3. spast. Bronchitis in diesem Jahr...

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von ally28 13.11.10 - 19:29 Uhr

Hallo!
Mein Sohn Jonas hatte im Februar eine spastische Bronchitis, dann im September (mit Sauerstoffsättigung teilweise unter 85 und damit auch mit einer Woche Krankenhaus) und heute morgen war seine Nase verstopft und Mittags fing er dann schon an zu Husten und schwer zu atmen. Wir warn dann gleich beim Bereitschaftskinderarzt (zufällig unser eigentlicher Kinderarzt) und Jonas hat wieder eine spast. Bronchitis. Da er bisher ohne Fieber ist, und wir so schnell zum Arzt sind, haben wir nur Muskosolvan Saft, und falls es schlimmer wird oder er Fieber bekommt, haben wir Rectodelt-Zäpfchen und ein Antibiotikum. Zunächst sollte aber der Saft reichen.
Und nun zu meiner Frage. Deutet das auf eine Folgeerkrankung, wie etwa Asthma hin, oder ist es so, wie mein Kinderarzt sagt, dass das noch nicht Besorgnis erregend ist, und bei den Kleinen öfter vorkommt? Mein Großer wird bald 4 und hatte bisher noch überhauptkeine spast. Bronchitis.Kennt sich jemand genauer aus? Geht es jemandem auch so? Muss ich mir Gedanken machen?
Liebe Grüße,
Ally :-)

Beitrag von woelkchen1 13.11.10 - 19:51 Uhr

Wir hatten das im letzten Jahr genauso und hatten echt Angst, dass sich Asthma ect. anbahnen könnten.

Wir haben den Pari-boy verschrieben bekommen zum inhalieren, und der ist echt Gold wert! Beim ersten Husten oder auch ersten Schnupfnase haben wir inhaliert, Soledum gegeben- und haben es so wesentlich besser in den Griff bekommen. Und dann-von heut auf morgen- war es vorbei. Seit Februar hatte sie keine mehr *aufholzklopf*!

Beitrag von aeternum 13.11.10 - 21:26 Uhr

Aloha Ally,

mein Sohn entwickelt bei Infekten der oberen Atemwege "gern" eine obstruktive Bronchitis.

Dabei verengen sich beim Ausatmen die Atemwege und man hört ein mehr oder weniger deutliches Pfeifen. Damit waren wir im letzten Jahr zweimal stationär eine Woche in der Kinderklinik, mit täglichen Kortisoninfusionen etc. Beide Male hat sich sein Zustand binnen Stunden! (mit Kinderarztbesuch) so schnell verschlechtert, daß wir dann sofort in die Klinik mußten. Bei jeder nahenden Infektion denke ich daran und versuche alles, daß es nicht mehr soweit kommt.

Mein Sohn inhaliert dann Salbutamol (das auch einem Bronchospasmus entgegenwirken soll), außerdem ein Kortison. Zusätzlich haben wir dann auch Mukosolvansaft und Rectodelt-Zäpfchen.

Mein Kinderarzt sagt, speziell Jungen im Kleinkindalter neigen öfter zu solchen Erkrankungen. Wenn man Glück hat, soll sich das bis um den vierten Geburtstag von selbst geben. Mit "Pech" können sich daraus ein Asthma bronchiale oder andere derartige chronische Erkrankungen ergeben. In der Kinderklinik sagte man mir, ohne das es als wirklich "schlimm" einzustufen wäre könnten wir auch 12mal im Jahr mit dieser Symptomatik aufgenommen werden #schock - alles, nur das nicht! #zitter

Erfahrungsgemäß gibt sich die Neigung zu diesen Erkrankungen wie gesagt bei den meisten Kindern. Das wird sich also bei uns leider erst mit der Zeit zeigen.. hoffen wir das Beste!

Alles Liebe an euch,

Ae mit ihrem schlafenden Goldfasan, der seit Februar nicht mehr in der Kinderklinik war #herzlich