Daueraufträge oder Übeweisungen

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von sabrina220680 15.11.10 - 12:18 Uhr

Hallo an alle,

ich hab mal ne Frage. Bisher überweise ich immer ALLES sobald das Gehalt meines Mannes auf dem Konto ist (immer am 15. eines Monats). Ihr könnte euch vorstellen, dass meine Ordner bald platzen.

Ich bin schon lange am hin und her überlegen, gerade für Strom, Miete usw. Daueraufträge einzurichten.

Jetzt kann es mal passieren, aber nur sehr selten, dass der Lohn meines Mannes erst am 16. kommt (ist wirklich äußerst selten. in den letzten 2 Jahren viell. 3 mal) sonst haben wir den Lohn wirklich immer pünktlich am 15. und wenn das ein Wochenende ist dann meistens schon Freitags.

Wie ist das mit den DAueraufträgen? WEnn ich die immer zum 15. eines Monates einrichte, und der 15. wäre ein Feiertag oder Wochenende, wann wird es dann abgebucht?

Und würdet ihr die Daueraufträge trotzdem machen auch wenn es mal passiert dass der Lohn einen Tag später kommt und ihr dann einen Tag im Minus seit um die Beträge die halt per DAueraufträge schon am 15. abgingen?

Ich bin echt am hin und her überlegen.

LG SAbrina

Beitrag von gh1954 15.11.10 - 12:32 Uhr

Dann lass die Daueraufträge erst am 16. abbuchen.

Ich lasse alles per Lastschrift abbuchen, das ist kostenlos.

Beitrag von ppg 15.11.10 - 12:55 Uhr

Ich bin altmodisch und zahle ALLES per Überweisung oder Rechnung.

Ich habe weder Dauerafträge, noch Lastschriften ( oh halt Stop -> das Abo der Verkehrsbetriebe wird noch als Lastschrift gebucht )

So habe ich immer alles im Griff

Ute

Beitrag von alegria72 15.11.10 - 13:16 Uhr

Ein Dauerauftrag ist nicht mehr oder weniger altmodisch als eine Überweisung#kratz
Die Leute, die nur Überweisungen machen, sind zu 90 % diejenigen, die meist zum Ausführungstermin keine Kontodeckung haben.....das hat nichts mit altmodisch zu tun.#klatsch

Beitrag von ppg 15.11.10 - 13:38 Uhr

Die Leute, die nur Überweisungen machen, sind zu 90 % diejenigen, die meist zum Ausführungstermin keine Kontodeckung haben....

Tja, dann gehöre ich zu den 10 % die schon ein paar Tage vor ultimo überweisen.:-p

Ich bin gerne, altmodisch und ein bischen verschroben, habe ich doch seit ewigen Zeiten keine Rücklastschrift kosten, keine Überziehungszinsen und keine Mahngebühren bezahlt. Dafür opfere ich gerne 2x im Monat eine Stunde.

Ich kann jede Zahlung der letzten 10 Jahre nachweisen! Und genau das hat sich beireits als nützlich erwiesen, als mir die Stadt Köln einen Gerichtsvollzieher vorbeischickte, wegen eines unbezahlten Knöllchens. Als der Herr kam, habe ich ihn eine Fotokopie der Überweisungsbestätigung von vor 3 Jahren in die Hand gedrückt und das wars dann.

Ich bin in diesen Dingen penibel bis pedantisch - und das finde ich auch gut so!

Ute

Beitrag von alegria72 15.11.10 - 13:55 Uhr

Daß du jede Zahlung der letzten 10 Jahre nachweisen kannst hat aber nichts damit zu tun, daß du nur per Überweisung bezahlst.
Da du ja sicher auch deine Kontoauszüge aufbewahrst, kannst du alle Kontoein- und ausgänge damit belegen. Dabei spielt es keine Rolle, wie du bezahlt hast.

Beitrag von ppg 15.11.10 - 13:51 Uhr

Und villeicht sollte ich noch hinzufügen, das ich Selbständig bin und somit keinen regelmäßigen Geldeingang habe.

Ute

Beitrag von wemauchimmer 15.11.10 - 13:07 Uhr

Also ehrlich, ich versteh nicht, daß man im 21. Jahrhundert noch so wirtschaften kann. Hast Du denn wirklich nichts besseres zu tun, als Überweisungen auszufüllen (und abzuheften)?

Grundsätzlich vergebe ich Einzugsermächtigungen, wo immer es geht. Wo es nicht geht, halt ein Dauerauftrag.
Du kannst frei bestimmen, wann abzubuchen ist. Wenn Du z.B. den 15. vorgibst, und der fällt auf einen Feiertag, wird entsprechend früher abgebucht. Es ist auch in meinen Augen nicht sehr sinnig, irgendwelche Sachen in Abhängigkeit vom Lohneingang zu begleichen. Das bedeutet ja, Du bezahlst zu früh und verschenkst damit Zinsen.
Besser ist es doch, sie nach Fälligkeit abbuchen/überweisen zu lassen, unter Berücksichtigung der Banklaufzeiten. Spätestens, wenn Euer Konto mal in die Miesen rutscht, macht sich der Unterschied in Euros und Cents bemerkbar.

Ich kann Dir sagen, ich habe das schon immer, also seit >25 Jahren, so gemacht und es ist noch nie was schiefgegangen im Sinne einer unerlaubten Abbuchung. Und wenn, wäre es kein Problem, dem zu widersprechen. Wo dagegen immer mal wieder was schiefgehen kann, ist bei händisch ausgefüllten Überweisungen. Da kann schon mal eine Ziffer falsch sein, trotz Kontrollierens, und wie Du vielleicht weißt, ist das nun seit Neuerem nicht mehr so einfach bzw. kostenfrei, in solchen Fällen das Geld noch zurückzuholen.

LG

Beitrag von tritratrullalala 15.11.10 - 20:49 Uhr

Hallo,
was spricht dagegen, solche Beträge am 16, 17, 18, 19, oder 20. abbuchen zu lassen?

LG
Trulli

Beitrag von october 15.11.10 - 22:49 Uhr

Hallo,

ich hab für alle regelmäßigen Abgänge Daueraufträge eingerichtet. Sollte Geld verspätet eintreffen (sollte aber nicht passieren, da der Lohn immer pünktlich kommt und ich einige Tage Puffer dazwischen habe), hab ich immer eine Grundreserve auf dem Konto.

LG Annika