Thread von gestern "An Erzieherinnen und andere Mamas"

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von hasengesicht 13.11.10 - 19:10 Uhr

Habe grade das Posting und die Antworten gelesen und wundere mich, dass die Ansprüche der fragenden Mutter hier als zu hoch abgetan werden. Sicher, kommt immer drauf an, wie alt bzw. selbständig das Kind schon ist.
Meine ist z.B. grade 2 geworden und geht seit August in den KIGA, kommt gut klar. Aber sie kann noch nicht selbst entscheiden bzw. absehen, was sie anziehen muss und braucht noch Hilfe.

UND WAS WAR: mein Kind am sonnigen Herbsttag bei 16 Grad im Matschanzug und völlig verschwitzt und auch sonst (wenn Wechselklamotten angezogen werden mussten) - oft nicht witterungsgemäß, meist viel zu warm. Ich frage mich auch, wo da die Steigerung im Winter ist - soll ich meinem Kind noch einen Pelzmantel umhängen?

Auch die Kommunikation im Kiga lässt zu wünschen übrig. Fragen zum Tag nerven die Erzieherinnen sichtlich. Absprachen werden unter den (meist Teilzeitkräften) meist nicht weitergegeben. :-[Ich verstehe das Problem der Überarbeitung und bin auch selbst Pädagogin - aber wenn ein Kind grad sauber wird und es zu Hause mit dem Töpfchen klappt sollte das (45 Stunden) Kind doch wenigstens einmal am Tag aufs Klo gesetzt werden. Sorry, das ist einfach der Job.
Wenn ich dann 2 Wochen später nachfrage, wie es mit der Toilette läuft und die Erzieherinnen am Nachmittag rein garnichts davon wissen, dass das überhaupt abgesprochen wurde - schon heftig.
Da frage ich mich, ob das nicht nur bloße Aufbewahrung ist? Sonst sind die Erzieherinnen lieb und nett und meine Tochter geht gern aber ich muss mich schon drauf verlassen können, dass der Kiga die Entwicklung der Kinder zumindest im Auge hat und Abweichungen bemerkt.
Oder sehe ich das zu eng?Wie seht Ihr das?

Bald sind Elterneinzelgespräche, da werde ich das alles ansprechen.

Beitrag von mamavonyannick 13.11.10 - 19:18 Uhr

Hallo,

wußtest du nicht, dass es für ein 2-jähriges Kind noch viel zu früh ist, um trocken zu werden?#schein;-)

vg, m.

Beitrag von hasengesicht 13.11.10 - 19:23 Uhr

natürlich;-) - gelernt ist gelernt#gaehn

Aber sie hatte von selbst den Wunsch (die Neugier) es auszuprobieren und ist dabei geblieben. Ich unterstütze mein Kind in seinem eigenen Entwicklungstempo und erwarte NICHT, dass sie trocken wird. Ich erwarte aber, dass sie auch lernt, dass man auch woanders aufs Klo geht und nicht nur zu Hause....#schein

Beitrag von mamavonyannick 13.11.10 - 19:34 Uhr

So habe ich das auch nicht gemeint;-)
Ich komme aus dem ehem. Osten. die selben Erzieherinnen, die früher uns auf die Toilette gezwungen haben mit 12 Monaten, erzählten mir plötzlich bei meinem Sohn, dass Kinder frühestens mit 2,5 Jahren sauber sind. Yannick war dann deutlich eher trocken.
Vllt ist diese Einstellung der Grund dafür, dass es bei euch nicht klappt?

Beitrag von woodgo 14.11.10 - 12:51 Uhr

Sorry, das hab ich dann zu spät gelesen#klatsch
Bin da biss´l empfindlich, sorry#winke

Beitrag von woodgo 14.11.10 - 12:49 Uhr

So ein Quatsch#klatsch

Beitrag von sonne_1975 13.11.10 - 19:21 Uhr

Wegen der Kleidung ist es leider so, dass die meisten Mütter ihre Kinder wie auf den Nordpol anziehen und dann mit Erzieherinnen schimpfen, warum ihr Kind bei 16 Grad keine Winterjacke anhatte.
Deswegen gehen wohl die Erzieherinnen auf Nummer sicher und ziehen die Kinder wärmer an.

Ist bei uns genau so, mein Grosser ist total verschwitzt, das erste, was ich mache, ist das Zeug gleich ausziehen.

Wegen der Kommunikation gebe ich dir aber Recht, sowas darf nicht passieren. Wenn Sachen abgesprochen wurden, müssen alle davon wissen, sonst bringt es nichts.

Wir haben Glück mit unserem KiGa, da wird sich eigentlich gut an die Absprachen gehalten, ist aber ein kleiner (26-28 Kinder) und nur bis 13 Uhr.

Viel Erfolg beim Gespräch!

LG Alla

Beitrag von girl08041983 13.11.10 - 19:22 Uhr

Huhu,

so änlich erging es uns mit unserem ersten Kindergarten.
Mein Kind war als I-Kind dort und ich dachte, damit würde er bißchen "bevorzugt" werden und man kümmert sich ordentlich um ihn. Pustekuchen, er wurde sogar in der Sch.. sitzen gelassen, wenn die Erzieher sich über uns geärgert hatten. Austausch gab es soweit, dass wir Termine für Entwicklungsgespräche hatten, wo das Kind nur negativ da gestellt wurde etc.

Letztendlich haben wir den Kita gewechselt und da ist mein Kind "nur" Förderkind und mein Kleiner ist als normales Kitakind dort. Es ist total anders, es findet ein reger Austausch zwischen allen Leuten, die mit den Kindern zutun haben, und mir statt. Ich höre nicht nur negative Sachen, sondern eben positive und das nicht nur beim Entwicklungsgespräch. Man wird als Eltern mehr eingebunden und der Kita unternimmt und kümmert sich mehr, als der alte.
Mein Großer hat riesen Fortschritte gemacht, als wir nur gewechselt haben und mein Kleiner fand den Kita von Anfang an toll und war froh, als die 6 Monate rum waren und er auch endlich dorthin kam.

Lg

Beitrag von rinni79 13.11.10 - 21:49 Uhr

Hallöchen,

ich antworte auch dir gern. Das ist es eben, ich meine ich will ja nicht, dass sie ihn komplett an und auszieht, macht/ kann er alleine, eben nur schauen was! Er kommt allein an seine Kleidung, benötigt eben nur Ansagen wie: Jacke an oder wenn er wämer ist, eben ohne, Mütze nicht vergessen...heute die Gummistifel oder doch die Turnschuhe. Die Regenhose ist im Extra Beutel, wenn sie nicht gebraucht wird. Die Kids sind draußen in Bewegung und brauchen nicht 3 Hosen an. Auch die Kids die eine Strumpfhose anhaben, darüber eine Jeans und dann noch ne Regenhose muss nicht sein, nicht wenn es trocken ist und bei 10Grad. Die Rutschen werden immer trocken gewischt...

Ich frage auch schon gar nicht mehr zwischen Tür und Angel, eben nur wenn Zeit ist, bzw. lasse mir einen Termin geben.

Die Kita redet doch immer: von weiterführender Erziehung, zu Hause achte ich auf solche Dinge und denke als Erzieherin sollte man doch wenigstens ein wenig am gleichen Strang ziehen.

Ich habe mit anderen Eltern aus unserer Gruppe gesprochen, auch sie sind unzufrieden, hier und da gibt es noch mehr Unstimmigkeiten, was leider den Einduck erweckt, die Erzieherin ist etwas überfordert oder kommt mit Kinder in dem Alter nicht zurecht.

Wir haben nächste Woche ein Elterngespräch, denn es gibt auch noch andere Dinge die nicht so laufen, wie sie sollten. So kann es nicht weiter gehen, ich möchte mein Kind dort gut aufgehoben wissen und nicht nur wie in einem Kaufhaus/ Spieleladen.

LG.Co.

Beitrag von woodgo 14.11.10 - 12:55 Uhr

Hallo,

ich finde es schade, wenn ein Kiga in der Hinsicht nicht mitarbeitet. Unserer hat das immer getan, aber ich komme aus dem Osten, da wird ab einem Jahr gefragt, ob sie die Kinder auf den Topf setzen dürfen. Meine Tochter kam mit 17 Monaten in den Kiga und war tagsüber schon fast trocken.
Natürlich hab ich Ihr im Kiga noch ne Windel um gemacht, aber die war dann auch schnell abgeschafft.
Aber wie gesagt, wenn der Kiga nicht mitspielt, ist es schwer. Ich kenne Mütter aus dem alten Bundesländern, deren Kinder waren über´n Sommer trocken geworden und mußten im Kiga wieder ne Windel anziehen, weil die anderen Kinder auch ne Windel umhatten#kratz

LG