Tätowierungen als Liebestöter.

Archiv des urbia-Forums Allgemeines.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Allgemeines

Aktuelles und Zeitloses rund um das (Familien-) Leben im Allgemeinen. Auch gesellschaftliche Themen sind in dieser Rubrik willkommen. Alles rund um den Internet-Handel, Versand etc. gehört in das Forum "Internet & Einkaufen".

Beitrag von fernande 13.11.10 - 21:35 Uhr

Hallo,

Im Politikforum läuft gerade eine Diskussion um einen Arzt, der sich geweigert hat einen Patienten zu operieren, weil der ein Hakenkreuz-Tattoo auf seinem Arm hat.

Einige sind der Meinung, dass der Arzt unprofessionell gehandelt hat und das Tattoo ja nur eine Jugendsünde sei.

Okay, aber wie sieht es dann aus, wenn man im nicht professionellen Bereich mit so einem Tattoo konfrontiert wird?

Nehmt an, ihr verliebt euch und ihr seht dann, wenn es sehr schön werden sollte, dass euer/re Angebete/r ein Hakenkreuz-Tattoo habt.

Geht da bei euch noch was?
Könnt ihr irgendwann darüber hinwegsehen?

Ich glaube bei mir wäre es komplett vorbei.

Und ich glaube auch manch anderes Tattoo würde mich echt abstossen.

Wie sieht es bei Euch aus?





Beitrag von mamavonyannick 13.11.10 - 21:38 Uhr

Hallo,

ich würde mich fragen, wie jemand, den ich eigentlich anders eingeschätzt hatte, zu so einem Tattoo kommt?#kratz

Da würde ich schon genauer nachhaken.

vg, m.

Beitrag von fernande 13.11.10 - 21:50 Uhr

Klar, aber selbst wenn er mir das erklären könnte...

Dann hätte ich ja immer noch dieses Hakenkreuz vor Augen, wenn ich Liebe mache.
ich glaube ich könnte da nicht mit umgehen.

Beitrag von mamavonyannick 13.11.10 - 21:56 Uhr

Ih denke nicht jedes Hakenkreuz zeigt eindeutig diese Gesinnung. Nicht falsch verstehen, ich möchte es sicher nicht legitimieren. aber für mich würde wirklich wichtig sein, WIE das entstanden ist. War es eine Jugendsünde und mein Partner damals einfach zu blöd, um diese Bedeutung zu erkennen, dann werde ich da sicher anders rangehen.
Auch, wenn es auf dauer sicher verschwinden sollte. Spätestens da zeigt sich, wie wichtig dem träger das Tattoo ist.

Beitrag von devadder 13.11.10 - 21:48 Uhr

Dieses Symbol gehört zu der Geschichte und somit zur Vergangenheit. Man sollte nachfragen, was den Menschen dazu bewogen hat, sich ein solches Symbol tätowieren zu lassen, was er damit verbindet, wie er dazu steht.
Mir persönlich wäre es egal.

Beitrag von fernande 13.11.10 - 21:59 Uhr

Naja, ein Mensch der in seiner Vergangenheit so begeistert von der NS-Zeit war müsste schon eine sehr krasse Änderung durchgemacht haben, dass er nun auf meiner Wellenlänge schwingt.
Ich glaube irgendwie nicht, dass sich jemand so ändern kann.

Und dann wäre ja immer noch der Punkt, dass ich auf dieses Symbol schaue, wenn ich meinen Liebsten anschaue.
Ich könnte da keine Liebe machen.

Beitrag von mamavonyannick 13.11.10 - 22:02 Uhr

"Ich glaube irgendwie nicht, dass sich jemand so ändern kann."

Warum nicht? Jedem Sexualstraftäter, der sich über Kinder hergemacht hat, gestehen wir zu, sich durch eine entsprechende Therapie zu ändern. #kratz
Selbst wenn jemand diese Gesinnung gelebt hat (also nicht nur durch ein "einfaches Tattoo"), so müsste es doch möglich sein, ihn zu therapieren, oder?

Beitrag von devadder 13.11.10 - 22:04 Uhr

"Jedem Sexualstraftäter, der sich über Kinder hergemacht hat, gestehen wir zu, sich durch eine entsprechende Therapie zu ändern. "


Ich mit Sicherheit nicht!!!!!!!!!!!!!!!!!

Beitrag von mamavonyannick 13.11.10 - 22:06 Uhr

Aber die meisten anderen hier. ;-)

Beitrag von devadder 13.11.10 - 22:10 Uhr

Stimmt, weil die meisten jung, naiv und unrealistisch sind.
Nebenbei, um bei Urbia zu sein, muss man auch ein Gutmensch sein. Oder zumindest so tun als ob. Die Realität sieht jedoch nicht nur hier ganz anders aus, sonder auch wenn man mal raus geht und sich umhört. Und nein, nicht an Stammtischen sondern im real live.

Beitrag von mamavonyannick 13.11.10 - 22:13 Uhr

Na das "jung" kann ich bei einigen aber nicht bestätigen. Und gerade diese user, an die ich gerade denke, distanzieren sich energisch vom Stammtischgelaber.

Beitrag von devadder 13.11.10 - 22:22 Uhr

Jung ist relativ. Aber ist ja egal.

Beitrag von leopoldina1971 13.11.10 - 23:43 Uhr

<<...sonder auch wenn man mal raus geht und sich umhört. Und nein, nicht an Stammtischen sondern im real live.>>


DAS nenne ich mal Ironie!!! #rofl
Selten so gut gelacht hier!!!

LG

Beitrag von devadder 14.11.10 - 05:28 Uhr

Anscheinend hast Du absolut keine Ahnung was das reale Leben angeht. Solltest mal weg vom PC und mal raus gehen.

Beitrag von leopoldina1971 14.11.10 - 09:00 Uhr

#augen

Mein Gott! Hier muss man zu allem dazu schreiben, wie man es meint.
Ich fand lediglich den Ausspruch von dir amüsant, dass es wahrscheinlich tatsächlich User gibt, die mit "sich umhören wollen" den Stammtisch hier meinen. Es ging in keinster Weise um die laufende Diskussion. Das nicht zu erkennen, ist schon eigenartig...


Beitrag von fernande 13.11.10 - 22:11 Uhr

WOW!

ich wollte eigentlich ein ganz anderes Thema hier behandeln.

ICH habe hier nie gesagt, dass jeder Sexualstraftäter sich durch Therapien ändert.

Und wenn ich das jetzt mal auf meinen Diskussionspunkt führen will, wenn jemand kinderpornografische Szenen tätowiert hat, wäre das auch ein Hindernisgrund!

Beitrag von mamavonyannick 13.11.10 - 22:18 Uhr

Du hast aber davon gesprochen, ob sich ein Mensch ändern kann. Und jemand, der vllt als Jugendlicher nur dummes Zeug nachgeplappert hat, dem trau ich schon einen Sinneswandel zu. Viele andere würde aber vermutlich eher dir zustimmen, vergessen aber bei diesem thema ihre Aussagen bzgl Therapien bei Sexualstraftätern. Wollte also bei der frage: kann sich ein Mensch ändern oder nicht? dieses Thema zu bedenken geben.

Aber gut, dass du es ansprichst: Kinderpornographische Szenen könnte ich jetzt auch nicht tolerieren und glaube auch nicht, dass man so etwas tolerieren könnte. Weiß auch nicht, warum ich da so einen Unterschied mache. Ich werd drüber nachdenken.;-)

Beitrag von mamavonyannick 13.11.10 - 22:22 Uhr

"Aber gut, dass du es ansprichst: Kinderpornographische Szenen könnte ich jetzt auch nicht tolerieren und glaube auch nicht, dass man so etwas tolerieren könnte."

Ich meinte therapieren#klatsch

Beitrag von fernande 13.11.10 - 22:28 Uhr

Also ich hatte geschrieben:

ich kann mir das irgendwie nicht vorstellen....

Nicht, dass das NIE sein kann, es ist halt nur schwer vorstellbar!

Okay?

Und so ein Symbol wäre für mich untragbar, egal aus welchem Grund. Selbst wenn man (jetzt arg konstruiert) dem armen Menschen das zwangsweise beigebracht hätte.

Das ist einfach mein persönliches Empfinden, ich sage nicht, dass jeder das so sehen muss!

Beitrag von jabberwock 14.11.10 - 00:27 Uhr

>>>Dieses Symbol gehört zu der Geschichte und somit zur Vergangenheit.<<<

*ROFLMAO*

Das meinst du doch wohl nicht ernst, oder?

Beitrag von pinky82 14.11.10 - 10:16 Uhr

http://swastika-info.com/de2/meaning.php

Beitrag von fernande 14.11.10 - 10:40 Uhr

Dir ist aber trotzdem klar, dass das öffentliche Zurschaustellen dieses Symbols in Deutschland verboten ist und so von den Alliierten gefordert wurde?

Beitrag von pinky82 14.11.10 - 10:44 Uhr

Ja, sicher ist mir das klar, aber sie hatte ja auch geschrieben, dass es angeblich nicht zur Vergangenheit gehört.
Es ist aber älter, als zu Herrn H.´s Zeiten;-)

Beitrag von fernande 14.11.10 - 11:36 Uhr

Ich verstehe das ganz anders als Du

Devadder hat geschrieben, dass das Symbol ein geschichtliches ist und zur Vergangenheit gehört und jabberwock hat sich darüber ausgelassen, dass man das Symbol auf ein geschichtliches reduziert!

Nirgendwo ist überhaupt auf Hitler und die NS-zeit eingegangen worden.

Deinen link finde ich in diesem Zusammenhang total unpassend und überflüssig.

Egal wo der Ursprung liegt, ist dieses Symbol nun mal leider ein Symbol für den Nationalsozialismus und sollte auch so behandelt werden.

Beitrag von pinky82 14.11.10 - 11:39 Uhr

>>>Dieses Symbol gehört zu der Geschichte und somit zur Vergangenheit.<<<

*ROFLMAO*

Das meinst du doch wohl nicht ernst, oder?

Das hat sie geschrieben...Das heisst für mich so viel, wie es gab es nur zu NS-Zeiten und vorher nicht.
So kommt es bei mir an!!!