EU und KU, was bekommt die Ex, da ich nun ss bin?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von romi2011 15.11.10 - 11:22 Uhr

Hallo ihr Lieben,

mein Freund ist geschieden und ht aus dieser Ehe einen 8 Jährigen Sohn. Außerdem zahlt er für die Ex noch Ehegattenunterhalt. Wir sind jetzt fast drei Jahre zusammen, wohnen zusammen und sind schwanger.

Gehe ich recht in der Annahme, dass der EU eingestellt werden kann?

Wieviel Kindesunterhalt müssen wir an sein erstes Kind dann nóch zahlen? Die volle Summe? Oder wird unser gemeinsames Kind da mit eingerechnet und sie bekommt weniger?

Ich hoffe ihr könnt mir da helfen, damit ich nicht gleich (vielleicht auch umsonst) Geld beim Anwalt lassen muss.

Danke

Beitrag von oldtimer181083 15.11.10 - 11:25 Uhr

Hallo,

also Eu darf nicht eingestellt werden und der kindsunterhalt auch net. Wenn das Juingendamt Vorschuss zahlt und er ans jugendamt dann muss er alles vorlegen und die entscheiden ob er weniger zahlen muss,aber der Unterhalt läuft auf und muss nach und nach trotzdem gezahlt werden!



Lg

Beitrag von nadja.1304 15.11.10 - 11:28 Uhr

Das ihr ein gemeinsames Kind kriegt ändert meines Wissen nach nichts an den Ansprüchen von Exfrau und 1. Kind.
LG Nadja

Beitrag von romi2011 15.11.10 - 11:32 Uhr

http://www.frag-einen-anwalt.de/forum_topic.asp?topic_id=22638&;

Hier sagen die aber was ganz anderes?

Beitrag von nadja.1304 15.11.10 - 11:37 Uhr

Gut, da sagt er, dass im Einzelfall der EU eingestellt oder reduziert werden kann. Aber ich denke, es wird ja einen Grund geben, warum sie Anspruch drauf hat und ihn erhält, also musst du das wohl oder übel doch vom Anwalt prüfen lassen. Ich denke nicht, dass er komplett gestrichen werden kann, wenn sie selbst aufgrund des Alters vom Kind nicht 100%ig ihren Unterhalt bestreiten kann. Der KU wird aber definitiv nicht verändert.

Beitrag von redsea 15.11.10 - 11:35 Uhr

aufgrund mehr "Mehrkind" ist der Kindesunterhalt ein wenig geringer... aber nicht viel..siehe Düsseldorfer Tabelle

Beitrag von maxi.81 15.11.10 - 11:35 Uhr

Trotzdem bleibt sein erster Sohn immer noch sein Kind und für sein Kind muss man immer da sein - auch finanziell!!!

Beitrag von lelou83 15.11.10 - 11:35 Uhr

huhu,

stimme meinen vorrednerinen voll und ganz zu!
beide unterhaltsansprüche bleiben bestehen.bei seiner ex und dem gemeinsamen kind ändert sich ja nichts.
warum auch sollten sie finanziell weniger unterstützt werden weil ihr ein kind bekommt?

kleiner tip noch:

man sollte eine rechtschutzversicherung abschließen bevor man zum anwalt geht.wird sonst echt teuer!

lg

Beitrag von terryboot 15.11.10 - 11:40 Uhr

ja das ist alles so ne sache mit unterhalt und so...
leider wird sich daran wohl nichts ändern, obwohl ich finde sowas müßte einzelnd vom jugendamt geprüft werden.

habe so eine andere situation.
wir erwarten unser zweites kind, mein mann hat aus einer früheren beziehung einen sohn für den er im monat 130 euro + 70 euro unterhaltsvorschuß zahlen muß. er verdient selber 1400 euro, muß unsere miete komplett zahlen, seinen kredit und andere fixkosten. ich selber bin noch in elternzeit und muß nur mit 184 euro kindergeld auskommen.
die ex bekommt also unterhalt, kindergeld und die bude bezahlt weil sie zu faul ist zum arbeiten und es niergends länger als 4 wochen aushält> also harzt 4. den jungen steckt sie 45 stunden in den kiga und den rest der zeit ist er bei uns. da der junge aber bei ihr gemeldet ist muß mein mann unterhalt zahlen.
für meine kinder zahlt niemand unterhalt und mein mann hat durch die 200 euro unterhalt nix mehr über. ich finde sowas einfach ungerecht und müßte vom jugendamt eigentlich mal neu geprüft werden.
unterhalt ist nicht immer berechtigt!

Beitrag von bobb 15.11.10 - 11:52 Uhr

Ohne die Frau in Schutz zu nehmen,aber es ist ALG II,kein Hartz 4,schon gar nicht "Harzt"...

Ansonsten laßt es wirklich nochmal überprüfen.
Mich würde mal interessieren,was für 130 zu den 70 Unterhatsvorschuß kommen.Habe ähnlichen Fall.Kannst auch gern über VK,wenn das hier nicht schreiben magst.Danke!

Beitrag von maxi.81 15.11.10 - 12:02 Uhr

Doch natürlich! Unterhalt für sein Kind ist immer berechtigt - oder hört das Kindschaftsverhältnis mit einer neuen Bezieung auf?? Manchmal scheinbar schon - äzend!!!
:-[

Beitrag von buzzfuzz 15.11.10 - 12:05 Uhr

ich glaube sie meint eher das das EU nicht immer zu zahlen ist und nicht immer berechtigt ist.

Beitrag von maxi.81 15.11.10 - 12:14 Uhr

Mag sein – aber da war so ein Unterton…
Mich ärgern solche Diskussionen einfach, dieses ablästern über die Ex, der Besitzwahn und Neid der neuen Frau (damit meine ich der Ex und deren Kind/ern nicht die Butter auf dem Brot zu gönnen), usw. einfach furchtbar. Jede von uns könnte so was treffen – daran sollten die „neuen“ ab und an mal denken, schließlich hatte der betreffende Mann schon einmal kein Problem Frau und Kind zu verlassen…

Beitrag von buzzfuzz 15.11.10 - 12:27 Uhr

das stimmt schon,dennoch ist es manchmal echt unfair das eine Ex-Frau mehr bekommt und die aktuelle Familie schauen muss wo sie bleibt...:-(

Ich persönlich finde,das Frauen gerade auch EX_frauen ab einem gewissen alter des Kindes wieder für sich selber sorgen sollte und auch muss.

Immerhin kann es ja nicht sein,das der Ex partner nun das ganze Leben für den EX zahlen muss....

Beitrag von romi2011 15.11.10 - 15:06 Uhr

Und genau so sehe ich das auch. Das Kind ist acht Jahre alt und sie kann voll arbeiten gehen.
Ich bekomme jetzt ein Kind mit ihm, aber ich würde ihm nie den Unterhalt verwehren oder mich gegen den UH für das andere Kind stellen. Er bekommt auch so noch genug nebenbei.

Aber wenn ich sehe, dass sie sich ein neues Auto kauft und Haustiere und so weiter, aber immernoch Kohle will....und wir deswegen auf einiges verzichten müssen, ist das nicht fair. Ex hin oder her.

Beitrag von terryboot 15.11.10 - 12:06 Uhr

ich sag ja in manchen fällen ist es berechtigt aber nicht in unserem fall. da die ex nichts für das kind macht. wir kommen doch für alles auf und nur weil er bei ihr gemeldet ist müßen wir unterhalt zahlen? wie wärs wenn sie unterhalt an uns zahlt? aber madam ist ja nicht doof und läßt ihn bei sich gemeldet und gibt ihn nur ab.

Beitrag von buzzfuzz 15.11.10 - 12:17 Uhr

könnt ihr es beweisen? Also das sie das Kind nur nutzt um sich zu bereichern?

Dann lasst dies vom Anwalt klären und legt offen eure situationen vor und schaut was das gesetz in diesem fall vorbehält.


Ich persönlich finde,das EX-Frauen nur EU bekommen sollten wenn die Kinder so klein sind,dass sie nicht arbeiten gehen können. Ab Kindergarten oder schule sollte man verlangen das die arbeiten gehen,denn immerhin sind die für ihr leben selber verantwortlich.

Für die Kinder sollte weiter Unterhalt gezahlt werden,allerdings sollte man da auch besser Regelungen treffen,das nachfolgende Kinder nicht vernachlässigt werden oder benachteiligt werden.Denn manchmal ist es ja leider so,das die EX-Frauen mehr Geld bekommen,als die ich sage mal aktuelle Familie und das kann auch nicht wirklich richtig sein,oder gerecht.

Ausserdem finde ich,dass alles Kinder egal aus welcher zeit vor der EX-frau stehen sollten.

Sprich erst die Kids und wenn dann was über bleibt die EX-frau...denn die könnte ja auch ihren PO selber bewegen und arbeiten.
Im fall der TE gibt es da ja ein 8jährigen und mit 8 jährigen Kind kann man arbeiten gehen.

ich persönlich bin mit 3 Kleinkindern arbeiten gewesen...bis August diesen jahren..darf nur durch die ss nicht mehr. Aber ich würde es machen.

Beitrag von terryboot 15.11.10 - 12:54 Uhr

#pro genauso sehe ich das auch.

mein mann hat in unserem fall einfach angst das die frau alle rechte zugesprochen bekommt, egal was sie macht. mütter stehen ja immer besser da als väter.

Beitrag von buzzfuzz 15.11.10 - 13:10 Uhr

mütter stehen ja immer besser da als väter. <<< auch dies sollte man mal etwas ändern,denn nciht immer sind die Muttis die besseren...

Beitrag von romi2011 15.11.10 - 15:07 Uhr

Und genau so sehe ich das auch. Das Kind ist acht Jahre alt und sie kann voll arbeiten gehen.
Ich bekomme jetzt ein Kind mit ihm, aber ich würde ihm nie den Unterhalt verwehren oder mich gegen den UH für das andere Kind stellen. Er bekommt auch so noch genug nebenbei.

Aber wenn ich sehe, dass sie sich ein neues Auto kauft und Haustiere und so weiter, aber immernoch Kohle will....und wir deswegen auf einiges verzichten müssen, ist das nicht fair. Ex hin oder her.

Beitrag von nessa79 15.11.10 - 12:33 Uhr

Genauso scheint der Erzeuger meiner Tochter wohl auch zu denken... :-[

Ich bin verheiratet, habe dadurch keinen Anspruch mehr auf Zahlungen vom Jugendamt (Unterhaltsvorschuss), und der Erzeuger meiner Tochter sieht es nicht ein auch nur einen Cent zu bezahlen. Bin gerade mit dem dritten Kind schwanger (2. gemeinsames mit meinem Mann, die Große hab ich mit in die Ehe gebracht) und mein Mann bezahlt alles was der Ex eigentlich zahlen müsste. Er mauschelt sich nur so durch und sucht sich keine anständige Arbeit, ist der Meinung wenn ich kann ja arbeiten gehen, wozu sollte er Unterhalt zahlen #klatsch. Er kündigt ständig seine Jobs oder wird gekündigt.
Nee, tut mir leid aber wenn ich sowas lese, dass Unterhalt nicht immer berechtigt ist krieg ich echt eine Stinkwut! Unterhalt geht immer vor! Die Kinder können nichts dafür dass sich die Eltern getrennt haben. Und es kann nicht sein dass die Mutter dann allein für den Unterhalt aufkommen muss, bzw. der neue Partner alles zahlen muss obwohl es nicht sein Kind ist, so wie in unserem Fall. Er macht es gern, aber ungerecht ist es trotzdem sehr!
LG
Nessa

Beitrag von terryboot 15.11.10 - 12:59 Uhr

in deinem fall kann ich dich verstehen, du sorgst ja für dein kind.
aber in unserem fall ist das kind nur bei ihr gemeldet und eigentlich sorgen wir oder der kiga für das kind.... warum sollte die frau dann unterhalt bekommen? damit sie alles in partys und in ihr auto stecken kann? nein also wirklich nicht und wie sollen wir das beweisen? sie wird nicht so blöd sein und sagen "ja das geld gebe ich nur für mich aus, weil ich zu faul zum arbeiten bin und das kind geb ich immer schön ab weil ich darauf keinen bock habe und lieber mit meinem neuen freund zeit verbringe"

diese ex hat einfach ein lotter leben und mein mann ist der doofe der unterhalt zahlt für nichts!

und das ist noch gerecht?

Beitrag von happymama09 15.11.10 - 14:28 Uhr

Also ich würde es mal prüfen lassen und mich erkundigen, wie es ist wenn dein Männl den Sohn betreut. Denn dann müsste man diese Zeit und vielleicht Aufwand auch bei dem Unterhalt einrechnen. Und zur Not kann man den Aufenthalt des Junges ja nachweisen beim Jugendamt.

Und wenn ihr ein zweites Kind erwartet, muss sowieso Alles neu geprüft werden.

Beitrag von sophiamarie 15.11.10 - 13:01 Uhr

Um den KU kommt dein Mann nicht drum herum sprich es wird alles neu berechnet.Er muss ja euer Kind auch finanzieren.Mit der EX ist es ,wenn ich mich nicht täusche,wenn das Kind alt genug ist bzw 3 o.4 Jahre alt ist könnte die Frau arbeiten gehen so das keine Unterhaltspflicht besteht.Würde mich nochmal beim Anwalt schlau machen die wissen sowas besser.
Lg Sophia

Beitrag von happymama09 15.11.10 - 14:07 Uhr

Schließe eine Rechtschutzversicherung ab und gehe lieber zum Anwalt, denn er kann euch besser beraten.
So weit ich weiß gab es da neue Änderungen zwecks EU und KU wenn ein weiteres Kind hinzu kommt.

Mach dich einfach mal schlau und vergleiche die Rechtschutzversicherungen und dann schließe eine Versicherung ab. Man kann sie immer mal gebrauchen.

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