Tätowierungen als Liebestöter 2.Teil

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Beitrag von fernande 15.11.10 - 10:20 Uhr

Hallo,,
super, soviele die sich an der Diskussion gestern beteiligt habe.

Da ja die Diskussionen hauptsächlich um die Frage ging, was hinter der Hakenkreuztätowierung steckt, ob sich ein Mensch ändern kann und warum man bei einem Gesinnungswechsel die Tätowierung nicht entfernt hat, möchte ich noch einen Punkt anfügen.

Ich mache das jetzt extra an dieser Stelle, weil ich befrüchte dass mein Posting ansonsten in der Diskussion verschütt geht.

Ich habe gestern also dann mal nach Hakenkreuz-Tattoos gegooglet und oft war ein Bild von Edward Norton in seinem Film American History X mit einem großen Hakenkreuz auf der Brust zu sehen. Niemand wird hier ja jetzt ernsthaft postulieren, dass er ein Nazi ist und natürlich ist das Tattoo nur aufgemalt.

Aber nun ganz hypothetisch die Frage: Wenn Euer Partner an seiner Stelle gewesen wäre, hättet ihr nach Drehschluss das Hakenkreuz gut ertragen können?

Gruß
f

Beitrag von metalmom 15.11.10 - 10:44 Uhr

Hi!
Also Du immer mit Deinem Hakenkreuz...
Wäre es aufgemalt, müsste mein Partner es abwaschen.
Wäre es tätowiert, müsste er es covern lassen.
LG,
Sandra

Beitrag von jabberwock 15.11.10 - 11:24 Uhr

Das wird doch wohl kein echtes Tattoo gewesen sein? #kratz

Und nein, ich könnte nicht verstehen und tolerieren, dass man sich für eine Rolle dauerhaft so verschandelt. Ich würde unterstellen, dass es ihm ganz gelegen käme, so eine gute Ausrede zu haben. Und auf Entfernung bestehen.

Mir fiel btw noch ein, dass ich einen Bekannten haben, dessen Finger einer Hand von "HASS" verunziert werden, das SS dabei in der bekannten Schreibweise. Ist schon heftig, aber ich kenne seine Biographie samt Hooligan-Vergangenheit, Knastaufenthalten und was er jetzt macht. Das ist so ein Grenzfall, mit dem ich leben kann. Wäre er mein Freund, würde ich ihm die Entfernung des Tattoos finanzieren.

Beitrag von fernande 15.11.10 - 11:30 Uhr

"Niemand wird hier ja jetzt ernsthaft postulieren, dass er ein Nazi ist und natürlich ist das Tattoo nur aufgemalt."


Ich frage mich langsam, ob ich mich irgendwie unklar ausdrücke.

Beitrag von jabberwock 15.11.10 - 13:18 Uhr

Okay, den Teil hab ich tatsächlich überlesen, aber was ist hiermit:

>>> Aber nun ganz hypothetisch die Frage: Wenn Euer Partner an seiner Stelle gewesen wäre, hättet ihr nach Drehschluss das Hakenkreuz gut ertragen können? <<<

Mit einem kurzzeitig aufgemalten Bild wird wohl _jeder_ leben können, der aus freien Stücken mit einem Schauspieler zusammen ist, der auch Nazirollen übernimmt. Deine Frage macht doch keinen Sinn #kratz

Beitrag von fernande 15.11.10 - 20:07 Uhr

Doch sie macht insofern Sinn, dass ICH zum Beispiel arge Probleme hätte mit meinem Partner zu schlafen, wenn er ein Hakenkreuz wegen einer Rolle auf der Brust aufgemalt hätte.

Nur weil die Mehrzahl das selbstverständlich übersehen könnte, heisst ja nicht, dass das bei allen so ist.

Ich habe jetzt mehrmals erklärt, worum es mir hier geht und denke, dass jeder das Recht hat die Fragen zu stellen, die ihn halt interessieren.

Wenn Du kein Problem hast über ein Hakenkreuz zu streicheln, dann werde ich das auch nicht weiter kommentieren.

Beitrag von jabberwock 15.11.10 - 22:15 Uhr

Ich hätte glaub ich in dem Fall ein größeres Problem damit, wenn mein Partner sich nach einem sicherlich anstrengenden Drehtag nicht duscht :-p

Du stellst mMn eine sekundäre Frage, erstmal müsste man doch für sich beantworten, ob es einem Recht ist, dass der Partner als Schauspieler die Rolle eines Nazis annimmt (und da gehe ich einfach mal davon aus, dass es so gut wie allen Recht wäre -? ) Ob diese Entscheidung dann noch von einem abwaschbaren Hakenkreuz gekrönt wird oder nicht... da wird es irgendwie ziemlich uninteressant.

Soll er sich halt waschen oder das T-Shirt anbehalten.

Beitrag von fernande 15.11.10 - 22:23 Uhr

Ich habe dieses Beispiel nur gewählt, weil ich einen sinnvollen Grund gesucht habe, warum jemand ohne eine rechte Gesinnung ein Hakenkreuz tragen sollte.

Es geht mir nämlich nur darum, wie dieses Symbol losgelöst von der Gesinnung seines Trägers auf einen persönlich wirkt. Genauer, ob man diesem Menschen gut nahe sein kann.

Ich denke, ich habe jetzt dieses Punkt mehr als deutlich gemacht.

Wenn einige es brauchen hier immer mehr Nebenschauplätze zu eröffnen, bitte.

Jetzt hier mit dem Duschen anzufangen oder mit der Frage, ob jemand überhaupt so eine Rolle spielen sollte ist doch völlig am Thema vorbei. Dann stell Dir halt vor, er hat ein Temporary Tattoo, damit es realistischer wirkt und es kann nicht abgewaschen werden.

Was ist denn dann?

Beitrag von jabberwock 16.11.10 - 12:01 Uhr

schon beantwortet:

>>>Soll er sich halt waschen oder das T-Shirt anbehalten.

Du kannst erklären so viel du magst, ist aber nicht notwendig ;-)
Sorry, wenn du dich immer noch unverstanden fühlst. Ich sehe die Prioritäten eben anders.
Um's mal so zu sagen: Deine Frage ist albern konstruiert, teeniemäßig irgendwie.

Ein halbwegs gefestigter, reifer Mensch wird zwischen Gesinnung und Verkleidung unterscheiden können.

Beitrag von fernande 16.11.10 - 12:23 Uhr

Typisch urbia!

Wenn man die eigentlich Fragestellung nicht versteht, muss man direkt persönlich werden.

Ich habe jetzt so oft erklärt, es geht NICHT um die Gesinnung. Es geht um Symbolik und ihre Wirkung!

Ich habe es jetzt oft genug erklärt, es ist wirklich nicht mein Problem, wenn Du nicht zur Abstraktion fähig bist und das damit überspielen willst in dem Du hier immer mehr Nebenschauplätze konstruieren musst.

Ganz schlechter Diskussionsstil!

Beitrag von jabberwock 16.11.10 - 13:29 Uhr

... typisch urbia ist es eher, eine Frage zu stellen und sich dann darüber aufzuregen, wenn anders geantwortet wird, als gewünscht ;-)

>>>Ich habe jetzt so oft erklärt, es geht NICHT um die Gesinnung. Es geht um Symbolik und ihre Wirkung! <<<

Und ich habe schon ganz oft erklärt, dass die Symbolik ohne dahinterstehende Gesinnung nebensächlich ist. Man könnte sogar sagen, es gibt keine *Symbolik* sobald sie ganz eindeutig jeglicher dahinterstehenden Gesinnung entbehrt. Und in deinem konstruierten Beispiel ist genau das der Fall. Verstehst du das?

Wenn du das alles viel oberflächlicher betrachten wolltest, mach doch. Ich kann trotzdem schreiben, was mir dazu einfällt. Hättest ansonsten auch eine Ja-Nein-Umfrage machen können.

Beitrag von fernande 16.11.10 - 14:23 Uhr

Soso, das setzt Du also einfach als Fakt voraus, dass ein Symbol ohne eine bestimmte Gesinnung ohne Symbolik ist.
Ach, ist das so oder meinst Du nur, dass es so ist?

Denn genau das ist ja der springende Punkt. Muss hinter einem Symbol eine Gesinnung stehen, damit das Symbol eine gewisse Symbolik hat oder entsteht die Symbolik durch das Empfinden des Menschens, der es sieht?

Ich merke, dass Du diesen Punkt einfach nicht begreifen magst, sondern schlicht von deinem eigenen Weltbild ausgehst, in dem es egal ist, wie sich jemand bemalt oder schmückt, solange Du Dir das erklären kannst.

In mir würde so ein Tattoo (ob aufgemalt oder nicht) sehr negative Gefühle auslösen, so negativ, dass ich nicht unbefangen mit meinem Partner umgehen könnte und ich habe mich gefragt ob das andere auch so sehen.
Daher, JA, ich hätte es gut gefunden, wenn einfach Antworten gekommen wären ob man damit unbefangen umgehen könnte und nicht deine Litaneien, wie ich denn drauf wäre, wie unsinnig meine Intention ist, dass man sich ja waschen könnte und dass es ja eigentlich darum geht, ob man einen Nazi spielen sollte. Alles Nebenschauplätze und am Thema vorbei.
Und um die zu vermeiden und da es ja schon eine erste Diskussion in einem anderen Tenor gab, habe ich diesen einen Punkt noch einmal herausgegriffen und mit einem plakativen Beispiel besser darstellen wollen.

Es tut mir leid, wenn für Dich die Sache so sonnenklar ist, dass Du mich hier als naiv und oberflächlich darstellen willst.
Aber ich denke, es wird hier mehr als deutlich, wer hier oberflächlich ist, wenn ständige solche Sätze fallen, dass das doch unsinnig, unnötig und oberflächlich ist. Offensichtlich hat hier nur einer ein Problem damit, sich in die Denke eines anderen einzufühlen.
Besonders absurd ist ja der Vorwurf der Oberflächlichkeit von jemanden der sich das Ausgangsposting noch nicht mal richtig durchgelesen hat.

Verstehst Du das?

Beitrag von jabberwock 16.11.10 - 15:40 Uhr

Ich verstehe vor allem, dass du beleidigt bist, weil du dir nicht so geantwortet wird, wie du es dir gewünscht hast.
Es ist einfach, allen anderen Verständnisschwierigkeiten zu unterstellen, die mit der Simplizität deiner Fragestellung nicht einverstanden sind.

Also, die Frage nach dem schauspielernden Freund habe ich dir schon vor längerem beantwortet.
Und der Rest sind keineswegs Nebenschauplätze sondern die Rahmenbedingungen unter denen dein Szenario stattfindet. Die nicht zu berücksichtigen, empfinde ich als oberflächlich.

Dein Beispiel ist einfach total unglücklich gewählt. Viel spannender wäre die Frage gewesen, wer bspw. mit einem Prinz Harry als Freund klarkäme, der in SS-Uniform bei einer Kostümparty auftaucht.

Und auch das könnte ich dir beantworten: Ziemlich genau dort würde für mich die Grenze zur Unerträglichkeit entlanglaufen. Eine solche Verkleidung just for fun würde ich nicht akzeptieren können, weil die Intention dahinter längst nicht so klar und eindeutig ist wie bei dem Schauspieler, und eine verharmlosende Koketterie mit dem Grauen der Nazizeit stattfindet.

Beitrag von fernande 16.11.10 - 16:22 Uhr

Du verstehst es einfach nicht.

DU findest solche "Skandalnummern" wie mit Prinz Harry vielleicht spannend, ich finde die dagegen lahm!
Naja, wer es nötig hat sich damit auseinanderzusetzen hat wahrlich einen reifen Umgang mit der Thematik gefunden. Prinz Harry als Vertreter des subtilen Spiels mit dem Grauen der Nazizeit! Ja, klar!

Du findest einfach nicht den Absprung von dem für Dich unheimlich wichtigen Punkt der Gesinnung und der Intention. Und genau diese Punkte sind für meine Frage nach der schlichten persönlichen Wirkung dieses Symbols total unerheblich.

Ich gebe es jetzt auf. Warum Du so erpicht bist mir einreden zu wollen, was für mich die bewegenden Fragestellungen sein sollen erschließt sich mir nicht und ist müßig.

Außerdem finde ich es ermüdend mich mit einer Person auszutauschen, die auf Widerspruch nur ewig monotonen mit persönlichen Angriffen aufwarten kann.

Hier haben viele geantwortet, und ich kam mit allen Antworten auch gut klar, nur Du meinst hier irgendeine Nonsens-Diskussion führen zu müssen.

Aber jetzt weiss ich ja auch, welche Boulevardthemen und Schocker für Dich das Maß an Nützlichkeit und Notwendigkeit erfüllen um diskussionswürdig zu sein.

Sind vielleicht doch einfach unterschiedliche geistige Ansprüche.

Beitrag von jabberwock 16.11.10 - 16:38 Uhr

>>>Sind vielleicht doch einfach unterschiedliche geistige Ansprüche.

Na, das ist mir schon länger klar.

Bin schon gespannt auf deine nächsten eindimensional konstruierten Fragestellungen :-)

cu

Beitrag von fernande 16.11.10 - 18:11 Uhr

War ja klar!
Kein einziges Argument, dass irgendetwas mit meinem Posting zu tun hätte. Stattdessen ein müdes "selber auch".

Ich sag ja Boulevard!

Wo irgendwo einmal ein Einwand gekommen ist, der irgendetwas mit dem Thema zu tun gehabt hätte ist mir völlig unklar.

Wie arm muss man sein, sich in eine Diskussion zu begeben, die man völlig unnötig findet und sich tagelang darüber auszulassen, wie völlig sinnbefreit und nutzlos diese und wie oberflächlich die TE ist.


Wer es nötig hat.

Lies doch noch 'ne Runde Bild, damit Du Futter für deine komplexen, merhdimensionalen Gedankengänge findest!

Beitrag von jabberwock 16.11.10 - 21:27 Uhr

Danke, du hast gerade in nur einem Posting fast alle Standardplatitüden aufgeregter urbia-Userinnen benutzt :-)

Sowas macht doch immer wieder Freude :-p

Beitrag von fernande 16.11.10 - 22:38 Uhr

Ach ich vergass, den infantile Einsatz von Urbinis, den habe ich bei Dir echt vermisst.

Beitrag von jabberwock 16.11.10 - 23:05 Uhr

so ist brav :-D

Beitrag von ayshe 15.11.10 - 11:35 Uhr

Ich glaube nicht, daß es nötig ist, für einen Film ein echtes Tattoo machen lassen zu müssen, daher finde ich die Frage überflüssig.

Beitrag von ayshe 15.11.10 - 11:36 Uhr

Und damit wäre wohl seine Filmkarriere nur noch sehr einseitig festgelegt, also ist es Blödsinn.

Beitrag von fernande 15.11.10 - 11:48 Uhr

Sagt mal, ich drücke mich doch ziemlich klar aus. Man kann das aber auch missverstehen wollen.

Ich habe diese Frage extra aus dem unten stehenden Thread herausgelöst, weil es da nur um die Gesinnung die dahintersteckt ging.

Mir geht es aber darum, was das Symbol an sich bei euch auslösen würde, unabhängig von der Gesinnung des Menschen.

Deshalb frage ich hier, wie ihr damit umgehen würdet im Alltag, wenn euer Partner ein Hakenkreuz AUFGEMALT hätte. Und damit nicht die Bemerkungen kommen, warum jemand so etwas absurdes tun sollte habe ich ein nachvollziehbares Beispiel gesucht.

Und daher steht ja auch in meinem text, dass wohl klar ist, dass Edward Norton weder Nazi ist noch tatsächlich ein Hakenkreuz auf der Brust tätowiert hat.

Beitrag von zucchini78 15.11.10 - 11:54 Uhr

Sollte mein Mann ein Schauspieler sein und es die Rolle erfordern, sich ein Hackenkreuz aufmalen zu lassen, habe ich kein Problem damit, weil es

1. wieder wegzuwischen geht
2. für eine Rolle ist

Sollte der Mann kein Schauspieler sein und so einen Quatsch machen, würde ich auch nicht mit ihm zusammen sein wollen (denn dann tickt er nicht richitg)

Beitrag von fernande 15.11.10 - 11:59 Uhr

Ja, aber wie ich in meinem ersten Posting sehr deutlich gemacht habe, handelt sich NICHT um ein echtes Tattoo.

Und natürlich kann man es wegwischen.

ich frage ob Du ihn in den Arm nehmen könntest oder ordentlich mit ihm reden könntest BEVOR er es weggewischt hat!

Beitrag von zucchini78 15.11.10 - 12:00 Uhr

Ja, könnte ich. Weil ich weiß, was dahintersteckt. Trotzdem würde ich ihn bitten, es so schnell es geht abzuwischen.

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