Aktuelle Beikostempfehlungen!

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von berry26 13.11.10 - 13:43 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

es gab ja die letzten Tage einige Threads zu den neuen Studien der Beikosteinführung....
Ich habe jetzt einfach mal etwas gegoogelt, da es uns auch gerade betrifft und ich wissen wollte, woher das angeblich "neue" kommen sollte:

http://www.velb.org/deutsch/docs/beikosteinfuehrung-mit-sechs-monaten_was-steckt-dahinter.pdf

http://www.geburtskanal.de/index.html?mainFrame=http://www.geburtskanal.de/Wissen/Stillen/BeikostEmpfehlungenManipuliert.php&topFrame=http://www.geburtskanal.de/header.html

LG

Judith

P.S. Dies soll keine Diskussionen anregen, sondern nur zur Information dienen! Es kann und soll jeder so machen wie Mutter und Kind es für richtig halten!

Beitrag von mama291203 13.11.10 - 14:07 Uhr

Und wenns nach Greenpeace ginge wäre die Bevölkerung Vegetarier....


Beitrag von dominiksmami 13.11.10 - 14:11 Uhr

vegan....mindestens!

Beitrag von mama291203 13.11.10 - 14:13 Uhr

#rofl ... stimmt...

Beitrag von anni.k 13.11.10 - 17:08 Uhr

ja...zumindest hätten wir dann auf der welt einige probleme weniger..

Beitrag von dominiksmami 13.11.10 - 14:18 Uhr

Huhu,

selbst dieses Dinge sind glaube ich schon einige Jahre alt, oder?

Letztlich hatte jemand einen Link in dem stand etwas davon das es "neuerdings" doch wieder von Seiten der WHO heißen würde das man auch früher anfangen könnte.

Ich denke auf deinen letzten Satz:

>>Dies soll keine Diskussionen anregen, sondern nur zur Information dienen! Es kann und soll jeder so machen wie Mutter und Kind es für richtig halten! <<

kommt es an.

lg

Andrea

Beitrag von berry26 13.11.10 - 14:27 Uhr

Von Seiten der WHO gibt es definitiv keine Neuerung! Die WHO bleibt ihrem Standpunkt treu auch wenn der Druck jährlich stärker wird, das ganze zu ändern.

Tatsächlich ist der erste Link 2 Jahre alt. Allerdings nach wie vor noch aktuell. Dagegen gibt es wirklich nirgends einen unabhängigen Link mit entsprechenden glaubwürdigen Studien die einen Beikostbeginn mit 4 oder gar schon 3 Monaten empfiehlt.

Hab auch noch etwas ganz NEUES gefunden, vom Juni diesen Jahres
http://zeitung.hebammen.at/2010/03_10.htm

Aber wie gesagt...
Es macht eh jeder wie er will und deshalb möchte ich darüber gar nicht groß diskutieren. Der eine hört eben gern auf seine Schwiegermutter, der andere auf die Freundin, der dritte auf den Kinderarzt und manche interessieren diese Studien. Ich persönlich höre am liebsten auf mein Kind! Wenn es mir mein Butterbrot vom Teller schnappt, dann ist es sicher beikostreif!;-)

Beitrag von dominiksmami 13.11.10 - 14:31 Uhr

dann wars vielleicht nicht von der whO? ich weiß es ja auch nicht *lach*

Also mit 3 Monaten hätte ich mir das auch nicht vorstellen können.

Selbst vor 2 Wochen war ich noch überzeugt davon noch mindestens 2 Monate zu warten.

Tja...aber wie ich weiter unten schon schrieb, möchte ich einfach nicht das ein bisher fröhliches Baby ständig weinen muß und das sie ständig alles wieder ausspuckt fand ich auch nicht gut.

Ich denke auch diskutieren bringt da nicht viel.

Ist glaube ich wie mit dieser "Möhrensaft in die Flasche Sache" mich schüttelts dabei, andere machens.

lg

Andrea

Beitrag von rmwib 13.11.10 - 15:16 Uhr

Hmmm und freuen sich noch über die gesunde Farbe, wenn der Nachwuchs langsam selbst zur Karotte mutiert #zitter

Beitrag von viofemme 13.11.10 - 14:32 Uhr

Danke sehr interessant. Gerade der wirtschaftliche Aspekt und wir wissen ja, wer Studien in Auftrag gibt. Aber auch die Risiken des Beikoststarts schon vor dem siebten Monat sind nicht ohne.
Selbst wenn es mittlerweile Studien gibt, die keine erhöhten Gefahren durch frühen Beikoststart sehen, zeigen diese Studien ja nicht, dass ein früher Start besser wäre! Und "ist vielleicht nicht schlimm" wäre für mich kein Argument. Da ist man meines Erachtens mit dem späteren Start auf der sicheren Seite.

Eines muss ich aber noch los werden. Der Zeitpunkt des Beikoststarts löst immer eine Diskussion aus und so wird es auch dieser Beitrag tun. Sicher ist, dass ein später Beikoststart ab sechs Monaten keine Nachteile bringt. Darin sind sich alle Studien einig. Nicht sicher ist hingegen, ob ein Beikoststart vor dem ungefährlich ist. Die von dir genannten Quellen zeigen ja eine Reihe von Risiken auf. Bei dieser unsicheren Lage der Wissenschaft, wäre es da nicht die sicherste Variante, später zu starten? So ist man auf jedem Fall gut beraten, ganz gleich welche Studie "recht hat".
Und ganz ehrlich, ich bin nicht in der Lage zu entscheiden, wer welche Studie und aus welchem Interesse heraus in Auftrag gegeben hat. Da bleibe ich doch lieber als "Beikostspätstarter" auf der sicheren Seite.

Beitrag von viofemme 13.11.10 - 14:51 Uhr

Und nochmal zum Thema Babynahrungsindustrie: Ich habe hier Dinkel- und Hirseflocken von Holle. Da steht groß drauf " nach dem 4. Monat". Und dann deutlich kleiner, dass der Verband deutscher Hebammen sich am die Vorgaben der WHO hielte, die einen Beikoststart erst nach dem 6. Monat empfiehlt. Geschickt aus der Affaire gezogen...

Beitrag von hoffnung2010 13.11.10 - 16:09 Uhr

hi,

danke für die interessanten links!!!

bestätigt mich nur wieder darin, beim späten beikoststart - also nach dem 6. monat, zu bleiben :-)

an mir werden onkel hipp und alete eh nich die welt verdienen ;-) hier wird es keine kälbchenmilch für mein baby geben, sondern bis zum 1. lebensjahr mumi und was beikost angeht, das koch ich selbst (zumind. zum größten teil).

meine kiärztin quatscht mir da auch gar nich rein. die hat zwar auch ihre pröbchen im behandlungszimmer liegen, aber die drängelt einem nix auf und auch als ich sagte, ich geb noch keine beikost, sondern warte noch bis ende des 6. monats ab, da kam auch kein gegenreden.

letztlich haste aber auch vollkommen recht... jeder wie er mag. wir warten halt noch :-)

lg hoffnung mit püppi 5 1/2 monate alt und noch völlig beikostfrei ;-)

Beitrag von wir3inrom 14.11.10 - 11:15 Uhr

Ich bin da für den gesunden Menschen- und vor allem Mutterverstand. :-)
Erst gestern habe ich mich mit meiner italienischen Nachbarin über die Beikost unterhalten. Deren Sohn ist jetzt 3,5 Monate alt und der Kinderarzt hat ihr gesagt, sie solle eine Milchmahlzeit am Tag nun durch folgende Kombi ersetzen:

Gemüsebrühe mit pürierten Zucchini, Mangold und Karotten. Dazu dann Reisflocken, Parmesan und Olivenöl.

Sie meinte dann gestern zu mir: "Mir erscheint das aber noch ein bisschen früh, da warte ich lieber noch 1-2 Monate. Gerade der Parmesan gibt mir doch sehr zu denken."

Ich werde hier auch immer mit großen Augen angesehen, wenn ich sage, dass ich mit der Beikost noch bis mind. 6 Monate warten will. Aber ich sag dann einfach: "Ich bin Deutsche, ich mach das so, wie man es in Deutschland macht." Ist ne gute Bremse. :-D Zumal ich keine Lust habe, den Leuten zu erzählen, wie und wann sie meiner Meinung nach mit der Beikost anfangen sollen. Das soll doch einfach jede für sich entscheiden.

Mir ist es lieber, ich bin auf der sicheren Seite und fange später an.

LG aus Italien
Simone

Beitrag von lucaundhartmut 14.11.10 - 21:41 Uhr

Hi Judith,


siehe auch "Die Simpsons", Staffel 21, Folge 6.



LG
Steffi

Beitrag von berry26 15.11.10 - 08:57 Uhr

Deshalb hab ich das ganze nur für Interessierte geschrieben. Auf hohle Kommentare kann ich verzichten wie der Rest der Welt auch!