Mittel gegen abendliche Schreistunde gefunden - aber die Folgen...

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Beitrag von xyz09 13.11.10 - 15:27 Uhr

Unsere Motte (8 Wochen) schreit jeden Abend ca. eine Stunde. Untröstliches Weinen sagt meine Hebamme dazu. Sie brüllt richtig wütend (sodass sich tlw. ihre Stimme überschlägt) und schlägt mit Händen und Füßen um sich. Es scheint ein reiner Spannungsabbau zu sein (erlebtes verarbeiten) und bisher half nichts. Alles schob das Geschreie nur auf (stillen, herumtragen, singen...). Also sind wir dazu übergegangen, sie einfach im Arm zu halten, mit ihr ruhig zu reden und es zu ertragen. Anschließend ist sie dann immer total platt und kann ins Bett gebracht werden (meist so zwischen 20.30h und 21.30h). Gestern fing das Kreischen (die Vorstufe) schon um 17.00h an (sonst gegen 19.00h) und ich dachte, ich probiere mal etwas neues (auch, weil die beiden Tage davor die Schreistunde zwei Stunden (statt einer) ging). Habe sie also ins Tragetuch gepackt und bis halb acht getragen. Sie beruhigt sich dann auch ziemlich schnell und war glücklich. Gegen 19.30h bekam sie Hunger, ich hab sie also gestillt. Dabei fielen ihr die Augen zu und ich habe sie fertig gemacht und ins Bett gebracht. Sie war auch wirklich müde, aber man konnte beobachten, dass in ihr noch diese Spannung war und sie immer wieder hochschreckte. Letztendlich musste sie dann doch noch schreien. allerdings nicht so stark wie sonst (immerhin ein Teilerfolg). Allerdings hat es eine Stunde gedauert, bis sie einigermaßen schlief (bei meinem Mann auf der Brust) und auch die Nacht war echt blöde (sie hat viel unruhiger und schlechter geschlafen als sonst). Selbst heut morgen war sie ungnädiger als normalerweise.
Irgendwie läuft es also doch wieder auf schreien und sie festhalten hinaus. Immerhin kann sie sich dann in der Nacht entspannen.

Entschuldigt den langen Text, aber das musste mal raus. Habt ihr noch Tipps, was wir machen können? Hattet ihr solche Schreiattacken auch und wann hat es aufgehört? Wir konnten bisher noch keinen Zusammenhang zwischen aufregendem Tag und schreien feststellen. Im Gegenteil, letzten Sonntag waren wir nur zuhause und mit dem Kinderwagen draußen und sie musste 4x schreien, Montag waren wir (mit ihr im Tuch) auf dem Rummel und sie hat gar nicht geschrieen (einziger Tag in den letzten Wochen)

Hilflose Grüße (sie tut mir immer so leid) von xyz mit Klein-Ida

Beitrag von tauchmaus01 13.11.10 - 15:37 Uhr

Ich habe mir einen MP3 Player angemacht, das Kind in den Arm genommen und eine Stunden lang gehalten, leicht geschaukelt (saß auf einem Schaukelstuhl) und dann weinen lassen.
War immer um 20:15 dass es losging, konnte man die Uhr nach stellen. Sobald ein Film anlief, begann Madam.

Aber es war dank der Musik in meinem Ohrr auszuhalten, irgendwann war der Spuk vorbei.

Mona

Beitrag von xyz09 13.11.10 - 15:41 Uhr

Schaukelstuhl ist eine gute Idee, habe noch einen in der Garage. Weißt du noch, wie alt eure Maus war, als es vorbei war? Sie tut mir halt so leid. Ertragen kann ich es eigentlich ganz gut und zum Glück ist meist mein Mann dann auch da, sodass wir uns abwechseln können.
Heut Nacht hab ich auf jeden Fall gedacht, lieber eine Stunde schreien und dann gut schlafen, als sich de ganze Nacht mit den Spannungen rumquälen.

Beitrag von christineleonie 13.11.10 - 15:52 Uhr

Hallo,

wir hatten das auch und zwar fast 3 Monate lang!Und irgendwann auf einmal war es vorbei...:-)Einfach weiter liebevoll um die Maus kümmern!

Was Ihr noch probieren könntet wäre mal mit ihr zum Osteopathen zu gehen, damit haben wir sehr gute Erfahrungen!

LG

Beitrag von xyz09 13.11.10 - 16:30 Uhr

Beim Osteopathen waren wir zweimal, weil sie insgesamt sehr schief ist. Brachte aber bezüglich des Schreiens nichts.
Drei Monate, na gut, da haben wir dann ja noch etwas vor uns :-)

Beitrag von thalia.81 13.11.10 - 16:18 Uhr

Hallo,

leider habe ich keinen Tipp für dich, da wir ein absolutes "Anfängerbaby" haben.

Ich möchte nur versuchen, dir Mut zu machen. In "Babyjahre" (Largo) steht, dass das Schreien/Weinen immer mehr abnimmt. Vermutlich, je mehr umso besser die Kleinen Reize verarbeiten können.

Hast du es mal mit fest einpucken versucht? Vermutlich schon, oder? Und dabei rhythmisch auf den Popo klopfen (im Rhyhtmus deines Herzschlages). Das beruhigt unseren, wenn er mal meckert.


Liebe Grüße und alles Gute!


thalia + Paul (11 Wochen) #verliebt

Beitrag von xyz09 13.11.10 - 16:31 Uhr

Pucken findet sie ganz scheußlich, habe ich schon versucht, auch wenn sie beim Einschlafen nicht zur Ruhe kommt, sondern immer so zuckt und dann wieder wach wird. Hände festhalten darf ich und beruhigt sie auch, aber einpucken mag sie nicht :-(

Danke für den Zuspruch!

Beitrag von hardcorezicke 13.11.10 - 16:26 Uhr

hallo.. die prozedur kennen wir... hatten wir 3 wochen lang...

wenn ihr zu 2t seit dann packt sie doch mal in einem grossen tuch oder decke und schaukelt sie,,,

wir hatten beim pekib ein kind.. es war nicht mehr zu beruhigen.. und dann haben sie ihn geschaukelt.. war schnell ruhe..

Beitrag von xyz09 13.11.10 - 16:32 Uhr

Wir haben eine Hängematte, die beruhigt sie auch nicht, Werden das mit dem Tuch trotzdem noch mal probieren.

Danke!

Beitrag von blinki.bill 13.11.10 - 16:31 Uhr


Hallo

mein Kleiner, wird jetzt bald vier Monate, hat das auch zum Abend hin, mein KiA meinte, das e sjetzt evtl. noch etwas schlimmer werden kann, da er ja jetzt fast täglich was neues lernt, oder sieht.

Aber ich muss sagen zur Zeit ist es etwas besser.
Naja mein Wundermittel ist der Schaukelstuhl, bissl schaukeln, und nebenher übern Kopf streicheln, und sieh da dauert keine viertel Stunde und Tim schläft schon.

Lg

Dani

Beitrag von landaba 13.11.10 - 17:35 Uhr

Du arme bei uns war es auch so bei uns hat das Lula baby wahre Wunder bewirgt....

Beitrag von schwilis1 13.11.10 - 17:38 Uhr

Kennst du die 5 s?

schnüren
schaukeln
sch sch sch laute
schnullern und seitenlage

das kind pucken (schnüren) darauf achten dass es nicht zu warm wird, es kräftig hin und her schaukeln und es dabei in seitenlage halten (da die wuermer oft das gefuhl haben sie fallen in rückenlage) etwas zum schnullern, also daumen oder schnuller oder Brust und ganz laut schschschschschschschschsch... so laut dass das schreien übertönt wird!

unser zewrg hat sich damit immer beruhigt (ich habnur das pucken weggelassen, fand er furchtbar) und es hat geklappt... harvey karp- das glücklichste Babyder welt....

wir hatten solche abendlichen schreistunden nur selten. aber der zwerg wurde auch fast den ganzen tag durch die gegend getragen

Beitrag von xyz09 13.11.10 - 22:48 Uhr

Nein, die 5 s kannte ich noch nicht, vielen Dank dafür! Pucken mag sie nicht (s.o.), aber das andere werde ich mal ausprobieren!

Beitrag von miriamama 13.11.10 - 19:25 Uhr

Ist jetzt vllt ne blöde Frage, aber versuchst du sie zu stillen, wenn sie so weint? Ich frage mich auch, ob du sie in den Schlaf stillst?!

Beitrag von xyz09 13.11.10 - 22:50 Uhr

Wenn ich sie in der Situation stille, ist sie tatsächlich still, fängt aber spätestens zehn Minuten später wieder an zu schreien.
Ich stille sie nicht in den Schlaf, aber direkt vor dem Schlafen und halte dann noch ein wenig ihr Händchen, streichel ihr den Kopf o.ä.

Beitrag von mause1981 14.11.10 - 04:45 Uhr

Aehm ja... Mein Sohn wird abends auch stundenlang dauergestillt, sonst weint er die ganze Zeit! Nennt sich Clusterfeeding, die Babies brauchen das! Und weil das Baby dann nach 10 Minuten wieder schreit und erneut gestillt werden moechte, laesst Du es lieber eine Stunde lang schreien? Mir fehlen die Worte!

Beitrag von xyz09 14.11.10 - 15:30 Uhr

oh gott, sag das nicht so vorwurfsvoll :-O Ich hätte kein problem damit die maus abends stundenlang zu stillen, wenn ich das gefühl hätte, es würde helfen. wir haben wirklich alles versucht und es macht immer noch den eindruck, als würde sie irgendetwas verarbeiten und nicht, als hätte sie unendlichen Hunger. Nun hast du mich aber sehr verunsichert, ich werde es auch noch mal mit dauerstillen versuchen. Z. Zt. würde ich es so einschätzen, dass es das ganze nur verschiebt und nicht behebt, aber ich lasse mich gern eines besseren belehren.

xyz mit klein-ida im arm und daher alles klein

Beitrag von miriamama 14.11.10 - 12:30 Uhr

Also ich versteh das jetzt auch nicht so ganz. Für mich kam das nie in Frage mein Kind weinen zu lassen. In den Schlaf zu stillen ist was total normales und wird von Babys gebraucht!

Meine Tochter ist jetzt 2 Jahre und bald 4 Monate und wurde bis jetzt immer in den Schlaf gestillt.

Ich, an deiner Stelle, würde sie einfach in den Schlaf stillen. Glaub mir, dass macht vieles einfacher. Und lass dir bloß nicht einreden, dass du deinem Kinid was "angewöhnst". Kinder in diesem Alter sollten m.M.n. das bekommen, was sie benötigen. Einen Kompromiss kann man eingehen, wenn sie es verstehen, so mit 3/4 Jahren.

LG! MIriam

Beitrag von lunait 13.11.10 - 19:32 Uhr

hallo,

die schreistunden kenne ich zu gut. bei unserem mäuschen war es das selbe. Ab 17.30 begann das schreien und ging bis ca. 21 uhr. wir hatten sie auf dem arm, sind mit ihr durch die wohnung gelaufen und haben sie gestreichel/getröstet.

nach 4 wochen bin ich mit ihr zum osteopathen. sie hatte eine Blockade...nach dem ersten Besuch haben die abendlichen schreistunden aufeinmal aufgehört. ich kann dir nur empfehlen zum osteopathen zu gehen. vielleicht hat eure maus auch eine blockade.

alles gute und starke nerven

lunait

Beitrag von xyz09 13.11.10 - 22:51 Uhr

Wir waren ja schon zweimal bei einer Osteopathin, aber vielleicht muss ich noch einmal zu einer anderen gehen? Habe keine soo großen Veränderungen festgestellt.

Beitrag von babylove05 13.11.10 - 19:46 Uhr

Hallo

Also ich hab auch 2 absolute "Anfängerkinder" beide sehr fröhlich und meist am Lachen . ABER meine hatte des was du beschreibst auch für ein paar Wochen ... sie hat einfach sehr schwer in den Schlaf gefunden .

Ich glaub wircklich was machen kannst du dann nicht . Ich hab sie halt immer wieder getröstet , gehalten , geschmust und mit ihr gesungen ... hab alles ausgemacht des es rühiger war , nur ein kleines licht an . Das hat dann meist gute 20 min gedauert bis sie weg war ( meine ist übrigens auch eine Tragemaus ) ....

Mittlerweile ist die phase vorbei und sie schläft meist rühig ein ( schläft aber noch bei mir im bett )

Lg Martina

Beitrag von susanne23 13.11.10 - 19:48 Uhr

Hallo xyz,

ich glaube dir, dass es sehr belastend ist, wenn so ein kleiner Wurm so schlimm schreit und dass du dich hilflos fühlst kann ich total nachvollziehen.
Unser Sohn hatte das "nur" wenige Wochen, aber als die Schreiabende jeden Abend kamen, war es sehr schlimm!

Mir hat folgendes Buch geholfen: http://www.amazon.de/Das-gl%C3%BCcklichste-Baby-Welt-schreiendes/dp/3442165628/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1289673889&sr=8-1

Es ist von einem amerikanischen Kinderarzt geschrieben und deshalb war ich erstmal sehr skeptisch ;-). Es ist aber sehr interessant und hat bei uns sehr, sehr gut geholfen! Einen Versucht ist es bestimmt Wert!

LG
Susanne

Beitrag von xyz09 13.11.10 - 22:52 Uhr

Danke für den Buchtipp!

Beitrag von panne80 13.11.10 - 20:21 Uhr

#winkeBei uns hat ein Fön wahre Wunder bewirkt. Einfach einschalten, es geht um das Geräusch. Innerhalb kürzester Zeit ist unser Kleiner eingeschlafen. Leider ließ die Wirkung mit der Zeit nach aber in der schlimmen Phase war der Fön unsere Rettung.:-)
Stillen ist auch eine gute Idee.
Viel Glück! Und keine Angst, es wird bald besser!!!

Beitrag von klaerchen 13.11.10 - 21:25 Uhr

Unsere Tochter hat auch nur am Anfang abends geschrien.
Wir haben schnell gemerkt, dass der Tag einfach zu lang für sie war und sie seither früher ins Bett gebracht.
Sie kommt jetzt gegen 19h ins Bett (Schlafanzug anziehen, Geschichte vorlesen, 2 Seiten stillen, Schlaflied, eigenes Bett, schlafen), so dass sie um 20h schläft.
Ist natürlich doof, wenn eure Kleine schon um 17:30h nicht mehr mag.

Eine Bekannte schwört auf Tragetuch. Das Kind möglichst häufig den Tag über im Tragetuch haben. Die Eindrücke verarbeitet es dann wohl besser und schläft nachts besser.

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