Sehr anhänglich...

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von steffix77 12.11.10 - 20:49 Uhr

Hallo,

Mein Sohn Max *20.10.08 ist seit Monaten sehr anhänglich. Klar, ein Kind braucht Nähe und ganz viel Mama...aber ganz ehrlich gesagt, wird mir diese "Belagerung" manchmal zuviel.

Er heult, sobald ich nur den Raum verlasse. Sogar dann, wenn Papa und/oder sein Bruder bei ihm sind.#schrei
Er kommt sofort hinter mir her, wenn ich nur mal zur Toilette gehe.
Er heult erst recht, wenn ich ihn (2x pro Woche) bei der Tagesmutter abgebe. Aber es ist immer nach ein paar Minuten vorbei.
Einerseits fällt es mir sehr schwer, das so zu sehen. Andererseits nervt es mich auch ziemlich. #schmoll
Es geht nun schon echt lange so, bestimmt seit 8-10 Monaten. Davor war des nicht so (extrem).
Und es scheint irgendwie auch nicht besser zu werden.
Eine zeitlang habe ich gedacht, er würde es besser verkraften, wenn er solche kleinen Trennungen häufiger erlebt und damit "übt". Aber nix. Auch wenn ich mich ganz besonders viel mit ihm beschäftige und ihm ganz viel Nähe gebe, scheint sich nichts zu verändern. Im Gegenteil, manchmal habe ich dann das Gefühl, er klammert dann erst recht.
Komischerweise funktioniert es, wenn ich ihn zur Oma bringe. Da verabschiedet er sich leichter. #kratz

Beim Großen hatten wir das auch. Aber ich meine, das war nicht so lange der Fall, das waren höchstens 3-4 Monate und dann war es ok.

Hat jemand einen Tipp für mich (außer: Es ist eine Phase und geht vorbei...;-))?

#danke
LG Steffi


Beitrag von meleke 12.11.10 - 22:29 Uhr

Hallo Steffi,

wie würdest du denn den Charakter deines Sohn's einschätzen? Ist er eher ein kleiner Wilder oder ein Sensibelchen?

Also mein Sohn *06.12.2007 ist auch total anhänglich. Er kommt sogar mit auf's Klo oder schaut mir beim kochen zu. Und ja, er schläft jeden Abend in meinen Armen ein, vorbei das nicht geht ohne das er meinen Atem an seinem Ohr hört/spürt.

Mich hat das auch immer sehr gestört, weil eben nichts ohne ihn ging.... wirklich nichts.

Nun gut, es hat sich heraus kristallisiert, das er ein absolutes Sensibelchen ist. Für ihn bricht die Welt zusammen wenn ich mal schimpfe und sich meine Stimmlage verändert. Er kuschelt auch total oft .... statt zu spielen #verliebt

Wenn ich allein das Haus verlasse erkläre ich ihm immer ganz genau wohin ich gehe und warum. Obwohl ich bezweifel das er es ganz versteht. Und deiner ist ja noch jünger als meiner. Aber tue das trotzdem. Mein Kleiner kommt seit dem besser mit Trennungen klar. Aber eben nicht leicht und locker ala :"Tschüss Mami, bis dann." Aber es gibt keine Tränchen mehr.

Und was seine Oma betrifft.... #kratz.... das ist einfach die Magie der Omas ;-) da ein Bonbon da ein Keks.... Omas sind doch eh die Besten ;-)

Gute Nacht.... geh jetzt kuscheln #rofl natürlich mit dem Lütten #rofl

Beitrag von steffix77 13.11.10 - 10:41 Uhr

Ich denke, mein Sohn ist irgendwie beides. Manchmal wild und manchmal auch sensibel.
Von Anfang an habe ich mich richtig verabschiedet und ihm immer auch erklärt, wo ich hingehe und daß ich gleich wiederkomme bzw. daß ich ihn dann wieder abhole.

Aber irgendwie tut sich nix.

1x hatte ich Glück, da dachte ich, es wird besser. Und kurz darauf war wieder alles beim Alten.

Daß es bei der Oma damit zusammenhängt, daß er Süßigkeiten bekommt glaube ich auch nicht. Die bekommt er ja zB vom Papa auch. Aber selbst wenn mein Mann sagt: "Die Mama geht jetzt kurz da und da hin, komm wir zwei setzen uns hin und essen Kekse..." das interessiert ihn rein gar nicht.

LG