10 - 06:48 Uhr

Hallo Claudi,

ich glaube für Menschen die nicht in einem Pflegeberuf arbeiten ist es manchmal unverständlich, dass man Dienste übernehmen muß und aus dem "Frei" geholt wird.
Ich selbst habe im OP gearbeitet, wo es teils echt doof ist, wenn der Bereitschaftsdienst morgens anruft und krank ist. Dann muß sofort jemand für den Dienst einspringen und wenn man mich gefragt hat, konnte ich froh sein, wenn ich noch kurz während des Dienstes nach Hause fahren konnte, um mir wenigstens Unterwäsche zum wechseln zu holen. Seine Zahnbürste und so hat man eh immer im Spint.
Wenn man dann noch Kinder unterzubringen hat, ist das natürlich schwierig und ich denke dann wäre das auch nicht ohne Weiteres möglich, aber die Patientenversorgung muß schon gewährleistet sein!
Ich bin deshalb aus der Pflege weg gegangen...mich hat das permanent geärgert, weil ich damals ohne Partner und Kind war und dann immer zuerst mit aushelfen dran war :-(
Und unser Vorgesetzter war der Meinung, dass der Dienstplan KEIN Freizeitgestaltungsplan sei und man selbstverständlich immer mit Überstunden und gestrichenem Frei rechnen müsste. Für mich die reinste Diktatur!

LG,
simerella.

Beitrag von vwpassat 13.11.10 - 10:55 Uhr

Erstmal Hallo in den Nachbarkreis! #winke


Ich hoffe für Euch bzw. speziell für Deinen Freund, dass er seinen Job noch lange behält, der Stahlbranche geht es nämlich zusehends schlechter. Es ist schön für ihn, dass er seine "festen" Arbeitszeiten hat, man kann das aber nicht mit einer Altenpflegerin oder Krankenschwester vergleichen.

Da liegen Welten dazwischen, wie Du ja selbst bemerkt hast.

Meine Frau ist auch Krankenschwester, und es kommt oft vor, dass mal jemand tauschen möchte oder Ersatz für jemanden benötigt wird, der krankheitsbedingt ausfällt.

Ich habe da generell nichts dagegen, aufgrund meiner Selbständigkeit und dem Umstand, dass wir unseren 6-jährigen Sohn ja auch irgendwie betreuen bzw. kurzfristig anderweitig unterbringen müssen, haben wir folgenden Kompromiss gefunden:

Meine Frau ruft mich an, wenn was geändert werden soll und ich schau erstmal nach meinen Terminen. Wenn sich das irgendwie realisieren lässt, gibt es das Ok von mir. Ich möchte da nicht im Wege stehen, solange alle anderen Kolleginnen ebenfalls mitziehen. Das geht halt in Pflegeberufen nicht anders.

Beitrag von littlequeen 13.11.10 - 10:59 Uhr

Ich kenne das in der Pfeleg gar nicht anders, ich habe meinen Dienstplan zwar immer 8 wochen im voraus gehabt, aber ich glaube der ist nie so geblieben wie er geplant war, kommt doch immer mal was dazwische, eben enstand oder was auch immer, weswegen man einspringen muss. weiß nicht in wie weit man da zu gezwungen werden kann, aber ich denke ich der Pfeleg ist es halt so üblich. WObei mein chef uns immer dafür entschädigt hat wenn wir kurzfristig einspringen mussten ;) da macht man das doch noch lieber ;)

Lg littlequeen

Beitrag von mansojo 13.11.10 - 11:07 Uhr

hallo,

laß dich da gar nciht auf disskusionen ein

mein dienstplan ist auch nie der selbe den ich anfangs bekommen hab

allerdings sag ich schon mal nein
wenn mein arbeitszeitkonto am platzen ist


wenn ich krank bin springen auch mitarbeiter ein
das wäre reichlich unfair wenn man dienste verweigert

lg manja

Beitrag von hsicks 13.11.10 - 11:11 Uhr

Hallo,

bei mir ist es selbstverständlich , für meinen Chef einzuspringen, wenn er krank wird, denn ohne approbierte Kraft dürfte die Apotheke nicht offen sein.

Von unseren PTAs und PKAs wird ebenfalls erwartet, dass sie im Krankheits- und Urlaubsfall auf Basis von Überstunden, die danach wieder abgebaut werden , für einander einspringen .

So lange das Ganze auf ausgewogenem gegenseitigen Geben und Nehmen aufgebaut ist, ist das für mich absolut selbstverständlich.

Betriebsräte in größeren und damgemäß anonymeren Firmen sollten nicht Äpfel mit Birnen vergleichen, in kleineren Betrieben läuft vieles anders.

Wenn Dein Freund weiter Stress macht, würde ich eher die Partnerschaft als die Arbeitsstelle einer Prüfung unterziehen.

LG,
Heike

Beitrag von frau_e_aus_b 14.11.10 - 06:58 Uhr

Guten morgen...

ich bin auch Krankenschwester, arbeite allerdings seit 2Wo in der Tagespflege mit geregelten Arbeitszeiten (8-18Uhr, kein WE etc).
Davor war ich immer im Schichtdienst tätig.
Nach 2Jahren Elternzeit hab ich eine 20Std-Stelle in einem KH angenommen.

Ich bin immer gerne (und manchmal auch oft) eingesprungen, sofern ich, ohne mir ein Bein auszureißen, jemanden fürs Kind habe und er nicht darunter "leidet".

Mein Mann ist ja nur am WE zu Hause, stand dadurch nur am WE als Betreuung "zur verfügung" .
Ich hatte aber bis zum Sommer eine ganz tolle Tagesmutter die zu jeder Tages- und Nachtzeit betreut hat.

Ich bin auch öfters am WE eingesprungen (bevorzugt Nachtdienst), auch wenn ich dadurch meinen Mann noch weniger gesehen hab.
Aber ich wusste es kommt von der Station was zurück. Ich war auf einer sehr kollegialen Station. Wenn man mal tauschen wollte waren immer gleich mehrere tauschwillige dort. Wenn ich frei brauchte und dies meiner Teamleitung sagte versuchte sie alles dies umzusetzen - es war ein geben und nehmen.

Wenn das nicht gewesen wäre, wäre ich nicht so "einspringwillig" gewesen.

Ich hab mal in einem Altenheim gearbeitet in dem sich jeder selbst der nächste war. Es bestand kein Team - da war es mir nach ner Zeit auch egal was dort passiert, weil es nicht mal ein Danke gab wenn ich an meinem freien WE zur Arbeit kam.

Mein Mann hat die gleiche Einstellung wie ich. Wenn was vom Team zurück kommt springt er auch gerne mal ein, macht Ü-Stunden etc pp.
Er ist beim Bund und dort wo er jetzt stationiert ist geht es so locker und unkompliziert zu. Da ist man auch gerne mal bereit mehr zu machen, als "vereinbart".
Im Oktober ging es mir gesundheitlich nicht so gut, hätte evtl operiert werden müssen. Da war es kein problem innerhalb 30min alles liegen lassen zu können und nach hause zu fahren für unbestimmte zeit.

LG
Steffi