Krampfader-Op - wer hat es ambulant machen lassen?

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Beitrag von charly123 14.11.10 - 22:12 Uhr

Guten Abend zusammen!

Am Dienstag stehte meine geplante Krampfader-OP an, welche ambulant ablaufen soll. Also morgens hin, dann unter Vollnarkose operiert, am Nachmittag wieder heim und nächsten Tag zur Kontrolle nochmal hin.
Stationär würde ich 3 Tage dort bleiben müssen, und das habe ich wegen meinen beiden Kleinen abgelehnt.

Nun sagt mein Mann andauernd "Viel zu gefährlich, würd ich ambulant nie machen lassen" ect. pp - und zu guter Letzt will ich grad den Anästhesie-Bogen ausfüllen, den ich schon mitbekommen hab - da hab ich einen ausgefüllten Bogen einer anderen Patientin erhalten.
Ähem - das spricht ja wieder nicht so für die beste Klinik und reiht sich meiner Panik wunderbar ein... #schwitz

Wer von euch hat also schon mal ambulant die blöden Dinger wegmachen lassen, und kann mir berichten und Mut machen...?!

DAAAANKE! schon mal vorab!
LG
Charly

Beitrag von darkphoenix 14.11.10 - 23:31 Uhr

Huhu,
mein Mann hat es ambulant machen lassen wo ich hochschwanger war. durfte die ersten Tage nur liegen und kaum gehen, also gucken das dein Mann oder Betreuungsperson mit zuhause ist.
Insgesamt war er 2 Wochen damit zuhause-

Beitrag von julimausi1983 15.11.10 - 00:08 Uhr

Hallo,

habe so eine OP noch nie machen lassen, aber dafür 3 Knie-OPs.
Die ersten beiden OPs ambulant und vor kurzem die 3. OP (01.10.2010) lag ich 3 Tage im Krankenhaus.

Zu dieser (Krampfader-)OP an sich kann ich nichts sagen. Aber meinen Senf dazugeben, hoffe ich mal, dass es niemanden stört.

Sei froh, dass es bei dir nur der Papierkram ist!

Bei mir war 2-3 Wochen vor der OP die ganzen Untersuchungen (Blut abnehmen, Röntgenbilder usw....). Das war ein Krankenhausmarathon kann ich dir sagen.
Und dann wollten die mir da anstatt das linke, das rechte Knie röntgen.
Na toll dachte ich da schon. 4 Stunden Untersuchungen im Krankenhaus überstanden - man war ich froh.
Aber der Hammer kam am Morgen bei der Untersuchung vor der OP.
Anstatt mein linkes Knie wollte der Arzt meine linke Schulter untersuchen.

Also hab ich gedacht: Sch..ss. , du hast 4 Möglichkeiten, wenn du aus der Vollnarkose wach wirst:
-> das rechte Knie wurde operiert
-> das linke (richtige!) Knie wurde operiert
-> die linke Schulter wurde operiert
-> oder die haben sich was ganz anderes ausgesucht.

*herrlich, wenn es so Richtung OP geht*
Ende vom Lied: Im OP wurde ich nochmal gefragt und es wurde auch das richtige Knie (das linke Knie) operiert. Auch wenn die erstmal versucht haben mich zu überreden, sich das alles doch mit anzuschaun - hatte im OP nochmal drüber nachgedacht, interessant wäre es ja schon, aber ne, da war ich dann doch zu sehr Schisser.... Einschlafen - Aufwachen - Fertig! :-)

Ich drück dir auf jeden Fall die Daumen für die OP.

LG

Beitrag von pechawa 15.11.10 - 07:15 Uhr

Hallo,

ich hatte vor kurzem so eine OP machen lassen und zwar in einer Venenklinik. Die haben täglich Erfahrung damit, ich war allerdings von Montag bis Freitag dort und hatte nur eine örtliche Betäubung, anstelle einer Narkose. Das hat den Vorteil, dass du am OP Tag voll da bist.
Heute ist es nicht mehr so, dass man nach so einer OP ständig liegen muss, im Gegenteil! 4 x täglich 20 Minuten stramm gehen, ab dem 2. Tag nach der OP, nicht sitzen oder stehen, sondern laufen oder Beine hoch legen.
Wenn du eine Vollnarkose bekommst, würde ich dir keinesfalls empfehlen, die OP ambulant machen zu lassen! Geh für 3 Tage in die Klinik, deine Kinder sind doch nicht mehr so klein, außerdem hast du Anspruch auf eine Haushaltshilfe in dieser Zeit! Telefoniere mal mit deiner Krankenkasse,

LG Pechawa