Namensänderung beim Kind zustimmen?

Archiv des urbia-Forums Forum für Väter.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Forum für Väter

Ob ihr gerade Vätermonate nehmen, werdender Vater seid oder einfach eine engagierte Vaterrolle einnehmt: Hier ist der Platz für männerspezifische Fragen und Probleme. Mütter sind in dieser Rubrik als antwortende Gäste willkommen. Neu: Unser Newsletter für werdende Väter.

Beitrag von bob-andrews 14.11.10 - 06:43 Uhr

Meine Ex-Freundin schrieb mich an, ich solle mir Gedanken machen, ob ich nicht einer Namensänderung (in ihren Nachnamen) bei unserem Sohn (6 Jahre) zustimme. Er hat nach seiner Geburt meinen Nachnamen bekommen, waren wir beide damals für.

Seit drei Jahren sind wir nun getrennt. Zusätzlich musste unser Sohn zweimal mit seiner Mutter umziehen (erst 30 km weg, dann 200 km), seine Mutter hat eine gescheiterte Ehe hinter sich und mittlerweile wieder einen neuen Partner. Kurzum: seine Lebensumstände wechseln leider sehr häufig. Wie auch schon einem anderen Thread geschrieben, durften wir uns eine zeitlang nicht sehen, obwohl der Kleine sehr gerne bei mir ist.

Aufgrund dieser vielen Veränderungen bin ich dagegen, dass der Nachname geändert wird. Ich bin der Meinung, wenigstens in diesem Punkt sollte der Kleine Kontinuität haben und sich nicht auch noch neu zurecht finden müssen. Die Befürchtung ist außerdem, dass der Nachname dann in Zukunft noch häufiger gewechselt wird, Mama ist sprunghaft. Es geht mir nicht um Machtgehabe und ihr zu zeigen, jetzt drücke ich dir mal einen rein.

Die Mutter argumentiert, ein Kind solle so heißen wie seine Mutter.

Was meint Ihr?

Beitrag von sanni68 14.11.10 - 08:33 Uhr

Moin,

deine Befürchtungen, dass der Name dann noch häufiger gewechselt wird ist Grundlos... das geht nämlich nur einmal (es gibt ganz selten Ausnahmen und die dann nicht bei Kindern)

Heisst, das Kind nimmt den Namen der Mutter an, was ich noch nicht problematisch finde, solange es auch ihr Mädchenname ist.

Ich wäre nie im Traum auf so eine Idee gekommen. Meine Grossen heissen wie ihr Papa und die Kleinen wie mein Mann und ich.

Persönlich würde ich da auch nicht zustimmen. Das Kind identifiziert sich doch mit seinem Namen und es hat ja auch einen Bezug dazu

lg sanni

Beitrag von blubb.bla 14.11.10 - 09:27 Uhr

huhu

ich würde nicht einwilligen, er hat deinem namen und ich würde mich freuen darüber.

ich hab bald das selbe problem, ich würde mir so wünschen, daß mein großer den namen wie ich hätte, aber er hat leider den namen der mutter.

er wird ihren namen weiter tragen auch seine kinder und nicht meinen familiennamen.

aber vll hab ich glück irgendwann und er möchte meinen namen tragen, die sterne stehen gut ;-).


see you

Beitrag von elsa345 14.11.10 - 10:58 Uhr

Hallo,
dazu kann ich Dir mal eine Geschichte erzählen. Die Tochter meines Mannes hat den Nachnamen auch geändert, als sie 5Jahre war. Mama und angeblich auch Kind wollten das ja soooooooo GERNE!. Gut, mein Mann hat zugestimmt, seiner Tochter zuliebe. Heute trägt das Kind einen Nachnamen, mit dem es nichts aber auch gar nichts zu tun hat. Die Mutter hat sich nämlich inzwischen schon zweimal scheiden lassen. Ausserdem lebt das Kind bei uns, also ihrem leiblichen Vater. Ändern geht jetzt nicht mehr! Und das alles, weil eine übereifrige Mutter aber bitte alles vergangene aus dem Leben streichen wollte. Das Kind hat ja einen neuen Papa (so dachte sie damals).

Also ich kann Dir nur dringend abraten, wenn Dir etwas an dem Kind liegt und Du Dich kümmerst. Du weißt nie, ob sie nicht eines Tages bei Dir lebt und dann ist einiges einfacher mit gemeinsamen Nachnamen.
Gruß

Beitrag von lhyra 14.11.10 - 17:52 Uhr

Ich würde Dir dazu raten, Deinem Sohn Deinen Nachnamen zu lassen.
Meine Kids es sehr verletzt, als der Vater seinen Nachnamen änderte. Nun heißen zwar wie ich, aber der Papa gehört ja nun nicht mehr zu ihnen :-( . Ich finde das traurig.

Beitrag von silbermond65 14.11.10 - 18:24 Uhr

Die Mutter argumentiert, ein Kind solle so heißen wie seine Mutter.

Na wenn DAS ihr einziges Argument ist.......völliger Quatsch.
Mein Ältester (23) hat bei meiner Heirat 1996 (nicht seinen Vater) meinen Mädchennamen behalten.
Er wollte es gerne und ich war einverstanden.Eine Familie waren wir trotzdem und der Name ist nun mal nur ein Name.
Da du dir anscheinend wirklich Gedanken machst,wie es für den Kleinen laufen wird,laß ihm deinen Namen.

Beitrag von fernande 15.11.10 - 09:43 Uhr

Hallo,

genau das gleiche Thema kam bei der Tochter meines Partners auch auf als sie etwa 4/5 Jahre alt war. Das ging so weit, dass sie meinte "ich wünsche mir gar nichts zu Weihnachten, nur den Namen der Mama".

Mein Partner hat nicht zugestimmt und ich denke es war auch richtig so. Mittlerweile ist die Mutter neu verheiratet, hat jetzt einen anderen Namen und die Tochter heisst weiterhin wie ihr Papa. Beide finden es gut so, es drückt eine schöne Verbundenheit aus und angesichts der neuen Familienkonstellation hat es weitere Veränderungen verhindert.

Auch meine Kinder heißen anders als ich und ich sehe da überhaupt kein Problem. Jeder weiss, dass ich die Mama bin und wenn man mich mal mit fremden Nachnamen anspricht, ist das auch kein Weltuntergang.

Gruß
f

PS: Hier würde ich gerne noch einmal auf deinen letzten Thread eingehen. Genau wegen solcher Themen würde ich mich bei anderen Themen etwas zurücknehmen.
Diese elendige Namensfrage birgt viel Potential für monate-oder jahrelange Diskussionen und kann auch vor Gericht enden.
Ich denke, dies ist ein Punkt für den Papa kämpfen sollte. Für solche Themen sollte er seine Kräfte schonen und nicht in Zickereien um komische SMS-Formulierungen verpulvern. Im schlimmsten Fall dreht dir nämlich die Ex einen Strick vor Gericht. Dann sieht es nicht so aus, als wenn sie nicht kooperativ ist, sondern dass Du Dich nicht an Umgangsregelungen hältst und Dir dein eigenes Kind zuviel wird.

Beitrag von karna.dalilah 15.11.10 - 11:21 Uhr

Was ich meine?

Euer Kind ist mit einem anderen Namen , als seine Mutter aufgewachsen und hat demnach sicher kein Problem damit.
Die vergangenen 6 Jahre war es ja auch kein Problem für die Mutter, dass ihr Kind einen anderen Namen trug.

Ich sehe, ebenso wie du die Gefahr, dass bei der nächsten Heirat wieder ein Namenswechsel ansteht oder aber
Der neue Partner, sie und dein Sohn ihren Namen tragen und du damit noch mehr aus dem Leben rausgedrängt wirst.
Euer Sohn hat nun genug Wechsel, Neuerungen in der letzten Zeit.
Lass ihm die Konstante seines Namens, nicht zuletzt zeigt es ja auch ein Stück Verbundenheit mit dir (und das wird der Hauptgrund der Mutter sein).

Im übrigen habt ihr gute Chancen das es beim Namen deines Sohnes bleibt, denn Gerichte entscheiden nur bei schwerwiegenden Gründen für einen Namenswechsel.
Gerichte sehen bei einem Namenswechsel die Gefahr der Entfremdung, der Bindung des Vaters zum Kind.

Na ich bin ja gespannt, was da noch an Wünschen an dich rangetragen wird.
DerNeue scheint ja ein einfallsreiches Kerlchen zu sein.
Ich wünsche dir Geduld, Kraft und einen langen Atem ;-)

Karna

Beitrag von ann.nonym 15.11.10 - 15:00 Uhr

Ich würde der Namensänderung an deiner Stelle auch nicht zustimmen. Dein Sohn nimmt mit Sicherheit keinen Schaden, wenn er deinen Namen behält. Ganz im Gegenteil: es besteht auch weiter eine offensichtliche Beziehung zum Vater. Ich finde das auch wichtig für die Bindung von Vater und Sohn.
Und dein Sohn ist doch mittlerweile auch in einem Alter in den er hinterfragen kann, warum die Namensänderung stattfand.

Wie argumentiert die Mutter denn?

Beitrag von karna.dalilah 15.11.10 - 15:10 Uhr

"...Die Mutter argumentiert, ein Kind solle so heißen wie seine Mutter. .." :-)

Erstaunlicherweise war dieses Argument 6 Jahre lang nicht gültig.
Wenn du die Vorgeschichte verfolgt hast, dann kann man stark vermuten, dass der LG der Mutter zusammen mit ihr, den Vater komplett aus dem Leben des Kindes haben wollen.
Dabei hat das besagte Kind das Glück einen fürsorgenden Vater zu haben.

Beitrag von ann.nonym 15.11.10 - 15:48 Uhr

#klatsch
Das ist der einzige Grund? Ich hätte ja wenigstens gedacht, dass sie ein paar scheinbar logische Argumente anbringt.

Das ist wieder mal die typische Logik der Mütter, die das Kind für sich "allein" haben wollen.

Warum darf das Kind nicht weiterhin so heißen dürfen wie der Vater?

Beitrag von karna.dalilah 15.11.10 - 16:33 Uhr

Da ich ja eine Mama bin, habe ich versucht mich da rein zu versetzen.
Da der TE schon ein bisschen mehr preisgegeben hat kann ich die Informationen dazu nutzen ;-)
Bisher wurde der Umgang verweigert und ausgesetzt unter Argumenten die einfach banal sind.
Der LG und dessen Mutter scheinen die KM dahingehend zu beeinflussen, das sie alle Schritte unternimmt um den Vater aus dem Leben des Kindes zu drängen.
Wenn das Kind den Namen des Vaters trägt, wird jeden Tag aufs neue deutlich, dass es sich nicht um eine "normal" Familie sondern um eine Familie bestehend aus Mutter Kind und LG handelt. Man wird nie den neuen LG als Vater des Kindes darstellen können (was er auch nicht ist, aber für die Öffentlichkeit sicht das ja geordneter aus ;-))
Mit dem Nachnamen des Kindes wird die gesamte Familie des LG und die KM an den Vater des Kindes erinnert.
Das könnte man als störend empfinden.

Aber ob diese Sichtweisen dem Kindeswohl dienen.... in diesem Fall sicher nicht.
Dem Kind ist hier eh schon viel genommen, was die Vater-Sohn-Beziehung betrifft....Wozu sollte man ihm auch noch diese offensichtliche Bindung zum Vater nehmen?

Man kann gespannt sein, was da noch kommen wird

Beitrag von majale1 16.11.10 - 11:51 Uhr

Hallo!

Als ich angefangen habe zu lesen,dachte ich...kenn ich doch!

Die Ex meines Mannes (seit 5 Jahren getrennt und mittlerweile auch geschieden) hatte vor 2 Jahren auf einmal auch so eine Idee,er solle sich doch mal Gedanken machen bezüglich der Namensänderung des Sohnes.

Um mal kurz auszuholen...

Trennung von meinem Mann wegen Freund A (verheiratet,1 Kind,Scheidung wegen ihr) und Umzug 50km weg mit dem gemeinsamen Sohn (Nachname von meinem Mann)

Trennung von Freund A wegen Freund B - Umzug quer über die Straße,1 gemeinsames Kind (vonFreund B und hat dessen Namen)

Trennund von Freund B wegen Freund C (verheiratet,2 Kinder ,Scheidung läuft wegen ihr) - Umzug zurück ins Elternhaus in ihr altes Kinderzimmer.

Nächster Umzug evtl. geplant für nä Jahr,weil ihr AG in der Nähe von Freund B.

Wir waren und sind dagegen,daß sich sein Nachname ändert.Das haben wir ihr auch so mitgeteilt.Hatte sich damit auch erledigt.
Mein Mann hat den gemeinsamen Sohn immer geholt,telefoniert seit der Trennung regelmäßig mit ihm 1 mal in der Woche.

Irgendwann heiratet sie und dann,will sie den Namen dann wieder ändern?

Laß es so wie es ist.

Gruß

Veronika

Beitrag von minora 16.11.10 - 21:24 Uhr

Hallo,

ich bin der Meinung, dass das Kind so heißen sollte, wie derjenige heißt, bei dem es lebt bzw. der das Sorgerecht hat.

Ich selbst habe seit der erneuten Heirat meiner Mutter (da war ich 13) immer anders geheißen als sie. Das war in allen Belangen kompliziert, z.B. wenn ich für irgendwelche Aktivitäten die Unterschrift eines Erziehungsberechtigten brauchte. ("Das könnte ja jeder unterschrieben haben." hab ich da z.B. gehört). Aber ich wollte nun mal nicht wie ihr Neuer heißen.

Ich persönlich habe also relativ schlechte Erfahrungen damit gemacht, anders zu heißen als meine Mutter.

LG Minora

Beitrag von kati543 16.11.10 - 23:09 Uhr

Das ist ein absolut blödsinniges Argument. Die Mutter ist nur 50% der Eltern und der Vater hat die anderen 50%. Wenn beide Elternteile sich auf einen Namen festgelegt haben, dann sollte es auch so bleiben.
Bei einer Adoption würde ich eine Namensänderung verstehen, aber nicht so.

Beitrag von happymama09 17.11.10 - 07:16 Uhr

Hallo,

also ich würde den Namen deines Sohnes auch nicht ändern. Denn es ist langer Prozess in dem sich ein Kind an seinen Nachnamen gewöhnt. Sie lernen ihn über die Jahre und identifizieren sich dann auch darüber. Es ist ein Stück von Ihnen.
Dein Sohn müsste ja jetzt auch in die Schule gehen oder kommt nächstes Jahr dahin. Da lernen sie dann auch ihren Namen schreiben und wenn er sich an einen neuen Namen gewöhnen muss, tut er sich dann beim Schreiben vielleicht schwer.
Ich finde es einen tiefgreifenden Eingriff bei so einem kleinen Kind, das ja dann nur wegen des Willens der Mutter dazu gezwungen wurde. Wenn dann sollte er dies später selber entscheiden sollen wie er heißen möchte. Ich würde so einen Heckmeck meiner Tochter nicht antun wollen.

Beitrag von karna.dalilah 17.11.10 - 10:45 Uhr


"...Ich finde es einen tiefgreifenden Eingriff bei so einem kleinen Kind, das ja dann nur wegen des Willens der Mutter dazu gezwungen wurde. Wenn dann sollte er dies später selber entscheiden sollen wie er heißen möchte..."
ab 5 Jahren dürfen die Kinder mitentscheiden und müssen auch dafür unterschreiben.
Hört sich komisch an, ist aber so.
Die Kinder werden vom Standesamtbeamten/in gefragt, ob sie die Namensänderung wollen, der Beamte dokumentiert das und alle Beteiligten unterschreiben.
Sofern alle Voraussetzungen vorher erfüllt sind. (Negativ-Bescheid oder Zustimmung des KVusw.)

So passiert 2009, da hat mein Sohn unseren Ehenamen angenommen (trug vorher meinen und ich habe die alleinige elterl. Sorge).
Vater wurde informiert.

Hier sehe ich eher die Bindung zum Vater durch den gemeinsamen Namen in Gefahr.
Das Kind wurde in den letzten 2(?) Jahren vielen prägsamen Veränderungen durch die Mutterunterworfen und der Kontakt zum Vater wurde massiv eingeschränkt bis hin zurVerweigerung.
Der gemeinsame Name ist das was das Kind im Moment nach außen hin verbindet.


Beitrag von karamalz 19.11.10 - 17:20 Uhr

hi,
dein sohn -> dein name! fertig!
würde mir an deiner stelle mal gedanken um das aufenthaltsbestimmungsrecht machen, sorgerecht habt ihr ja sicher beide? oder willst du dein kind permanent von wildfremden, temporären begegnungen deiner ex erziehen lassen?
wenn die heiratet heisst das kind doch auch wieder anders als sie.

alles gute

Beitrag von tweety74 20.11.10 - 13:31 Uhr

Kommt auf die Umstände an...

Bei mir war es so, daß wir nicht verheiratet waren (er aber immer davon sprach und es aber nie passierte) und unser Sohn bei der Geburt den Nachnamen von ihm bekam. Die Jahre vergingen ohne Heirat und mein Ex meinte irgendwann, daß er mich nicht mehr liebt. Ich kam mir ziemlich verschaukelt vor und war der Meinung, daß unser Sohn nicht seinen Nachnamen braucht, wenn er keine Lust mehr auf Familie hat. Später nämlich heiratet er eine andere und die hieße ja dann wie MEIN Kind. #schock
Er hat der Namensänderung in meinen Mädchennamen zugestimmt und diesen Namen wird mein Sohn auch behalten, auch wenn ich demnächst heirate. Ich will nicht nochmal eine Namensänderung, außerdem ist er der einzigste in dieser Generation mit diesem Nachnamen. Meine Geschwister haben keine Kinder und werden auch keine mehr bekommen.
Hast du Dich denn von ihr getrennt? Dann könnte ich die Mutter verstehen.

LG Tweety

Beitrag von mausi1086 21.11.10 - 21:06 Uhr

Mein Sohn hat auch den Nachnamen seines Vaters. ich habe dem damals zugestimmt, weil wir eigentlich irgendwann mal heiraten wollten.
Das mit dem Heiraten hat sich mittlerweile erledigt, der Nachname bleibt und mal ganz davon abgesehen, dass der Vater sowieso nie zustimmen würde, will ich den Namen auch nciht ändern lassen. Er ist der einzige Nachkomme, der den Nachnamen weitergibt und es ist okay so. Anfangs hatte ich Bedenken, dass es Probleme geben könnte, sollte ich mal einen Mann heiraten und mit ihm Kinder bekommen. Dann wäre mein Sohn (vom Nachnamen her) der Außenseiter. Mittlerweile ist mir das egal.
Ich würde an deiner Stelle nicht zustimmen!

Beitrag von antonia0707 26.11.10 - 10:07 Uhr

Hallo, ich würde an deiner stelle nicht zustimmen, bin selbst so ein Kind gewesen und als ich alt genug war um es zu verstehen was ich für einen Familiennamen habe wollte ich ihn nicht mehr! Mein Vater lebt leider nicht mehr, aber heute sehe ich es so es wäre dass einzige gewesen was ich von ihm heute noch hätte, aber nix! Ich glaube wenn mein Vater heute wüsste das ich es nicht gut finde hätte er es auch nicht gemacht! Zugestimmt! Tu es nicht es sind und bleiben die Wurzeln deines Kindes! Auch wenn es schwer fällt sei stark und standfest!!!!!

Beitrag von fbl772 06.01.11 - 14:26 Uhr

Hallo Bob,

es kann doch nicht euer Ernst sein, dass ihr euch wegen des Nachnamens streiten wollt ...

Meine Nichte hat jahrelang darunter gelitten, dass sie den Namen des Vaters hatte, nachdem die Mutter wieder geheiratet hatte und auch ein Geschwisterchen dazukam, welches den gemeinsamen Namen der Eltern bekam. Sie kam sich immer vor, als ob sie durch diesen "Fremdnamen" nicht richtig dazugehört. Sie war jahrelang traurig, dass der Vater so kindisch war, und nicht einwilligen wollte und auch nicht hat.

Vielleicht einigt ihr euch darauf, dass euer Sohn mit 1o oder 14 Jahren selbst entscheiden soll, welchen Namen er tragen möchte. Im jetzigen Alter wäre es sicher noch zu früh so eine weitreichende Entscheidung zu treffen. Ob die neue Beziehung hält oder nicht ist doch wirklich spekulativ.

VG
B

Beitrag von abenteuermensch 07.01.11 - 19:39 Uhr

ich bin zwar noch kein vater,aber ich denke das es eine sehr schwere entscheidung ist.
ich weiß nicht,was für das kind am besten ist,aber sollte der kleine es später mal wollen,kann er imemrnoch deinen namen annehmen.
mehr kann ich dir dazu leider nicht helfen..........lg