morgen Gespräch mit Klassenlehrerin! 1. Schuljahr! Was fragen?

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Beitrag von sunny2410 15.11.10 - 12:06 Uhr

Hallo,,
es ist soweit. Das erste Gespräch mit der Klassenlehrerin
steht an. Hab mir den Termin gewünscht, um mal Einzelheiten zu erfahren, wie sich unser Junior so macht.
Er geht seit Mitte August in die 1. Klasse.
Was fragt man sobei der Lehrerin?
Paar Sachen hab ich schon wie z.b.
Wie klappt das Lesen, Mathe, etc.
Wie das Miteinander?
Hätte gern paar Erfahrungen von Euch!!!

Vielen Dank im voraus.

sunny2410, die sehr neugierig auf morgen ist.

Beitrag von schokostreusel 15.11.10 - 12:21 Uhr

Hallo sunny!

Wenn Du einen extra Termin ausgemacht hast, wirst du doch auch einen konkreten Gesprächsbedarf haben?

Für allgemeine Dinge - also nichts was problematisch oder dringend ist - , wie z.B. wie macht sich Kind in den Fächern, wie steht das Kind in der Klasse , wie ist das Sozialverhalten etc. gibt es bei uns den Elternsprechtag und da berichtet zumeist unsere Klassenlehrerin allumfassend, so dass eigentlich keine Fragen offen bleiben.
Habt ihr so etwas nicht auch?

Beitrag von sunny2410 15.11.10 - 12:46 Uhr

Sowas haben wir auch.
Allerdings ist das zeitlich begrenzt und man hat vielleicht zehn Minuten.
So, ist es zeitlich etwas entspannter.
Es gibt schon einige Dinge, die ich auf jeden Fall anspreche.
Z. B. das Lesen ( er kriegt das mit dem Verschleifen der einzelnen Buchstaben nicht richtig hin) und auch mit dem Wochenplan will ich ansprechen.

Beitrag von schokostreusel 15.11.10 - 14:23 Uhr

Hallo sunny!
Na dann hast Du doch die Themen, die dir wirklich am Herzen liegen und da würde ich mich dann auch zielorientiert drauf konzentrieren, Allgemeines würde ich dann doch eher auf den Elternsprechtag verlagern.

Beitrag von lisabet 15.11.10 - 13:29 Uhr

Welchen Platz hat er in seiner Klasse (ist er integriert, nicht wo sitzt er)?

Nimmt er aktiv am Unterricht teil (aufzeigen, zuhören...)?

Wie geht er mit Konfliktsituationen um (kann er sie selbst. lösen)?

Kann er lautieren?

Hält er sich an Regeln?

Kann er in Gruppen arbeiten?

Lässt er sich leicht ablenken?

....


LG Lisa

Beitrag von 5678901234 15.11.10 - 13:31 Uhr

die lehrerin tut mir leid wenn nach grade mal ein paar wochen schule schon extra termine gemacht werden, als haben die sonst nichts zu tun.

also mein sohn geht auch solange wie deiner in die schule und obs lesen klappt merke ich jeden abend wenn wir ein paar seiten gemeinsam lesen. obs mit den anderen kindern funktioniert weiß ich wenn er mir von seinem tag und seinen freunden erzählt.

ich gehe davon aus dass wenn ich nichts höre schon alles in ordnung sein wird und gedulde mich bis zum elternsprechtag, der ja eigens für sowas gemacht ist.

ich brauche keinen seperaten termin um mir honig ums maul schmieren zu lassen...

sorry, aber kein verständnis.

Beitrag von sternengold 15.11.10 - 14:07 Uhr

Ist denn der Elternsprechtag dann nur für euch oder für alle Eltern?
Falls es ein Termin für alle Eltern bei euch ist, kann ich mir nicht vorstellen, dass die Zeit ausreichend ist, alle Fragen der Eltern ausreichend beantworten zu können.
Bei uns hat die Lehrerin allen Eltern separate Termine für die Elterngespräche gegeben. Das ist auch gut so. Denn selbstverständlich will man wissen, wie das Kind sich entwickelt hat, wie die Leistungen sind und wie sein Stand in der Klasse allgemein ist. Es geht eben um viel mehr als nur um eventuelle negative Rückmeldungen. Unseren Lehrern zumindest liegt sehr daran, dass entsprechendes Interesse seitens der Eltern gezeigt wird. Das hat nichts mit Honig ums Maul schmieren zu lassen. Da kannst du mir nur Leid tun, dass bei euch keinerlei Interessen (Lehrerseite und deine) vorliegen.

Beitrag von schokostreusel 15.11.10 - 14:47 Uhr

Elternsprechtag bedeutet i.d.R., dass alle Eltern einen separaten Termin bekommen und dort Fragen und Antworten zum Leistungsstand und zum Sozialverhalten bekommen. "Elternsprechtag" bezieht sich auch nicht nur auf einen Tag, sondern auf einen Zeitraum in dem diese Gespräche angeboten werden, so dass wir noch nie Zeitnot hatten alles Wesentliche und das was mir am Herzen lag zu besprechen.

Vorteil ist in meinen Augen, dass sich die Lehrkraft in der Zeit effektiver und besser vorbereiten kann, als wenn jede Familie irgendwann nach Lust und Laune vorbei kommt, der Vergleich/ Schnitt aller Schüler kann zu einem bestimmten Stichdatum erfolgen.

Problemfälle sind außen vor, die kommen natürlich auch zwischendurch dran.

Natürlich fände ich es zwischen den Elternsprechtagen auch manchmal interessant, wie sich mein Nachwuchs in der Schule macht.

Da ich aber glaube, dass es vermutlich die Lehrkraft nervt und unnötig Zeit kostet ... die sie lieber in die Kinder investieren soll... wenn ich einen Termin ausmache, nur weil ich mal wieder hören will, wie überdurchschnittlich oder auch mal durchschnittlich mein Kind sich macht, lasse ich es.

In der Zeit interviewe ich ab und zu mein Kind ( das ja auch schon mitbekommen, ob sie nun gut oder nicht so gut ist ),tausche mich mit anderen Eltern aus und unterschreibe die Lernzielkontrollen. Bei Leistungsabfall könnte ich mich dann melden.

Und bei mehr Einsatz hätte ich ehrlich gesagt Angst, dass die Lehrer unser Schule hinter meinem Rücken die Augen verdrehen #augen und mein übereifriges Handeln sich kontraproduktiv auswirkt. :-p

Beitrag von sternengold 15.11.10 - 15:17 Uhr

Wir wissen doch gar nicht, ob bei der TE überhaupt einzelne Elterngespräche angeboten werden. Scheinbar nicht, sonst hätte die Lehrerin sicherlich auf diese Möglichkeit verwiesen. (findet ja überlicherweise im 1.HJ statt; zumindest für die Erstklässler)

Aber nein! Die superschlauen Möchtegernbesserwissermütter oder genervten überarbeiteten Grundschullehrer oder nichtbetroffene Lehrer an weiterführenden Schulen müssen gleich wieder ihren sinnlosen dämlichen Senf dazu geben. Ist ja üblich hier.


Lg#winke

Beitrag von schokostreusel 15.11.10 - 21:13 Uhr

Das ist natürlich blöd und verunsichert, wenn die Schule nicht darauf hinweist, aber in meinen Augen ist es selbstverständlich, dass Einzelgespräche angeboten werden, von einem "Gruppenelternsprechtag" habe ich noch nie gehört und wäre datenschutzrechtlich nicht möglich. So kenne ich es auch aus meiner Schulzeit und scheinbar hat sich hier nichts geändert.

Mag sein, dass es auch von Bundesland zu Bundesland, von Schule zu Schule und von Lehrer zu Lehrer anders gehandhabt wird, ich ( und wohl einige andere....wobei ich nicht sagen kann wer sie sind und was sie machen) finde in dem Zusammenhang nur befremdlich, dass jemand einen persönlichen Gesprächsbedarf anmeldet und dann nach Themen dafür im Internet sucht.

Beitrag von katzeleonie 15.11.10 - 19:32 Uhr

Hallo,

das ist auch meine Meinung. Wenn nichts besonderes ansteht, wäre ich nie auf die Idee gekommen, mir im ersten Schuljahr einen Sprechtermin zu besorgen.
Elternsprechtag gab es bei uns nicht. Meine Tochter hat 4 Jahre Grundschule umgebracht, ohne daß ich je einen Gesprächstermin hatte. Wie es läuft habe ich an ihr selbst gemerkt. Wäre Redebedarf gewesen, wäre ich bestellt worden. Auf allen Elternabenden waren wir.

Was gibt es nach kurzer Zeit zu reden?. Das habe ich bei uns in der Klasse auch erlebt, Hypermütter. Mir unverständlich. Die Lehrer haben doch sicher genug zu tun. Sorry auch kein Verständnis dafür.

lg
Anja

Beitrag von otto123 15.11.10 - 14:22 Uhr

Warum wartest du damit nicht bis zum E L T E R N S P R E C H T A G ???

DAFÜR ist der da, und wenn danach noch weiterer Gesprächbedarf besteht, ist das ja ok.
Wenn dein Kind Probleme hätte, wäre die Lehrkraft wohl AUF dich zugekommen.
Wieder einmal
unverständliche Grüße
Ottilie

Beitrag von sternengold 15.11.10 - 14:40 Uhr

W A S G E H T S D I C H AN ?

Du bist doch bestimmt schon pensioniert, oder? Deine Ansichten sind veraltet und völlig hinterm Mond. Wann hast du zuletzt eine Grundschule von innen gesehen? Wann hast du dir das letzte Mal die Richtlinien für das Lehren an Grundschulen angeschaut?


unverständliche kopfschüttelde Grüße

Beitrag von otto123 15.11.10 - 14:47 Uhr

Schön, dass du so viel über mich weißt, kennen wir uns???

Warum beleidigst du mich, habe ich dich etwa beleidigt???
Wie primitiv bist du denn?


Beitrag von soulcat1 16.11.10 - 10:54 Uhr

Oh man, der wieder.

lass Deine veralteten Ansichten einfach stecken!!!

#augen #augen #augen

Beitrag von martina75 15.11.10 - 14:30 Uhr

Hallo,
unser Sohn ist seit Ende August in der Schule und ob es in der Schule klappt, merke ich doch, wenn er seine Hausaufgaben macht.
Ich denke, wenn es Probleme geben würde, spricht einem die Lehrperson von selbst an. Dafür muß ich weder ihre noch meine Zeit verschwenden. Wir haben einmal pro Halbjahr einen Elternsprechtag und daß muß im Normalfall reichen.
Gruß,
Martina75

Beitrag von kittykate 15.11.10 - 16:54 Uhr

Hallo Sunny,

bei uns hat die Lehrerin beim Elternabend gebeten, für Gespräche ihre Sprechstunde zu nutzen. Am Elternsprechabend wäre nur Zeit für ein kurzes Gespräch - klar bei 25 Kindern!

Man kann dem Kind einen Zettel übers Hausaufgabenheft mitgeben und dann bekommt man seinen Termin.

Finde es nicht schlimm, extra einen Temin auszumachen. Dafür ist die Sprechstunde der Lehrkraft doch da.

Ich werde die Lehrkraft auch bezüglich des Miteinanders in der Klasse fragen. Mein Kind erzählt diesbezüglich nämlich sehr wenig zuhause.

mfg

Kitty

Beitrag von alexa06 15.11.10 - 16:58 Uhr

Hallo,

ich möchte mich mal als Grundschullehrerin in eure Diskussion einmischen.
Bei uns ist es so, dass jede Lehrkraft eine Elternsprechstunde hat (45 Min. pro Woche), zu der sich die Eltern anmelden können oder auch bestellt werden.

Einen Elternsprechtag gibt es auch, aber der sollte für berufstätige Eltern reserviert sein, die am Vormittag keine Zeit haben. Außerdem schaffe ich es nicht, an einem Abend mit 26 Eltern ein umfassendes Gespräch zu führen. Nur 10 Min. pro Kind = 260 Min = über 4 Stunden ohne Pause reden - schnauf!

Also ist es mir lieber, wenn die Eltern sich einen Termin geben lassen.
Ich mache es gerade am Anfang der 1. Klasse so, dass ich die Eltern gerne über ihr Kind erzählen lasse. So erfahre ich doch noch Einiges.
Lass doch einfach die Lehrerin erzählen, wenn du keine konkreten Fragen hast! Sie wird dich schon über die wichtigen Dinge informieren.
Übrigens sind auch Lehrer meist etwas nervös vor Elterngesprächen, vor allem wenn es Probleme gibt.

Ich denke, es ist völlig unnötig, eine Mutter in irgendeiner Weise anzugreifen, die sich für die schulischen Belange ihres Kindes interessiert. Oft wäre ich froh, wenn Eltern von selbst auf die Idee kommen, mal nachzufragen!

Viel Spaß beim Elterngespräch!

Alexa06

Beitrag von lisabet 15.11.10 - 17:00 Uhr

Sehr berühigend, deine Antwort;-).

Beitrag von lisabet 15.11.10 - 17:04 Uhr

mit u liest es sich besser#klatsch.

Beitrag von sternengold 16.11.10 - 09:44 Uhr


Vielen Danke für deinen ehrlichen sehr beruhigenden Beitrag. Schrecklich, wie sich hier Einige anmaßen, über Eltern zu urteilen, die Interesse an der Entwicklung ihrer Kinder zeigen. Wahrscheinlich wollen sie nur ihr eigenes Desinteresse entschuldigen.
Unsere Lehrerin sieht es genau wie du und das ist auch gut so.
Danke. Die Eltern deiner Schüler sind dir für deine Sicht der Dinge gewiss auch sehr dankbar.

LG

Beitrag von connie36 15.11.10 - 17:06 Uhr

hi
wenn du gar keine festen fragen oder klärungsbedarf zu irgendwas hast, warum dann die suche nach einem gespräch?
spätestens zum halbjahres zeugnis bzw. um die zeit rum, werden sowieso gesprächstermine ausgemacht-. das wären jetzt bei euch dann nur noch 1,5 monate gewesen.
lg conny