Weiß nicht wie die Beziehung weitergehen soll...

Archiv des urbia-Forums Partnerschaft.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von die traurige 22jährige 13.11.10 - 23:42 Uhr

Hallo Zusammen,

bin seit einigen Wochen was meine Partnerschafft betrifft, irgendwie total aus dem Häuschen.

Zur Beziehung kurz - bin mit meinem Freund seit fast zwei Jahren zusammen, ich 22 Jahre alt, er 28 Jahre alt.

Es geht ums kiffen... Am Anfang der Beziehung sagte er, dass er dies höchstens 1 mal im Monat macht, dies hat er auch ein Vierteljahr so beibehalten. Seither kifft er täglich, nicht nur Joints, sondern hauptsächlich Bong.

Vor acht Wochen sagte ich ihm, dass ich ihm vier Wochen Zeit gebe mit dem Mist aufzuhören, er macht dies seit ca. 10 Jahren, ist also schwierig, dachte aber das man wenigstens große Fortschritte sehen kann. Als Konsequenz drohte ich ihm Abstand an, da ich bislang täglich bei ihm schlief. Wohnen also nicht zusammen.

Es tat sich nichts - aber auch gar nichts, es sei denn sein Dealer konnte mal wirklich nichts besorgen. Demnach teilte ich ihm mit, dass ich von nun an zu Hause schlafen werde (Das war vor 2,5 Wochen) und er damit aufhören soll.

Seit dem hat er es, nach seinen Angaben um die Hälfte reduziert, also alle zwei Tage. Da er zuvor schon oft versuchte mich zu täuschen und zu behaupten er habe nichts geraucht kann ich ihm dies nicht glauben. Gehen wir dennoch davon aus, dass es tatsächlich so ist. Er will sich keine Hilfe von Außen holen. Ich bin wirklich tot traurig, da ich denke, alleine kann er davon nicht loskommen.

Weiss nicht mehr was ich für ihn empfinde, da er mich wie oben geschrieben schon oft angelogen hatte und ich das Gefühl nicht loswerde, dass er das nicht lassen will.

Es passiert einfach nichts irgendwie, wir treten auf der selben Stelle rum.

Außerdem hat mich das immer tierisch genervt, dass immer ich zu ihm gehen soll, habe bereits meine Wohnung aufgeben und wohne wieder im Haus meiner Eltern, da sich die Wohnung einfach nicht gerechnet hat. Anstatt einfach mal hier zu schlafen, wie ich es mehrfach gefordert hatte schlafen wir gar nicht zusammen (Kein Sex, einfach die Nacht zusammen verbringen).

Frage mich die ganze Zeit, ob sich hier was tun wird? Werde ich mit ihm nochmal glücklich?? Was kann ich tun, damit er endlich damit aufhört? Bin verzweifelt..

Sorry für das lange Blabla, aber vll habt ihr den ein oder anderen Tipp für mich.

Grüße
Die Traurige

Beitrag von sorry, feige in schwarz 14.11.10 - 02:08 Uhr

Du hast bisher keine Antwort bekommen, klar, du hast spät gepostet.
Horche mal in dich hinein, welche Zukunft du mit so einem Typ hast.
Ich wette, sobald es kritische Situationen gibt, kifft er wieder rum.
Macht er ja jetzt schon, ohne Not.
Willst du einen kiffenden Vater für deine Kinder?
Hänge dich nicht an so einen Loser, wenn du nicht ständig leiden willst.
Was hält dich bei ihm?
In deinem Alter sollte man entweder gerade Single sein oder ganz heftig verliebt, mit dem Himmel voller Geigen, aber doch keine Zeit abhängen mit einem Junkie.
Wo siehst du dich mit ihm in 5 jahren?

Beitrag von die traurige 22jährige 14.11.10 - 12:51 Uhr

Ich weiss es nicht, ich liebe ihn... rede seit Monaten gegen eine Wand was das Thema betrifft... Habe wirklich alles versucht, nur versuche ich eben seit knapp 7 Wochen mit "Strafen" und Einschränkungen ihn dazu zu bringen, aufzuhören.

Laut seinem Kumpel mit dem ich vorhin mal geredet habe, macht er sich nun wohl derzeit auch sehr viele Gedanken - er hat wohl Angst mich zu verlieren, will mich heiraten usw...

Er weiss das es nur mit uns weitergeht, wenn er die Drogen lässt.

Es kommt drauf an, wenn er aufhört kann ich mir vorstellen in 5 Jahren mit ihm Kinder zu haben, verheiratet zu sein etc. Wenn es nicht aufhört, dann sehe ich keinen anderen Weg als die Trennung.

Denke es wird das Beste sein ein bisschen abzuwaten ob er nun aufhört, weil gestern sagte er unter Tränen, dass er es von nun an lassen will.

Alles so kompliziert... :-(

Beitrag von achso ja 14.11.10 - 07:55 Uhr

Hallo Traurige,ich finde Du bist egoistisch und fies,statt dass Du Dich mal fragst,warum er das denn in der Häufigkeit tut wird ein Ultimatum gesetzt,was eh nicht klappt.Du wusstest es doch von Anfang an,oder?Und anfangs war es ja auch wesentlich weniger,da frage ich mich,was hat sich denn seitdem geändert?Mein Freund kifft auch,ich finde es nicht schlimm,er muss es selbst entscheiden,er ist ja schliesslich schon groß.Aber gleich über Trennung zu sprechen,findest Du das nicht hart?Ich meine,er macht das seit über 10 Jahren sagtest Du,hatte er eine schlechte Kindheit/Jugend?
Gut,das Einzige,was wirklich ekelig ist,das er Bong raucht,pfui,das riecht immer so stark,da habe ich ja noch Glück mit den Joints!er muss selbst an den Punkt gelangen und sich Hilfe holen.Du wirst es nur mit Reden und Betteln nicht schaffen,glaub es mir.Wenn du darauf keine Lust mehr hast,oder es Dich so nervt,dann musst du Dich trennen.Dann bin ich aber der Meinung,Du hast nicht genug gekämpft um diesen Menschen.

Beitrag von sally1409 14.11.10 - 08:28 Uhr

Warum soll man um sojemanden kämpfen ???

Sie hat ihm ein Ultimatum gestellt und er ist altgenug um sich zu überlegen was ihm wichtiger ist... Beziehung oder Bong.

Ich könnte mit keinem Mann zusammen sein der Drogen nimmt.
Vor allem was kommt nach den Joints / Bong ?
Irgendwann kommt doch die nächste Stufe und es wird immer härter...

Ich würde ihm ein halbes Jahr zeitgeben um von dem Zeug wegzukommen.
Und nach der Zeit soll er mir einen Drogentest vorlegen der belegt dass er nix nimmt ( und da muss er auf jedenfall zwischen 4-12 Wochen von dem Zeug weg sein ) wie er das schafft ...Egal ....er hat es ja auch allein geschafft mit dem Zeug anzufangen.

Aber ich bin mir zu 99% sicher dass dein Freund nicht damit aufhört. denn sonst hätte er das schon längst getan, wenn er weiß dass du das nicht magst und du ihm wichtiger wärst

Beitrag von achso ja 14.11.10 - 08:37 Uhr

Ich finde,Du schreibst absoluten Mist,hier z.B:
***Warum soll man um sojemanden kämpfen ??? ***-Hallo?Gehts noch,das ist auch nur ein Mensch,der leider süchtig ist.
***Ich könnte mit keinem Mann zusammen sein der Drogen nimmt. ***
Sollst Du doch auch nicht;-)und das lustigste war immernoch der hier:
***Irgendwann kommt doch die nächste Stufe und es wird immer härter... ***,ja ne is klar#klatsch#augen,DU weißt Bescheid,das ich nicht lache.Das MUSS doch nicht immer so sein,mein Freund kifft nur und das schon zig Jahre und macht definitiv keinerlei andere Sachen,siehst du mal;-)

Nochmal an die Strangeröffnerin:
Wenn Du versuchst Ihn zu erpressen,geht der Schuß nach hinten los.
Und zu sagen,das Ihm die Drogen wichtiger sind als Du,ist auch völliger Quatsch,das eine hat mit dem anderem überhaupt nichts zu tun!!

Beitrag von gh1954 14.11.10 - 09:27 Uhr

>>>***Warum soll man um sojemanden kämpfen ??? ***-Hallo?Gehts noch,das ist auch nur ein Mensch,der leider süchtig ist. <<<

Na und? Darf jeder für sich selbst entscheiden, ob er mit einem Kiffer zusammensein will. Hier habe ich schon oft glesen, dass Kiffen keine Sucht ist...

Beitrag von sally1409 14.11.10 - 10:10 Uhr

Tja und ich kenne viele die irgendwann auf härtere Drogen umgestiegen sind, nachdem Stresssituationen aufgetreten sind und danach nicht wieder zurück auf Joints ...

Ach ja und hierzu *** das ist auch nur ein Mensch,der leider süchtig ist. ***
Der leider süchtig ist --- ja hat er sich das nicht selbst ausgesucht ???
warum soll ich kämpfen und meine Kraft opfern für jemanden, der wohl nicht damit aufhören wird?
Letztendlich vergeudet mein seine Zeit mit Hoffen, Trauern, Wut und dann wieder Hoffen und ändern tut sich nichts.

Wenn jemand wirklich aufhören will, dann such er sich Hilfe. Aber meistens wird doch gesagt ... ich könnte jeden Tag sofort aufhören ... ja aber warum tun sie s nicht ?
Und daher ist es meiner Ansicht nach schon so dass die Drogen für solche Leute " wichtiger " sind. zumindest sowichtig als dass sie einen Partner lieber verletzen ( nicht körperlich - seelisch) als damit aufzuhören.

Beitrag von summersunny280 15.11.10 - 13:04 Uhr

SOJEMAND !!!

ja hochansteckend .....sieht ganz wiederlich aus ......ganz schlechte eklige menschen sind das.......

#kratz

Beitrag von die traurige 22jährige 14.11.10 - 14:08 Uhr

Ja ich wusste von Anfang an, dass er nur SELTEN kifft. Schon damit hatte ich ein Problem.
Er wusste ebenso von Anfang an, dass ich sowas absolut nicht dulde und wenn er das nicht lässt, die Beziehung meinerseits beendet wird.

Mich macht es krank wenn er kifft.

Du kannst es akzeptieren, wegen mir auch selbst mitmachen - ich bin ein absoluter Gegner von solchen Sachen und möchte keine Kinder von so einem Mann. Das dies gesundheitsschädlich ist ist allgemein bekannt.

Habe dennoch genug gekämpft, denn die paar vergangenen Wochen waren nicht alles, ich rede seit Monaten, ja seit dem er es eben wieder täglich machte... demnach seit 18 Monaten und kann gewiss sagen, dass ich lange genug gekämpft habe. Aber irgendwann sind auch meine Kräfte am Ende und ich greife eben härter zu, sprich, 4 Wochen Zeit geben zum aufhören und nun die 2,5 Wochen, in denen ich zu Hause schlafe.

Grüße
Die Traurige

Beitrag von soldatin 18.11.10 - 22:49 Uhr

boah wenn ich sowas lese, dreht sich mir der Magen um... du verharmlost dieses scheiss Zeug!!!

Beitrag von milka700 14.11.10 - 10:26 Uhr

Wenn jmd. nur "existieren" kann, wenn er so OFT Drogen zu sich nimmt, stimmt mit seiner Psyche gewaltig was nicht. Und AUßERDEM schmeißt derjenige enorm Kohle hinaus, welche er meist gar nicht (übrig) hat.

Ich habe meinem Ex und Vater von Junior GAR KEIN Ultimatum gestellt, sondern ihn im 4. SS Monat mitgeteilt dass er gehen kann.
Bong rauchen war ihm zu dem Zeitpunkt auch wichtiger als alles andere.
War die beste Entscheidung für mich und meine Kinder.
Gegen einen Joint ein zweimal im Monat hat sicher keiner was - das wäre dann Kontrolle über seine Sucht.
Aber DIE hat dein Freund nunmal nicht.

Beitrag von eurasia 14.11.10 - 12:25 Uhr

Hi Du,

Er kifft (fast) täglich.
Er lügt Dich an (oder hat Dich angelogen).
Er nimmt keine Hilfe an um damit aufzuhören.
Er schafft es noch nicht einmal Dich zu besuchen.

Du scheinst kein Vertrauen mehr zu haben, weder in ihn noch in die Beziehung. Und mit ihm wirst Du so auch nicht glücklich, es sei denn Du verschließt die Augen und resignierst. Aufhören kann er nur alleine, Du kannst deine Unterstützung bei nem Entzug anbieten, aber mehr nicht. Wenn er nicht aufhören will, wird er es auch nicht tun.

Auch wenn's weh tut, beende die Beziehung. Denn besser wird's so für Dich nicht.

Viel Kraft und lieben Gruß,
eurasia mit "Speckböhnchen" 25+3

Beitrag von ich weiß es 15.11.10 - 12:59 Uhr

so was find ich ja mal lächerlich ......

ultimatum .....

wenn mir heute jemand käme mit dem verlangen ich sollte was aufhören weil er es nicht duldet würd ich ihm was husten .

Man macht es entweder weil man es selbst will oder lässt es .
Du hast ihn so kennen gelernt und es war naiv zu glauben er lässt es ,ändert es oder zu glauben er tut es nur ein mal im monat.

Ich weiß sehr gut wovon du redest mein Mann kifft auch .......und nicht nur das er hat gedealt .......andere Dinge konsumiert.
Er verdankt mir sein Leben
Mir passt das kiffen ebenso wenig wie dir ,weil es stinkt und er mir meinen dachboden zusaut :-p
und weil er die kriese bekommt wenn nichts mehr da ist .....


Aber niemals würd ich ihn dazu drängen aufzuhören ......entweder er tut es für sich oder halt nicht ....alles andere ist doch zwecklos.
Und beim kiffen gibt es schon unterschiede .........



Ab 2011 hört er angeblich auf .....ER will nicht mehr ,ich bin gespannt

Sein leben ......ich bin total relaxt ..........