sie dreht ständig durch!!! (könnte lang werden)

Archiv des urbia-Forums Familienleben.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von kerm 14.11.10 - 21:13 Uhr

hi ihr!

es geht um meine schwägerin 32. sie bekommt nix so wirklich auf die reihe.
jetzt aber zur geschichte. ich kürze sie ein wenig ab, da ich hier nicht alles aufschreiben kann. meine schwägerin kostet die ganze familie tierisch nerven. ich kenne mein mann seit 7 jahren. meine schwägerin fast genauso lange. und mein erster gedanke als ich sie kennenlernte war "mit der wirst du noch spaß kriegen." seitdem habe ich das gefühl es wird immer schlimmer. also ein paar kúrze erzählungen, was ich schon mit ihr erlebt habe: am geburtstag meines schwiegervaters ist sie durchgedreht und auf uns mit fäusten losgegangen, daraufhin hat er sie von der feier rausgeschmissen. sie hat uns bis jetzt jedes jahr sylvester versaut, auf unserer hochzeit habe ich sie irgendwann rausgeschmissen, weil sie anfing gegen meine familie und meinen mann zu stänkern, auf dem geburtstag meiner schwiegermutter ist sie abgedreht. vor ca 6 wochen hat sie versucht sich umzubringen, seitdem terrorisiert sie meine schwiegermutter regelrecht (sie ist schon psychisch total am ende) und heute ist sie durchgedreht, weil meine schwiegereltern fertig waren und deswegen nicht mehr mit was trinken gehen wollten, als wir von ner geburtstagsfeier kamen. daraufhin hat sie meinen mann wieder angegriffen, obwohl er nix dafür konnte, weil die 2 einfach nur müde waren. auf jeden fall ist mein mann jetzt so fertig gewesen, das ich ihn in 7 jahren das erstemal hab heulen sehen. gerade die letzten wochen haben an den nerven von uns allen gezerrt.
hinzu kommt noch das meine mutter weit weg ist und im krankenhaus liegt.mir gehts also auch nicht so gut.
irgendwie bin ich total ratlos, was ich noch tun soll. bin eigentlich nicht so schnell ratlos, aber im moment weiß ich echt nicht mehr weiter. gerade meine schwiegermutter macht mir voll sorgen. meine schwägerin ist mir mittlerweile sch...egal
sorry ist was durcheinander aber bin auch was durch den wind

Beitrag von mm1902 14.11.10 - 22:08 Uhr

Hallo!

Sie dreht einfach so durch und geht teilweise mit Fäusten auf euch los?!? #kratz

Ist sie denn psychisch krank?

Gruß, m.

Beitrag von alkesh 14.11.10 - 22:11 Uhr

Na sie ist doch offensichtlich krank, gibt es da eine Vorgeschichte? Hat sie eine Diagnose?

LG

Beitrag von kerm 14.11.10 - 22:54 Uhr

wie ich schon geschrieben habe ist die geschichte seeeehr lang. sie hat offiziell keine diagnose, weil sie sich nicht behandeln lassen will. ich arbeite selbst auch mit psychisch kranken und habe ihr auch schon versucht die notwendigkeit einer therapie zu erklären, da sie in meinen augen eine extreme depression hat, aber ist kein ran kommen. habe meinen schwiegereltern nach dem suizid- versuch gesagt, sie sollen sie in der klinik lassen, aber alles war fruchtlos.:-(

Beitrag von mm1902 15.11.10 - 00:31 Uhr

Dann würde ich sie einfach nicht mehr einladen und auch kein Silvester mit ihr verbringen!

Kann man sie nicht einweisen lassen, da sie ja eine Gefahr für sich und Andere ist?

Beitrag von summersunny280 15.11.10 - 14:15 Uhr

Bei einem Suizid kann man doch Zwangseinweisen lassen ,soweit ich weiß

Auch wenn das keine Lösung darstellt ,jeder sollte die Behandlung auch selbst wollen .
Aber ansonsten wüsste ich keinen Schritt den man hier sonst tun könnte.....

Beitrag von mrs.mrsmrs 15.11.10 - 07:27 Uhr

Hallo,

gehe ich richtig in der Annahme, Deine Schwägerin ist die Schwester Deines Mannes? Dann wären ihre nächsten Angehörigen Deine Schwiegereltern bzw. Dein Mann.
Meiner Meinung nach ist das nicht nur eine Depression, sondern es hört sich nach einer Persönlichkeitsstörung an, eventuell Borderline oder ähnliches. Und das in diesen Auswüchsen gehört, so schlimm es sich anhört, zuerst einmal in die stationäre Psychatrie. Mich wundert, daß sie nach dem Selbstmordversuch nicht schon eingewiesen wurde.

Die Schwester eines guten Bekannten von mir leidet auch unter sowas (nicht nur die Angehörigen leiden, sondern auch die Betroffenen selbst). Sie wollte absolut nicht in Behandlung, bis sie einmal so ausgeflippt ist, daß die Polizei geholt werden musste. Sie wurde dann in das örtliche Bezirksklinikum eingewiesen. Dort verblieb sie fast ein Jahr lang, wurde zuerst einmal medikamentös eingestellt, um überhaupt therapiefähig zu sein.
Das war vor etwa fünf Jahren. In der Zwischenzeit machte sie ambulante Therapie weiter, wohnte in einer betreuten Wohngruppe und hat heute sogar einen Job.
Auch die Familie musste in dieser Zeit viel lernen...nämlich daß sie das alles nicht absichtlich und niederträchtig machte, sondern aufgrund einer Krankheit so handelte. Sie mussten sich einander ganz neu annehmen lernen, aber es funktionierte.