wie schafft ihr es, euch in für euch schlimmen situationen

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von katrin-ma 13.11.10 - 20:19 Uhr

nicht aufzuregen??

hallo,
ich bin eigentlich ein recht ausgeglichener mensch. aber es gibt momentan -zwar selten, aber es gibt sie- situationen (zB meine mutter soll zu einer gerichtsverhandlung als zeugin, sie ist chronisch krank, kann im winter kaum raus, ihr gehts gerade eh sehr schlecht und sie würde das nicht schaffen), euch nicht aufzuregen?? ich versuch ja für mein baby, das nicht ranzulassen, aber manchmal gelingt es nicht und ich hab dann eben ängste usw. ich hab angst, dadurch ne frühgeburt zu verursachen. das würde ich mir ja auch nie verzeihen.
wie macht ihr das?? oder kennt ihr solche situationen gar nicht?

Beitrag von oldtimer181083 13.11.10 - 20:25 Uhr

Hallo!

Also die Situationen kenne ich auch,ich reg mich dann auf motze rum und dann ist gut wenn ich Luft abgelassen habe.

Ich raste ja net total aus und schrei und spring stundenlang wie hysterisch rum,also schadet es dem krümel auch net.

Wenn ich an die Hormone in der ersten SS denke,ohje da hätt ich nie n Kind pübktlich bekommen dürfen ich war nur am heulen und aufregen.

Die Mäuse können schon einiges ab,man kann solche Situationen ja nicht ganz vermeiden...


Lg Mel

Beitrag von findus2010 13.11.10 - 20:25 Uhr

Ich schaffe es auch nicht.....wir hatten gerade Streit....eigentlich wegen einer Nichtigkeit....aber man platzt halt auf.

Jetzt ist er vor lauter Wut weggefahren, unsere große Tochter ist fix und fertig, weil sie es mitbekommen hat und ich möchte mich nur noch in ein Loch verkriechen und nichts mehr auf der Welt mitbekommen.


:-(

Beitrag von chrissytiane 13.11.10 - 20:25 Uhr

Hey Du,

doch das kenn ich.
In meiner ersten SS wohnte unter uns ein psychisch kranker Mensch. Er konnte es nicht ertragen, wenn wir durch die Wohnung gelaufen sind, so dass wir uns angewöhnt hatten nur noch in Socken über´s Laminat zu schleichen. Allein das war schon belastend und eines Tges kam er TROTZDEM hoch und drohte meinem Mann, er würde das nächste Mal mit dem Baseballschläger kommen wenn wir weiter so laut wären. Wie gesagt, wir haben uns kaum noch getraut überhaupt was zu machen in der Wohnung und waren alles andere als laut.
Das war ein immenser Stress, dem besonders ich ausgesetzt war denn ich hatte ständig Angst, er würde mal ausflippen während mein Mann bei der Arbeit ist und würde mich angreifen.
Das KONNTE ich nicht einfach wegschieben, es hat mir regelrecht die Kehle zugeschnürt und ich bekam Herzrasen, wenn ich nur an diesen Kerl dachte. Schön war das sicher nicht, aber eine Frühgeburt hatte ich deswegen nicht, unser Sohn kam an ET+12.
Ach ja, der Typ zog übrigens 4 Wochen vor meinem ET aus und inzwischen wohnen wir auch woanders... ;-)

Mach dir nicht zu viele Gedanken, meine Mam sagt immer, die Kinder im Bauch genießen einen besonderen Schutz und sind nicht allem so ausgeliefert, wie wir immer denken. Sie meint, die haben ein dickes Fell und wisen, dass ihre Eltern auch nur Menschen sind! ;-)

Alles Gute für dich und deine Situation!

#liebdrueck Chrissy

Beitrag von specki1009 13.11.10 - 20:39 Uhr

Ich rege mich auf. Basta.
Der Frust muss auch raus. Ich denk wenn man alles in sich hineinfrißt wirds doch auch nicht besser. Ich brüll hetzt nicht massiv oder springe auf und ab aber ich werde schon mal lauter und brauch auch ne Weile wieder runter zu kommen.

Wenn der Trubel zu viel wird merke ich es dann schon - dann ziehts im Bauch und dann weiß ich auch dass ich runterfahren muß.

Beitrag von jessi_hh 13.11.10 - 21:00 Uhr

Hallo Katrin,

ich glaube, wenn Du Dich zwingst, ruhig zu bleiben, setzt Du Dich mehr unter Druck als wenn Du es einfach herausläßt.

Ich hab in meiner ersten SS im 7. Monat erfahren, dass mein Papa Lungenkrebs hat. Ich war natürlich fix und fertig. Geschadet hat es meiner Süßen nicht, sie kam ET+2 und war und ist ein ausgeglichenes Kind.

Mach Dir also nicht zuviel Gedanken.

LG,
jessi

Beitrag von maerzschnecke 13.11.10 - 21:26 Uhr

Ich versuche, bei arger Aufregung oder Streß irgendwie ganz bei mir und dem Kind zu sein. Ich versuche mich dann etwas zurückzuziehen, lege meine Hand auf den Bauch (oder auch beide) und rede auch mal ganz ruhig mit dem Kind. Ich bilde mir ein, dass das hilft.

Ich habe außerdem gemerkt, dass ich Streß, Ärger und Druck in der Schwangerschaft nicht 'schlucken' kann. Der Druck muss dann raus und das ggf. auch mit Tränen. Aber Ärger in mich reinfressen kann ich gar nicht mehr, da kriege ich sofort so ein heftiges Gefühl.

Beitrag von mamamondo 13.11.10 - 22:03 Uhr

und ob ich das kenne. Gerade familiäre Sachen kann man schlecht weg schieben - aber ich versuche Verantwortung für mein Kind zu übernehmen, indem ich Verantwortung und Aufgaben abgebe. Hast du Geschwister bzw. andere Familienmitglieder, die sich um deine mutter kümmern können?
Hast du einen Partnern mit dem du reden kannst? Mir hat es auch geholfen mit der Hebamme darüber zu sprechen - sie meinte, ich soll mich jetzt ohne schlechtes Gewissen auf mich und das Kind konzentrieren!

Aber traurig war ich auch und hab auch geheult oder mal rungeschrien und es ist nichts passiert - ich glaube gefährlich ist dauerstress - also mehrere Tage extrem emotionaler stress und nichtschlafen...

Vertrau Dir, Deinem körper und dem Kind - es ist zum Überleben gemacht;))

Beitrag von amalka. 13.11.10 - 23:13 Uhr

Das Problem ist, wenn du dir auch sagst, ich rege mich nicht auf, dann geht es irgendwie trotzdem in dein Körper rein ..und die folge können psychosomatischen Beschwerden sein...

es ist besser es angemessen rauszulassen als drinen zu behalten...außer, du knannst im kopf radikale umdenken!